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Hier erfahren Sie immer das Neueste, was sich in unserem Gnadenhof und drum herum so tut.....

 

http://www.myvideo.de/watch/1414050

Gnadenhof Garscha - MyVideo 

Luftansicht des Gnadenhofes.

Links liegt die Gemeinde Zeutern (Ubstadt-Weiher) und rechts führt die L 552 nach Odenheim (Gemeinde Östringen).


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Wir müssen hinschauen – wenn nicht wir – wer dann?

Wir müssen etwas tun – wenn nicht wir – wer dann?

 

Tiere kennen keine Nationalität und keine
Sprachbarrieren. Hilfe kennt keine Grenzen!
Unsere Verpflichtung den Tieren gegenüber ist,
diesen unseren anspruchlosen Brüdern kein
Leid zuzufügen. Aber es reicht nicht, sich damit zu begnügen.
Wir haben eine bedeutendere Aufgabe und die
besteht darin, ihnen zu helfen wenn sie uns brauchen.

Dalai Lama

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IN EIGENER SACHE Februar 2012

BITTE HELFEN SIE DEN TIEREN

Die Lage ist wirklich sehr ernst.

Damit ich die Arbeit hier fortführen kann, benötigen wir dringend zuverlässige Mitarbeiter, die wirklich regelmäßig an den ausgemachten Tagen kommen und tatkräftig mithelfen.

Da sich die finanzielle Situation des Gnadenhof dramatisch verschlechtert hat - ein großer Sponsor hat seine monatliche Unterstützung gestrichen!!! - sind wir dringend auf Ihre Hilfe angewiesen, damit wir den Tieren auch weiterhin ein optimales Zuhause hier auf dem Gnadenhof bieten können.

Mit 5 Euro monatlich können Sie schon helfen.

Alle Menschen, die meine Arbeit kennen, wissen, dass ich die Arbeit hier tagaus tagein verrichte und den Verein am Laufen halte. Die Arbeit ist aber für eine Person (mit einer Stundenweisen Hilfe von 2 x 4 Std. in der Woche) einfach nicht mehr zu schaffen und meine Gesundheit erklärt mir täglich, dass es so nicht weiter gehen kann. Nur wenn wir Menschen finden, die an dem Erhalt des Gnadenhofes und meiner Arbeit interessiert sind und dieses Projekt mit einem regelmäßigen Beitrag unterstützen, ist es möglich, gute Mitarbeiter zu finden, die auch wirklich zuverlässig sind und hier mit anpacken.

Bitte helfen SIE uns, damit wir die Arbeit weiter machen können. OHNE IHRE HILFE MÜSSEN WIR AUFHÖREN und können keinen WEITEREN TIEREN mehr helfen.

Unterstützen Sie uns mit einer PATENSCHAFT ODER EINER MITGLIEDSCHAFT.

Unser Mitgliedformular können Sie online an uns senden. Klicken Sie auf Mitgliedschaft und fügen Sie Ihre Angaben ein und senden Sie uns das Onlineformular. Falls Sie nicht innerhalb zwei Tagen eine Antwort von mir erhalten haben, dass der Antrag eingegangen ist, hat die Übertragung leider nicht geklappt - was leider manchmal vorkommt. Bitte melden Sie sich dann per mail bei mir, damit wir einen anderen Weg finden können.  Wenn Sie uns mit einer Spende weiterhelfen wollen, sind wir Ihnen auch sehr dankbar im Namen unserer Schützlinge.

Unsere Bankverbindung lautet:

Sparkasse Karlsruhe Bankleitzahl: 660 501 01

Konto-Nr.: 1025 8002

IBAN: DE 87 660 501 0100 1025 8002

BIC: KA RS DE 66

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und vielleicht für Ihre Hilfe

Ihre Petra von Kopp

Spenden sind steuerlich absetzbar - Gemeinnützigkeit anerkannt.

Unsere Gemeinnützigkeit:

Wir als Tierschutzgruppe Rüppurr/Odenheim e.V. gehören nach der Bescheinigung des Finanzamtes Bruchsal vom 27.09.2010 zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG bezeichneten Körperschaften.

Die Tierschutzgruppe Rüppurr/Odenheim e.V. ist behördlich als gemeinnützig und besonders förderungswillig anerkannt. Spenden und Beiträge sind steuerlich abzugsfähig. Unterstützen Sie uns und helfen Sie damit Tieren!

 

Was wir dringend benötigen würden:

Briefmarken 55 Cent

Haus- und Hofbesen von guter Qualität

Druckerpatronen für HP Drucker

schwarz Nr. 338 und Colour Nr. 343

Katzendosenfutter

Schmerzmittel für Hunde Rimadyl

Karsivan für die Durchblutung von alten Hunden 100 mg

01.02.2012

Vier Wochen haben wir jetzt gekämpft und heute in den frühen Morgenstunden den Kampf verloren...

Bereits an Silvester zeichnete sich ab, dass unsere liebe Nelly schwer krank ist und viele Tierarztbesuche brachten es endlich ans Licht: Nelly hatte Babesiose. Eine Krankheit, die von einer speziellen Zecke übertragen wird. Eine Krankheit, die ohne rechtzeitige Behandlung tödlich verläuft...

Da Nelly am 24. August 2011 mit ihrer Mama Fedra aus Griechenland zu uns kam, wo sie nur in einem kleinen Zwinger eingesperrt gelebt hat, muss Nelly diese Krankheit bereits in sich getragen haben. An Silvester haben sich die ersten Anzeichen gezeigt, blutiger Urin. Aber man geht ja erst Mal von einer Blasenentzündung aus. Doch am 9. Januar 2012 kam dann wieder soviel Blut und geronnene Blutfetzen, dass wir sofort eine gründliche Untersuchung mit Ultraschall und Röntgen machen ließen. Es gab keinen Befund auf einen Tumor. Das war unsere Befürchtung. Dann wurde Blut genommen. Die Werte waren zwar schlecht aber zeigten keine eindeutigen Anzeichen auf eine bestimmte Krankheit. So wurden spezielle Blutuntersuchungen gemacht und die brachten die Diagnose ans Licht: Babesiose.

Da es das Mittel - Spritzen - in Deutschland nicht gibt, fuhr ich in die Tierklinik und besorgte dort die entsprechende Dosis für Nelly. Sie wurde sofort gespritzt.

Die Blutwerte wurden wieder genommen und sie zeigten an, dass es schon eine dramatische Situation ist.

Doch wir hofften und kämpften. Letzten Freitag, Nelly ging es ziemlich schlecht, bekam Nelly die zweite Spritze. Doch leider hat das Rückenmark nicht wieder angefangen zu arbeiten um neue rote Blutkörperchen zu bilden. Babesiose ist der menschlichen Malaria sehr ähnlich.

Ich besorgte mir von überall Infos über die Krankheit, bekam noch spezielle Mittel zur Blutbildung zugeschickt. Aber Nelly fraß immer schlechter und am Samstag stellte sie das Fressen komplett ein. Sie kam sogar auf mein Bett, was sie zuvor nie gemacht hatte. Ich gab ihr ReConvales Tonikum ein, damit sie überhaupt eine Chance auf Überleben haben würde. Doch gestern biss sie so fest die Zähne zusammen, dass es schier unmöglich war, ihr die Nahrung einzugeben.

Ich habe gekocht, alles was mir einfiel. Einmal hat Nelly es gefressen, das nächste Mal nicht mehr. Dann wurden die Portionen immer kleiner und kein Spatz hätte davon leben können.

Heute sollte der nächste Bluttest gemacht werden, damit wir sehen könnten, ob sich neue rote Blutkörperchen bilden.

Doch Nelly hat aufgegeben und sie starb in den frühen Morgenstunden. Die letzten zwei Tage waren nur noch hoffen und beten und ich sah es Nelly an, dass es ihr schlecht ging. Aber mir wurde gesagt, dass die Injektionen sehr stark sind und der Körper sich darauf einstellen muss.

Ich bin unendlich traurig, dass Nelly mich verlassen hat, denn sie war wieder einmal eine ganz besondere Hündin. Nie aufdringlich, sehr sanft, liebevoll und eine absolut treue Seele.

Nur fünf Monate durfte Nelly in Freiheit leben und davon einen Monat mit vielleicht Schmerzen, die man ihr nicht angemerkt hat. Sie war geduldig bei der Behandlung und dankbar für jedes Streicheln und jedes Wort, das ich ihr sagte.

Leb wohl meine kleine Seele. Jetzt bist du wieder mit deiner Mama vereint und ihr könnt endlich frei leben. Aber ich werde euch sehr vermissen.

Das war meine Nelly gestern. Sie hat sehr nach Luft gerungen, denn die Sauerstoffsättigung im Blut war viel zu gering.

Letzten Samstag kam wieder einmal ein Anruf: Dringend Hilfe, dringend Hund aufnehmen... usw., usw......

Also habe ich zugesagt und eine kleine Shiba Hündin aufgenommen.

Leider muss ich auch hier feststellen, dass mit der kleinen Maus etwas nicht stimmt, denn ihre Hinterbeine zittern immer und sie schüttelt sich so oft am Tag und dabei gehen ihr alle vier Beine weg. Die Ursache dafür muss ich noch herausfinden.

Und ein paar Tage vorher kam ein alter roter Kater aus Eichelberg zu uns.

Garfield suchte bei älteren Leuten Einlass in die Wohnung aber die dort lebenden Katzen haben ihn nicht geduldet.

Es stellte sich heraus, dass dieser Kater - ein sehr lieber und verschmuster Opi - 2001 von unserem Tierarzt kastriert und tätowiert wurde auf einen anderen Verein. Dieser Verein hat Garfield 2003 an Menschen in Menzingen vermittelt. Diese haben - nach Rückfrage unseres Tierarztes - gemeint, sie hätten den Kater wieder an den Verein zurück gegeben. Doch der Verein wusste von nichts. Um Garfield, so habe ich ihn getauft, ein weiteres Hin und Her zu ersparen, habe ich ihn aufgenommen und muss sagen, er ist ein Sonnenschein. Er hat ein Blutohr und seine Ohren müssen behandelt werden.

Die Frage ist nur, wo war Garfield in den letzten Jahren und warum vermisst niemand so einen tollen Kater???

Ja und dann ist noch unser blinder und so sanfter Dun bei uns eingezogen. Er kam aus Spanien zu uns, denn dort wurde er vom Rudel gemobbt und es wurde eine sofortige Lösung gesucht. Dun hatte schon einen Adoptanten, doch wie das oft so ist, ist der in der Versenkung verschwunden und hat sich nie mehr gemeldet.

Dun ist absolut lieb, verschmust und eine Seele von einem Hund.

Dun kommt mit seiner Blindheit gut zurecht und kommt mit den Hunden und Katzen auch sehr gut aus. Die Trieläuglein sind jetzt weg und so allmählich nimmt Dun hoffentlich auch zu, denn er ist nur Haut und Knochen.

Und dieses Bild erreichte uns heute von Bennys neuem Zuhause. Ist doch eine super Truppe und Benny fühlt sich "pudel"wohl.

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17.01.2012

Engele musste leider eingeschläfert werden. Er war ja schon alt und hatte auch starke Arthrose im linken Vorderbein. Er konnte nicht mehr aufstehen und war schon in einer anderen Welt als unser Tierarzt kam. Jetzt ist er im Regenbogenland. Er war ein besonderer Schafbock, immer freundlich, anhänglich - hat mich jeden Tag am Tor abgeholt. Ich vermisse ihn schon sehr, denn Hugo und Herta sind nicht sehr zutraulich und lassen sich nicht anfassen. Aber das kann ja noch kommen...

Das Auge von Engele

Dann gibt es noch eine - jetzt - lustige Anekdote:

Unsere Schiely, die ja in der Küche auf den Oberschränken schläft, hat den Stecker des Kühlschranks irgendwie raus gezogen. Als wir den Kühlschrank am Freitag ausgebaut hatten, konnten wir den Stecker wieder in die Steckdose stecken und der Kühlschrank tut wieder seinen Dienst. Gott sei dank.

Immer wieder was Neues: Schiely kann Stecker ziehen....

Und leider ist unser Wassersystem immer noch nicht in Ordnung und der Wasserdruck schwankt von gar kein Wasser bis sehr viel Wasser und das im dauernden Wechsel. Nicht sehr prickelnd. Und bis jetzt sind wir dem Fehler noch nicht auf die Schliche gekommen. Aber so kann es auf keinen Fall bleiben.

Eine supertolle Nachricht: Für unseren blinden Benny hat sich eine tolle Familie aus Bramsche gemeldet, die ihn, wenn der Vorkontrollbericht positiv ist - und das wird er sein, da die Familie schon eine Hündin aus Ungarn adoptiert hat letztes Jahr - am kommenden Sonntag abholen werden. Welch ein Jackpot für Benny.

Und zwei unserer Koppelkatzenbabys werden Anfang Februar umziehen und werden schon sehnsüchtig vom neuen Frauchen erwartet.

Und jetzt noch eine Bitte:

Da die Fussball-EM ja dieses Jahr in der Ukraine stattfindet, werden dort Tausende von Straßentieren grausam getötet, lebend verbrannt und hingerichtet und der Staat, bzw. die Kommunen haben Kopfgeldprämien ausgeschrieben pro Hund. Das geschieht, damit die Welt nicht sehen soll, was für ein Problem dieser Staat hat und alles sauber und ohne Probleme erscheint. Das nehmen wir aber nicht einfach so hin. Weltweit gibt es Proteste gegen die Veranstalter - Fifa, die Sponsoren und gegen die ukrainische Regierung.

Wir wollen ebenfalls ein Zeichen setzen und haben eine Mahnwache organisiert, die am

Samstag, 21.01.2012

in Karlsruhe auf dem Marktplatz

ab 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr stattfindet.

Bitte kommen Sie mit Ihrem Tier, das wohl auch aus dem Ausland stammt, vorbei und unterstützen Sie uns bei dem Protest gegen dieses grausame Massentöten.

Wenn Sie vorbeikommen, bitte bringen Sie eine Grabkerze mit. Wir wollen, dass viele Lichter brennen und wir auch den bereits ermordeten Tieren gedenken.

Danke. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns in Karlsruhe unterstützen würden.

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12.01.2012

Eine Hiobsbotschaft folgt der nächsten:

Im Moment warte ich auf unseren Tierarzt, weil unser altes Engele im Stall liegt und nicht mehr aufstehen kann. Es ist so traurig, denn er ist so ein lieber und verschmuster Schafbock und ich wünschte mir, dass er noch lange hier hätte leben können. Aber Engele ist schon sehr alt und sein früheres Leben macht sich bemerkbar. Er hat auch nie zugenommen wie Hugo und Herta und humpelte auch schon seit seiner Ankunft.

Dann ist unser Wassersystem kaputt. Der Wasserdruck-Ausgleichskessel muss erneuert werden. Nach Auskunft einer Spezialfirma hier in Odenheim belaufen sich die Kosten auf ca. 1.000 Euro.

Am Montag öffnete ich die Kühlschranktür... kein Licht und keine Kühle kam mir entgegen. Kaputt.

Das Navi fordert mich auf der Autobahn auf zu wenden und schickt mich an Orte, wo ich gar nicht hin möchte oder es gibt kurz vor dem Ziel den Geist auf, ausgerechnet dann, wenn man es am nötigsten braucht.

Ein kleiner Kater wurde gestern von einem älteren Ehepaar eingefangen. Er humpelt nur auf drei Pfoten durch die Gegend. War natürlich nicht kastriert oder schon einmal tierärztlich behandelt. Am Rücken eine alte Wunde, die gerade verheilt. Dieser Kater wurde heute von unserem Tierarzt kastriert, geimpft, entwurmt, Blut entnommen und das Bein untersucht. Eine Nervenschädigung liegt vor und es ist möglich, dass wir früher oder später das Beinchen amputieren müssen.

Während dem Autofahren ließ sich das Gaspedal nicht mehr zurückstellen und ich bekam einen mittleren Herzinfarkt auf der Autobahn, weil sich das Gaspedal nicht mehr bewegte.

Wenn der Wurm drin ist, dann ist er richtig drin.

Jetzt meine Frage und Bitte:

Kennt jemand einen Wasser-Installateur, der uns kostengünstig oder sogar für umsonst die Reparatur durchführen könnte. Der Ausgleichskessel müsste natürlich bezahlt werden. Aber vielleicht hat jemand Beziehungen und man kann so einen Kessel günstiger bekommen.

Und da wir wirklich am finanziellen Limit arbeiten, wäre es sehr hilfreich, wenn wir hier Unterstützung bekommen würden, denn für solche unvorgesehenen Ereignisse sind keine Rücklagen da. Wie denn auch?

Bitte lassen Sie uns nicht im Stich und unterstützen Sie unsere Arbeit, damit wir den Hof erhalten können und den Tieren eine Heimat geben können.

Danke.

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09.01.2012

Wir wünschen allen Freunden der Tierschutzgruppe Rüppurr und des Gnadenhofes Garscha ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Neues Jahr.

Seit Weihnachten ist natürlich wieder viel geschehen und wenn wir hier alles berichten wollten, würden wir Bücher füllen müssen.

Was aber wieder so ein Vorfall war, war dass an Heilig Abend so gegen 15.00 Uhr Menschen vor unserem Tor standen, die partout einen Hund an diesem Tag adoptieren wollten. Die Leute waren vorher noch nie da und haben sich selbstverständlich auch nach den Feiertagen nicht mehr gemeldet. Mit welcher Unverfrorenheit manche Menschen durch's Leben gehen ist schon erstaunlich.

Anders verhielt es sich mit unserem alten Kater Emil, der an diesem Tag von seinen neuen Tierhaltern in sein neues Zuhause geholt wurde und ein glücklicher Kater ist, so berichtet man mir und das ist eine große Freude, dass so ein alter Kater diese Chance bekommen hat. Und er wird als der Schmusekönig und Traumkater bezeichnet. Wie wunderbar.

Auch hatten wir in diesen Tagen einige Anfragen zu unseren Hunden, auch an den Feiertagen wurde davor kein Halt gemacht. Anscheinend besteht die Ansicht, dass wir Tag und Nacht vermitteln und froh sein müssen, wenn sich die Menschen doch auch an solchen Tagen bei uns melden.

Leider waren alle Anfragen nach genauerem Hinsehen, heiße Luft und nichts als leere Worte. Traurig ist nur, dass man schon Vorbereitungen getroffen hatte und Zeit investiert hatte. Erst ist die Begeisterung groß und dann kommen fadenscheinige Ausreden oder man meldet sich gar nicht mehr. Vermitteln ist keine leichte Aufgabe und manchmal wünsche ich mir, ich müsste das nicht mehr tun.

Aber unseren Schützlingen zuliebe, werden wir immer wieder Hoffnung haben, wenn sich jemand für ein Tier von uns interessiert und sich alles so wunderbar anhört, dass es doch die ehrlichen und richtigen Menschen für eines unserer Schützlinge sind. Es wäre zu wünschen, dass sich die anderen, die einem nur die Zeit stehlen, darüber im Klaren wären, dass wir das alles den Tieren zuliebe machen und wir unsere Zeit nicht gestohlen haben und für Lügen und leere Worte eigentlich nicht zur Verfügung stehen.

Gleich im neuen Jahr bekamen wir auch wieder einen Anruf, einer von vielen Anrufen täglich, mit der Frage, ob wir einen Kater aufnehmen könnten wegen Allergie und der traurigen Geschichte, dass dort wo der Kater untergebracht war wegen der Allergie des früheren Frauchens, man es fertig gebracht hat, den Kater bei Nacht vor die Tür des früheren Frauchens zu stellen mit der Begründung, man wolle diesen Kater nicht mehr... Da fehlen einem die Worte

Also haben wir Skippy, so heißt der Kater hier aufgenommen.

Und was da zum Vorschein kam, war ein Trauerspiel. Viel zu klein für sein Alter von 3 Jahren, dünn bis auf die Knochen, sehr, sehr schmutzig - man sah, dass es alter Schmutz war und der Kater eventuell sogar in einem Käfig gehalten wurde, beide Ohren ganz schlimm entzündet und das linke Auge hat eine Verletzung, die unser Tierarzt sich dringend anschauen musste. Auch hat Skippy Verhaltensstörungen und entspricht überhaupt nicht dem Bild eines gesunden Katers in den besten Jahren.

Skippy ist ein absolut lieber und verschmuster kleiner Katzenmann und sitzt im Moment noch in der Quarantäne aber sobald wir wissen, dass er sonst gesund ist, suchen wir für ihn ein ganz spezielles liebevolles Zuhause.

Ja und dann wurden verletzte Katzen gemeldet, zugelaufene Katzen und so ging es täglich hier zu.

Irgendwann im Dezember sah ich dieses Bild eines Hundes in Bulgarien, der dringend Hilfe brauchte:

Das Bild berührte mich sehr, denn dieser Hund lebte schon sehr lange auf der Straße. Sein Herrchen war gestorben und die Erben haben Pech, so nannten ihn die Bulgaren, mit seinem Kumpel auf die Straße gesetzt und überließen sie ihrem Schicksal. Der Kumpel wurde vergiftet und auch Pech hätte nicht mehr lange überlebt.

Ich meldete mich und fragte nach dem Hund. Mir wurde mitgeteilt, dass Pech schon alt ist, so gut wie nichts mehr sieht und auch sehr schlecht hört. Es wurde beobachtet, dass die anderen Straßenhunde ihn immer vertrieben und so hatte er keine wirkliche Chance auf der Straße zu überleben. Wir sagten unsere Hilfe zu. Mila, die junge Bulgarin holte Pech, der ab sofort in Lucky umgetauft wurde, von der Straße und stellte ihn ihrem Tierarzt vor. Lucky wurde ausreisefertig gemacht und das ging dann auch sehr schnell. Schnell war ein lieber Flugpate - Sebastian - gefunden, der Lucky von Bulgarien mit nach München nahm. Dort holte ihn Daniela und ihr Bekannter Nobby ab und brachten ihn bis Stuttgart. Eine Tagesreise für die beiden. Ich übernahm Lucky dann in Stuttgart und brachte ihn gestern heim...

Lucky ist ein absolut lieber und freundlicher älterer Hund der sich sofort die Matratze im Schlafzimmer zu seinem Schlafplatz auserkoren hat. Er benötigt noch Führung, da er ja beinahe nichts mehr sieht aber in ein paar Tagen wird auch er, sowie es Benny heute tut, sich selbständig hier im Gelände bewegen. Ich bin froh, dass ich diesem kleinen Opi noch einen trockenen Platz in unserem "betreuten Wohnen" angeboten habe und Lucky nicht auf der Straße von Bulgarien sterben musste.

Leider gibt es auch noch traurige Nachrichten: Unsere Traumhündin Nelly hat seit Silvester blutigen Urin und die Tabletten haben zuerst angeschlagen und heute kam wieder eine riesengroße Pfütze pures Blut mit sehr vielen geronnen Blutfetzen. Also sofort wieder zu unserem Tierarzt, da ich die schlimmsten Befürchtungen habe. Aber der Ultraschall und das Röntgenbild haben keine Tumore angezeigt. Gott sei dank. Aber jetzt warten wir auf die Laborwerte und hoffen, dass es eine behandelbare Krankheit ist. Und das schlimmste an der Geschichte ist, dass sich für Nelly Interessen gemeldet haben, die speziell einem älteren Hund eine Chance geben wollen. Das wäre das Geschenk für unsere Nelly. Und kurz nach meinem Telefonat machte Nelly eben wieder Blut mit soviel geronnenem Blut. Ironie des Schicksals. Aber wir hoffen und beten, dass Nelly wieder gesund wird und diese Chance doch noch bekommt auf ein eigenes liebevolles Zuhause, denn Nelly ist eine Traumhündin, die es mehr als verdient hätte.

Sicherlich kann sich jeder vorstellen, dass aufgrund dieser täglichen Ereignisse nur noch wenig Zeit übrig bleibt um sich um die administrativen Dinge zu kümmern.

Und noch eine schlechte Nachricht: Unser Wassersystem hat immer noch einen Fehler und seit Freitag kommt wieder nur Wasser mit sehr vielen Schwankungen aus den Hähnen. Das heißt, entweder gar kein Wasser oder sehr viel. Aber nicht mehr kontinuierlich. Das müssen wir dringend reparieren lassen. Vor drei Wochen war ja ein Handwerker da aber leider ist der Fehler jetzt wieder da und die Angst schwingt immer mit, wenn man den Wasserhahn öffnet, ob noch Wasser kommt.

Hier würden wir dringend Unterstützung benötigen, denn die Spenden, die eingegangen sind, und für die wir uns ganz HERZLICH bei allen Spendern bedanken wollen, haben wir zur Begleichung der Ölrechnung und der Tierklinikrechnung verwendet.

Die letzte Rechnung des Installateurs in Höhe von 395 € ist gestern eingegangen und wir müssen ja wieder die Firma beauftragen nach dem Fehler im Wassersystem zu suchen.

Sie sehen, langweilig wird es hier nie und die Tage sind randvoll mit Ereignissen. Glücklichen und Traurigen.

Und was mich noch bedrückt ist die Tatsache, dass uns einige Mitglieder den Rücken gekehrt haben, einige neue Mitglieder zwar dazu gekommen sind aber dies nicht die Lücke schließt, die dadurch bei den monatlichen Einnahmen entstanden ist. Deshalb auch hier nochmals meine Bitte, wenn Sie von meiner/unserer Arbeit überzeugt sind und den Tieren helfen wollen, werden Sie Fördermitglied und helfen Sie mit, den Unterhalt des Hofes zu sichern.

Ich danke allen treuen Helfern, Mitgliedern, Paten und Spendern und hoffe auf ein erfolgreiches 2012.

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24.12.2011

Wir wünschen allen Freunden des Gnadenhofes ein wunderschönes und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben.

Es war wieder viel los in den letzten 12 Tagen und wir wollen kurz einen Eindruck davon geben, warum wir einfach nicht mehr dazu kommen, immer aktuell zu sein - die Zeit fehlt leider dazu...

Am 14.12.2011 zog ein bildhübsches Kaninchenpärchen hier ein. Ein Widderböckchen und ein Angoramischlings-Mädchen. Beide wurden abgegeben, weil man keine Zeit für sie hatte. Jetzt toben sie im Nagergehege rum, kriechen in die Höhlen, freuen sich über das Frischfutter und sind sehr gesellig mit den anderen Kaninchen.

Am Samstag, 17.12. erhielt ich einen Anruf, dass man dringend ein Zuhause für eine Katze suchen würde, da man am nächsten 'Tag in die USA fliegen würde und kein 'Tierheim die Katze aufnehmen wollte...

Also haben wir die arme Maus hier aufgenommen. Bei der Übergabe wurden noch ein paar Tränchen verdrückt..

Ich bat darum, mir noch die vollständige Anschrift durchzugeben, da man den Impfpass "vergessen" hatte. Wie ich erwartet hatte, kam kein Anruf mehr....

Ja und dann erreichen uns ja täglich sehr viele Notrufe mit der Bitte um Aufnahme. Leider können wir hier nicht unbegrenzt Tieren Obdach gewähren, da es erstens vom Platz und zweitens von den Finanzen und drittens von der Arbeit her nicht machbar ist.

Aber eine sehr engagierte Kollegin bat um Hilfe, da in Rumänien die Straßenhunde bestialisch getötet werden und in fahrenden Krematorien lebend verbrannt werden. So haben wir am 17. Dezember fünf Hunde aus Rumänien hier aufgenommen.

Die Ankunft war sehr spät in der Nacht und es war ein schwieriges Unterfangen für mich, die Hunde aus den Boxen im Transporter heraus zu holen, da sie völlig verstört waren und sind. Lediglich ein Settermischlingsmädchen ist fröhlich und guter Dinge.

Lina, ca. ein Jahr alt, fröhlich und guter Dinge

Baby-Brown, ein etwas älteres Hundemädchen, noch schüchtern aber wenn es Fresschen gibt, dann hüpft sie schon fröhlich rum.

Suki, eine ältere Hundedame, sehr verschüchtert und verkriecht sich noch und lässt sich noch nicht anfassen.

Lady, noch ein jüngeres Hundemädchen, lebte mit ihrem Partner in Rumänien auf der Straße und war in großer Gefahr. Wir wollten das Pärchen zusammen hier aufnehmen. Leider wurde beim Transport der Partner vertauscht und so kam ein total verstörtes Hundemädchen hier an, das wild um sich gebissen hat und sicherlich sehr lange brauchen wird, bis sie die neue Welt, in der sie jetzt angekommen ist, versteht und auch versteht, dass ihr nie mehr jemand etwas zu Leide tut.

Vom vertauschten Partner haben wir leider jetzt noch kein Bild, da Paulchen, so haben wir ihn getauft, auch total durch den Wind ist und auch niemanden an sich ran lässt. Auch er wurde von seiner Partnerin leider getrennt und muss somit mit dem selben Schicksalsschlag fertig werden wie Lady.

Aber alle Hunde fressen und sicherlich werden sie in absehbarer Zeit auch den Kontakt zu uns suchen.

Und dann sind noch so ganz arme Hühnchen hier bei uns eingezogen, die als Suppenhühner in der Zeitung deklariert waren. Jetzt freuen sich 6 ziemlich verrupfte und federlose Hühnerdamen über ihr neues Leben, das sie mit Scharren, frischer Luft und Gesellschaft verbringen dürfen und nicht als "Suppen"huhn endet.

Und last but not least: Unser alter Emil, den ich letztes Jahr aus einer Messiewohnung hier in Odenheim raus geholt hatte, hat ein wundervolles Zuhause in Kuppenheim gefunden und ist heute umgezogen. Er wird einer älteren Dame jetzt Gesellschaft leisten und die Dame hatte Tränen in den Augen, als sie IHREN Emil endlich life gesehen hat. Wir hoffen und wünschen uns, dass Emil noch lange ein schönes Leben in seinem endgültigen Zuhause verbringen darf. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns.

Ja und dann - bei der Reparatur unseren Wassersystems - wir haben einen eigenen Brunnen, stellte der Monteur fest, dass unser Öltank LEER ist. Oh Gott, was tun...

Also für den nächsten Tag den Öltanker bestellt und den Tank auffüllen lassen. Kosten 4.000 Euro. Als wir in das Haus gezogen sind, kostete eine Tankfüllung 1.600 Euro.

Und dann war noch unsere Adele - die einen undefinierbaren Husten hat - in der Tierklinik. Bis jetzt aufgelaufene Kosten über 1.000 Euro.

Jetzt können Sie sich sicherlich vorstellen, dass es wieder ein großes finanzielles Problem darstellt, diese Kosten zu decken. Wir bitten hier von Herzen um Ihre Mithilfe.

Wir danken allen, die uns unermüdlich unterstützen und helfen und hoffen darauf, dass die Gemeinschaft größer wird, die unseren Tiere ihre Hilfe zukommen lässt. Denn nur so lässt sich der Unterhalt der Tiere und des Hofes aufrecht erhalten.

Ein frohes Fest und

bis bald

Ihre Petra von Kopp

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12.12.2011

Als erstes möchten wir allen Freunden des Gnadenhofes eine besinnliche Adventszeit wünschen.

Leider ist es nicht mehr möglich, die Webseite, wie vorher, so oft zu aktualisieren, da sich unser alter PC sehr schwer tut und ich es noch nicht geschafft habe, die Webseite auf den neuen Computer zu installieren.

Am Samstag war unser Wintermarkt in Odenheim. Ich möchte allen fleißigen Helfern von Herzen danken. Allen voran natürlich unsere unermüdliche Gertrud, die schon im Spätsommer aus allen Früchten der Saison feine Marmeladen gekocht hatte. Auch gab es wieder ihre leckeren Weihnachtskekse. Steffi hat unsere Fellnasen bedacht und hat leckere Hundekekse gebacken. Yvonne und ihre Freundinnen haben feine Backwaren, selbst gemachte Pralinen und Lebkuchen mitgebracht und auch Frau Bullmann und Frau Caspers haben leckere Kuchen mitgebracht. Wolfgang kam ebenfalls nicht mit leeren Händen und auch Hanne hat wieder wunderschöne Gestecke gezaubert.

Allen, die zum Gelingen beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön im Namen der Tiere vom Gnadenhof.

Rundum waren es schöne Stunden, wenn wir uns auch mehr Besucher gewünscht hätten.

Der Erlös ist bereits bei unserem Tierarzt verbucht und darüber sind wir froh, dass wir wieder einen kleinen Teil unserer Tierarztschulden begleichen konnten.

Ja und was war sonst noch so los bei uns:

Oliver ist in sein neues Zuhause nach Schwetzingen gezogen am 25.11.2011 und genießt es sichtlich, endlich das erste Mal in seinem Leben Menschen zu haben, die sich nur um ihn kümmern.

Adele ist ebenfalls am 5.12.2011 nach Roth umgezogen.

Wir hoffen, dass Adele für immer in ihrer neuen Familie bleiben darf. Adele hatte ja Husten als sie von uns weg ging und am Wochenende ist die Familie mit ihr in die 'Tierklinik gefahren. Heute war Adele bei unserem Tierarzt und sie ist auf dem Weg der Besserung.

Auch ein kleines Tigerkatzenbaby durfte am 5.12.2011 nach Roth umziehen. Dort lebt bereits eine Katzendame von uns und das kleine Katzenkind wird ein liebevolles Zuhause dort vorfinden.

Hier noch Bilder von unseren Neuzugängen:

Unser blinder "Zwerg" Bennie aus Brandenburg. Er lebt nach der Devise - Platz ist in der kleinsten Hütte.

Die ersten Tage hatte er furchtbare Probleme, Treppen zu laufen. Wir haben geübt und bereits nach einer Woche lief unser Wonneproppen hier in das 1. OG und will eigentlich gar nicht mehr runter.

Unsere schüchterne Huby braucht noch etwas Zeit bis sie auftaut. Aber es wird täglich besser und sicherlich wird sie auch bald unten mit dem Rudel spielen gehen. Hier oben in der Wohnung fordert sie schon manches mal einen unserer Oldies zum Spielen auf. Gut Ding will Weile haben...

Wolfgang hat unsere Schafvilla mit Türen versehen. Kein Schreiner hätte es besser machen können. Sehr akkurat und richtig schick.

Engele, Hugo und Herta waren doch etwas irritiert, was denn jetzt schon wieder an IHREM Haus gebaut wird.....

Dafür hat Wolfgang ihnen noch ein richtig schönes Tierschild gebastelt.

Wolfgang, danke dafür.

Und jetzt noch ein sehr ernstes Thema:

Leider haben zum 1.1.2012 einige Mitglieder und Paten gekündigt und so fehlt an den monatlichen Einnahmen, die wir dringend benötigen für die Tiere, ein großer Batzen. Wie ich das schaffen soll, alle Unkosten, die monatlich anfallen, zu begleichen, ist mir wirklich ein Rätsel, denn wenn kein Wunder geschieht, werden wir leider reduzieren müssen. Aber vielleicht hat der eine oder andere Leser und Freund unseres Hofes und unserer Arbeit noch Ideen oder wirbt für unseren Gnadenhof. Das wäre sehr hilfreich und würde das Leben der Tiere hier auf dem Hof sichern.

Es wäre auch schön, wenn Sie uns auch dieses Jahr an Weihnachten nicht vergessen würden, denn der Öltank ist leer und müsste dringend gefüllt werden und auch die Wasserversorgung - eigener Brunnen - macht schon wieder Probleme und ich muss dringend einen Handwerker kommen lassen, bevor wir nochmals dieses Jahr ohne Wasser hier stehen.

Bitte helfen Sie uns bzw. den Tieren und vergessen Sie uns nicht.

Auch möchte ich es nicht versäumen, allen zu danken, die mir zu meinem runden Geburtstag geschrieben und angerufen haben und für die guten Wünsche, die sie mir geschickt haben.

In diesem Sinne eine schöne dritte Adventswoche

Ihre Petra von Kopp

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23.11.2011

In den letzten Wochen ist wieder so viel geschehen. Als erstes hat sich unser alter Computer in den Ruhestand verabschiedet. Für einen Schritt benötigt er ca. 10 Minuten oder er fährt nicht mehr hoch. Mit manchen Programmen - Bankprogramm - kann man gar nicht mehr arbeiten. So habe ich notgedrungen einen neuen PC anschaffen müssen. Leider sind noch nicht alle Daten vom alten PC auf den neuen PC übertragen, da immer neue Probleme auftauchen und ich dabei auf Hilfe angewiesen bin. Dank Peter arbeiten wir uns aber jetzt so langsam ans Ziel. Auch unsere Webseite wird komplett erneuert werden. Aber heute bin ich erst ein mal froh, dass ich überhaupt noch einen Eintrag hier machen kann.

Wichtiger Termin für alle unsere Freunde:

Unser Winterfest findet am

10. Dezember 2011 ab 11.00 Uhr

vor dem Einkaufszentrum Ihre Kette in Odenheim statt.

Wir werden wieder eine große Tombola haben mit vielen schönen Preisen, Kuchen - sofern wir Kuchenspenden erhalten???- Kaffee, Glühwein, Waffeln und einen schönen Winterflohmarkt mit weihnachtlichen Artikeln und Bücherbazar zum Stöbern. Auch werden wieder einige schöne Schnäppchen dabei sein.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns zahlreich besuchen würden und/oder uns eine Kuchenspende zubereiten würden, Weihnachtsgebäck oder uns aktiv unterstützen würden.

Leider gab es auch traurige Tage wieder: Unsere alte Fedra ist leider verstorben. Fedra kam ja aus Griechenland zu uns zusammen mit ihrer Tochter Nelly. Nelly war immer an der Seite ihrer Mama. Ich hatte große Angst, dass Nelly jetzt in Trauer versinkt. Sie lebt jetzt hier bei mir in der Wohnung und genießt es richtig, einmal im Mittelpunkt zu stehen. Bei unseren Spaziergängen, die wir uns einfach am Tag abknapsen, tobt sie mit Bär und Charly herum, dass es eine wahre Pracht ist. Des einen Leid ist des anderen Freud. Das ist zwar sehr traurig aber für Nelly wirklich die Chance ihres Lebens auch eventuell das Glück auf eine eigene Familie zu haben, denn sie ist - wie auch ihre Mama Fedra war - eine tolle Hündin. Sie hört sehr gut draußen und flitzt ohne angeleint zu sein herum und kommt gleich wieder angelaufen, wenn man sie ruft.

Dafür durfte der blinde 4-jährige (so groß wie unser Bär aber beinahe doppelt so schwer) Hovawart-Mischling Benny aus Brandenburg hier einziehen.

Unsere Adele hat eine Pflegestelle ab 3. Dezember mit Option der Adoption, was wir sicher glauben.

Und unser kleiner Oliver wird am Freitag, 25.11.2011 in sein neues Zuhause nach Schwetzingen umziehen.

Ach und nicht zu vergessen: Huby, die auf der Tötungsliste in Kroatien stand, durfte hier bei uns unterschlüpfen. Eine sanfte, etwas zurückhaltende Hündin, die es genießt hier in der Wohnung zu sein und sich in den kleinsten Korb quetscht.

Bilder aller neuen Tiere werde ich in den nächsten Tagen einstellen.

Dann möchte ich es nicht versäumen, mich bei dem Ehepaar Thessmann zu bedanken, die die Whiskas Vorräte in den Tierläden aufgekauft haben und uns gebracht haben. Und Steffi für die vielen Katzenkinder Schälchen und die Überraschung als ein großer blauer Sack vor dem Tor stand mit vielen großen Tüten voll mit Hundeleckerlis.

DANKE.

Es ist immer ein auf und ab und nach einem sehr traurigen Tag folgt meist ein freudiger Tag.

Wir würden uns freuen, wenn wir uns am Samstag, den 10. Dezember treffen würden und grüßen bis dahin recht herzlich.

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06.11.2011

Jetzt haben wir uns einen ganzen Monat nicht mehr richtig zu Wort gemeldet. Aber es gab so viel zu tun und so kam das Aktualisieren der Webseite doch zu kurz.

Leider lässt die Solidarität mit unserem Verein sehr zu wünschen übrig, denn die Abstimmung bei der Aktion der DiBaDu verläuft mehr als schleppend und wenn jeder, der einmal ein Tier bei uns adoptiert hat oder alle unsere Mitglieder und Paten ihre drei Stimmen vergeben hätten, dann hätten wir es unter die ersten 1.000 Vereine geschafft und hätten 1.000 für die Vereinskasse, die es so dringend nötig hat, gewinnen können. Wir werden es wohl nicht mehr schaffen unter die ersten 1.000 Vereine zu kommen, denn es sind nur noch 10 Tage bis zum Abstimmungsende. Das macht mich schon sehr traurig, denn es hätte nicht sehr viel Einsatz und Zeit gebraucht um uns hier zu helfen. Allen, die uns hier unterstützt haben, möchten wir von Herzen danken. Aber leider reicht es nicht mehr für uns unter die ersten 1.000 Vereine.

Außerdem stehen wir vor einem großen finanziellen Problem, da einige Mitglieder und Paten gekündigt haben und somit der Unterhalt für die Tiere nicht mehr gewährleistet ist.

Bitte unterstützen Sie uns. Machen Sie Werbung für den Gnadenhof, werben Sie Mitglieder und Paten, denn ohne kontinuierliche Einnahmen ist der Hof nicht mehr zu halten und somit werden unsere Tiere heimatlos oder es können keine Notfälle mehr aufgenommen werden. Das bedeutet, dass viele Tiere, im Moment vor allem Katzen, auf der Straße landen oder ausgesetzt werden, da wir keine Möglichkeit mehr haben, die Tiere zu versorgen. Die Lage ist wirklich sehr ernst und auch dramatisch. Wenn sich nichts zum Guten wendet, werde ich den Hof auf längere Sicht, bis alle Tiere eventuell versorgt oder untergebracht sind, aufgeben müssen. Die Lage ist wirklich sehr schlimm und wenn kein kleines oder größeres Wunder kommt, müssen wir die Konsequenzen ziehen und aufhören.

JEDER CENT, der eingeht, kommt ausschließlich den TIEREN zu Gute.

In den letzten Wochen explodiert es in der Katzenabteilung und wir ersticken in Katzenbabys und ich kann gar nicht so schnell das Futter bei schaffen, geschweige denn alles picobello sauber zu halten, wie die Katzen fressen oder die Toiletten benutzen.

Katzen ohne Ende und die Lieblingsbeschäftigung ist fressen, Toilette benutzen und spielen. Und alles kostet viel, viel Geld, denn die Tiere müssen geimpft, entwurmt und tierärztlich untersucht und versorgt werden, denn einige haben Durchfall und böse Ohren und jede Behandlung kostet uns Geld und Zeit.

Falls Sie ein paar Euro übrig haben, würden wir uns über Katzenfutter sehr freuen, denn es sind Unmengen, die wir täglich hier verbrauchen. Täglich gehen Notrufe ein, wo Katzen in Not sind hier in der Gegend. Danke an Steffi, die mir unermüdlich Futter vorbei bringt.

Das Tierheim Ettlingen hat uns - Gott sei dank - 5 Katzenbabys abgenommen, doch es sind immer noch 14 Katzenbabys hier, die täglich mehrmals gefüttert und versorgt werden müssen.

Mitte Oktober kam Oliver aus Bulgarien zu uns und sollte eigentlich nach München in eine Pflegestelle. Auch hier kam leider kein Echo auf meinen Hilferuf, damit eine Fahrkette gebildet werden kann, um Oliver nach München weiter zu transportieren. Jetzt ist Oliver hier und wird auch hier bleiben, bis er vielleicht ein schönes Zuhause findet, denn er ist ein sehr lieber Hundemann und ein schöner noch dazu.

Oliver wünscht sich auch so eine treue Patentante, wie sie Mao schon seit Jahren hat.

Unseren Merlin, den wir ja erst kurz vorher aufgenommen hatten, mussten wir leider erlösen lassen, da er sehr gelitten hat und einfach keine Ruhe fand - stundenlang durch die Wohnung oder durch das Gelände lief ohne ein Ende zu finden und sich auch nicht hin legen konnte, da er Schmerzen hatte. Man sah es an seiner ganzen Körperhaltung und seinem Gesichtsausdruck. Er hatte massive Knochenprobleme aber das alleine war nicht die Ursache, die hätte man noch etwas mit Medikamenten in den Griff kriegen können. Unser Tierarzt und wir vermuten, dass er einen Lebertumor hatte, der schon in den Kopf gestreut hatte, denn es gab Zeiten, da war Merlin überhaupt nicht ansprechbar und total weg getreten. Das schlimmste aber war, dass er sich nicht hinlegen konnte.

Am 17.10.2011 haben wir erlösen lassen und es gab noch nie ein Tier, das innerhalb einer Bruchteil einer Sekunde bei Verabreichung der Narkose eingeschlafen ist. Merlin schlief schon bei den ersten Tropfen der Narkose ein und wir waren alle überzeugt, dass es eine wirkliche Erlösung für ihn war.

So traurig es auch ist, denn er war ein toller Hund und war nur so kurz bei uns. Aber niemals zuvor hatten wir hier ein Tier, das solch eine Körpersprache und solch einen leidenden Gesichtsausdruck hatte wie Merlin.

Bär durfte einen Tag mit Steffi verbringen und machte eine große Wanderung. Am Abend als er zurück kam, kam mir ein glücklicher Bär entgegen, der am liebsten wieder mit Steffi mit gegangen wäre. Er war aber auch super cool, trotz einer läufigen Hündin, die bei der Wanderung dabei war.

Eben unser Bär!!

Am 23.10.2011 kamen dann die zwei alten Mädels aus Frankreich hier an, die ihr Leben lang in einem Käfig gelebt haben. Moka ist schon 12 oder 13 Jahre alt, hört nicht mehr sehr gut und die Zähne müssen auch dringend saniert werden. Ihre Tochter Wanda ist ca. 8 - 9 Jahre alt und ohne ihre Mama verloren. Die beiden hängen aneinander wie siamesische Zwillinge und man kann sie nicht mehr trennen. Wo Wanda ist, ist Moka und umgekehrt.

Die beiden sind unzertrennlich, schlafen eng aneinander gekuschelt.

So schlafen Wanda und Moka - immer eng aneinander gekuschelt.

Wanda - mit dem Gesicht zur Kamera - ist die Tochter und etwas scheu und ängstlich.

Moka ist ausgeglichener. Das liegt aber auch daran, dass Moka nicht mehr sehr gut hört, das rührt sicherlich von den total entzündeten Ohren her, die wahrscheinlich niemals behandelt wurden - bei beiden Hündinnen.

Leider haben sie sehr schlimme Ohren, die man jetzt täglich behandeln muss. Durch die jahrelange Käfighaltung sind die Mädels auch nicht stubenrein und trotz offenen Türen, gehen sie nicht immer raus um ihr Geschäftchen zu erledigen....

Am 25.10.2011 bekamen wir noch Besuch von Herrn Dr. Schmitt zur jährlichen Kontrolle vom Vet-Amt Karlsruhe.

Alles o.k. und keine Beanstandungen.

Am 26.10.2011 kam Maos Patentante Silvia uns besuchen und brachte ein großes Paket mit Leckerlis und anderen feinen Sachen mit. Mao war ganz glücklich. Aber auch alle anderen fanden die Abwechslung toll.

Mao freut sich über den Besuch seiner lieben Patentante Silvia.

Es war wie Weihnachten... Soviele leckere und schöne Sachen hat Maos Patentante mitgebracht und an alle gedacht. Auch für die Katzen waren Spielsachen und Leckerlis dabei. DANKE. Und auch für mich gab es süße Leckereien. Vielen, vielen DANK.

Aber welch ein Schreck bekam ich, als ich Stimmen im Hof hörte und runter ging... Da war Frau Bieser und Ihr Bekannter schon im Gelände umringt von allen Hunden. Mir zitterten die Knie, denn Bär lässt normalerweise keine Fremden ins Gelände. Davon können schon einige Besucher und Helfer ein Lied singen und haben einige blaue Flecken davon getragen.

Zwischendurch - an wunderschönen Herbsttagen - machten wir auch schöne Spaziergänge und genossen wirklich das tolle Wetter und Bär und auch Charly waren total glücklich.

Wir haben die schönen Herbsttage auch genutzt und sind nochmals nach Dobel zu unseren Freunden gefahren. Einfach herrlich dieser Oktober und die Hunde fanden es auch richtig spitze.

Ashari, Charly und Max

Bär fand es richtig cool...

Nur unsere Dala macht uns seit ein paar Wochen große Sorgen. Sie hat große gesundheitliche Probleme und wir hoffen, dass sie wieder richtig fit wird und noch lange ihr Leben in Dobel genießen kann. Gute Besserung kleiner Sonnenschein.

Außerdem fand unsere kleine Lefka ein wunderschönes Zuhause in Karlsdorf. Ich habe sie am 27.10.2011 zu ihrer neuen Familie gebracht und Lefka fand es gleich richtig toll. Allerdings war Kater Moritz, der beinahe die Größe von Lefka hat, den Neuzugang erst einmal nicht so prickelnd.

So vergehen die Tage und Wochen wie im Flug und die Arbeit geht ja niemals aus.

Auch unser altes Hundemännlein Toby, der ja aus einer ganz schlimmen Messiezucht aus Frankreich kam und dort unter den schlimmsten Bedingungen leben musste, findet immer mehr Lebensfreude und genießt sein neues Leben hier bei uns. Die Bilder sprechen für sich, oder?

An dieser Stelle möchte ich mich bei Steffi, Susanne und Wolfgang bedanken. Sie haben in den letzten Wochen viel geholfen und Wolfgang hat uns ein Licht für unseren Parkplatz angebracht, damit man endlich auch mal was sieht, wenn man noch zu den Schafen muss oder zum Auto. Auch wird der Schafstall gerade von Wolfgang noch winterfest gemacht und die nächste Woche kommen noch Plexirahmen an die Öffnungen, damit es hell drin ist und trotzdem wettergeschützt ist.

Sicherlich gäbe es noch einiges zu erzählen, aber das Wichtigste ist notiert und jetzt wünschen wir allen ein wunderschönes Herbst-Wochenende, viel Sonne und Erholung.

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23.10.2011

WICHTIG Bitte LESEN UND HELFEN ABSTIMMEN, DAMIT WIR UNTER DIE ERSTEN 1.000 VEREINE KOMMEN UND 1.000 EURO GEWINNEN!!

Hallo liebe Freunde,
 
heute brauchen wir DRINGEND IHRE HILFE.
Sie können uns helfen, 1.000 Euro zu gewinnen bei der Ing-DiBa. Die ersten 1.000 Vereine erhalten jeweils 1.000 Euro - dafür brauchen wir aber IHRE DREI STIMMEN.
 
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit - BITTE.
 
Klicken Sie bitte unten auf den Link und tragen Sie IHRE e-mail Adresse ein und den angegebenen Code und drücken Sie auf absenden.
 
Sie erhalten jetzt von der DiBa eine mail - diese wird im Spamordner sein, dort müssen Sie bitte den angegebenen Link in der mail anklicken und erst dann ist Ihre Stimme gezählt.
In der ersten Bestätigungsmail ist ein zweiter Link aufgeführt mit der Frage, ob Sie alle DREI Stimmen an uns vergeben wollen. Klicken Sie auf diesen Link und wiederholen Sie bitte den Vorgang mit mail Adresse eingeben und Code eingeben.
 
Vergessen Sie bitte nicht, die Bestätigungsmails anzuklicken und erst dann ist der Vorgang beendet.
Senden Sie diese Mail an alle Ihre Freunde und Bekannte - und noch ein Tipp - JEDE e-mail Adresse kann DREI Mal abstimmen. 
 
 
 
  

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verein.ing-diba.de

Deine Stimme zählt! Mein Verein Tierschutzgruppe Rüppurr e.V. hat die Chance, 1.000 Euro für die Vereinskasse zu gewinnen. Denn die ING-DiBa spendet je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Wer die meisten Stimmen hat, gewinnt. Also gleich abstimmen!
 
 
BITTE HELFEN SIE UNS - UNSEREN TIEREN - denn für die wird das Geld dringend benötigt.
Es müssten noch drei Hunde operiert werden, leider fehlt uns das Geld.
 
Ich vertraue auf Sie. Falls Sie Hilfe benötigen, geben Sie mir kurz Bescheid, ich werde IHNEN selbstverständlich behilflich sein.
 
Ich danke Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen einen schönen Sonntag
 
Ihre Petra von Kopp
Gnadenhof Garscha
Tierschutzgruppe Rüppurr e.V.
 
     

 

07.10.2011

Und der Himmel weint...

Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch war eine ganz schlimme und traurige Nacht.

So gegen 4 Uhr wurde ich durch Bellen geweckt und ich hörte, dass es irgendwie anders war. Also bin ich sofort in den Hof gerannt und alle Hunde rannten wie wild um den auf dem Boden liegenden Jigantas herum und bellten.

Jigantas hatte einen epileptischen Anfall. Das kannten wir ja schon von Emek und so hoffte ich, dass es bald vorbei sein wird und Jigantas wieder auf die Beine kommt. Aber dem war nicht so. Kaum hat er etwas ruhiger geatmet kam schon der nächste schwere Anfall und er ruderte wie wild mit den Beinen in der Luft und hatte Schaum vor dem Maul.

Leb wohl mein Bube und ich hoffe, dass es dir jetzt besser geht, wo du auch immer sein magst. Du bleibst bei uns im Herzen - bei allen die dich gekannt und geliebt haben.

Da ich unseren Jigantas nicht mehr alleine lassen konnte, blieb ich selbstverständlich bei ihm und versuchte ihn zu beruhigen. Aber er war nicht auf dieser Welt und hörte auch nichts mehr.

Einmal hob er den Kopf und ich dachte, jetzt ist es überstanden. Aber bis morgens um 7 Uhr kamen insgesamt 5 schwere Anfälle.

Jigantas kam gar nicht mehr zu Bewusstsein. Bär ging immer wieder hin und untersuchte unseren Riesen und schleckte ihn ab und unser Gonzo legte sich neben Jigantas als ob er ihn bewachen wollte.

Trotz der Medikamente für Epilepsie die Jigantas seit seiner Ankunft hier erhielt, kamen diese schweren Anfälle.

Um 8 Uhr konnte ich dann endlich Gertrud anrufen. Ich hatte Jigantas zwischen zeitlich auf eine Decke gehoben - er wiegt ca. 45 - 50 kg - und auf eine Plane und habe ihn aus dem Gelände gezogen und bis zum Auto. Aber alleine ins Auto habe ich ihn nicht gebracht. Gertrud kam und wir legten ihn ins Auto und ich fuhr sofort zu unserem Tierarzt.

Aber Jigantas kam nicht mehr zu sich und die einzige Möglichkeit die es gab, war ihn zu erlösen, denn selbst wenn er wieder auf die Beine gekommen wäre, wäre er nie mehr der alte Jigantas gewesen. Jeder Anfall zerstört viele, viele Gehirnzellen.

Bei unserem Emek war es auch so, dass er einen sehr schweren Anfall hatte im August 2008 und als er wieder auf die Beine kam, wie in Trance immer und immer wieder ums Haus gelaufen ist. Es hatte damals in Strömen geregnet und er erkannte mich und das Rudel nicht mehr.

Es ist ein Trauerspiel, wenn man das miterleben muss. Vor allem weil Jigantas keinerlei Anzeichen hier gezeigt hat und ich schon bei der Tierhilfe, von der wir Jigantas übernommen hatte, nachgefragt habe, ob es stimmen kann, dass er an Epilepsie leidet. Das war ein Tag vor diesem Vorfall.....

Auch den Übernahmevertrag hatte ich einen Tag vorher an den Verein zurück geschickt...

Jigantas war nur einen Monat bei uns und er war ein lieber schmusiger und anhänglicher Hundebube, der dieses Schicksal mit Sicherheit nicht verdient hat.

Wie soll man das noch verstehen???

Aber nicht genug für diesen Tag.

Auf unserer Koppel haben sich ja einige scheue Katzen angesiedelt und ich konnte ein Katzenbaby - wieder kartäusergrau - einfangen. Dann ging es nochmals zu unserem Tierarzt mit Merlin und Toby.

Toby hat ja einen entzündeten Hodensack von der frischen Kastration in Frankreich. Auch die noch vorhandenen Zähne - es sind nur noch wenige - müssen dringend saniert werden, denn er hat eine dicke Entzündung an den Backenzähnen. Und Merlin sollte begutachtet werden wegen seiner in sich Gekehrtheit. Niemals zuvor hatte ich so einen Hund. Merlin kommt mir vor als wäre er autistisch.

Festgestellt wurde, wie ich von mir bereits bemerkt, dass er große Probleme mit den Hinterbeinen hat. Seine Zähne dringend saniert werden müssen.

Als ich dann wieder hier war, um 19.00 Uhr hatte ich nochmals einen Termin in Weiher, fand ich noch ein kleines Katzenkind auf der Koppel, das laut und jämmerlich schrie.

Mitsamt Baby im Transportkorb ging es dann noch zu unserem letzten Termin an diesem Tag.

Als wir dann endlich gegen 20.00 Uhr wieder hier waren, war ich geschafft und stand etwas neben mir von den vielen Ereignissen und dem traurigen Vorfall in der Nacht und am Morgen.

Solche Tage möchte man eigentlich lieber im Kalender streichen, denn sie sind unwirklich und man benötigt Zeit um sie zu verarbeiten.

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03.10.2011

Hey Leute, gestern war ein toller Tag. Wir sind nach Dobel gefahren - schönes Wetter, gute Laune und alles richtig ge....!!!

Also ich fand den Ausflug spitze und damit Ihr ein bisschen teilhaben könnt, hier ein paar Bilder:

Unser Azubi Charly war natürlich auch mit von der Partie und fand es richtig toll, die Kaninchen zu beobachten und eventuell sich durchzugraben....

Und die Begrüßung der beiden Bullis mit Petra war natürlich wieder einmal gigantisch. Ashari-Emma ist ja immer ganz außer Rand und Band und auch Dala-Wanda war ganz aus dem Häuschen.

Es gab viele feuchte Küsse und man muss schon auf Brille und Zähne acht geben, wenn die beiden rum springen wie Gummibälle.

Dala, die ja ganz schlimme Ohren hatte und auch einen sehr starken Juckreiz, wird ja jetzt behandelt und man kann sehen, wie sie sich sichtlich mehr entspannt. Ein glückliches kleines Hundemädchen unter vielen glücklichen Tieren in Dobel.

Ashari-Emma und Dala-Wanda - zwei die sich gesucht und gefunden haben zum spielen, kuscheln und schmusen.

Dala wird immer hübscher und hat schon richtige Muskeln vom vielen Gassi gehen.

Und unsere Koaula ist auch ein ausgeglichenes Hundemädchen geworden. Auch ihre Begrüßung war sehr herzlich und liebevoll.

Ja und beim leckeren Kaffee mit selbstgebackenem, feinen Apfelkuchen von Micha, habe ich gedacht, ich probiere es auch mal als Schoßhund...

Micha, die ja wirklich ein zartes Persönchen ist, ist unter meiner "Last" bald zusammen gebrochen. Aber sie hat sich doch gefreut, dass ich so ein toller Hund bin und sooooo schmusig....!!!!

Ja und dann mussten wir auch schon wieder fahren, denn es wird ja immer früher dunkel und da mussten wir schauen, dass wir nach Hause kommen zu unseren Kumpels und Kumpelinen. Die waren vielleicht eifersüchtig auf uns...

Und das ist das Neueste von unseren Neuankömmlingen:

Merlin, ein sehr in sich gekehrter Hund, taut etwas auf. Allerdings konnten wir feststellen, dass er sehr schlecht hört und auch die Knochen wahrscheinlich schmerzen, denn er läuft mit den Hinterbeinen sehr steif. Auch kaut er sehr, sehr langsam und deshalb werden wir wohl einen Check machen lassen bei unserem Tierarzt.

Und der kleine Toby, der angeblich 11 Jahre alt sein soll, taut täglich mehr auf und spielt jetzt schon mal, ist an allem interessiert und wird immer fröhlicher. Allerdings kam er frisch kastriert hier an, die Narbe mit einem großen Pflaster verklebt!!!, und darunter eine dicke Entzündung des Hodensackes. Französische Art der Kastration...

Schön wäre es ja, wenn wir öfter solche tollen Ausflüge machen könnten. Aber wir wollen ja unsere Kumpels nicht allzu sehr ärgern, oder?

Einen schönen Feiertag wünscht Euch Euer Bär und natürlich auch mein Azubi Charly und die ganze crew.

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30.09.2011

Gestern war hier vielleicht was los, also es ging wieder zu wie im Taubenschlag..

So gegen 14.00 Uhr kam mal eine ganze Delegation der Gemeinde - auch der Bürgermeister - , des Landratsamtes und der zuständigen Polizei Karlsruhe um sich die Verkehrssituation unserer Ausfahrt anzuschauen. Und siehe da, wir bekommen einen Spiegel auf der anderen Straßenseite, denn es ist ja lebensgefährlich Richtung Odenheim aus unserer Ausfahrt abzubiegen.

Auch wird das Schild "Untere Mühle" endlich gegenüber der Einfahrt angebracht und nicht am Ende unseres Geländes - wo es jetzt steht. Auch habe ich angesprochen, dass wir in keinem Navigationsgerät zu finden sind und die Menschen laut Navis zur Kläranlage geschickt werden. Jetzt hoffen wir mal, dass diese Dinge alle bereinigt und erledigt werden und wir sicher aus der Ausfahrt fahren können und Besucher uns finden ohne Probleme.

Kurz haben wir noch über etliche Tierprobleme in Östringen gesprochen und werden uns demnächst zusammen setzen um über die unkontrollierte Katzenpopulation zu sprechen, die an manchen Ecken in Odenheim und in den anderen Ortsteilen vorherrscht, weil die Besitzer der Ursprungskatzen es nicht für nötig befinden, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Die Leid tragenden sind die vielen Katzenkinder und auch die Bevölkerung, die sich dann um diese Tiere, wenn möglich kümmert oder sie werden bei uns abgegeben. Das kann und darf aber keine Dauerlösung sein.

Kaum waren die Herren weg...

stand dann eine Frau vor dem Haus, die uns einen 11-jährigen kleinen Bretonen Mischling brachte.

In Frankreich wurden vor drei oder vier Monaten über 50 Bretonen und deren Mixe aus einer miserablen Haltung beschlagnahmt. Einige der Tiere waren so krank, dass sie eingeschläfert werden mussten.

Wir sagten damals zu einen alten Hund hier aufzunehmen, wenn Not am "Hund" ist. Leider wurden wir nicht mehr informiert, wann der kleine Opi denn kommen sollte.

Und so stand Toby vor unserer Tür. Ein kleiner Zwerg, frisch kastriert und etwas schüchtern und zurückhaltend.

Toby - vorne - mit weit aufgerissenen Augen. Die beiden anderen sind nackt oder beinahe nackt und richtig krank. Das war in Frankreich.

Doch kaum in der Wohnung hat er alles untersucht, sich mit unserem Dreibeinchen Pepita angefreundet und liebt seinen Korb über alles.

So gegen 17.00 Uhr musste ich dann nach Karlsruhe fahren, weil eine junge Frau ganz eindringlich Hilfe für ihren 8-jährigen Mischling brauchte. Alles was sie in den letzten Monaten versucht hatte, ist gescheitert. Tierheime waren angeblich voll und konnten/wollten den armen Merlin nicht aufnehmen. Aber besser so für Merlin, denn er ist hochsensibel und wäre in Zwingerhaltung sicherlich noch unglücklicher geworden. Sie lebt jetzt leider mitten in Karlsruhe, arbeitet den ganzen Tag und Merlin bleibt etwas auf der Strecke. Außerdem hat der Vermieter ein Ultimatum bis 1.10. gestellt, dass Merlin weg muss. (Natürlich hat die Geschichte eine Vorgeschichte und ist sehr traurig für das Frauchen und auch für Merlin)

Ich übernahm also Merlin in Rüppurr, der sehr gepflegt ist, viele, viele Spielsachen im Gepäck hatte, gutes Futter, einen EU-Ausweis und alle erforderlichen Impfungen, sein Bett und noch viele, viele Leckerlis.

Merlin spürte, dass sich sein Leben ändern würde und man sah ihm die Trauer an. Auch Frauchen war mehr als traurig als wir uns verabschiedet haben. Aber vielleicht findet das Frauchen ja eine Möglichkeit, dass sie Merlin wieder zu sich nehmen kann.

Für einen Hund, der immer geliebt wurde und ein gutes Zuhause hatte, ist es sehr schwer, sich hier bei uns zurecht zu finden. Wir werden uns bemühen, diesem traurigen Hundemann das Leben schön zu machen. Und wer weiß, vielleicht gibt es doch noch ein happy end mit Frauchen.

Merlin ist auch hier in der Wohnung und gestern Abend lief er unruhig hin und her. Hat nichts gefressen und nur traurig geschaut. Mit Katzen und den anderen Hunden hat er keine Probleme und vielleicht gefällt ihm in ein paar Tagen ja die Hundegesellschaft, denn in den letzten Monaten war er halt sehr viel alleine - notgedrungen.

Aber dann gab's auch noch etwas Positives:

Wir haben eine Kaffee-Pad Maschine gewonnen.

Da haben wir uns schon gefreut, als das Paket vor unserem Tor stand.

Und da uns jetzt ein langes, sonniges Wochenende bevorsteht, wünsche ich allen Lesern, schöne, sonnige und erholsame Tage.

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28.09.2011

Jetzt sind doch tatsächlich gestern und heute wieder Kumpels gegangen.

Gestern hat Petra Rex und Curro wieder nach Ludwigshafen gefahren und von dort sind sie dann ins Ruhrgebiet in ihre Familien gefahren worden. Hätte man ja auch einfacher machen können, oder???

Aber wir sind ehrlich gesagt froh, dass Rex nicht mehr da ist, denn ich mochte den komischerweise nicht so dolle. Der kleine Curro war ja ganz niedlich.

Petra fand sie beide toll. Da muss ich natürlich schon aufpassen, dass ich nicht auf der Strecke bleibe.

Und heute ist unser kleiner Clown Zorak in sein neues Zuhause nach Karlsruhe gezogen. In der Familie - bei den Eltern von Zoraks neuem Frauchen - wohnt ja schon seit drei Jahren unsere Emmy. Ist auch so ein Wuschel aber größer wie Zorak. Da hat er wenigstens jemanden zum spielen.

So ganz geheuer war es dem kleinen Mann ja nicht aber er wird bald merken wie schön es ist, wenn man nicht mehr teilen muss - außer mit zwei Katzen...

Das war's für heute - und gute Nacht -

Euer Bär - habt Ihr alle meinen Film angeschaut???

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26.09.2011

Und noch mehr Filmstars...

Steffi hat noch einen kleinen Film von Nando, Adele, Lefka, Rudi, kurz Zeytin und Curro gedreht.

Klicken Sie hier um sich den Film anzuschauen:

http://youtu.be/nelEr0tyyEE

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25.09.2011

Hurra, hurra ich werde Filmstar!!!!

Gestern war wieder ein aufregender Tag und Petra fuhr schon wieder mal ganz, ganz früh fort mit ner Box im Auto...

Als sie dann endlich so um 11.00 Uhr wieder hier war, stiegen da zwei Burschen aus. Naja ich kann Euch sagen, den großen Buben kann sogar ich nicht ganz so gut leiden, denn er ist erst ganz frisch kastriert und riecht so komisch. Der kleine mit der schwarzen Augenklappe ist ja noch ganz niedlich und auch ein lieber - der große auch - aber ich weiß auch nicht.

Rex, ca. 8 Jahre alt - ein toller Bursche

Curro, der kleine Pirat mit der Augenklappe ist ca. 5 Jahre alt.

Die beiden Hunde sind aus Spanien gekommen. Dort lebten sie auf einem einsamen Grundstück. Der Besitzer hatte sie dort sich selbst überlassen. Einige Zeit hat sich ein junger Mann um die beiden gekümmert aber dann kam eine Frau ins Spiel und Rex und Curro waren vergessen.

Jetzt sind sie bis nächsten Samstag bei uns und dürfen dann in eine Endstelle im Ruhrgebiet ziehen. Ursprünglich sollten sie im Februar 2012 in den Frankfurter Raum und dort ihr Leben verbringen. Da es jetzt aber einige Probleme im Rudel gibt, Rex einen hoch entzündeten Hoden hat und die Hunde ihn nicht sonderlich mögen - warum auch immer. Rex ist ganz friedlich und ein richtig schöner und lieber und anhänglicher Hund. Es ergab sich dann gestern, dass die beiden nächstes Wochenende ins Ruhrgebiet ziehen dürfen auf einen Pferdehof mit viel Platz und Familienanschluß. Das brauchen die beiden dringend, denn Rex ist extrem anhänglich und sucht immer Petras Nähe. Vielleicht bin ich ja nur eifersüchtig...hmhmhm....

Ja und dann war es am Montag morgen ja auch noch sehr aufregend hier. Petra bekam um kurz nach 7.00 Uhr morgens einen Anruf, dass unsere Schafe - allen voran Hugo - auf der anderen Straßenseite an den Straßenbahnschienen grasen!!!!!

Gertrud, die auch informiert wurde, ist dann sofort hier her gefahren und als sie unten auf der Straße parkte liefen die drei seelenruhig im Gänsemarsch am Straßenrand - und hier fahren sehr, sehr viele Autos und nicht sehr langsam!!!- und dann hoch und rein in die Koppel.

Jetzt war es mit Petras Geduld aber zu Ende. Mit List und Tücke hat sie die drei in ihr Haus gelockt und die Tür mit einer großen Platte verrammelt. Ausbruchsicher!!!

Da standen sie dann die nächsten Tage und verstanden die Welt nicht mehr. Aber sie haben ein schönes und großes Haus, hell und luftig und so war es erträglich.

Steffi besorgte dann Zaun und Draht (Zwei Rollen hat Steffi gespendet - VIELEN DANK, Steffi) in ihrer spärlichen Freizeit und wir verabredeten uns für Samstag Mittag hier zum Zaun anbringen. Steffi brachte ihren Bruder Timo mit, der wirklich flott gearbeitet hat. Wolfgang war - wie immer - mit von der Partie. Ist eben auch ein ganz lieber und zuverlässiger Helfer.

In knapp 2 Stunden war die große Koppel von innen nochmals mit Maschendrahtzaun versehen und jetzt muss nur noch ein richtiges Tor gebaut und angebracht werden, das vom Schreiner hat leider nicht sehr gut gehalten und ist an der Seite ausgebrochen und auch sehr instabil.

Die Schafe waren heilfroh, endlich wieder aus ihrem Haus heraus zu dürfen. Jetzt sind sie aber doch sehr misstrauisch und es darf jetzt nichts passieren, denn freiwillig gehen sie die nächsten Tage nicht in ihr Haus.

Wolfgang kam wieder ganz schön ins Schwitzen.

Steffi und ihr Bruder Timo bei der Arbeit, den Zaun an den Pfosten zu befestigen.

Gleich als die Koppel mit Zaun dicht war, durften die Schafe wieder raus und waren super glücklich nach 5 Tagen Hausarrest. Jetzt hoffen wir, dass Hugo kein Loch mehr findet, wo er durch schlüpfen kann, denn jetzt ist es doch sehr gefährlich, wenn er doch nach unten geht und über die viel befahrene Straße läuft. Petra hatte ja früher schon Schafe, Lisa und Sarah, die sie mit der Flasche groß gezogen hat. Sie lebten 12 - und Lisa sogar 13 Jahre bei ihr. Aber so was hat sie noch nie erlebt - sagt sie immer. Solche Ausbrecherkönige gibt es selten.

Herzlichen Dank an Steffi, Timo und Wolfgang für die tolle und schnelle Hilfe.

Aber jetzt zu mir:

Steffi hat einen Film von mir gedreht und bei youtube eingestellt. Wenn Ihr wollt könnt Ihr ihn Euch anschauen unter:

http://youtu.be/SDfVRmIJAdM

Wir haben ja diese Woche so ein Paket mit Stofftieren von der Silvia bekommen. Also haben wir alle mal geschaut, wie es in den Stofftieren aussieht. Oh im Hof und um's Haus hat es ausgesehen als ob's geschneit hat. Richtig cool....

Bis bald wieder - noch einen schönen Sonntag

Euer Bär

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21.09.2011

Hurra, die Post ist da!!!!

Heute melde ich mich mal zu Wort, denn ich war heute die Hauptperson und habe ein eigenes Päckchen bekommen von meiner Patentante Silvia.

Ich habe vielleicht gestaunt als Petra mir erzählte, dass ich ein Päckchen bekommen habe. Aber meine Kumpels haben auch was abbekommen, denn es war ein größeres Paket und eines extra für mich. Die Kumpels haben Stofftiere bekommen und fanden es natürlich total toll, diese erst zum Spielen zu nehmen und später dann mal nachzuschauen, was denn da noch innen drin ist. Petra hat sich vielleicht gefreut....

Ist das nicht klasse, sogar einen eigenen Brief habe ich bekommen und Mäuse - nur für mich. (Ich liebe nämlich die Katzenspielmäuse so arg und klau sie immer den Samtpfoten und hüte sie in meinem Korb wie meinen Augapfel.) Jetzt habe ich aber welche nur für mich... toll, gell?

Uiiiihhh, was da alles Schönes für mich drin ist.....

Aber ich geb auch was ab - versprochen. Aber nicht zuviel!!!

Und richtig schön kleine Stofftiere habe ich bekommen. Die liebe ich auch über alles und pass ganz arg drauf auf. Da darf keiner in meinen Korb, da gibt's Krach!!!!

Unserem Dreibeinchen Pepita habe ich aber den kleinen Hund überlassen. Erst Mal - später habe ich ihn aber in meinen Korb geholt. Ist ja schließlich mein Hund!!!

Ja und so sah es nach etwa 2 Stunden aus, als meine Kumpels das Innenleben ihrer Stofftiere untersucht haben. Aber im Hof sieht es noch besser aus....!!!

Jigantas kann mit den Stofftieren nicht soviel anfangen, dafür unser kleiner Nando, der gleich ein paar in Sicherheit gebracht hat und jetzt auf dem Balkon in einem Korb bewacht.

Was für ein schöner Spätsommertag.

Sogar die zwei alten Damen - Phedra und Nelly - kamen mal aus ihrem Separee.

Nelly wäre ja froh, wenn sie mehr mit dem Rudel spielen könnte, aber die Mama ist doch nicht so rudeltauglich und giftet ziemlich alle Hunde an.

Unserem blinden Janko ist die Untersuchung von den zwei Damen nicht so geheuer, vor  allem weil Phedra schon die Zähne gezeigt hat....

Dabei ist es von Phedra nur Unsicherheit, da sie anscheinend ihr Leben lang alleine mit ihrer Tochter Nelly gelebt hat - isoliert von anderen Hunden. Phedra ist so verschmust und so eine nette und liebe Hundeomi.

Nelly lässt sich leider nicht so gut fotografieren, da sie immer rumzappelt.

Und immer in Hab-Acht-Stellung...

Wieder sicher im Separee. Wo ist der Feind???

Die beiden können sich frei bewegen, ziehen sich aber immer in das separate Gehege zurück. Hoffen wir, dass sie sich noch ins Rudel integrieren.

Mit den Kumpels unten habe ich ja nicht mehr soviel am Hut. Ich mag's lieber gemächlich und etwas ruhiger. Aber man ist ja schließlich nicht mehr der Jüngste, oder?

Jetzt möchte ich meiner Patentante Silvia noch herzlich danken für die tolle Überraschung und vielleicht melde ich mich auch mal wieder zu Wort

Euer Mao

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18.09.2011

Wir haben uns einmal ein paar Tage Ruhe gegönnt und da die Akkus doch etwas leer geworden sind in den letzten Wochen, werden wir den September nutzen um Dinge zu erledigen, die wir schon lange aufgeschoben haben. Aus diesem Grund werden keine Termine - falls es nicht gerade die super gute Vermittlung sein sollte - statt finden und wir werden einige Ausflüge machen und Besuche.

Die letzte Woche haben wir unsere Freunde in Dobel besucht und die Hunde waren ganz außer Rand und Band - vor allem die zwei Knutschkugeln Ashari und Dala - und die Begrüßung dauerte so lange an, wie der Besuch dauerte. Es war einfach nur schön und auch erholsam.

Und dann haben wir noch unsere Dora besucht in der Pfalz und auch hier wurden wir begrüßt als ob Dora monatelang bei uns gewesen wäre. Einfach eine tolle Hündin, die den Jackpot gezogen hat.

Bär und Charly waren mit von der Party und Bär hat Dora gleich mal gezeigt, was man noch so alles in der neuen Heimat entdecken kann. Das kleinste Loch in den Schopf wurde entdeckt und man ging auf Entdeckungstour. Dora immer eifrig dem "großen Bruder" hinter her.

Aber auch unser kleiner Charly fand es toll und man konnte so schön den Garten umdekorieren.....

Bär und Charly fühlen sich "sau"wohl

Charly fand zwei Quietschis und ich habe noch gewarnt, dass man die besser weg nehmen sollte, wenn man sie später noch haben möchte. Aber Charly durfte sie behalten und kaum eine Minute später haben die Teile nicht mehr gequietscht und noch etwas später war das Innenleben verteilt und Charly besah sich sein tolles Werk.

Er fragt sich hier doch sicherlich: Habe ich den Garten nicht toll umdekoriert??

Bär zeigte Dora alles was man so anstellen kann in dem neuen Haus und fühlt sich dabei sichtlich wohl...

Dora schaut hier so schüchtern - ist sie aber keineswegs. Sie ist voller Lebensfreude und ein richtiger Sonnenschein.

Bär hat auch mal posiert.

Dora hängt schon sehr an ihrem neuen Frauchen.

Dora sagt uns tschüss bis zum nächsten Besuch, falls wir noch dürfen.....

Am Freitag haben wir dann noch Steffi und die Viererbande besucht und unser Dreibeinchen Pepita war hier mit von der Party. Aber sie war noch sehr ängstlich und schüchtern. Bär fand die lebenden Quietschtiere - sprich Meerschweinchen - so toll und wollte sie immer fangen - grgrgr....

Unser Phoenix sieht wirklich super klasse aus und hat sich richtig gut gemacht. Er hat zugenommen und ist ein richtig hübscher älterer Herr geworden. Titika lag etwas schüchtern unter dem Tisch aber unseren Bär hat sie doch gleich wieder erkannt und auch hallo gesagt. Nur bei unserer Pepita war sie etwas zickig.

Es ist schön, wenn man auch mal Pausen einlegen kann, denn - wie oben schon erwähnt - waren die letzten Wochen doch anstrengender als gedacht und die Puste ist etwas ausgegangen. Aber wir werden uns jetzt etwas erholen und das schöne Spätsommer Wetter ausnutzen und dann sind wir wieder voll einsatzfähig.

Jetzt wünschen wir allen einen schönen Sonntag.

Leider ist bei uns der Sonntag jetzt nicht mehr so schön, denn wir mussten unseren Tierarzt hier her bestellen heute Nachmittag und unseren Schafbock Patrick erlösen lassen.

Patrick lag zitternd auf der Koppel und da er schon sehr alt ist, war es nicht mehr anders möglich ihm zu helfen, als ihn von den eventuellen Schmerzen, die er vielleicht hatte, zu erlösen. Er konnte sich nicht mehr bewegen und auch nicht mehr aufstehen.

Lange war das Leben in Freiheit, mit Ausflügen auf die benachbarten grünen Wiesen, gutem Hafer, Karotten, Äpfeln und frischem Heu leider nicht für Patrick. Aber er wusste, dass er in Sicherheit ist und er ein richtiges Schafleben führen durfte.

Mach's gut Patrick. Du hast wenigstens nicht mehr hungern müssen und wusstest auch, dass dir hier nichts böses mehr passieren wird.

Ganz vorne links steht unser Patrick.

Leb wohl.

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11.09.2011

Es hat sich viel ereignet in der letzten Woche und eigentlich wollen wir einmal verschnaufen und eine Pause machen und Dinge tun, die wir schon so lange tun wollen...

Am Mittwoch ist unser "Zwerglein" Jigantas zu uns gekommen. Er war in Not und brauchte dringend eine Unterkunft, da er aus seiner Pflegestelle sofort weg musste. So haben wir Jigantas von einer anderen Orga übernommen.

Jigantas kam ursprünglich aus Griechenland. Dort wurde er mit einem ausgeschlagenen Auge gefunden. Das linke Auge musste leider entfernt werden.

Jigantas hat sich super gut ins Rudel integriert. Kein Murren oder Knurren war zu hören als er das Gelände betrat. Bei der Größe von 71 cm Schulterhöhe kein Wunder.

Ja und gestern haben wir dann unsere drei Griechen in Stuttgart abgeholt. Steffi hat mich begleitet und es kamen drei wunderbare Hunde hier an.

Unser kleines drei Beinchen Pepita, die noch etwas schüchtern ist, unsere Lefka, der der Trubel hier auch noch etwas zu groß ist und unsere Dora, die einfach nur klasse ist.

Die kleine Pepita, die mit zerfetztem Hinterlauf gefunden wurde und das Bein sofort amputiert werden musste.

Lefka, eine etwas schüchterne aber liebe Hündin.

Und Dora, die bildhübsche und absolut liebe Hündin, für die sich schon Bewerber gemeldet haben...

und siehe da, keine 24 Stunden hier in Deutschland und schon ein wunderbares Zuhause gefunden in der schönen Pfalz. Wenn das kein Jackpot ist??

Wir wünschen allen einen schönen Sonntag.

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03.09.2011

Keine gute Nachricht:

Unser Herbstfest fällt fällt ins Wasser und somit findet es leider diesen Sonntag nicht statt.

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29.08.2011

Bitte schauen Sie unter dem Link:

Unglaublich, aber wahr.

Am 5. August wurde in der Nähe von Athen eine gebärende Hündin lebendig verbrannt während der Geburt.

Niederträchtiger, gemeiner und hinterhältiger kann ein Mensch schon nicht mehr sein.

Aber in Griechenland ist ja alles so schön, den Straßenhunden geht es ja so gut - laut Frau Garagouni und ihren Gehilfen - und alles ist bestens.

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25.08.2011

Gestern war hier wieder so eine komische Stimmung und Petra hat wieder so ne Kiste ins Auto gepackt und dann im kleinen Gehege alles frisch gemacht. Da schwante mir doch schon wieder was.

Ich wollte ja mit als Petra so gegen 20.00 Uhr ins Auto ging aber ich durfte nicht. Sie sagte, es ist kein Platz mehr für mich..grgrgrgr...

Ja und dann hieß es warten, was denn da wohl wieder so kommt. So kurz nach 23.00 Uhr war Petra dann wieder da und erst wurde so gut es ging, meine Kumpels vom Tor verbannt - ich als Rudelchef - durfte natürlich dabei sein. Es bellte doch tatsächlich da im Auto und heraus kamen zwei ältere Damen.

Es waren zwei alte Griechenmädchen, die mal in einer sogenannten Pension abgegeben wurden und nie wieder abgeholt wurden. Schön ist ja gewesen, dass die Dame, der die Hundepension gehört, die Tiere nicht auf die Straße geschickt hat.

Dagmar, die in Athen wohnt, hat sich der beiden alten Mädchen angenommen, hat sie kastrieren lassen und auch sonst alles machen lassen und hat verzweifelt nach einem Platz gesucht. Na ja und wer kennt unsere Petra nicht....

So kamen denn die alten Mädchen gestern spät hier an und jetzt werden wir mal sehen, wie die so drauf sind.

Fedra ist die Mama und schon mindestens 13 Jahre alt. Die Tochter - Nelly - ist das schwarze wuschlige, verfilzte Ungeheuer und ist auch schon ca. 10 Jahre alt. Aber Dagmar hat Nelly noch geschoren und jetzt sieht sie aus wie ein junges Mädchen. Da müssen wir aber erst Bilder machen. So schnell sind wir nicht.

Hier die Eindrücke, wie die Beiden in Athen gelebt haben und ausgesehen haben:

Fedra (links) ist die Mama - 13 Jahre jung - und Nelly (rechts) ist die Tochter von Fedra und ca. 10 Jahre jung.

Fedra

Nelly

Ich war ja dann auch heute morgen schon mal in dem Gehege bei den Beiden aber Fedra hat mich doch wirklich ganz derbe angemacht. Aber ich bin ja ein sozialer Rudelchef und kann ihre Unsicherheit nach so langer Zeit in Einzelhaft verstehen. Wird schon werden mit der Omi.

Nelly ist eine fröhliche Hündin aber sehr auf die Mama fixiert. Kein Wunder, denn sie waren ja zusammen eingesperrt.

Sie durften so gut wie nie ihren Zwinger verlassen und es kümmerte sich auch keiner um sie. Sie wurden gefüttert und der Zwinger gereinigt. Das war's. Bis Dagmar die beiden dort entdeckte.

Also ist unser betreutes Senioren-Wohnen mal wieder um zwei Mädels reicher geworden. Sicherlich werden sich die Beiden schnell einleben und ihr neues Leben genießen.

Bis die Tage, muss nach dem Rechten schauen

Euer Bär

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22.08.2011

Hallo, ich bin's Euer Bär:

Heute haben wir einen Ausflug gemacht in die Pfalz.

Petra packte den kleinen Sammy ein, Charly durfte natürlich auch mit als unser AZUBI. Und ich ließ mich nicht abwimmeln. Auf ging die Fahrt nach Gundheim bei Worms.

Dort angekommen, durften wir alle aussteigen und was glaubt Ihr auf wen die Familie gewartet hat? Auf mich, oder auf Charly - nö auf unseren Opi Sammy. Er hat doch tatsächlich ein tolles Zuhause gefunden und lebt jetzt mit einer etwas zickigen Pudelmixdame aus Gran Canaria zusammen. Sammy war ja richtig aufgedreht und freute sich aber die Dame war doch etwas überfordert mit uns hübschen Buben.

Dieser Korb ist jetzt leer, wenn nicht gerade Bär oben ist und ihn belegt, denn Sammy hat heute die Reise in eine richtig schöne Zukunft angetreten und Dala ist ja schon seit einigen Tagen in ihrem Traum-Zuhause.

So könnte es weiter gehen....., dass unsere Tiere so ein Glück haben und von lieben Menschen adoptiert werden obwohl sie keine Welpen mehr sind, Gebrechen haben oder schon etwas älter sind.

Petra hat dann alles angeschaut, sich unterhalten und noch einiges zur Ohrpflege bzw. Ohrbehandlung von Sammy erklärt und hat dann noch dieses Ding vor die Nase gehalten und es hat so komisch gesummt. Ich mag das ja nicht so besonders. Aber Petra sagt ja, Bilder müssen sein, damit man weiß, wo unsere Tiere sind.

Auf der Autobahn hat Petra zwischen Ludwigshafen und Frankenthal eine Taube gesehen, die direkt am Grenzstreifen zur Standspur saß und noch lebte. Leider konnten wir auf dem Hinweg nicht mehr halten, da es zu spät war, aus dem fliesenden Verkehr zu scheren. Also sind wir auf dem Rückweg bis Ludwigshafen gefahren, haben die Richtung gewechselt und sind nochmals das Stück Autobahn auf der A61 abgefahren. Immer schön hinter den LKWs mit Abstand, dass man rechts ran fahren kann. Kurz vor der Ausfahrt Frankenthal Nord saß die kleine Taube dann immer noch und bei jedem vorbei rasenden LKW und Auto hob es sie ein Stück hoch. Petra konnte gut rechts raus fahren und hat die kleine Maus sofort in ein Handtuch gepackt. Es ist eine beringte Flugtaube, die entkräftet nicht mehr weiter fliegen konnte und auch eine Verletzung am Schnabel hat. Aber sie lebt und jetzt wollen wir mal schauen, ob wir diese kleine Maus wieder fit kriegen. Es ist schon grausam, wenn Menschen meinen, den Tauben macht es Spaß, hunderte von Kilometer von ihrem Stall gefahren zu werden, damit sie wieder heim fliegen. Wer hat denn daran Spaß bei der Hitze und bei den Entfernungen.

Es ist nicht die erste entkräftete Brieftaube, die Petra gefunden hat und die es leider nicht überlebt haben, da sie zu schwach waren.

Wenn wir morgen Zeit haben, machen wir mal ein Foto von der Süßen.

Ja und dann haben wir noch einen Abstecher in Schifferstadt bei Peppels und Kasey gemacht. Peppels hat sich riesig gefreut. Kasey ging wieder in Hab-Acht-Stellung, dass sie ja nicht wieder mit gehen muss. Aber Kasey hat schön abgenommen und ist richtig fit und fröhlich.

Dann mussten wir uns aber auf den Heimweg machen, denn die kleine Taube musste ja versorgt werden - Wasser haben wir ihr in Schifferstadt gleich gegeben -  und alle anderen warten auch auf das Nachtessen und Streicheleinheiten.

Jetzt haben wir keine Zeit mehr - müssen essen....

Tschüs bis dann Euer Bär und der kleine Charly - unser Azubi.

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17.08.2011

Kein guter Tag.....ein Tag des Abschied Nehmens.

Heute war der OP Termin für unsere fröhliche und lebenslustige Filia. Ich fuhr schon mit einem Druck auf der Brust und einem beklemmenden Gefühl in die Tierklinik. Als ob ich es geahnt hätte...

Filia ging ganz tapfer mit in den Behandlungsraum zu dem Chirurgen. Dort wurde ihr die Kanüle für die Narkose gelegt und alles lief sehr harmonisch und stressfrei ab.

Dann kam sie zum Röntgen und ich wartete bis die Ergebnisse da waren. Und wieder als ob ich es geahnt hätte...

Schon die Gesichter der zwei Chirurgen sprachen Bände als ich in den Besprechungsraum kam. Dort wurde mir eröffnet, dass der Kiefer von Filia genau in der Mitte ganz durchgebrochen ist und lediglich ein Zahn noch die linke Seite hielt. Die Knochen im vorderen Bereich waren so aufgelöst, da sie keine richtige Durchblutung hatten, dass eine OP zwar möglich gewesen wäre aber die Wahrscheinlichkeit, dass die eingesetzten Platten wirklich ein Zusammenwachsen der Kieferknochen bewirken würden, waren so gering, dass mir von einer OP abgeraten wurde.

Es hätte noch die Möglichkeit bestanden, Filia die Hälfte vom Kiefer zu entfernen, das hätte aber bedeutet, dass die Zunge immer raus gehangen wäre und immer trocken und schmutzig gewesen wäre. Außerdem waren die Wurzeln der Backenzähne auch so entzündet, dass man diese hätte auch ziehen müssen. Wie hätte Filia dann noch essen sollen??

Ich fragte dann in meiner Verzweiflung, ob sie denn noch eine Weile so wie es jetzt ist, leben könnte. Auch hier wurde mir gesagt, dass Filia Schmerzen hat und es eine Quälerei für sie ist. Trotz der Schmerzmittel, die ich ihr ja schon seit ihrer Ankunft hier gegeben habe.

Die Ärzte sagten mir, es ist nur noch eine Sache von Tagen, bis der Schmerz so groß ist, dass Filia nicht mehr fressen kann.

Also entschied ich mich dafür, Filia gehen zu lassen.

Und wieder kam ich ohne Hund aus der Tierklinik.

Nach 53 Tagen glücklichem Leben. Viel zu kurz für diese superanhängliche und liebe Hündin, die in Griechenland schon so viel Elend und Leid ertragen musste. Mit gebrochenem Kiefer aufgegriffen wurde, total abgemagert, weil sie nicht mehr fressen konnte. Dann bei einem Tierarzt im Hinterhof an der Kette gelebt bis sie endlich in die Freiheit reisen durfte. Filia fühlte sich von der ersten Minute hier wohl und war sehr anhänglich und immer um mich herum oder mit ihrem Freund Janko beschäftigt.

Ihr bester Freund, unser blinder Janko, ist total durch den Wind und sucht seine Filia überall.

Um nicht so viel darüber nachdenken zu müssen, fuhr ich dann am späten Abend noch nach Karlsruhe und traf mich mit Michaela, die unseren kleinen Sonnenschein Dala zu sich holte. Es war Liebe auf den ersten Blick bei mir und bei Michaela, die auch hier war am Freitag als Dala ankam und da ich sowieso schon sehr traurig war, wollte ich die Trennung von Dala, die mir auch sehr ans Herz gewachsen ist in den paar Tagen, da sie ein absolut liebes Wesen hat und immer um mich herum war, hinter mich bringen. Ich weiß, dass es Dala bei Michaela wunderbar gehen wird und sie ein sehr behütetes Leben haben wird im Schwarzwald zusammen mit Ashari (franz. Bulldogge), Koaula aus Griechenland und Max aus der Türkei.

Auch unser Opipi hatte heute morgen Tierarzttermin und ihm wurden die Zähne wieder gereinigt und ein Zahn musste gezogen werden. Aber er hat es gut überstanden und ist wieder fit. Gott sei dank, denn er ist ja nicht mehr der Jüngste mit seinen 12 Jahren. Danke Susanne.

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14.08.2011

Fundkatze aus Östringen - Hauptstrasse

Diese getigerte, zutrauliche Kätzin wurde uns am Freitag, 12.08.2011 als Fundtier gemeldet. Von der Dame wurde sie bereits seit drei Tagen gefüttert.

Gefunden, bzw. zugelaufen ist die Kätzin in der Hauptstraße in Östringen.

Wer vermisst diese hübsche Katze?? Wer weiß, wo diese Katzen zu Hause ist??

Wir haben die Katze seit 12.08.2011 in unserer Obhut.

Die Katze ist nicht tätowiert. Falls ein Chip vorhanden sein sollte, konnte dieser noch nicht ausgelesen werden.

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12.08.2011

Ich bin's, der Opi Sammy.

Also ich kann Euch sagen, hier gehts zu wie im Taubenschlag. Kaum gehen mal ein paar von den ganzen haarigen Gesellen, kommt doch auch schon wieder Nachschub... tststsssss

Heute hat hier mal wieder richtig der Bär gesteppt - nicht unser Bär, der muss aufpassen, dass unten alles in Ordnung ist.

Heute morgen war unsere Petra erst Mal in Sachen Tierschutz unterwegs und dann hat man ihr noch von der Gemeinde eröffnet, dass wir jetzt der offizielle Partner für Fundtiere hier sind... Aber Petra weiß davon nichts.

Prompt kam dann auch ein aufgeregter Anruf, dass man eine Fundkatze in Östringen hätte, die sofort abgeholt werden MUSS. Ja so geht's ja nicht, oder???

Petra hatte Termine und da die Katze schon seit drei Tagen dort war, wird es wohl noch für ein paar Stunden gehen...

Kaum war Petra wieder hier und hat sich mal wieder um uns gekümmert, kam doch auch schon Besuch. Da kam unsere Michaela vom Dobel angereist und Steffi kam kurz hinter her dazu.

Bei einem gemütlichen Kaffeepläuschen wurden die letzten Neuigkeiten ausgetauscht und die Hunde fanden es wieder richtig schön.

Sogar unser Charly ist ohne Scheu unserer Micha auf den Schoß gehüpft.

Unser kleiner Sammy blüht täglich mehr auf und ist Michaela gleich auf den Schoß gehüpft. Eine wunderbare Veränderung die Charly in den Wochen hier schon durchlebt hat. Er ist ein richtiger kleiner Wonneproppen und sein früheres Frauchen kann es gar nicht glauben, wenn sie sich nach ihm erkundigt.

Und Steffi hatte alle Hände voll zu tun...

Steffi wurde geküsst, beschmust und voll gesabbert.....

So am späten Nachmittag kam dann noch Mal Besuch und hatte zwei so Fellnasen im Gepäck.

Die arme Dala wurde in Spanien als Zuchtmaschine missbraucht und wurde dann ausgemustert, weil sie zu alt ist - man kann nur sagen - Gott sei dank.

Das ist unsere Knutschkugel Dala. Ihre Zitzen sind sehr lang und sie ist wirklich sehr dünn. Man kann jede Rippen sehen und Muskeln hat sie überhaupt keine. Aber ein sonniges Gemüt. Eben French Bully.

Zorak sieht hier so schüchtern aus, ist er aber nicht. Er ist ein ganz süßer und fröhlicher Hund.

Zorak, ein bildhübscher und absolut lieber kleiner Wuschelhund, wurde ausgesetzt in Spanien und lief mal dort kurzerhand in einen Kosmetiksalon und legte sich schlafen. Die Dame kümmerte sich dann auch sofort um Zorak und brachte ihn zum Tierarzt und dann kam er ins Tierheim. Dort wartete er aber jetzt auch schon längere Zeit und so kam Zorak heute auch zu uns.

Dala fremdelte keine Sekunde und ist durch das Rudel marschiert, hat Sammys Korb in Beschlag genommen und fühlt sich sichtlich wohl. Sie reibt immer ihr Köpfchen am Bein und schaut mit ihren großen Kulleraugen in die Welt.

Ja und jetzt wisst Ihr warum ich heute den Eintrag geschrieben habe. Liegt doch jetzt so eine Schnarchnase in meinem Korb - wie finde ich das denn???

Aber ich bin ja ein sozialer kleiner Hundemann und habe auch schon mit Zorak angebändelt und ich denke in den nächsten Tagen werden wir hier sicherlich die Bude auf den Kopf stellen, wenn wir ne Runde spielen.

Ja unsere Steffi hat dann noch die Fundkatze in Östringen abgeholt und wird sie uns morgen bringen.

Wenn jetzt noch einer meint, bei uns ist es langweilig und wir wissen nicht, was wir treiben sollen, der darf uns doch auch gerne besuchen - und helfen....???

Aber jetzt muss ich mich schlafen legen, denn es war ein langer Tag und ich bin "hunde"müde. Hoffentlich kann ich bei dem Geschnarche von Dala schlafen..

Also bis die Tage grüßt Euch Euer Opi Sammy.

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09.08.2011

Und wieder durften heute zwei unserer Stubentiger umziehen. Das Ehepaar Bruns kam gestern von der Ostsee vom Urlaub zurück und heute führte sie der Weg von Göttingen hier her um endlich ihre zwei neuen Mitbewohner - Lina und Lucky -  abzuholen auf die sie sich seit sechs Wochen gefreut haben.

Lucky und Lina sind auf dem Weg ins Glück.

Auch war heute der Untersuchungstermin für unsere Filia - mit dem gebrochenen Kiefer - in der Tierklinik.

Der OP - Termin ist für nächsten Mittwoch festgelegt und wir hoffen, dass es noch nicht zu spät ist und die Platten in Filias Kiefer Halt finden und der Kieferknochen doch nochmals zusammen wächst.

Die OP - Kosten belaufen sich auf 1.200 Euro ohne die Nachsorgetermine.

Wir möchten Sie bitten, helfen Sie uns, damit Filia ein schmerzfreies und glückliches Hundeleben führen kann. Alleine können wir die OP Kosten nicht bewältigen. Diese OP ist dringend notwendig, denn Filia hat viele Entzündungen im Mäulchen und kann auch nicht richtig fressen oder nur mit Schmerzen.

Filia ist gerade mal 1,5 Jahre jung, lebenslustig und fröhlich und eine ganz liebe Hündin. Sie hat es verdient, dass wir uns für sie stark machen.

BITTE HELFEN SIE FILIA.

Bankverbindung: Konto-Nr.: 1025 8002

BLZ: 660 501 01 Sparkasse Karlsruhe

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08.08.2011

Schafe der besonderen Art.....!!!!

Gestern Abend war mal wieder Ausflugswetter und man machte sich auf die saftige grüne Wiese oberhalb unseres Grundstückes. Als ich bei den Gänsen zum Füttern war, standen unsere vier Schafe mir gegenüber am Zaun außerhalb unseres Grundstückes!!! Ich habe sie dann gerufen und habe zwischenzeitlich den Foto geholt, damit man das auch einmal festhalten kann und siehe da, die Karawane kehrte heim....

Allen voran unser HUGO!!!

Und hier kommen sie um die Kurve vom Feldweg auf unseren Parkplatz...

Und jetzt wird wieder links abgebogen - über den Hügel marschiert und rein in die Koppel, die Hugo ja wieder so präpariert hat, damit alle mit konnten. Aber der Hafer war gerichtet und so konnte man es sich wieder im eigenen Reich gemütlich machen. Gutes Heu lag auch schon bereit.

Ein schönes Schafleben!!!!

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06.08.2011

Die Woche ist ja noch nicht vorüber und unser kleiner Spanier Nikki ist auf der Reise ins Glück Richtung Basel.

Heute kamen Nikkis Menschen extra aus Süddeutschland zu uns gefahren und haben unseren Nikki abgeholt. Nikki lebt jetzt mit einer älteren Hündin aus Portugal zusammen und hat zwei Menschen, die sich nur noch um ihn kümmern.

Welch ein schöner Ausklang der Woche.

Diese Woche war Tierarztwoche, mal wieder.

Am Montag waren unser blinder Janko zur Zahnsanierung dort und es mussten drei Zähne gezogen werden. Aber er hat alles ganz wunderbar überstanden und ist jetzt ein glücklicher Hund ohne Zahnschmerzen.

Leider mussten wir eine unserer Katzen erlösen lassen. Hubertus litt seit er hier ist unter ganz massiven Zahnfleischentzündungen. Ihm wurden schon alle Zähne gezogen und auch die Behandlung schlug einfach nicht an. Er musste immer unter Schmerzen fressen. Um Hubertus ein weiteres Leben mit Schmerzen zu ersparen haben wir ihn erlösen lassen. Hubertus war immer ein ganz zarter kleiner Kater und kam von den  Köstelkatzen hier in Odenheim.

Vier Tage saß Murphy auf einem Baum. Leider war es nicht möglich, dort wo Murphy saß, hin zu kommen. Der Baum war zu dünn und die Leitern zu kurz.

Es gab nur noch die Möglichkeit den Baum fällen. Aber am Dienstag war es dann möglich, dass Murphy ein Stück weiter runter krabbelte. Er war schon ziemlich angeschlagen. Ich stieg dann auf die Leiter und auf der obersten Sprosse konnte ich dann mit den Fingerspitzen Murphy erreichen.

Irgendwie haben wir es geschafft, dass ich Murphy greifen konnte und aus dem Geäst holen konnte. Murphy war fix und fertig und sein erster Gang in der Wohnung war aufs Klo und dann an die Wasserschüssel. Er hat ziemlich abgenommen in der Zeit aber er schläft jetzt seinen Schock aus und er wird wieder fit.

Wie kam er überhaupt auf den Baum??

Leider hatte unsere Sultana die Angewohnheit, hier auf dem Balkon das Katzennetz etwas zu zerstören. So kam es, dass ein kleines Loch, das ich aber schon mit festen Drahtgeflecht geschlossen hatte, hinter dem Drahtgeflecht einlud, wie weiß keiner, dass man auf das Dach der Katzenstation sprang und von dort ins Gelände. Leider sind aber im Gelände einige Hunde, die nicht sehr Katzen tauglich sind und das hatte Murphy nicht bedacht, denn er lebt ja hier mit Hunden zusammen, die ihm nichts tun. Schwer zu verstehen für eine Katze.

Aber Gott sei dank ist dieser Ausflug gut ausgegangen, denn es waren schon schlimme Tage. Ich hatte für Murphy extra eine Brücke vom Baum zum Fenster der Futterküche gebaut. Aber das hat er nicht kapiert und saß wie angewurzelt auf dem Baum.

Ich glaube es kann sich jeder vorstellen, welcher Felsbrocken Murphy und auch mir vom Herzen gefallen ist, als er wieder sicher hier in der Wohnung war. Das Katzennetz ist inzwischen nochmals sorgfältig überprüft und die Schwachstelle nochmals dicht gemacht worden.

Am Mittwoch hatten wir dann Besuch aus Hamburg. Larissa und ihr Lebenspartner haben uns auf ihrer Reise nach Österreich besucht. Larissa hatte sich sehr um die Ausreise von Atlas, der ja leider nicht mehr lebt und unseren blinden Janko gekümmert. Die Freude war groß bei unseren Hunden, denn Larissa hat ein Händchen für Hunde und alle wollten in ihrer Nähe sein.

Am Freitag dann war der nächste Tierarzttag. Rudi bekam Zahnstein entfernt und eine Entzündung am Zahnfleisch wird behandelt. Er ließ sich das alles ohne Narkose machen. Da war ich ganz stolz auf den kleinen Racker.

Donna, unser altes Beaglemädchen bekam auch eine Zahnsanierung und drei Zähne mussten gezogen werden. Gleichzeitig wurden zwei Tumore entfernt. Ein kleiner im Gesicht und ein anderer am Vorderbein. Aber auch Donna ist wieder fit und läuft fröhlich durch die Gegend.

Und da mir unser altes Mao-Männlein in den letzten Tagen so viele Sorgen gemacht hatte, weil er so hustete - trotz Herztabletten, die er schon seit er hier ist bekommt - und einfach apathisch war, wurde auch er gründlich untersucht.  Die Blutuntersuchung war in Ordnung und es gab keine Beanstandung. Das Herz ist nicht schlechter geworden. Zähne wurden wieder gereinigt und er wurde geschoren. Und siehe da, heute ist unser Mao viel aufgeweckter und lebendiger und ist sichtlich froh, seinen dicken Pelzmantel los zu sein bei diesem schwülen Wetter. Mao hat die Narkose gut überstanden und war gestern Nachmittag wieder fit und hatte Hunger.

Auch unser alter kleiner Sammy genießt es, ohne das störende verfilzte Fell zu laufen und er spielt sogar und hüpft zeitweise richtig durch die Gegend.

Und unsere Hunde haben jetzt noch ein Freiluftbett unter unserem Baum im Hof und genießen es sehr. Es herrscht immer Andrang dort...

Und unser kleiner Nando sammelt alles Spielzeug ein - man kann ja nie wissen, wer hier alles noch damit spielen will.

 Jetzt wünschen wir allen ein schönes ruhiges Wochenende.

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28.07.2011

Gestern Abend war es ja noch ein bisschen aufregend hier...

Als Petra unsere kleine Schafherde füttern gehen wollte, war es still auf der Koppel, keiner gab Antwort und siehe da, die ganze Mannschaft hat sich aus dem Staub gemacht und ist ne Runde die Gegend erkunden gegangen. Alle unserem Ausbrecherkönig Hugo hinter her. Hugo lässt sich ja von seinen täglichen Ausflügen nicht abhalten und er findet immer eine Möglichkeit aus der Koppel raus zu kommen. Obwohl er nicht gerade klein ist und auch nicht mehr der Jüngste. Aber die Freiheit lockt und das Gras auf der großen Wiese schmeckt anscheinend besser....

Aber Hugo kommt immer wieder zurück und hat schon alles ausprobiert, wie er Petra doch noch austricksen kann.

Er hat so lange am Tor rum gerüttelt bis es soweit aufgegangen ist, dass die Kumpels auch durch gepasst haben. Sie waren dann mal kurz direkt vor dem Tor und haben dort abgestellte Äpfel verspeist und sind dann mal hoch auf die große Wiese.

Petra ging dann mit einer Schüssel voll Quetschhafer mal den Feldweg ein Stück hoch und rief mal nach Hugo und Engelchen, der ja der anhänglichste Schafmann ist. Und plötzlich gingen vier Köpfe im hohen Gras hoch und schauten Petra verdutzt an.

Aber da die Schafe schon einen ziemlichen Bezug zu Petra haben, sind sie doch alle brav hinter Petra her marschiert und wieder brav in ihre Koppel gegangen.

Das Abendessen mit getrockneten Brötchen, Äpfeln und Quetschhafer und natürlich Heu wurde dann aber trotzdem noch vertilgt.

Es ist immer was los hier, langweilig wird es uns hier nie.

Die Geschichte habe ich Euch jetzt geschrieben, denn Bär ist gerade unten im Gelände beschäftigt.

Ich kann Euch nur sagen, ich bin so froh, dass ich hier gelandet bin. Mir geht es wieder richtig gut und die Ohren sind auch bald wieder in Ordnung.

Habe ich nicht ein schickes Sweatshirt an??

Bis dann Euer Sammy

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27.07.2011

Die Zeit vergeht so rasend schnell und es bleibt kaum wieder Zeit dafür, die Neuigkeiten hier aufzuschreiben.

Diese Woche war unser kleiner Hundeopi Sammy, der ja abgegeben wurde in einem richtig miserablen Zustand, bei unserem Tierarzt und wurde operiert. Gott sei dank, denn er hatte einen Hodentumor. Der Tumor wurde entfernt und auch die wirklich schlimmen Ohren gründlichst gereinigt und behandelt. Außerdem die Zähne saniert und das verfilzte Fell geschoren. Heraus kam eine Handvoll Hund. Ach ja, und für sein altes Herz benötigt er künftig ein Herztablettchen täglich.

Aber Sammy hat die OP gut überstanden und man sieht ihm an, dass er sich sichtlich wohl fühlt ohne seinen Filz und auch an die Ohren kommt jetzt Luft und sind besser zu behandeln. Auch das gefällt ihm sichtlich, denn er hat sehr starke Schmerzen. Allerdings muss er natürlich jetzt einen Pullover tragen, bis das Fell etwas nachgewachsen ist.

Charly ist richtig aufgeblüht. Nicht mehr scheu und verdrückt, sondern sehr anhänglich und verspielt und einfach ein kleiner Sonnenschein. Allerdings hat er immer noch Panik im Gelände vor den anderen Hunden. So gehen wir dann täglich mit den "Zwergen" spazieren und das genießen Charly und Sammy sichtlich. Sie laufen ohne Leine und kommen sofort auf Zuruf. Sie springen und laufen, dass es eine wahre Freude ist, den beiden zuzusehen. Aber auch Charly wird in ärztliche Behandlung müssen, denn ihm springt sehr oft die Kniescheibe am rechten Hinterbein heraus. Dann läuft er auf drei Beinen, bis die Kniescheibe wieder am richtigen Platz sitzt. Das kann man natürlich nicht lassen, denn es gibt Arthrose und es bedeutet auch Schmerzen für den kleinen Mann.

Und damit das Trio voll wurde, war auch noch Nikki beim Tierarzt. Er hat Probleme mit dem Rücken, denn er reagiert sehr auf Berührung am Rücken. Jetzt wird er erst einmal mit Medikamenten behandelt und wir wollen sehen, ob sich die verhärteten Muskeln wieder entspannen.

Außerdem haben wir noch einen Notfallhund aufgenommen. Mehr Infos folgen. Es war eine ganz dramatische Geschichte.

In der Katzenstation wächst der Nachwuchs und gedeiht und Kimba ist eine ganz hervorragende Mama. Leider ist das adoptierte Katzenbaby am Montag gestorben. Aber es war zu sehen, dass es nicht wächst und keine großen Fortschritte macht. Es schlief friedlich ein.

Und noch ne gute Nachricht: Unsere süße Phoebe hat ein richtig tolles Zuhause gefunden bei Freunden von Frieda. Dort wird sie verwöhnt und es geht ihr richtig gut. Frieda wollte auf Dauer keine Freundin im Haus...

Jeder der mag, kann Phoebes und Friedas Abenteuer auf der website von Frieda verfolgen. Peter macht so tolle Bilder und es ist einfach herrlich, das zu sehen und zu lesen.

http://frieda.irgendwasnettes.de/

Und wer kann sich noch an unseren blinden süßen Biggles erinnern, der in Griechenland an einer Kette dahinvegetierte?

Biggles lebt ja in Kempten und wird dort sehr geliebt. Da er ja ständig Probleme mit den Augen hatte, der Druck war zu hoch und die Linse in einem Auge schwamm haltlos herum und verursachte Schmerzen, wurden ihm vor ein paar Wochen die Augen entfernt und jetzt ist Biggles ein fröhlicher kleiner Hund und hat keine Schmerzen mehr.

Biggles liebt Plüschpferde - warum auch immer.

Ist das nicht ein süßer Anblick. Man könnte ihn immer knuddeln.

Und jetzt macht es doppelt Spaß mit Tina zu spielen und zu raufen.

Und auch unserer kleinen blinden Hundeomi Angel geht es gut. Sie hat keine entzündeten Augen mehr, da man sie besser behandeln kann, nachdem die Haare im Gesicht und am Kopf geschoren sind. Außerdem wird sie  täglich knuffiger. Wenn sie Hunger hat, und das hat sie oft...!!!, dann geht sie in die Küche und kratzt so lange an einer Schüssel, bis man reagiert. Ja was so ein kleines Wesen doch alles kann und noch auf die alten Tage lernt.

Das war's für heute. Bis zum nächsten Mal.

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18.07.2011

Und irgendwie hört das hier gar nicht auf, ich weiß auch nicht aber unser Altersheim - auch betreutes Wohnen genannt - hat schon wieder Zuwachs bekommen.

Zwei Notfälle waren angesagt:

Einmal der 13-jährige Pudelopi Sammy, der wegen Wohnungswechsel sein Zuhause verlassen musste und dann noch Charly, der ein großes Trauma hat und auch mal schnappt, wenn er sich bedrängt fühlt. Das war den Tierhaltern mit ihrem kleinen Kind zu gefährlich und so haben wir Charly auch bei uns aufgenommen.

Wir danken Frau Kull, Frau und Herrn Henninger, dass sie die Fahrkette übernommen haben bis Frankfurt und Petra die zwei gestern in Frankfurt abholen konnte.

Charly ist ein bildhübscher Tibetterrier, der sicherlich schon einiges in seinem Leben erlebt hat. Er ist sehr misstrauisch, ängstlich und braucht jetzt erst einmal Zeit um sich hier in unser Leben einzugewöhnen.

Ich war natürlich viel zu stürmisch bei der Begrüßung und die Zwerge fielen beinahe in Ohnmacht. Da hat Petra dann aber ein Machtwort gesprochen. Hei, ich wollte doch nur guten Tag sagen. Aber das war dann doch zuviel, denn die Zwerge - vor allem Charly - wollte so gar nichts von mir wissen. Aber das kommt schon noch. Da bin ich mir sicher.

Also gut, jetzt sind sie da und wir müssen schauen, dass beide, auch Sammy - der Pudelopi - mehr Vertrauen bekommen.

Der Pudelopi weicht auch den Händen aus ist aber nicht ganz so scheu wie Charly.

Charly ist ein wunderschöner kleiner Tibetterrier. Aber leider hat er ein großes Trauma. Woher wissen wir leider nicht. Aber da wir schön öfter solche Fälle hier hatten und es mit der Zeit geschafft haben, dass die Hunde vertrauen bekommen, haben wir große Hoffnung für den kleinen Charly.

Hier wäre es schön, wenn wir eine allein stehende Dame finden würden, die viel Zeit für Charly hätte und ihm die Ruhe und das Vertrauen geben würde, die und das er benötigt. Charly wird jetzt 6 Jahre alt im Dezember und hat noch so ein langes Leben vor sich, das er aber glücklich verbringen soll.

So wurde Sammy, 13 Jahre alt, bei ebay inseriert.

Sammy ist etwas verwahrlost und wir werden ihn diese Woche noch zu unserer Hundefriseurin bringen und einen schönen Opi aus ihm machen lassen. Aller Schmutz bleibt in dem langen Bart hängen und auch die Ohren müssen dringend gereinigt werden.

Sammy ist auch handscheu und als ich ihn am Kinn kraulen wollte, hat er laut aufgeschrieen. Am Rücken hat er kahle Stellen die wir von unserem Tierarzt abklären lassen.

Aber Sammy ist interessiert hier, hat alles untersucht und hat einen guten Appetit.

Für Sammy wäre ein schöner Altersruhesitz bei einer lieben Dame, die sich nur um ihn kümmern will, wunderbar, denn wir wissen nur, dass Sammy aus einem Haushalt mit Kindern kommt und jetzt wegen Umzug nicht mehr bleiben konnte.

Ja und dann noch hier ein Bild von unserem blinden Ömchen Angel. Sie schläft und liegt am liebsten auf dem Bett - das sie nie vorher in ihrem Leben durfte - bellt wenn sie runter muss um ihr Geschäftchen zu machen und wenn sie meint, es ist Fütterungszeit, dann kratzt sie so lange an der Schüssel in der Küche, bis die Schüssel gefüllt ist. Schlaues Mädchen, oder??

Außerdem hat Angel mindestens 1 kg zugenommen und ist jetzt nicht mehr so zart und gebrechlich sondern hat eine gute Figur und auch die Äuglein sind viel besser, seit das Gesicht frei geschoren ist. Ist ne richtig süße kleine Maus.

Ja und was soll ich dazu sagen? Ich bin ja froh, dass diese armen Socken eine Chance auf ein neues Leben bekommen und wir drücken jetzt alle Daumen, dass sich ganz tolle, verantwortungsvolle Menschen melden, die diesen zwei Zwergen vielleicht ein schönes Zuhause geben werden.

So jetzt müssen wir aber wieder ran an die Arbeit.

Bis die Tage grüßt Euch

Euer Bär

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14.07.2011

Es waren wieder aufregende Tage hier, das kann ich Euch sagen.

Erst Mal haben wir letzten Freitag unsere hübsche Sultana nach Hause gebracht. Das Frauchen wartete schon sehnsüchtig und ich war natürlich dabei. Muss ja sehen ob das auch alles so in Ordnung ist, oder?

Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten sehr groß und Sultana war ganz ausgelassen.

Ich war natürlich voll in meinem Element und konnte mal zeigen, was ich doch für ein toller Kerl bin.

Als ich aber den Fischteich näher unter die Lupe genommen habe und die Fische und Kaulquappen gezählt habe, hat doch Sultanas Frauchen einige Bedenken bekommen. Dabei wollte ich doch nur kontrollieren, ob es den Fischen auch wirklich gut geht - ehrlich.....

Ja und am Samstag hat dann Susanne unseren Opipi im Elsaß abgeholt, da wir eventuell einen Platz bei einer älteren Dame im Ort haben für Opipi und wir das Gefühl hatten, dass Opipi doch nicht so willkommen war.

Petra hat dann Opipi am Abend in Oftersheim besucht. Natürlich hatte er sich wieder in die Büsche geschlagen. Er traute dem Frieden noch nicht aber als er Petra sah, kam er sofort aus seinem Versteck und später ging es dann auch mit seinen neuen Kumpels - Hugo (der kleine Weiße aus Spanien) und unserer Afra, die ja jetzt Luna heißt - spazieren.

Der Wald ist ganz nah und das Schönste war, dass sich Opipi nicht einmal umgedreht hat.

Susanne hat unseren Opipi dann auch noch gebadet am Sonntag und er kommt jetzt freiwillig ins Haus und sucht die Nähe. Er schläft entweder im Wintergarten oder sogar im Wohnzimmer in einem Korb.

Am Mittwoch war Susanne dann mit Opipi beim Tierarzt, da er soviel gehechelt hat und wir befürchten, dass er etwas am Herzen hat. Jetzt hat er Spritzen bekommen und wir hoffen, dass er wieder richtig fit wird und sein neues Leben genießen kann. Susanne erzählte uns, dass er wirklich freiwillig ins Haus kommt und ihre Nähe sucht. Das ist doch wunderschön und wir freuen uns von Herzen. Danke an Susanne und Rene.

Petra war am Freitag noch mit unserem Lissy-Ömchen beim Tierarzt und sie hat einen Rundum Check bekommen. Die Zähne wurden gereinigt, ein Zähnchen gezogen, Ohren, Augen, Herz und was sonst noch so zu untersuchen ist.

Denn unsere Lissy ist am Montag in ihr neues Zuhause nach Stuttgart gezogen...

Lissy muss erst einmal die ganzen neuen Eindrücke verarbeiten. Damit ihr ja nichts passiert wird sie liebevoll vom Junior bewacht. Ein tolles Team.

Das neue Frauchen von Lissy hat schon so sehr auf IHRE Lissy gewartet und konnte es kaum noch erwarten. Wir wissen, dass sie dort viel Liebe und Geborgenheit bekommen wird.

Ja und am Sonntag Nacht fuhr Petra plötzlich um 3 Uhr in der Nacht einfach weg und meinte noch zu mir, dass ich schön die Stellung halten soll.... was auch immer das zu bedeuten hat.

Aber ich hab's natürlich getan: denn ein Hund - ein Wort und siehe da es kamen wieder solche Überraschungseier hier an.

Nikki und Carinoso - zwei arme Socken aus Spanien.

Das ist der kleine ältere Carinoso. Er ist auf der Suche nach Futter in Säure getreten und als die Tierschützer ihn fanden war die Pfote entzündet. Es wurden zwei Zehen amputiert aber leider benutzt er sein rechtes Pfötchen noch nicht. In ein paar Tagen werden wir Carinoso unserem Tierarzt vorstellen.

Carinoso ist ein ganz lieber, aufgeweckter und zärtlicher kleiner Hundemann, der es verdient hat, noch ein schönes Leben zu haben.

Man nennt ihn auch in Insiderkreisen: Häuptling Gespaltene Nase.

Nico, jetzt Nikki oder Fusselchen, ist ein ganz zarter, sehr dünner kleiner Hund. Das Bild täuscht etwas über seine körperliche Verfassung. Man spürt jedes Knöchelchen an diesem zarten Hund.

Aber es ist unschwer zu erkennen, dass sich Nikki-Fusselchen sichtlich wohl fühlt...

Nikki-Fusselchen hat ganz viel von der Art von Crispin - meinem Herzblättchen, das leider erlöst werden musste im Januar wegen eines Tumores im Kopf - und hat sich schon ganz tief ins Herz geschlichen.....

Da werde ich mal ein größeres Auge drauf werfen, nicht dass der Knirps mir hier meinen Rang streitig macht bei Petra - grrrrr

Aber auch unsere "Behinderten-Truppe" hat sich gut eingelebt und es haben sich zwei gesucht und gefunden hier:

Unser blinder Bulgare Janko und unsere griechische Filia mit dem gebrochenen Kiefer haben sich gesucht und gefunden und sprechen jetzt die gleiche Sprache bei der Aufforderung zum Spielen.

Erst war ihm Filia ja zu stürmisch und zu tollpatschig aber das hat sich jetzt alles eingependelt und wenn Janko sein Hinterteil an Filia drückt, dann weiß sie, das Spiel geht los....

Es ist ein zärtliches Gerangel und jeder nimmt auf das Gebrechen des anderen Rücksicht. Es ist schön, den beiden zuzusehen.

Ja und das war's mal wieder für heute. War aber auch genug an Neuigkeiten. Jetzt wird erst Mal wieder klar Schiff hier gemacht und bei den toll kühlen Temperaturen gehen wir endlich mal wieder spazieren. Da freuen wir uns doch mächtig drüber.

Bis bald Euer Bär

Ach ja und ich soll noch was ausrichten: Danke an Ruth, die Lissy in ihr neues Zuhause nach Stuttgart gebracht hat und danke an Claudia, die mitten in der Nacht mit Petra nach Würzburg gefahren ist und dann noch 4 Stunden auf der Rückfahrt mit ihr im Stau gestanden ist und ein herzliches Dankeschön an Susanne und Rene für die liebevolle Aufnahme von Opipi.

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05.07.2011

Gestern war ein besonderer Tag.

Meine Freunde Gei und Opipi sind ins Elsaß umgezogen.

Petra hat die beiden schon einen Tag vorher vorbereitet und auch die passenden Geschirre zurecht gelegt. Gei war etwas irritiert und verstand die Welt nicht mehr so richtig. Opipi nahm's gelassen.

Also ging gestern die große Reise los. Petra hat noch Annette in Karlsruhe abgeholt und dann hat man sich auf den Weg nach Frankreich gemacht. Nach einer guten Stunde Fahrt wurden wir schon erwartet. Shana, die 9-jährige Neufundländerin brauchte dringend wieder Gesellschaft, da ihr guter Kumpel - ein Bernhardiner - letzte Woche ganz plötzlich verstorben war.

Gei und Opipi liefen erst skeptisch in das Grundstück. Als die Geschirre aber ausgezogen waren machten sie sich sofort auf Erkundungstour und man konnte an den Gesichtern ablesen, dass sie es für gut befanden.

Schönes großes Grundstück, eine nettes neues Frauchen und eine nette und liebe neue Hundekumpeline. Auch in der Nachbarschaft wohnt noch eine Seniorin, die sich lautstark bemerkbar machte. Aber Opipi und Gei ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Jetzt erst Mal ausruhen, ist ja alles so aufregend hier.

Annette hatte sich spontan in Opipi verliebt, da er ein supertoller Hundemann ist.

Shana interessierte sich erst Mal nur für die mitgebrachten Leckerlis. Aber unser Opipi war so beschäftigt, dass er nicht mal sein Leckerli wollte.

Shana, die 9-jährige Neufundländerin sieht aus wie ein Hundebaby, da sie geschoren ist. Aber sie war mehr an den Leckerlis auf dem Tisch interessiert. Ist ja auch spannend, was die Leute da so alles mitgebracht haben.

Gei wird für immer bei ihrer neuen Familie bleiben und Opipi ist als Pflegehund dort. Wir freuen uns, dass Opipi endlich mal frei und gelöst durch die Gegend tippeln kann. Leider gibt es bei uns zwei Zicken - Babybel und Rudi - die Opipi immer geärgert haben und Opipi sich leider nicht gegen sie durch gesetzt hat.

Beim Abschiedsfoto machte sich Gei aus dem Staub und Opipi hatte schon einen idealen Platz gefunden im Schatten.

Wir hoffen sehr, dass sich unsere beiden Senioren dort wirklich wohl fühlen. Unseren Opipi fand das neue Frauchen jetzt nicht gerade so hübsch - aber wahre Schönheit kommt ja von innen und Opipi hat einen ganz besonderen Charme. Vor allem wenn er sich freut und hüpft wie ein kleines Eselchen. Opipi wird nächste Woche erst Mal nochmals zum Tierarzt gehen, da seine Zähne schon wieder schrecklich aussehen, obwohl er letztes Jahr im Mai ja die Zähne saniert und gereinigt bekam.

Drücken Sie die Daumen und die Pfoten, dass sich Gei und Opipi dort gut einleben und sich auch wohl fühlen, dass sie Liebe und Geborgenheit spüren dürfen für den Rest ihres Lebens. Das ist unser größter Wunsch für die Beiden.

So jetzt muss ich mich wieder in den Schatten verkrümeln, denn es ist schon verdammt warm. Aber wir werden es schon überleben, denn wir sind ja Indianer.

Und morgen geht unsere Sultana wieder nach Hause und ich werde mit gehen.

Bis morgen oder die Tage "heiße" Grüße

Euer Bär

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29.06.2011

Und wieder liegt Freud und Leid so nah beieinander.

Unser liebevoller, sensibler und so anhängliche Hundeopi Atlas ist im Hundehimmel.

Gestern war er sehr ruhig. Er war von Natur schon sehr ruhig und lag in seinem Korb. Als ich wieder nach ihm sah, da er mir nicht wie sonst überall hin gefolgt ist, sah ich, dass die Decke ganz blutig war. Er verlor Blut aus dem Darm.

Sofort informierte ich die Tierklinik und fuhr mit Atlas dort hin. Ich legte ihn auf den Behandlungstisch und als der Arzt das Abhörgerät nehmen wollte, machte Atlas seinen letzten Atemzug. Er war eingeschlafen.

Der Arzt vermutet Darmkrebs, denn Atlas hatte auch schon Kot im Schlaf verloren. Aber der war nie blutig.

Atlas war es nur vier Wochen vergönnt, ein Leben in Freiheit zu genießen und die Wärme zu spüren und sich über das gute Fressen zu freuen.

Er war eine Mischung aus Zoemi und Senso und ich hatte ihn sofort in mein Herz geschlossen als er hier angekommen ist.

Warum hatte er nicht länger Zeit um seinen Lebensabend zu genießen? Er hatte sogar ein Zuhause in Aussicht.

Am Samstag ist ein Notfall aus Griechenland hier angekommen.

Filia hat einen gebrochenen Kiefer und lebte nach - verpfuschten OPs - bei dem Tierarzt angekettet im Hinterhof.

Auf dem Video, das Michelle gemacht hatte, wirkt Filia sehr verängstigt und verstört.

Das ist sie aber keineswegs. Sie ist anhänglich, liebebedürftig und ein Tollpatsch. Sie rempelt alle Hunde um, ist etwas grob motorisch veranlagt und muss noch lernen, dass man unsere kleinen Hunde in Ruhe lässt. Lissy ist ziemlich genervt von Filia. Aber das wird schon werden, denn Filia ist jetzt gerade übermütig und froh, der Kette entronnen zu sein und endlich frei laufen zu können, zu buddeln und Decken durch die Gegend ziehen - darüber freue ich mich ganz besonders...grrrrrr.

http://www.youtube.com/watch?v=b15afq0AJ9M

Auf dem Video sieht man Filia im Hinterhof bei dem Tierarzt, der sie operiert hat. Leider hängt die linke Seite des Kiefers, da er in der Mitte gebrochen ist und nicht verdrahtet wurde, lose herum. Die Zähne auf der rechten Seite liegen flach im Kiefer. Wir werden Filia in der Tierklinik vorstellen und werden berichten, wie man ihr helfen kann.

Unsere Sultana ist zur Zeit in Urlaub bei uns. Aber ich glaube, sie wäre lieber bei ihrer Familie, denn so richtig glücklich ist sie nicht mehr hier. Kein Wunder, wenn man die Schneekönigin in der eigenen Familie ist. Aber Sultana hat es bald wieder geschafft und die Familie ist wieder vom Urlaub zurück und Sultana darf wieder nach Hause.

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22.06.2011

Noch mehr Katzenalarm....

Auf unserer Koppel hat es sich herum gesprochen, dass es den Katzen gut geht und sie regelmäßig Futter bekommen. Gestern traute ich meinen Augen nicht als ich insgesamt weitere 8 Katzenbabys entdeckte von verschiedenen Kätzinnen. Jetzt ist Eile angesagt, Katzenbabys einfangen, hoffentlich schnell gute Plätze finden und die Mamas kastrieren lassen.

Ein Paradies für die Katzenkinder ist es allemal auf der Koppel, denn sie klettern fröhlich die Bäume hoch, spielen und toben. Aber leider können wir das so nicht lassen, denn die Straße ist nicht so weit weg und die Gefahren lauern dort, dass die Katzenkinder dort überfahren werden.

Aber nicht genug, konnten wir heute noch drei Katzenbabys im Köstelgarten beobachten.

Deshalb, falls Sie das lesen und wissen, dass liebe Menschen Katzenkinder suchen um ihnen ein liebevolles Zuhause zu geben, melden Sie sich bei uns.

Aber unser besonderer Kater Gustaf -mit F- darf morgen in den Schwarzwald zu meinen Freunden Micha und Hannes ziehen. Er ist hier absolut unterfordert und ich denke auch unglücklich. Er öffnet Türen und ihm ist langweilig. In seinem künftigen Leben kann er im Garten auf die Pirsch gehen und die Natur beobachten und ein richtig schönes Katzenleben führen. Darüber freuen wir uns sehr, denn Gustaf ist wirklich ein besonderer Kater.

Morgen werden wir einen Ausflug nach Dobel machen - Bär - Sultana, die seit heute hier ist für 14 Tage, weil die Familie in Urlaub ist, und unser Gustaf.

Bär wird sicherlich morgen einiges zu berichten haben.

Bis dann einen schönen Abend.

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18.06.2011

Hilfe - Katzenalarm.

Da es leider immer noch so viele Menschen gibt, die ihre Tiere nicht kastrieren lassen, quellen die Tierheime ab Frühjahr über oder die Tiere sterben, weil sie krank sind und nicht genügend Futter für sich und ihre Babys finden.

Heute wurde uns eine Katzenmama mit ihren 5 Babys gebracht. Die Mama hatte ihre Babys in einer Autowerkstatt in einem Auto geboren und da man dort aber wieder arbeiten musste, hat Wolfgang - Gott sei dank ein großer Katzenfreund - die Mama ganz vorsichtig in einen Transportkorb gelockt und ihre Babys dazugelegt. So bekamen wir heute auf einen Schlag 6 Katzen.

Katzenmama Kimba ist eine vorbildliche Mama.

Hier ihr stolzer Nachwuchs.

Aber auch auf unserer Koppel hat es sich herumgesprochen, dass wir gut für unsere Tiere sorgen und so wohnen derzeit dort drei Katzen. Eine Katze hat drei Babys. Eines konnten wir schon in Sicherheit bringen. Die anderen beiden, ein Tigerchen und ein schwarzes Baby,  sind noch etwas zurückhaltend und wir hoffen, dass wir sie in den nächsten Tagen auch einfangen können bevor sie zu scheu werden.

Odena - so heißt die kleine Schönheit - ist ein ganz süßes und ab der ersten Sekunde stubenreines kleine Katzenbaby.

Der Appetit wird täglich größer.

Die Katzenmama wird dann auch eingefangen und kastriert.

Ebenso die anderen Koppelkatzen/Kater.

Es wäre schön, wenn die Menschen sich ihrer Verantwortung den Tieren gegenüber bewusst wären und nicht noch die alten Einstellungen zu Katzen in den Köpfen mancher Menschen wären.

Katzen sind liebenswerte Wesen. Sie sollten von den Menschen geschützt werden und auch gepflegt werden und sich nicht unsinnig vermehren lassen.

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16.06.2011

Heute war mal wieder richtig was los hier. Wir hatten Besuch von Peter, Anja und Frieda. Sie hatten sich schon so oft unsere Phoebe angeschaut und wollten sie unbedingt kennen lernen. Also kamen sie heute Mittag vorbei und siehe da, unsere Frieda hat sich - sie war mit im Gelände hier - gleich mit Phoebe verstanden und Phoebe wusste ganz genau, dass der Besuch nur für sie gekommen ist. Sie hat sich auch sofort ins Zeug gelegt und die Herzen im Sturm erobert.

Gleich geht's los und Phoebe kann mit der Situation jetzt gerade nichts anfangen. Warum habe ich jetzt ein Geschirr angezogen bekommen...???

Phoebe und Frieda verstehen sich gut...

So ganz geheuer ist es unserem Sonnenschein nicht. Sie weiß ja nicht, dass die Reise ins Glück bevorsteht und sie ein tolles Leben an der Seite von Frieda erwartet. Und mit den besten Hundeeltern, die man sich nur wünschen kann.

Jetzt ist unsere Phoebe im Schwäbischen und wird jetzt mal ein paar Tage Probe wohnen - obwohl wir uns sicher sind, dass sie nie mehr auf den Gnadenhof kommen wird. Höchstens zu Besuch.

Und wenn Ihr mehr über Frieda und jetzt auch über Phoebe erfahren wollt, müsst Ihr Friedas Homepage anklicken. Ist wirklich lesenwert, was unsere Frieda so zu berichten weiß:

 www.irgendwasnettes.de/frieda

Ja und jetzt ist unser Sonnenschein weg und Adele etwas einsam ohne ihre beste Freundin....

Adele ein bisschen traurig ohne ihre beste Freundin Phoebe

Die Chefs unter sich - Atlas und Bär - mal schauen was es da so zu entdecken gibt...

Bobby Dreibein und Patlikan haben auch was Interessantes entdeckt...

Und Janko nimmt von seiner fröhlichen Freundin Phoebe Abschied.

Jankos Gesichtsausdruck spricht Bände - man könnte meinen er lacht...

Und unser fotoscheuer Timmi aus Rumänien hat seinen Standort gewechselt und den alten Fiat Fiorino zu seinem neuen Domizil ernannt. Und wehe es möchte einer rein....

Ja und dann sind wir noch mit unserem Ömchen Angel zu unserem Tierarzt gefahren heute, da ihre Haare in dem linken Auge immer verklebt sind und sie sich partout nichts daran machen lassen möchte. Also ab zum Tierarzt. Aber auch dort war es ohne Sedativum nicht möglich nur ansatzweise etwas zu machen an ihr.

Die Augen wurden frei geschoren und alle Haare auf dem Kopf, damit die Augen endlich frei sind und sich nicht mehr entzünden können. Angel ist ja blind und so wie es aussieht, hat sie auch ein Glaukom im linken Auge. Es wird jetzt erst einmal mit verschiedenen Spezialsalben behandelt. Man darf nicht vergessen,  unser Ömchen Angel ist ja schon 15 Jahre alt.

Dann wurden noch die Zähne kontrolliert und die Backenzähne sahen schlimm aus. Voll mit Zahnstein und zwei Backenzähne wackelten und waren entzündet und mussten gezogen werden.

Die Angst war schon groß, dass unser altes Ömchen die Narkose gut übersteht.

Aber wie man hier sehen kann, ist unsere kleine Maus schon wieder nach ganz kurzer Zeit herum gewackelt und hat nach Futter gesucht. Das Köpfchen ist jetzt ein bisschen kahl aber dafür sind die Augen frei.

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14.06.2010

Wir haben ganz vergessen von Phoenix zu berichten.

Phoenix ist ja bei Steffi in Dauerpflege und fühlt sich dort "pudelwohl" obwohl er noch sehr anstrengend ist, weil er noch so unruhig ist und morgens und abends ruhelos von einem Eck zum anderen Eck wandert ohne Unterbrechung. Aber auch das wird sich mit der Zeit geben.

Wir haben Steffi und ihre Viererbande besucht und es war richtig schön.

Danke Steffi für die liebevolle Pflege - auch von Titika, die man hier im Hintergrund sieht.

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13.06.2011

Also jetzt sind ja schon wieder ein paar Tage vergangen, seit wir uns das letzte Mal gemeldet haben, aber Petra hat jetzt endlich ihre zweite OP hinter sich und jetzt geht es wieder aufwärts. Ist nicht so einfach für sie, uns alle hier trotz der Schmerzen zu versorgen. Und außerdem sollte sie sich ja schonen. Leichter gesagt als getan. Aber wie immer, lässt sie sich ja nicht unterkriegen. Dafür ist sie ja bekannt und deshalb kämpft sie ja auch immer für uns alle und setzt sich für uns ein.

Aber jetzt mal zu den Neuigkeiten der letzten zwei Wochen:

Am 7. Juni ist unser Herr Schmidt nach München gefahren und hat unseren blinden Janko, der aus Bulgarien kam, abgeholt. Vielen Dank Herr Schmidt.  Eigentlich dachten wir alle, er wäre so groß wie ein Schäferhund. Als Petra dann die kleine Box sah, fragte sie, was denn da drin sei: Janko.

Janko ist ein kleiner Schäferhundmischling, leider auf beiden Augen blind aber mit einer Frohnatur ausgestattet, dass es eine Freude macht, ihm zuzusehen. Leider war der Ankunftstermin nicht sehr günstig und so musste er für knapp zwei Tage in das separate Gehege. Wir durften ihn, wie auch schon bei Atlas alle nach und nach begrüßen. Ich natürlich als erster, bin ja schließlich der Chef hier, und alle waren friedlich und nett mit Janko.

Ja und seit Petra hier wieder rum humpelt bewegt sich Janko frei im Gelände und findet sich sehr gut zurecht. Einige meiner Kumpels erinnern sich wahrscheinlich noch an Emek - vor allem Zeytin und Patlikan, deren bester Freund unser blinder Emek ja war - und auch die anderen nehmen Rücksicht auf die Behinderung von Janko. Immer wenn er sich ganz arg freut, umklammert er Petras Beine - was im Moment aber so gar nicht wirklich günstig ist und auch mit vielen Schmerzen verbunden ist - und hüpft wie ein kleines Zirkuspferd.

Und erst Mal ein sicheres Plätzchen aussuchen, damit man das alles verarbeiten kann.

Erste Inspektion der neuen Gegend.

Janko versteht schon sehr gut Deutsch und hört auch auf die Stimme, wenn man ihn damit lenkt.

Ansonsten ist es bei uns sehr friedlich und angenehm und wir verstehen uns alle wunderbar.

Hier könnt Ihr noch ein paar Bilder von den letzten Tagen sehen:

Unsere zwei Bulgaren lassen grüßen..

Babybel findet Fototermine immer ein wenig ätzend..

Aber Phoebe und Adele, das Doppelpack, sind immer mittendrin.

Und wir sind hier der Club der gestandenen "Hunde". Atlas fühlt sich auch sehr wohl in dieser Runde.

Bei Atlas kann man an den Hinterläufen erkennen, dass er noch eingeknickt steht. Aber wenn er erst Muskeln aufgebaut haben wird, wird sich das auch ändern. Er bekommt natürlich eine Schmerztherapie und fühlt sich damit sehr wohl.

Unser Ömchen Lissy ist total aufgetaut und ist immer und überall dabei. Janko muss erst einmal die Lage sondieren.

Und dann haben wir ja noch eine ganz tolle Geschichte:

Unser Schafbock Hugo, der ja schon einmal in seiner damaligen Pflegestelle ausgebüchst ist und bis ins nächste Dorf gelaufen ist - siehe Eintrag vom 24.04.2011 - und dort wieder auf übelste Art eingefangen wurde, hat sich was Neues ausgedacht, damit ihm nicht so langweilig ist...

Jetzt ist er ja seit dem 22. April hier bei uns. Am 14. Mai kamen dann seine Kumpels und seine Freundin auch hier her. Alles schien gut und Hugo zufrieden.

Aber Hugo wäre nicht Hugo, wenn er nicht seine Ausflüge weiter machen könnte.

Am 8. Juni brachte Petra den Schafen ihr Frühstück und siehe da, es waren nur noch drei!!! Obwohl alles dicht war und der Koppelzaun eigentlich keine Möglichkeit bot auszubüchsen. Aber Hugo ist erfinderisch und hat eine Öffnung gefunden, wo normalerweise kein so großes Schaf durchpassen würde.

Also hat sich Petra in strömenden Regen auf die Suche gemacht und auf dem Parkplatz die ersten Spuren von Hugos Hinterlassenschaften entdeckt. Oh Graus, er wird doch nicht Richtung Straße gelaufen sein...???

Aber die Spur führte schön auf die große Wiese oberhalb unseres Geländes. Und siehe da, da stand Hugo friedlich inmitten des hohen Grases. Er schaute dann auch mal kurz hoch aber ansonsten gefiel es ihm anscheinend ganz gut dort oben. Petra ging ratlos zurück. Aber da sie am nächsten Tag die OP hatte und wusste, dass sie dann nicht mehr so beweglich sein würde für die nächsten Tage, lief sie später nochmals hoch und rief nach Hugo. Hugo folgte ihr dann auch in einem gewissen Abstand. Kurz vor unserem Parkplatz - gerade aus geht es auf die viel befahrene Straße - überholte Hugo Petra, rutschte im nassen Gras noch aus und rutschte mit dem ganzen Körper noch drei Meter. Aber er rappelte sich auf und bog doch tatsächlich nach links in den Parkplatz ein. Dann sauste er vor das Tor und jetzt dachte Petra, wie kommt er rein. Er rüttelte so lange am Tor bis sich ein Spalt öffnete und er sich durchquetschen konnte.

Also da war die Freude groß und Petra versuchte nochmals etwaige Schwachstellen auszubessern.

Aber Hugo ist schlauer.....

Am Tag der OP blieb er schön im Gelände aber schon am nächsten Tag beim Füttern waren es wieder nur drei....

Hugo war wieder auf Achse. Petra lief wieder auf die Wiese. Nach einigem rufen konnte sie im hohen Gras dann Hugos Ohren sehen. Aber dieses Mal dachte er nicht daran, mit heim zu gehen. Also hieß es abwarten was passiert. Und siehe da, gegen Abend kam Hugo satt und zufrieden wieder zu der Koppel und kletterte dieses Mal über das Tor. Das macht normalerweise kein Schaf in Hugos Größe. Hugo doch!!!

Ja und jetzt geht Hugo einmal täglich auf seine Wiese, geht spazieren, frisst das frische Gras - die Koppel ist schon ziemlich abgeweidet - und kommt dann wieder zurück als ob das das normalste auf der Welt wäre.

Ganz links kann man unseren Ausbrecherkönig Hugo sehen. Ganz unschuldig schaut er in die Welt hat es aber faustdick hinter seinen Schlappohren....

Herta, vorne links, Patrick, Mitte und Eselchen ganz im Hintergrund haben keine Ambitionen auf Achse zu gehen. Nur unser Hugo findet es schön, alleine die Welt entdecken zu gehen.

Sie haben aber auch einen Appetit, da wird einem schwindelig. Hugo hat jetzt schon eine schöne Figur, keine eingefallenen Flanken mehr. Auch bei Herta wird die Figur besser. Lediglich Patrick und Eselchen - Name wegen seines so großen Kopfes und seiner langen, langen Beine - müssen noch an Gewicht zu legen. Aber bei den Mengen an Karotten, Äpfeln, getrocknetes Brot, Quetschhafer und Heu, die sie täglich vertilgen, wird das nicht mehr lange dauern.

Wir haben aber noch mehr so Spezialisten: Gustaf unser Spezialkater, kann inzwischen sogar abgeschlossene Türen öffnen. Wie, das ist uns immer noch ein Rätsel. Aber er kann's.

Ja liebe Freunde, wir sind schon eine verrückte Truppe hier. Jeder hat so seine Eigenheiten und Ideen im Kopf. Aber manche übertrumpfen alle und sorgen täglich für Verblüffung.

Jetzt schauen wir mal, ob Hugo wieder spazieren gegangen ist...

Einen schönen Pfingstmontag und bis die Tage

Euer Bär und Adele

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29.05.2011

Ich kann Euch sagen, heute war es richtig klasse. Wir haben ehemalige Schützlinge getroffen und hatten einen richtig schönen Nachmittag auf dem Hundeplatz in Odenheim.

Titika, die vor Jahren total verstört aus Griechenland zu uns kam und ja bei unserer Steffi lebt seit Weihnachten 2009, ist die Sache noch nicht so geheuer. Aber sie hängt an Steffi und vertraut ihr voll und ganz.

Bär natürlich immer vorne dabei. Hier wird unsere ehemalige Cici, jetzt Susi, aus Plochingen mit ihren Menschen, dem Ehepaar Schulze, begrüßt.

Knutschkügelchen Ashari in ihrem Element. Streicheleinheiten abholen..

Und unsere kleine Phoebe genießt es auch von Bianca, die heute mit ihrer Mama die Organisation übernommen hatte, gekuschelt zu werden. Bär muss allerdings kontrollieren ob das auch so rechtens ist.

Und unsere kleine Lissy immer mittendrin.

Max war erst sehr schüchtern - taute dann aber schnell auf und fand es richtig spitze.

Auch Mina fand es schön, mit den Hunden rumzutollen, wenn man sich auch oft ablegte, denn es war doch ziemlich warm.

Unser Traum-Italiener hat uns auch besucht. Nikolas ist einfach ein toller Hundebube.

Steffi und unsere scheue Titika und Fusselchen. Finchen musste zu Hause bleiben, denn der Trubel, der aber sehr angenehm war, wäre zuviel für das Omilein gewesen.

Cici und Bär

Es waren ja noch einige Leute mit ihren Fellnasen da. Die Bilder müssen wir aber leider später einstellen, da unser Foto leider nicht mehr so wollte, wie wir....

Nando, Karlemann, Nando 2 und Paulchen, Denia und Teddy fanden den Nachmittag auch richtig gemütlich und schön. Könnten wir öfter machen....

Unsere Koppelkatze Beauty ist gestern in ihr neues Zuhause nach Oberöwisheim gezogen. Sie hat einen richtig schönen Platz gefunden und wir freuen uns, dass diese tolle und liebe Katze jetzt auch ein Zuhause gefunden hat.

Ich bin ein bisschen platt, denn ich musste ja heute Mittag immer und überall dabei sein und das mit meiner Wolle....

Wir bedanken uns auf alle Fälle für die Kuchenspenden bei Gertrud, Michaela und Steffi. Für die Organisation bei Claudia und Bianca und Gerhard. Und wir danken für die lieben Besuche. Es war richtig schön.

Bis bald, ich muss jetzt schlafen

Euer Bär

Bevor ich es vergesse zu erzählen, unser kleiner bulgarischer Opi Phoenix ist zu Steffi gezogen. Danke Steffi.

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25.05.2011

Also Freunde, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen, da es doch wieder so viele Neuigkeiten gibt und mein Kopf ganz voll ist davon.

Also vor kurzem ging ein Notruf einer Bekannten englischen Tierschützerin an uns, ob wir nicht einen Notfall aufnehmen könnten, denn er hätte noch die Chance auf Ausreise - ansonsten müsste er in Griechenland bleiben. Und so hat natürlich Petra ja gesagt und unser Bobby Dreibein kam zu uns. Die ersten Tage war er total eingeschüchtert und verkroch sich drei Tage. Petra hatte ja Donnerstags eine OP und Freitags kam unser Bobby und es war schwer ihn in unserem Gelände zu finden. Aber nach drei Tagen war die Scheu vorbei und seit dem flitzt er hier durch die Gegend und hat sich auch schon gut im Rudel integriert. Bobby hat ganz viele Bisswunden am ganzen Körper und sein Bein hat er deshalb auch verloren.

Und dann kamen doch noch unsere Phoebe und Adele hier an, da wir sonst ja keine Transportmöglichkeiten haben und dies die einzige Möglichkeit war, dass die Beiden ausreisen konnten.

Phoebe ist ein Sonnenschein und immer gut gelaunt, bildhübsch und hat Wimpern, da wird jede Frau neidisch. Also ich kann nur sagen, sie ist eine richtige Schönheit.

Und mit im Gepäck hatte Phoebe ihre Freundin Adele, die noch etwas schüchtern ist aber auch eine bildhübsche Lady.

Und wie jeder treue Leser hier verfolgen konnte, sind ja leider einige unserer Oldies über die Regenbogenbrücke gegangen und das Vermächtnis ist z.B. von unserem treuen Freund Senso, dass wieder so ein armer alter Schäferhund zu uns kommen darf.

Und so haben wir uns entschlossen den alten Atlas aus Bulgarien bei uns aufzunehmen und der hatte dann noch den kleinen Phoenix im Gepäck.

Beide haben ein sehr hartes Schicksal hinter sich und ich muss sagen, das hat Petra gut gemacht, denn Atlas ist ein richtig toller Hundeopa und kommt mit meinem Rudel super gut klar. Und Petra sagt, er schaut wie Senso und benimmt sich auch so. Ist anhänglich, dankbar und verschmust, leise und still und jetzt hoffen wir, dass er seinen Lebensabend ganz dolle bei uns genießen kann.

Atlas genießt sichtlich seine Freiheit und beschnuppert jedes Grashälmchen und man kann in seinem Gesicht sehen - oben war es kurz nach seiner Ankunft am Montag Abend, da ist er noch skeptisch - dass er sich freut und sich wohl fühlt.

Der kleine Phoenix durfte ja für Crispin kommen und was hier ankam ist leider schon ein Bild des Jammers. Noch lebt Phoenix in einer eigenen Welt, sieht schlecht, hört schlecht und ist total eingeschüchtert.

Seit Dienstag lebt er in der Wohnung und wenn jemand sich an unsere griechische Hündin Fay erinnern kann, dann hat er dasselbe Verhaltensmuster und die gleiche Art. Er tippelt total unruhig hin und her, ist noch orientierungslos und kommt schwer zur Ruhe. So benahm sich Fay auch in den ersten Tagen.

Aber er liebt sein Fresschen und wir hoffen, dass wir ihm doch ein paar Gramm auf die Rippen kriegen, denn wenn man ihn anfasst, hat man Angst, dass etwas zerbricht.

Und die beste Nachricht kommt ja noch: Steffi, die mit ihrem Bruder nach Düsseldorf an den Flughafen gefahren ist am Montag und die beiden Hunde abgeholt hat, hat sich sofort in den kleinen Phoenix verliebt. Bei ihr lebte ja Fay auch für die Jahre, die ihr noch blieben und wurde sehr von Steffi geliebt.

Und jetzt möchte Steffi den kleinen Phoenix bei sich aufnehmen und ihm - wie Fay auch - einen schönen Lebensabend geben. Darüber sind wir sehr glücklich und freuen uns natürlich sehr für Phoenix. Auch nochmals herzlichen Dank für die Tagestour nach Düsseldorf.

Leider konnte ja unser blinder Janko nicht mitkommen. Er hätte Flugpaten am 6. Juni und wir bräuchten dringend einen Abholer, der nach München fährt.

Hier noch Eindrücke von unseren Wohnungskatzen, die partout nicht in der Katzenstation leben wollen. Am Essplatz herrscht deshalb immer großes Gedränge...

Aber jetzt noch eine gute Nachricht: Das Hundetreffen ist zwar offiziell wegen Krankheit abgesagt aber da wir den Hundeplatz ja für diesen Tag bekommen könnten, haben wir uns entschlossen einen entspannten gemütlichen Treff auf dem Hundeplatz zu veranstalten. Zum Plaudern, Kaffee trinken, mit den Hunden ein bisschen Spaß haben und einfach zusammen sitzen. Wer Lust hat, kann mich dort ganz bestimmt am Sonntag treffen. Ab 14.30 Uhr sind wir dort und würden uns freuen, wenn Sie und Ihr Vierbeiner auch vorbei schauen würde.

Also bis Sonntag vielleicht??

Euer Bär

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22.05.2011

Es geht nie einer allein....Fridolin

Gestern ist unser altes Kaninchenopilein - der seit 2003 hier bei uns wohnte - friedlich eingeschlafen. Man merkte ihm in den letzten Tagen an, dass er Knochenprobleme hatte und er war nicht mehr so fröhlich drauf, wie sonst.

Aber Fridolin hatte hier ein Leben in Freiheit, konnte buddeln nach Herzenslust und konnte sich frei bewegen. Es gab immer frisches Gemüse und Obst und auch seine weibliche Gesellschaft liebte er sehr.

Jetzt ist er im Hasenhimmel.

Tschüss Fridolin. Du fehlst in deinem Gehege und die Mädels suchen dich schon.

Auch möchten wir Ihnen mitteilen, dass dieses Jahr leider das Hundetreffen nicht stattfinden kann aus gesundheitlichen Gründen.

Es ist mir derzeit leider nicht so möglich mich zu bewegen, wie ich es gerne täte, da ich eine OP hatte und die nächste Anfang Juni bevorsteht.

Wir werden aber ein Sommerfest veranstalten und werden Sie rechtzeitig informieren.

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20.05.2011

Wir trauern um unsere kleine alte Jacky

Plötzlich und völlig unerwartet - obwohl sie in den letzten Wochen schon etwas abgebaut hatte - mussten wir heute unsere kleine Jacky erlösen lassen.

Jacky konnte manchmal schon eine Nervensäge sein, denn sie hatte Tage, da fing sie an zu bellen in dem Moment als sie morgens um 7.00 Uhr die Augen geöffnet hatte bis spät abends, bis sie wieder einschlief.

Aber sie hatte auch ganz viele gute Seiten. Niemals hätte sie in die Wohnung gemacht und hat sich immer tapfer im Gelände bewegt und obwohl sie auf einem Auge ganz blind war und das andere Auge auch nur noch eine geringe Sehkraft hatte. Auch hatte sie Probleme mit dem linken Hinterbein und ließ es sich selten anmerken. (Bekam aber Medikamente gegen die Arthrose). Sie spielte mit ihrem Ball und oft raste sie durch die Gegend wie ein geölter Blitz.

Mit anderen Hunden konnte sie schon mal die Zicke raushängen und keiner hat ihr je etwas getan. Sie war die uneingeschränkte Chefin!!!

Auch hatte sie bis vorgestern noch einen guten Appetit und war auch noch gut drauf. Doch von jetzt auf nachher bekam sie blutigen Durchfall. Also sofort zu unserem Tierarzt. Sie bekam verschiedene Spritzen und Zäpfchen gegen die Krämpfe.

Doch man sah ihr an, dass das nicht das einzige Problem sein sollte.

Heute Nacht hat sie zwar - nachdem ich ihr nochmals ein Zäpfchen gegeben hatte - ruhig geschlafen aber sie zitterte und sie wollte auch partout nicht ihre Tabletten nehmen. Und Jacky war bis vorgestern sehr verfressen....manchmal wie ein Staubsauger!!

Heute morgen war unser erster Gang zu unserem Tierarzt. Dort angekommen, zeigte sie schon keine Reaktion mehr und sie schlief auch gleich ganz friedlich ein.

Jackylein, du wirst immer bei uns sein und jetzt wo es so still ist, vermisse ich dein Bellen...

Grüße alle von mir.

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15.05.2011

Und wieder war viel los hier bei uns...

Ich kann Euch sagen, hier steppt wirklich der Bär - äh ich meine natürlich nicht mich....

Letzten Sonntag hatten wir ganz lieben Besuch aus England und wir bekamen auch ganz feine Leckerlis mitgebracht.

Diane and friends waren zu einer Stippvisite hier und haben Boxen und andere Dinge für unsere Mary mitgenommen.

Und dann gab's für alle die feinen Leckerlis. Nicht, dass wir sonst keine bekommen würden, aber das war mal was anderes. Kaustangen mit ganz viel Geschmack außen herum.

Das Wetter war schön und so haben wir richtig schön relaxed und gemampft. Nur unser Dickerchen Gonzo war immer als Erster fertig und auf der Suche nach Nachschub...

Es herrschte idyllische Ruhe.

Ich hatte natürlich alles im Blick und selbst unsere älteste Mitbewohnerin Angel kaute eifrig auf ihrem Stengelchen. Obwohl sie blind ist, findet sie sich hier ganz super zurecht.

Man beachte den schamhaften Blick von unserem fotoscheuen Rudi...

Und Donna würde gerne auch noch Nachschub haben...

Patlikan ganz souverän

Und Gei genießt Ihr Leckerchen im Schatten. Bei dem Fell kein Wunder.

Babybel ist auch auf der Lauer ob nicht jemand ein Stengelchen verloren hat oder sogar gar nicht will...

Zeytin ist das Fotografieren auch nicht so richtig geheuer...

Und Lissy, die anfangs nur bestimmte Leckerlis gefressen hat, fand die englischen Mitbringsel ganz lecker.

Ja und dann war hier große Schafaktion am Samstag.

Hugo wurde abgeholt und zum Friseur gebracht. Es dauerte eine Weile bis Petra ihn überlisten konnte und den Eingang des Schafstalles zumachen konnte. Er spürte schon, dass da was im Busch ist. Da waren auf einmal so viele fremde Stimmen und dann waren sie wieder weg. Gefahr war im Verzug. Doch da Hugo schon zu Petra Vertrauen gefasst hat, in den letzten Tagen sogar trockenes Brot aus ihrer Hand genommen hat und immer angeflitzt kam, wenn er sie gehört hat, klappte es dann doch.

Hugo wurde in einen Hänger verladen und nach Zeutern gefahren, wo er geschoren wurde.

Und alle Vier kamen dann gemeinsam zurück im Sommerlook. Jetzt ist Hugo wenigstens nicht mehr alleine und man merkt ihm an, dass er froh ist, seine Kumpels und auch seine Freundin wieder um sich zu haben.

Noch sind sie auf Abstand und trauen dem Frieden nicht, aber das wird nicht sehr lange dauern, bis sie merken, dass ihnen hier nichts mehr geschieht und sie einfach leben dürfen.

Hugo ist auch froh, nach mehreren Jahren ungeschoren leben zu müssen, endlich die juckende und warme Pracht los zu sein. Auch hatten sich viele Parasiten unter dem Fell befunden und das ist jetzt alles beseitigt. Hugo im Sommerdress. Ist doch süß der Bube oder nicht?

Enrico und Wolfgang haben dann auch noch den riesengroßen Berg von Ästen, Zweigen und anderem Grünschnitt, der den halben Parkplatz belegt hatte, zur Deponie gefahren. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Sind halt schon zwei prachtvolle Jungs....

Es gab da noch einen kleinen Fundhund, der kurzfristig bei uns war aber wieder - mit Hilfe der Polizei Bad Schönborn - sein Zuhause gefunden hat, bzw. wir die Tierhalter benachrichtigen konnten. Überglücklich wurde das kleine Pekinesenmischlingsmädchen hier wieder abgeholt.

Ja so gehen die Tage dahin und uns ist wirklich nie langweilig, das kann ich Euch versprechen.

Es gäbe noch mehr zu erzählen aber jetzt muss ich mein Mittagsschläfchen halten und dann sehen wir, ob ich noch Lust habe, was zu arbeiten.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag. Gott sei dank hat es jetzt ein wenig geregnet die letzten zwei Tage, denn die Pflanzen und Bäume hatten alle Durst und es war dringend notwendig.

Aber jetzt scheint ja wieder die Sonne - ist zwar etwas kühler aber sehr angenehm für uns alle - und deshalb genießen wir heute den Tag. Ihr hoffentlich auch?

Euer Bär

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04.05.2011

Jetzt wird hier gerade der Zwergenaufstand geprobt!!!!

Wenn Petra alle Notfälle aus der Umgebung hier aufnehmen würde, käme zur Zeit täglich ein Hund hier an. So viele alte Hunde wurden noch nie abgegeben wie in diesem Jahr. Täglich kommen neue Anfragen hier an, ob wir nicht noch diesen oder jenen Senior hier aufnehmen können.

So auch der kleine Zwerg Angel.

Die Familie suchte verzweifelt schon seit vier Wochen eine neue Bleibe für das 15 jährige Yorkie-Ömchen Angel.

Angel ist kleiner wie unser Kater Findus, der ja alles ganz genau wissen will. Aber für Angel ist das jetzt erst einmal ein bisschen viel Neues.

Aus diversen privaten Gründen konnten sie leider die kleine Maus nicht länger behalten und so haben wir halt ja gesagt....

Jetzt ist Angel hier und ist total durch den Wind. Sie ist kleiner wie unsere Katzen und sieht leider auch fast nichts mehr und das Gehör ist auch nicht mehr so gut. Aber sonst tippelt sie tapfer hier in der Wohnung herum und ist total irritiert von den vielen Gerüchen und Eindrücken. Aber das geht ja jedem Neuankömmling in den ersten Tagen so und nach spätestens drei Tagen ist die Welt dann soweit in Ordnung.

Nando hat ein Schönheitsbad bekommen und auch die Schleier an seinen Augen sind besser geworden mit der Augensalbe. Auch will er jetzt nicht mehr die Treppe hoch und runter getragen werden. Er kann es alleine. Ist richtig schön, zu sehen, wie schnell sich doch so alte Hunde noch umorientieren können und es spüren, dass man es gut mit ihnen meint.

Das Fell nicht mehr struppig, die Filzknäuel ausgekämmt und rausgeschnitten. Die Parasiten beseitigt, so fühlt sich unser kleiner Hundeopa Nando wohl.

Und hier könnt Ihr sehen, wie wir unseren Nico in Gau-Bickelheim besucht haben. Nando hat seine ersten Schritte in Freiheit gemacht. Und ich habe schwer aufgepasst.

Nico geht es richtig gut bei seinen neuen Menschen und er hat viel Platz und bekommt ganz viel Liebe und Streicheleinheiten.

Und später noch ein kurzer Abstecher zu unserem Peppels

Und unsere Kasey. Sie hat ihren sicheren Platz auf dem Bett von Herrchen nicht verlassen. Sicher ist sicher....

So das war's für heute mal wieder.

Ich grüße Euch ganz herzlich und genießt das schöne Frühlingswetter - es ist doch herrlich, oder nicht...

Euer Bär

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02.05.2011

Leider habe ich heute keine so guten Nachricht:

Unser altes Nona-Ömchen ist im Hundehimmel.

Schon seit Samstag konnte sie nur noch auf drei Beinen laufen, wenn man es noch laufen nennen konnte. Sie hat auch am ganzen Körper gezittert und hat sich nur noch geplagt. Auch fressen wollte sie nicht mehr und seit gestern ist sie nicht mehr aufgestanden. Sie konnte nicht mehr...

Es waren genau 5 Wochen, die Nona hier bei uns war und doch hatte man das Gefühl, wenn man sie sah, dass sie sich noch freute über jede Streicheleinheit, über ihr Fressen und auch über jede Zuwendung.

Doch es war ihr nicht mehr vergönnt, länger hier bei uns in Freiheit und Frieden zu leben. Aber jetzt muss sie wenigstens nicht mehr leiden. Ihr Hüftgelenk war ja total schief, ein Krebsgeschwür, das im Innenschenkel saß und inoperabel war, machte ihr große Schwierigkeiten.

Wir hätten ihr noch einen schönen Sommer bei unseren Senioren gegönnt. Jetzt hoffen wir alle, dass sie glücklich ist, dort wo sie jetzt ist.

Leb wohl mein Ömchen, du hast einen großen Eindruck auf uns alle hinterlassen. Schade, dass Du nicht früher zu uns gekommen bist.

Dafür ist ein ganz armes Käferchen noch bei uns eingezogen:

Nando - er ist ca. 12 Jahre alt, hat ein Gewicht von 6 kg und  ist ein ganz armer Wurm, denn er hat Probleme mit den Kniegelenken hinten, hatte Flöhe und Läuse und seine Augen drohen zu erblinden.

Wir haben ihn sofort unserem Tierarzt vorgestellt und er wurde gleich behandelt wegen der Läuse. Für die Augen haben wir eine spezielle - sehr teuere - Augensalbe erhalten und alles weitere muss warten, denn er muss sich erst erholen und sein Immunsystem muss erst wieder richtig funktionieren. Seine Zähne müssen dringend saniert werden, denn er kann ganz schlecht fressen.

Warum man Tiere so verwahrlosen lassen muss, wird uns wahrscheinlich immer ein Rätsel bleiben.

Aber wir geben unser Bestes, damit wir auch diesem kleinen Hundeopi noch eine schöne Zeit geben können.

Und ich helfe ganz arg mit, denn ich bin ja immer dabei, begutachte alles und gebe mein o.k.

Außerdem haben wir noch Nico in Gau-Bickelheim besucht und auch Peppels und Kasey in Schifferstadt. War wieder richtig schön, obwohl Petra eigentlich gar nicht Autofahren sollte. Aber es blieb ihr dann doch nichts anderes übrig und so haben wir diesen Ausflug gemacht, da wir ja Nando abholen mussten.

So jetzt werde ich mal schauen, was unser "Altersheim" so macht. Es ist so ruhig hier. Nur unser kleiner Rudi ärgert uns zur Zeit indem er mitten in der Nacht - so ab 3.00 Uhr - anfängt zu bellen und nicht mehr aufhören will. Ist schon ärgerlich, denn es kann ja nur unser Fuchs sein, der auf der Wiese rum läuft und unser Rudi muss es kommentieren. Oder unsere zugelaufenen Koppelkatzen spielen Fang auf der Koppel und Rudi gibt seinen Senf dazu. Ja wenn sie alt werden, werden sie manchmal etwas senil.......

Also bis die Tage viele Grüße

Euer Bär

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28.04.2011

Freunde, ich kann Euch sagen, heute war hier wieder was los. Es war Großkampftag.

Der Schafstall wurde gebaut und es ist ein richtig schöner Stall geworden. Würde mir und meinen Kumpels auch gefallen. Aber jetzt ziehen da so komische strubbelige, große Gesellen ein. Einer ist ja schon da. Der heißt Hugo.

Der steht jetzt, nachdem er schon Vertrauen zu Petra gefasst hat, manchmal vorne am Eck auf dem Misthaufen und schaut über den Zaun zu uns rüber. Ich glaube, Hugo fühlt sich einsam. Aber seine Kumpels kommen ja bald.

Das ist sein Aussichtsplatz. Er ist an allem sehr interessiert und gar nicht mehr so scheu oder schreckhaft.

Wolfgang kam ganz schön ins Schwitzen.....

Und Enrico war auserkoren, aufs Dach zu klettern und die Dachplatten festzuschrauben. Aber nach 5 Stunden stand die Villa Mäh-Mäh und noch ist sie für den Sommer im oberen Drittel geöffnet. Die Fenster können aber für Herbst und Winter mit Plexischeiben zu gemacht werden.

Endspurt. Die Inneneinrichtung wird fertig gemacht.

Das Haus hat eine Länge von 5 m, eine Breite von 2,50 m und eine Höhe von 1,90 m.

Also ein schön geräumiger und wunderschöner Stall.

Ansicht von vorne.

Ansicht von der Seite.

Und als der ganze Trubel endlich vorbei war, den Hugo aber super gelassen hin genommen hat und alles aus der Ferne beobachtet hat, hat er erst Mal geschaut, was wir denn da heute so getrieben haben.

Um kurz vor 20.00 Uhr war der Einsatz dann beendet und endlich haben wir auch mal was zu Mampfen gekriegt. Aber wir haben ja Verständnis, denn Hugo will ja auch ein Haus haben und sich zurück ziehen können.

Aber die Koppel ist schon mit Sichtschutz zu gemacht und jetzt wird es richtig kuschelig dort.

Ja und gestern ist doch tatsächlich noch so ein altes Beaglemädchen hier eingezogen. Petra hat was erzählt von Notfall.

Ist ne ganz Nette. Hat etwas große Zitzen - muss wohl viele Babys in ihrem Leben gekriegt haben. Alleine kann sie auch nicht bleiben, da hat sie Panik. Aber mit der kleinen Lissy hat sie sich schon angefreundet und läuft hier richtig gemütlich durch die Lande. Mit den Katzen kommt sie auch klar. Also rundum ein problemloses Hunde-Omachen. Aber sie will halt nicht alleine bleiben.

Jetzt schauen wir mal. Es kommen nämlich gerade einige Anfragen für ältere Hunde rein und vielleicht haben die Omis und Opis doch eine Chance. Ich würde es ihnen ja von Herzen gönnen.

Ja und unsere kleine Abgabekatze Mia wurde heute auch noch kastriert. Außerdem kam noch eine Anfrage, ob wir nicht noch Platz hätten für eine Katze, die draußen im Feld wohnt. Also wurde sie heute auch noch eingefangen und ist jetzt gerade bei unserem Doc und wird morgen kastriert.

Da denkt man, man hat mal Ruhe. Pustekuchen. Es ist immer was los und uns wird auch nie langweilig. Also mir nicht, denn ich muss ja den Überblick hier behalten.

Aber nichts desto trotz bin ich jetzt auch müde und sage für heute mal vielen Dank an unsere fleißigen Helfer Enrico und Wolfgang und

Gute Nacht - Euer Bär

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25.04.2011

Bitte schauen Sie unter: Wir suchen ein Zuhause.

Lissy, Phoebe und Adele suchen ein neues Zuhause.

Lina ist übrigens wieder bei ihrem Pflegefrauchen in Rüppurr und solange das Pflegefrauchen noch kann, werden wir Lina auch dort lassen. Wir suchen allerdings etwas Unterstützung in Rüppurr, falls mit dem Pflegefrauchen einmal was sein sollte, dass Lina wenigstens Gassi geführt wird.

Wir wollten dem Pflegefrauchen, das Lina sehr liebt, nicht das Herz brechen und wissen, wie es ist, wenn man ganz alleine ist und das geliebte Tier der einzige Ansprechpartner ist. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen.

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24.04.2011

In den letzten Tagen war wieder soviel los, dass einem die Haare zu Berge stehen könnten.

Also Petra ist fix und fertig und hat mich beauftragt, Ihnen die Geschichte zu erzählen, weil sie einfach keine Lust mehr auf solche Spielchen hat, die manche Menschen spielen.

Wie jeder weiß, der hier immer die Neuigkeiten verfolgt, haben wir ja für unsere Koppel, als ökologische Rasenmäher vier alte Schafe aus schlechter Haltung aufgenommen. Ich bin mir ja nicht so sicher, ob ich diese Tiere mag und die mich???

Aber o.k., Die Vermittlerin, die die vier Schafe in einem Reitstall notdürftig untergebracht hatte, drängte doch sehr, dass die Tiere hier her kommen sollen, da der Reitstallbesitzer sie los werden wollte. Also fragte Petra einen guten Bekannten, den sie seit über 10 Jahren kennt und der ihr immer gut gesonnen war und mit den früheren Schafen Lisa und Sarah immer geholfen hat, ob die Schafe bei ihm und seiner Herde unterkommen können bis wir hier einen Stall auf der Koppel gebaut haben.

Er sagte o.k. und so kamen die Schafe am 22. Januar diesen Jahres. Seit dem besorgt Gertrud immer Brot und Brötchen beim Bäcker und fährt es eifrig nach Zeutern, damit es dort abgeholt werden kann. Auch hat Petra Äpfel und Quetschhafer bezahlt. Inzwischen schon 2 Zentner.

Da der Stallbesitzer aber im Schichtdienst arbeitet und es so verschiedene Schichten sind, war es leider nie möglich, dass wir unsere Schafe besuchen konnten. Aber Petra telefonierte regelmäßig und bot auch an, als sie raus hörte, dass die Tiere bald weg sollen, ob sie für die Unterstellung einen Beitrag monatlich bezahlen soll. Dies wurde abgelehnt und man vereinbarte, dass die Schafe erst noch in diesem Stall geschoren werden Anfang Mai und wir in dieser Zeit endlich - mit Wolfgangs und Enricos Hilfe - den Stall bauen können und die Koppel noch herrichten können, dass dann die Viererbande umziehen kann. So war es abgemacht.

Am Donnerstag Abend als Petra aus Neckarsulm kam war ein aufgeregter Anruf auf dem AB. Es war die Rede von entlaufenen Schafen und man solle sofort zurückrufen. Petra rief dann erst beim Stallbesitzer an, wo die Vier unterstehen. Dort wurde ihr gesagt, dass die Schafe mittags noch da gewesen wären. Also rief sie bei der Anruferin an und es wurde gesagt, dass anhand der Ohrmarke festgestellt wurde, dass es ein Schaf unserer Bande gewesen sei, dass bereits am Mittwoch Abend in Ubstadt - ca. 8 km vom Stall entfernt - auf der Hauptstraße ein Schafbock eingefangen wurde. (Wie können die Schafe dann am Donnerstag noch im Stall gesehen worden sein?????!!!!) Hier war großes Aufgebot von Polizei, Terra Mater und ein Schäfer aus Waghäusel wurde geholt, der den Bock einfing und bei sich untergebracht hatte.

Petra rief dann bei dem Schäfer an und dieser erklärte sich bereit, das Schaf am nächsten Tag - Karfreitag - zu bringen.

Da sie den Bock aber nicht auf die unfertige Koppel ohne Stall stellen wollte und er ja auch noch nicht geschoren ist, bat sie den Stallbesitzer - Pflegestelle -, dass dieser den Schäfer anruft und ihm den Weg zu seinem Stall erklärt, da der sehr versteckt in den Weinbergen liegt.

Aber das war zuviel. Jetzt wurde Petra beschimpft, dass es ihre Sache sei und sie gefälligst den Schäfer anzurufen habe, dass es ihre Aufgabe sei, sich hier zu kümmern, da sie sich ja sowieso NIE um die Schafe gekümmert hätte und überhaupt.

Petra hat aber zu ihm gesagt, dass das Schaf doch ihm entlaufen sei und er doch bitte auch jetzt helfen sollte. Und das war dann ganz zuviel. Jetzt wurde sie nur noch angeschrien und der Hörer wurde aufgelegt. Petra rief nochmals an und da wurde sie wieder angebrüllt und man erklärte ihr, dass am Dienstag die Schafe nach Odenheim gebracht werden - die restlichen drei - und fertig.

Am Freitag Mittag kam dann der Schäfer mit seinem Pickup und brachte Hugo. In "Schäfermanier" wurde Hugo abgeladen, wir wurden noch angebrüllt von dem Schäfer - und bellten dann natürlich noch mehr "hihi und ich am ärgsten" und unser Hugo wurde auf dem Rücken in die Koppel gezogen.

Dann wurde Petra noch belehrt, dass das ein Mischling sei, der eigentlich geschlachtet gehört, dass er bösartig werden würde - Hugo ist aber mindestens 7 Jahre alt und kastriert - und dass er bei dem Hundegebell wieder ausbüchsen würde. Außerdem gehöre er entwurmt - was wir aber vor 5 Wochen getan haben. Da Petra ja auch zwei Schafe - Lisa und Sarah - für 13 Jahre hatte, ist ihr die Schafhaltung und der Umgang mit den Tieren nicht so fremd, wie manche Menschen denken.

Für die Dienstleistung verlangte der Schäfer dann noch 100 Euro von Petra!!!!!

Da die Koppel aber leider noch nicht so ist, damit die Schafe gefahrlos leben können und auch einige Stellen an der Koppeleinzäunung im Laufe der letzten 8 Jahre etwas gelitten hat, machte sich Petra bei der brütenden Hitze daran, die Stellen zu reparieren, Zaun zu ziehen und befestigen und einiges an Gestrüpp weg zu machen. Hugo war immer in Abstand und total verstört.

Natürlich hatte Petra jetzt Angst, dass Hugo wirklich irgendwo raus könnte und ging sehr oft auf die Koppel um nach ihm zu sehen. Gertrud hatte noch bei einem Bauer 3 Ballen Stroh und etwas Hafer besorgt und jetzt konnte Petra nur hoffen, dass alles gut geht.

Aber Hugo hat sich inzwischen akklimatisiert, legt sich auch mal hin zum Ausruhen und frisst auch die Möhren, Äpfel und den Hafer. Allerdings ist er auf Abstand, da die Erlebnisse doch Spuren hinterlassen haben.

Jetzt wird nächste Woche als erstes der Stall gebaut am Mittwoch, die ganze Frontseite Richtung Zeutern mit Sichtschutz versehen, damit falls Menschen den Feldweg hier hoch laufen oder fahren sollten, die Schafe geschützt sind und nicht in Panik geraten.

Petra war am Freitag aufgrund dieser Ereignisse und der schweren Arbeit auf der Koppel krank und richtig schlimm traurig. Verstehen kann sie es bis jetzt noch nicht. Aber wir trösten sie - versprochen.

Und auch die kleine Lissy ist ein Sonnenschein. Sie war erst etwas durch den Wind als sie am Donnerstag Abend hier ankam aber das gab sich jetzt relativ schnell. Lissy ist unkompliziert, anhänglich und einfach nur lieb. Mit anderen Hunden und den Katzen hat sie überhaupt keine Probleme und ich finde die kleine Dame richtig niedlich.

Die Menschen, die Lissy seit dem Tod ihres Herrchen betreut hatten, sind richtig nett und haben Lissy auch richtig verwöhnt. Doch leider können sie keinen Hund halten, da sie berufstätig sind.

So meine Freunde, jetzt werde ich mich erst Mal wieder um mein "Frauchen" kümmern. Sonst tut sie es ja immer aber im Moment braucht sie doch noch etwas Trost und Streicheleinheiten. Aber ich kann das gut und auch meine Kollegen sind da immer feste dabei.

Wir wünschen auf alle Fälle allen ein schönes entspanntes Osterfest und grüßen bis bald

Euer Bär

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22.04.2011

Ich kann Euch sagen, heute ging es hier zu wie auf dem Bahnhof. Ein Kommen und Gehen..

Erst kam Enrico mit Michel und dann kam noch Wolfgang und die beiden Männer haben sich dann an den Dschungel gemacht, der am Zaun an der Straße gewachsen ist. Und da es ja auch noch ein richtig heißer Sommertag war, kamen alle ganz schön ins Schwitzen.

Wolfgang hatte ja erst Respekt vor mir, da ich ja immer so aufgedreht bin, wenn Leute hier her kommen und ich immer zwicken muss, damit man weiß, dass ich auch da bin - obwohl ich ja eigentlich nicht zu übersehen bin, oder??

Aber nach den ersten fünf Minuten war hier Ruhe im Karton und ich zeigte mich von meiner besten Seite. Da waren die zwei Herren doch schön erstaunt, dass ich so ein toller Bursche bin und auch mit Michel haben wir gespielt was das Zeug hielt. Unser Rudi und auch Babybel haben sich riesig gefreut, den kleinen Mann wieder zu sehen.

Dann kam noch Petras Essen auf Rädern - Gertruds täglicher Essenservice. Und was für ein feiner!!! Danke, denn Petra würde ja nicht so gut für sich alleine kochen.

Und damit wir auch alle was feines zum Essen kriegen, kam dann noch der LKW und brachte unser Futter vom Großhändler.

Ich kann Euch sagen, ich war ganz schön im Stress heute, damit ich den Überblick hier nicht verliere.

Aber hier ein paar Eindrücke von der anstrengenden Arbeit heute im Dschungel:

Enrico kämpft mit den Schlingpflanzen, die den ganzen Zaun außen zugewuchert haben. Jetzt sieht man mal wieder, dass da auch ein Zaun ist...

Und Wolfgang ist im Dschungelcamp. Aber er hat nicht gerufen: Ich bin ein Star - holt mich hier raus. Tapfer wurde bei der Hitze gearbeitet und für eine freiere Sicht gekämpft. Auch die Büsche und Pflanzen, die darunter versteckt waren, haben sich sicherlich gefreut, dass sie wieder die Sonne sehen und wachsen dürfen.

Ein Päuschen in Ehren, kann niemand verwehren. Ich habe die zwei immer bei Laune gehalten und mich heute von meiner besten Seite gezeigt.

Und morgen fahren wir nach Neckarsulm und holen wieder eine kleine Omi ab, deren Herrchen gestorben ist. Michel und ich dürfen nämlich mitfahren. Toll, ich bin ja meistens dabei und sehe auch was von der Welt.

Ömchen Lissy ist auch schon 11,5 Jahre alt und ganz alleine auf der Welt. Jetzt darf sie zu uns ziehen ins "betreute" Wohnen. Und als Chef darf ich sie natürlich auch als erster begutachten.

So meine Freunde, jetzt müssen wir aber schlafen, denn morgen ist wieder ein langer Tag.

An Wolfgang und Enrico soll ich noch ganz arg danke sagen für die tolle Arbeit, die Ihr heute hier gemacht habt. Jungs, Ihr wart klasse.

So und jetzt gute Nacht - bis die Tage

Euer Bär

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17.04.2011

Gestern ist unsere Baroness nach Köln umgezogen. Es war ein Geduldsspiel, bis wir Baroness in der Box hatten, da sie sich hinter den Hundehütten am Eingang verschanzt hatte und partout nicht raus kommen wollte.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge haben wir Baroness ziehen lassen. Sie ist bei Menschen, die sie kennt richtig aufgeblüht und kam immer angesaust und hat an den Händen gerochen und sich auch ein bisschen am Kopf streicheln lassen. Ein Jahr war Baroness jetzt hier auf dem Gnadenhof und wir wünschen ihr selbstverständlich nur das Beste und eine richtig schöne Zukunft.

Aber in Köln, bei einer Freundin von C. Röckl - die Baroness vor einem Jahr aus einem italienischen Tierheim gerettet hat - wird sie hoffentlich noch mehr auftauen und vielleicht hat sie sogar die Chance auf ein liebevolles Zuhause. Das wäre unser größter Wunsch, denn Baroness sucht die Nähe der Menschen, aber das Urvertrauen fehlt leider noch.

Und unser kleiner blinder Makis-Michel ist diese Woche zu Enrico gezogen. Dort fühlt er sich "pudel"wohl und kuschelt was das Zeug hält.

Zwei die sich gut verstehen.

Und am Donnerstag war wieder Arbeitseinsatz hier und Steffi und Enrico haben viel geschafft. Dafür herzlichen Dank.

Wir wünschen allen Freunden und Besuchern einen schönen sonnigen Sonntag.

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12.04.2011

NOTFALL!!!!

Unser alte Lina, die jetzt seit Juli 2007 in Rüppurr in Dauerpflege war, kann leider nicht mehr zu ihrem Pflegefrauchen zurück - seit 7 Monaten ist sie bei unseren Mitgliedern dem Ehepaar Kohlmann in Pflege - da das Pflegefrauchen gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, mit Lina die Spaziergänge zu absolvieren, die sie gerne noch machen würde. Auch sonst wäre die Versorgung sehr auf wackligen Füßen, da das Pflegefrauchen doch manche Tage nicht so fit ist, wie sie es sich wünschen würde.

Wir sind sehr traurig darüber aber leider müssen wir für Lina einen neuen Platz finden.

Beim Ehepaar Kohlmann ist Lina richtig aufgeblüht und ist jetzt sogar zugänglich für Streicheleinheiten, wenn man sie besucht. Doch leider hat Lina doch noch viele Ängste, die aus ihrem früheren schweren Leben in Patras herrühren.

Kleine Kinder mag sie gar nicht, die machen ihr furchtbar Angst.

Wer hat ein Herz für unsere Lina und gibt ihr eine Chance auf ein liebevolles Zuhause oder Dauerpflegeplatz??

Lina ist jetzt ca. 8 Jahre alt, ist kniehoch, fit und auch sehr anhänglich und verschmust. Sie orientiert sich sehr an der Hündin des Ehepaares Kohlmann und es wäre schön, wenn ein souveräner Hund schon im Haus wäre, der Lina Sicherheit gibt.

Lina ist sicherlich keine Schönheit aber ihre Schönheit kommt von innen und sie ist eine absolut dankbare und liebevolle Hündin.

Wir wollen Lina ersparen, dass sie hier auf den Hof zurück soll, denn sie war hier nicht sehr glücklich mit den anderen Hunden.

Außerdem sind gestern 6 Rentner-Hühner eingezogen. Sie waren nicht mehr gewollt, weil sie keine Eier mehr legen...

Gestern Abend haben sie sich im Gebüsch versteckt und ich musste sie einzeln in ihr Haus zum Schlafen bringen.

Unsere Hähne Oskar und auch Little-Joe sind natürlich sehr aufgeregt über den weiblichen Zuwachs. Hoffentlich geht das gut mit den beiden Buben....!!!! Bis jetzt war ja Funkstille und Oskar ganz souverän. Aber Little-Joe versucht jetzt schon mal den Chef zu spielen. Es war keine Absicht, dass wir hier zwei Hähne haben. Aber unser kleines Minihühnchen hat letztes Jahr gebrütet und so blieb Little-Joe übrig. Es stellte sich dann später heraus, dass es ein Bube ist. Was soll man da tun??

Außerdem ist Little-Joe ein ganz besonderer Hahn: Er schläft seit kleines Hähnchen auf einem Baum. Das ist sein Platz.

Er ist eben unser Baum-Hahn.

Und gestern war wieder Enrico hier und hat unseren "Acker" gemäht. Ist nicht so einfach mit den vielen Schlaglöchern, die unsere Fellnasen so buddeln. Dafür herzlichen Dank.

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09.04.2011

Blitz-Arbeitseinsatz:

Heute war ein schöner Tag. Nur für mich war es nicht ganz so prickelnd, denn ich musste doch tatsächlich in Opis Kabuff, da ich vor lauter Übermut unsere fleißigen Helfer gezwickt habe. War nicht böse gemeint...grrrrrr, ehrlich.

Ja was soll ich sagen, heute morgen kamen zwei starke Männer - Martin und Enrico - und eine starke Frau - Stefanie -hier zu uns und packten auch wirklich kräftig an. Petra sagte noch zu ihnen, dass sie nicht für Akkordarbeit bezahlt werden, aber sie waren nicht zu bremsen.

Enrico und Martin kamen ganz schön ins Schwitzen...

Unser Hof sieht jetzt vielleicht wieder gut aus. Und die alten Bäume sind auch alle weg. Aber nicht genug, auch unsere Büsche, die ja wild gewuchert sind, haben Federn lassen müssen und draußen auf unserem Parkplatz liegt ein ganz großer Berg von Ästen und Gestrüpp.

Hat aber alles ganz toll geklappt und auch meine Kumpels und Kumpelinen haben es genossen, dass sie so richtig viel gestreichelt wurden.

Steffi hat kräftig zugepackt und hat auch Tretminen beseitigt. Darüber hat sich unser Onyx und auch Olympia - die ganz interessiert war - sehr gefreut.

Ich habe es leider etwas übertrieben und dachte, wenn ich zwicke, dann freuen die sich. War wohl doch nicht so. Habe ich dann auch gemerkt, als ich in dem Kabuff saß und warten musste. Mist, ich glaube, das lass ich jetzt doch lieber, wenn Besuch kommt.

Aber Petra ist ganz glücklich über diesen spontanen Einsatz und die viele Arbeit, die erledigt wurde.

Aber das beste kommt ja noch: Steffi und Enrico wollen auch wieder kommen.

Gonzo hat sich richtig ins Zeug geschmissen, damit er genügend Streicheleinheiten in den kurzen Pausen abbekommen hat.

Unser Makis-Michel war immer mittendrin und dabei. Und was soll man sagen, er hat alle Herzen erobert. Und vielleicht darf er auch zu Enrico in Pflege gehen. Darüber werden wir doch mal nächste Woche sprechen....

Ist doch toll, oder nicht?

Jetzt werden wir noch schnell alle abfüttern und ein bisschen putzen und dann hat Petra mir versprochen, dass wir den Frühlingstag noch genießen und ein bisschen raus gehen. Michel darf glaub ich auch mit.

Petra hat gesagt, ich soll Steffi, Martin und Enrico ganz herzlich danke sagen. Es war ein toller Einsatz.

Und ich werde mich bessern, versprochen.

Bis bald und ein schönes Frühlingswochenende

Euer Bär - der Zerknirschte....

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04.04.2011

Heute war Senioren-Zahnarzttag!!

Jacky, unsere kleine Belltante, hat alles tapfer über sich ergehen lassen und hat einen Backenzahn und einen Vorderzahn gezogen bekommen und jetzt sind ihre restlichen Zähnchen wieder richtig schön weiß. Schon nach kurzer Zeit war unsere kleine Jacky wieder fit und hat Zuhause auch gleich ihr Futter verputzt. Und jetzt bellt sie wieder - Gott sei dank....!!!!

Auch unser Mao-Opilein hat alles wunderbar mitgemacht und überstanden. Hier war die Angst ein bisschen größer, da er ja für sein Herzchen Tabletten bekommt. Auch er bekam einen Backenzahn und einen kleinen Zahn vorne gezogen und auch seine Zähne erstrahlen wieder richtig schön.

Auch unser Mao hat sich schnell von der Narkose berappelt und wackelte schon wieder im Gelände herum als wir Heim kamen.

Und unser Sorgenkind Nona - Ömchen hat auch ein gutes Herz für ihr Alter und auch ihr wurden die schrecklich mit Zahnstein belegten Zähne gereinigt.

Leider wurde noch ein Mammakarzinom an der Schenkelinnenseite fest gestellt. Dies hat mir die frühere Tierhalterin zwar gezeigt aber sie hat es nie einem Tierarzt vorgestellt.

Hätte man es vor Jahren operiert, denn es muss schon älter sein, wäre sicherlich noch Hoffnung gewesen.

Dies konnte heute leider nicht entfernt werden, da Nona das wahrscheinlich nicht überlebt hätte.

Aber auch Ömchen Nona hat die Narkose relativ gut weg gesteckt und hat auch nach zwei Stunden bereits ihre Schüssel leer geputzt. Jetzt tippelt sie wieder durchs Gelände und wir hoffen, dass sie noch ein paar schöne Monate hier haben wird. Unser Tierarzt war entsetzt vom Zustand dieser Hündin und riet uns eigentlich zur Erlösung.

Aber Nona - Ömchen hat soviel Lebensfreude, wackelt mit ihrem Stummelschwänzchen, wenn sie einem sieht und heute morgen kurz bevor wir ins Auto einsteigen wollten, hat sie ein paar Bocksprünge gemacht. Da habe ich entschieden, dass wir ihr auf alle Fälle noch eine schöne Restlebenszeit geben wollen. Solange sie keine stärkeren Schmerzen hat...

Sie bekommt ja - seit sie hier ist - täglich wie fast alle Oldies (Opipi, Farah, Onyx) ihre Schmerztablette für die Arthrose und man kann schon eine Verbesserung des Ganges sehen.

Wenn sie jetzt noch ein bisschen Muskeln aufbauen kann, hat sie eine faire Chance auf einen schönen Sommer.

Wir sind froh, dass alle Drei das so gut weg gesteckt haben und wieder fit sind.

Und jetzt werden wir mal - Bär und ich und noch irgend eine Fellnase - einen Abendspaziergang machen.

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03.04.2011

Was wurde eigentlich aus unseren England-Auswanderern?

Hier einige wunderschöne Fotos von Milou, Elfie und Jasper.

Milou ist in ihrer englischen Familie der Sonnenschein und wird heiß und innig geliebt. Das Frauchen schreibt, dass sie zwar einen Nachfolger für ihre geliebte Hündin gesucht hat und gehofft hat, dass diese annähernd so lieb ist wie die verstorbene Hündin. Aber Milou hat ihr Herz im Sturm erobert und sie sagt, Milou - jetzt Millie - ist ein kleiner Traumhund.

Unsere kleine Elfie - die so schüchtern aussieht - ist richtig glücklich in ihrer neuen Familie und wird auch sehr verwöhnt und geliebt.

Und hier der Clou: Wer ist wer???

Jasper hat sein Ebenbild in England gefunden und ein Traum-Zuhause.

Gesucht und gefunden!!!!

Zwei die sich wirklich von Herzen lieben und verstehen.

Und nach getaner Arbeit darf man bei Frauchen im Bett träumen und kuscheln.

Da geht einem doch das Herz auf und man weiß, warum man sich all diese Mühe macht.

Wir freuen uns so, dass wir das so entschieden haben und Jasper die Liebe seines Lebens und ein Traum-Zuhause in England gefunden hat.

Lediglich unsere Hattie lebt noch in ihrer Pflegefamlie, von der sie aber geliebt wird und die auf der Suche nach den RICHTIGEN Menschen für Hattie sind und da sehr wählerisch sind. Aber dann können wir uns sicher sein, dass auch Hattie irgendwann den Platz findet, der nur für sie bestimmt ist.

Man denke an unsere dreibeinige Kasey, die hier 5 Jahre gelebt hat und heute einen so tollen Platz hat und ein richtig glückliches Hundemädchen ist mit ihrem Herrchen und Peppels.

Und was wurde aus unserem kleinen blinden Biggles in Kempten?

Ihm mussten leider beide Augen entfernt werden, da die Schmerzen für Biggles nicht mehr erträglich waren und eine Einsetzung einer neuen Linse zu gefährlich war. Aber Biggles kommt wunderbar zurecht, es hat sich ja für ihn nichts geändert außer, dass er keine Schmerzen mehr im Auge hat und ist jetzt ausgeglichen und fröhlich.

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02.04.2011

Nachdem wir jetzt über ein Jahr versucht haben, einen gebrauchten 5-türigen Schrank für die Tierwäsche in der Katzenstation zu finden - etliches wurde versprochen und leider nicht gehalten - haben wir uns einen preisgünstigen Schrank beim Möbeldiscounter geholt.

Attila hat den Schrank heute mit dem Hänger dort abgeholt und heute Mittag ging es los, dass endlich das viel zu kleine und auch nicht mehr schöne Sideboard aus der Station kam und der neue größere Wäscheschrank aufgebaut wurde.

Attila und seine Frau Simone haben hier wirklich sehr gut gearbeitet und ich danke Euch für Euren Einsatz heute. Es hat mich wieder ein kleines Stückchen näher gebracht und eine der vielen offenen Dinge, die noch dringend zu machen sind, ist jetzt erledigt und die Handtücher und Decken für die Tiere sind etwas staubfreier verstaut und die Futterküche sieht um einiges ordentlicher aus. Es mangelte seit Monaten an Platz und alles staubte in kürzester Zeit wieder ein, da die Wäsche teilweise offen in Regalen untergebracht war.

Es wäre sehr schön, wenn sich ab und zu solch fleißigen Helfer finden würden, damit die schweren Dinge, die ich leider nicht alleine bewältigen kann, gemacht werden könnten.

Dringend bräuchten wir jemanden, der noch alte Bäume - baufällig - absägt, Büsche zerkleinert, die man nicht am Stück aus dem Gelände ziehen kann und andere Arbeiten übernehmen würde.

Unsere Oldies haben es genossen und tippelten immer mit hin und her und fanden es spannend, was denn heute so hier passiert ist.

Die Katzen in der Station waren auf Tauchstation und erst jetzt kommen sie wieder zum Vorschein um sich die Änderungen genauer anzusehen.

Falls Sie uns auch tatkräftig unterstützen wollen, z.B. mit Gartenarbeit, wäre es schön, wenn Sie sich bei uns melden würden.

Jetzt wünschen wir allen Freunden ein schönes sonniges Wochenende.

Bär & Co.

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30.03.2011

Vorgestern haben wir Ihnen von Nona erzählt, die zu uns kam als ein Häufchen Elend. Hier die Bilder dazu, damit Sie sich selbst ein Bild machen können, in welch katastrophalen Zustand diese Hündin ist:

Traurig schaut Nona in die Welt.

Ein wandelndes Gerippe, das ist Nonas Körper. Sie sehen jede Rippe und jeden Knochen.

Die Beckenknochen stehen spitz heraus.

Hinten läuft Nona eingeknickt, sie hat keinerlei Muskeln und vorne ganz breitbeinig, damit sie das Gleichgewicht halten kann.

Der Blick spricht Bände...

Das sind die Zähne von Nona. Hier wurde noch nie Zahnstein entfernt geschweige denn die Zähne kontrolliert. Ebenso wenig, wie wir einen Impfausweis erhalten haben, da man ihn nicht gefunden hat....!!!!

Nona hat die letzte Nacht ihr Geschäft schön im Freien gemacht. Sie meldet sich auch mit Bellen, wenn sie raus muss.

Nona wurde ja in der Wohnung/Haus in einem extra abgeteilten Platz gehalten, da sie unsauber sein soll. Welche Qualen für die Hündin, denn sie macht ihr Geschäft sehr wohl draußen und war bestimmt immer sehr verunsichert, wenn sie in ihrem alten "Zuhause" in die Wohnung machen musste.

Jetzt wollen wir erst einmal schauen, ob Nona noch etwas an Gewicht zu legt. Nona frisst gut und mit großem Appetit mehrfach am Tag. Auch wurde sie natürlich sofort entwurmt, denn das wurde ja sicherlich auch nie gemacht.

Sie tippelt im Gelände herum und folgt mir auf Schritt und Tritt. Wenn man mit ihr spricht und sie streichelt, wackelt ihr Stummelschwänzchen und die alten Augen fangen etwas an zu leuchten.

Wir wissen nicht, ob wir Nona noch eine lange Zeit geben können, denn sie ist wirklich in keinem guten Zustand. Aber wir wollen versuchen, ihr die Zeit, die ihr noch bleibt, so schön wie möglich zu machen.

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28.03.2011

Leute ich kann Euch sagen, das war vielleicht eine Woche letzte Woche...

So was haut den stärksten Mann um und mein Frauchen hat viel Nerven gebraucht. Erst kam mal kein Handwerker, dann einer der nur die Pumpe aus dem Brunnen zog, sich den Schalter im Keller ansah und wieder ging, weil er nichts machen konnte. Dann kam nach einigen Reklamationen ein junger Mann, der ebenfalls mehr als ratlos da stand und unseren Ein-und-Ausschalter für die Pumpe bearbeitete. Außerdem zog er wieder die Pumpe aus dem Brunnen, schraubte sie auf und vergaß dann die Schrauben wieder rein zu drehen bevor er die Pumpe wieder im Schacht versenkte.

So ging es fröhlich weiter....

Es kam dann Wasser an den Außenwasserhähnen und im Erdgeschoß aber im Obergeschoß kamen ein paar Liter und dann war Schluss.

Also kamen die jungen Herren nochmals - man hatte versehentlich!!! die Luft aus dem Wasserkessel raus gelassen - mit einem Kompressor und füllten Luft in den Kessel. Es kam wieder Wasser aber im OG wieder nur ein paar Liter.

Wir wurden auf den nächsten Tag vertröstet.

Dann kam der nächste Herr, schraubte wieder an dem Schalter im Keller rum - den er gereinigt hat!!!! obwohl dieser Schalter überhaupt nicht kaputt war noch sonst was hatte - und zwickte kurzerhand das Spezialstromkabel der Pumpe ab - die war inzwischen das vierte Mal aus dem Brunnen gezogen worden - und brachte sie zu einer Firma hier im Ort, die Spezialisten sind. Es hieß immer, die Pumpe ist kaputt. Doch diese Pumpe hat uns diese Firma vor 5 Jahren neu eingebaut.

Der Tag verging und nichts tat sich mehr. Erst am Abend rief man an und erklärte uns, dass jetzt dann jemand vorbei kommen würde. Doch Frauchen hatte extra einen Tierarzttermin auf abends gelegt, da sie ja den ganzen Tag und auch davor auf die Handwerker gewartet hat und wenn sie da waren, geholfen hat.

Man versprach am nächsten Morgen zu kommen. Aber es wurde Mittag und nichts regte sich. Frauchen nicht faul, rief mal bei der Pumpenfirma an. Ja meinte der zuständige Herr, die Pumpe ist in Ordnung, die hat er geprüft und dem Herrn gleich wieder mit gegeben!!!

Petra war dann doch etwas geladen und fuhr in die Firma. Sie wollte den Chef sprechen aber der war leider nicht da.

Die zuständigen Herren versuchten es mit Erklärungen, die aber leider etwas dürftig und mäßig ausfielen.

Jetzt kam aber die Rettung.

Ein vierter Handwerker kam, der sein Handwerk verstand, die NICHT DEFEKTE Pumpe wieder anschloss. Dafür brauchte man aber jetzt eine sehr teuere Brücke, denn es ist ja ein Stromkabel, das im Wasser ist. Wäre nicht nötig gewesen.

Er prüfte den Schalter und stellte fest, dass ein kleines Blech verbogen ist. Wahrscheinlich weil die Herren tags zuvor soviel daran rumschrauben mussten und auch noch reinigen mussten!!!! Dann füllte er Wasser in den Kessel und Luft und siehe da, es kam Wasser. Leider im Obergeschoß aber wieder nur ein paar Liter und dann war wieder Schluss.

Doch jetzt wurde die Zuwasserleitung des Hauses geprüft und im Heizkeller befinden sich zwei Filter, die das Wasser reinigen. Hier wurde von einem Filter das Wasser nicht mehr ins OG geleitet. DAS WAR DER FEHLER!!

Der nette Mann bestellte dann ein Stück Rohr in der Firma, baute den Filter aus und setzte das Rohr ein und von da an lief unser Wasser wieder.

Sicherlich kann sich jeder vorstellen, was das für Nerven gekostet hat und wie schwierig es war, die Tiere drei Tage versorgen zu können. Gott sei dank hat uns Claudia mit ihrem Wohnmobil dann noch Wasser gebracht am Mittwoch Abend.

Es kostete mein Frauchen sehr viel Kraft und die Nerven lagen auch blank.

Aber jetzt ist sie wieder soweit fit und spielt und tobt auch wieder mit mir.

Ich habe sie aber richtig schön getröstet, wenn sie so ratlos da saß und den Tränen nahe war.

Ja und was soll ich Euch sagen, heute kam so ein ganz armes Hundeömchen aus dem Kölner Raum zu uns. Nona, so heißt das Ömchen, ist ca. 15 Jahre alt und hat 5 Jahre in einer Familie gelebt. Jetzt kann sie nachts ihr Geschäftchen nicht mehr halten und man wollte sie nicht mehr behalten.

Aber was hier ankam ist ein Bild des Jammers. Bei Nona kann man jede Rippe zählen, die Hüftknochen stehen heraus und sie kann ganz schlecht laufen. Sie läuft ganz steif und tippelt so vor sich hin.

Also hat Petra ihr erst einmal eine Schmerztablette gegeben. Da wir auch keinen Impfausweis erhielten und der Zustand von Nona Bände spricht, wurde sie auch gleich entwurmt.

Aber als sich Petra dann noch die Zähne besah, fiel sie fast in Ohnmacht. Die Zähne sind voll mit Zahnstein bis rauf oder runter in die Zahnspitzen.

Also haben wir gleich einen Termin bei unserem Markus gemacht, damit diese arme Maus endlich die Zähne saniert bekommt.

Aber auch unsere Jacky macht uns Sorgen. Sie hat jetzt auch Arthrose in den Hinterbeinen und das Fressen, das sie so liebt, fällt ihr schwer seit gestern. Also auch zum Tierarzt und Zähne kontrollieren lassen.

Und damit es nicht zu langweilig wird, wird auch unser alter Mao seine Zähne frisch gemacht bekommen.

Bei mir ist Gott sei dank alles o.k. und ich hüte hier den Laden.

Vor kurzem war ich mit Petra unterwegs und sie wollte mich aus dem Auto lassen und öffnete die Schiebetür. Da kam ein Mann auf unser Auto zu. Ihr hättet mal sehen sollen, wie ich die Zähne gezeigt habe und unser Auto verteidigt habe. Ja Petra war ganz stolz auf mich.

So jetzt werden wir aber Feierabend machen.

Wenn wir Bilder von der armen Nona Ömchen haben, werden wir sie einstellen.

Gute Nacht bis zum nächsten Mal

Euer Bär

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22.03.2011

Oh Schreck - oh Graus..

das Wasser ist aus!! Seit gestern Abend kommt bei uns kein Tropfen Wasser mehr aus der Leitung. Die Wasserpumpe, die schon einmal an Silvester 2005 kaputt gegangen ist, funktioniert nicht mehr. Es ist für den Menschen nicht gar so schlimm, ohne Wasser für ein paar Tage zu leben, denn man kann sich bei Freunden behelfen aber für die Tiere ist es unmöglich, soviel Wasser hier her zu bringen, wie täglich benötigt wird.

Unser Haus hat eine eigene Wasserpumpe, da wir nicht am öffentlichen Zuwassernetz angeschlossen sind.

Drücken Sie uns die Daumen, dass es nicht wieder die Wasserpumpe ist, denn das wäre eine sehr hohe Rechnung und das würde uns nicht möglich sein, diese zu bezahlen.

Wir harren der Dinge und warten auf die Handwerker...

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21.03.2011

Aber wie es so ist, ist schon der nächste Notfall eingetroffen.

Klein, blind und lang....

Makis wurde von Rebecca mit nach Deutschland gebracht und es wurde dringend ein Platz gesucht. Also sind Bär und ich gestern mal eben nach Freiburg gefahren und haben den kleinen süßen Hundebuben abgeholt.

Er irrte in Griechenland auf der Autobahn herum und man kann sagen, dass er einen Schutzengel gehabt hat, denn es ist ihm nichts passiert. Eine junge Frau, die mit ihrem Kind und ihrem Hund spazieren ging, hat Makis gesehen und von der Straße geholt.

Leider hat Makis gesundheitliche Probleme. Er trinkt und trinkt und trinkt...

Und macht riesengroße Bächleins.

Deshalb waren wir heute auch gleich beim Tierarzt. Diabetes ist es nicht. Jetzt müssen wir auf das Blutergebnis warten.

Makis ist ein absolut lieber kleiner Hundebube. Super anhänglich, verträglich und einfach nur süß.

Er hat etwas von einem Setter auf kurzen Beinen.

Das ist Makis mit seiner Lebensretterin.

Wir denken, dass dieser liebe kleine Hundemann, wenn er gesund sein sollte, sehr schnell ein tolles Zuhause findet, denn er kommt mit seiner Blindheit absolut gut zurecht und fetzt heute schon durch's Gelände, dass es eine Pracht ist. Sein Freund ist unser Bär!!

Ihm rast er hinter her und das ist gut so.

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12.03.2011

Unsere vier Fellnasen sind gut im Tierschutzligadorf angekommen und Jessy hat die drei Buben gut im Griff. Alle gehen täglich spazieren und Frau Stange wird nach den richtigen Adoptanten suchen. Der Abschied fiel aber schon schwer und jetzt ist es wirklich sehr ruhig hier. Lediglich unsere kleine Omi Jacky bellt wie gewöhnlich....

Und auch Onyx unser Italiener gibt öfter ein Bellkonzert.

Aber ganz verblüffend war, dass unser Rudi, der eigentlich in der Wohnung schläft, am Mittwoch im EG geschlafen hat und nachts so gegen 0.30 Uhr draußen stand und ohne Punkt und Komma gebellt hat. Irgendwie muss sich das Rudel neu finden und jeder muss seine neue Position finden.

Unser alter Opipi hüpft dafür manchmal fröhlich in der Gegend rum wie ein kleines Känguru und auch Timmi kommt bei der Fütterung fröhlich aus seinem Iglu und hüpft an mir hoch.

Für unseren Opipi haben sich ja ernsthafte Interessenten gemeldet und wir werden das jetzt prüfen und vielleicht hat auch Opipi noch ein Leben in einer Familie vor sich. Das wäre ihm zu wünschen, denn er ist ein herzensguter Hundeopi.

Auch unser scheuer Orestis, der sich ja immer zurück zieht und der sich ja nicht überall anfassen lässt, ist ein wenig ausgeglichener und geht auch ins Gelände runter und jetzt werden wir wohl anfangen trainieren, dass er sich ein Halsband und Geschirr anziehen lässt und wir laufen gehen können.

Unser Bär hat nicht mehr viel zu tun und hat sich noch mehr an mich gehängt. Wir waren aber auch schon einige Male schön alleine spazieren um den Kopf frei zu bekommen und die Zweisamkeit mit Bär zu genießen.

In diesem Jahr werden wohl wirklich nur Oldies mit einigen Ausnahmen hier leben und wir werden uns verstärkt um deren Wohlbefinden kümmern.

Nichts desto trotz wurde uns am Mittwoch noch eine kleine schwarze Kätzin gebracht. Soll man da nein sagen???

Und gestern wurden wir zu einem Fundhund in die Tankstelle nach Odenheim gerufen. Ein Hund lief ohne Halsband auf der Hauptstraße herum. Die Besitzerin der Tankstelle hat den Rüden kurzerhand in den Hof der Tankstelle gebracht und uns informiert.

Es handelte sich um einen mittelgroßen schwarzen Rüden, unkastriert!!!!!, der wahrscheinlich auf Brautschau war.

Er trug keinen Chip und so hätte er in die Tierauffangstation von Terra Mater müssen als mich die Besitzerin ganz aufgewühlt anrief und nach einem Fundhund fragte. Der Rüde ist morgens in Tiefenbach entlaufen und Gott sei dank durch aufmerksame Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Die Besitzerin, die eigentlich in Stutensee wohnt und ihren Hund nur bei ihrem Vater in Tiefenbach für den Tag untergebracht hatte, war überglücklich ihren Ausreißer wieder gefunden zu haben.

Ende gut - alles gut.

Wir haben aber dringend zur Kastration geraten, denn er wird wohl wieder ausbüchsen, wenn er nette Hündinnen riecht...

Das war's mal wieder für diese Woche.

Heute ist ein wunderschöner Frühlingstag und wir werden wohl mit unseren kleinen Zwergen und auch Bär und ich schöne Runden drehen.

Ein schönes Wochenende und bis bald.

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09.03.2011

Es ist beängstigend ruhig hier bei uns, denn heute morgen sind Straszak, Peterle, Brostelas und unsere Jessy abgereist. Sie werden im Tierschutzligadorf aufgenommen und dort haben viele Menschen Zeit und auch die Liebe, die die vier Fellnasen jetzt brauchen, damit sie optimal auf ein schönes, liebevolles Zuhause vorbereitet werden.

Es ging ganz leise und ruhig zu als ich allen vier Hunden die K 9 Geschirre anzog und sie nach draußen führte.

Mir allerdings brach es fast das Herz, denn die vielen Abschiede gehen schon an die Substanz.

Und jetzt ist nur noch betreutes Wohnen für unsere "ALTEN" hier und unsere Babybel, die ja dringend eine Hüft-OP in den nächsten Wochen benötigt. Sie ist die Jüngste und dann kommt gleich unser Rudelchef Bär.

Die Entscheidung ist nicht leicht gefallen und ich musste mich entscheiden, ob ich das Beste für die Tiere und auch jetzt ein paar Wochen für mich mache.

Jetzt kann ich ohne Probleme die Checks und OPs machen lassen - die OPs finden ambulant statt - und dann wieder mit neuen Kräften starten.

Und jetzt gehen wir erst einmal spazieren um die Abschiede zu verdauen und ein wenig abzuschalten.

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06.03.2011

Am Freitag waren wir in der Tierklinik in Wiesloch mit der kleinen Brownie zur Endoskopie.

Es wurde erst ein Ultraschall gemacht und dort wurden einige Veränderungen im Bauch festgestellt. Das endoskopische Ergebnis zeigte, dass Brownie einige Verwachsungen und Polypen in der Harnröhre hat, die dringend entfernt werden müssen, denn sie kann leider nicht kontrolliert ihren Urin lassen. Auch ist sie leider nur sterilisiert, d.h. die Eierstöcke wurden nur durchtrennt und sie muss dringend kastriert werden, da der ganze Hormonhaushalt durcheinander ist und die Veränderungen verursacht hat.

Aber trotz soviel negativer Ergebnisse, können wir berichten, dass Brownie in Durlach eine wunderbare Stelle gefunden hat, die sie am Freitag noch aufgenommen hat. Frau Köhler wird den OP mit Brownie wahrnehmen und die Nachsorge liebevoll übernehmen. Dafür bin ich mehr als dankbar.

Brownie war natürlich mehr als durch den Wind und trank am Freitag extrem viel nach der Narkose und dementsprechend oft musste sie auch Pipi. Das ist aber kein Hinderungsgrund für Frau Köhler die Pflege zu übernehmen, obwohl in der ersten Nacht 13 !!!!! Pipis in der Wohnung waren. Das wird sich aber nach der OP hoffentlich bessern.

Danke Frau Köhler für Ihre Hilfe mit Brownie.

Aber nicht genug:

Auch unser alter bzw. älterer Rumäne Nico hat das große Los gezogen und ist heute nach Gau-Bickelheim in sein neues Zuhause umgezogen.

Nico kam im Winter 2009 zu uns aus Rumänien. Er ist ein sehr zurückgezogener und sehr bescheidener Hund. Aber als er heute abgeholt wurde, hat er sich doch ins Zeug geschmissen und seine Rute wedelte ohne Unterbrechung.

Es ist schön, dass unsere Oldies doch auch noch Liebhaber von alten Hunden finden und in eine glückliche Zukunft schauen können.

Das Haus leert sich.....

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28.02.2011/04.03.2011

In der Katzenstation geht es jetzt richtig relaxed zu und unsere alten Katzen fühlen sich ohne die Jungspunde richtig wohl.

Jetzt werden wir noch die gut vermittelbaren Katzen und Kater, die hier bei mir in der Wohnung leben, ins Ettlinger Tierheim übergeben, denn dort sind die Chancen auf gute Vermittlungen doch erheblich größer. Und die Tiere haben es verdient, endlich IHRE Menschen zu finden. Es leben derzeit immer noch 30 Katzen hier und wenn wir es schaffen, die Anzahl auf 20 Katzen zu reduzieren, die sowieso schlecht oder gar nicht vermittelbar sind, weil alt oder so scheu, dann ist es erheblich weniger Arbeit in der Katzenstation und in der Wohnung und für mich auch einfacher zu bewerkstelligen.

Und noch eine gute Nachricht gibt es für unseren jungen Hunde:

Jessy

Brostelas - Caruso

Peterle

Straszak

werden am 9. März ins Tierschutzligadorf umziehen. Dort werden sie viele Menschen haben, die sich um sie kümmern, die mit ihnen spazieren gehen und auch hier hat Frau Dr. Stange strenge Vermittlungsrichtlinien und wir müssen uns keine Sorgen um das künftige Leben unserer Schützlinge machen. Auch dort leben sie in Häusern mit Freilauf und in Kleingruppen.

Das bedeutet für mich, dass das Rudel eigentlich - bis auf Babybel, die ja aber operiert werden muss - nur noch aus älteren oder alten Hunden besteht und somit das ganze eine ganz andere Perspektive für uns alle hat. Ich kann mich intensiver um jeden einzelnen Hund kümmern, wir können spazieren gehen und ich habe endlich etwas mehr Zeit, die Dinge zu erledigen, die jetzt immer verschoben wurden.

Erst wenn alles wieder im Lot ist und auch die Zukunftsaussichten für den Gnadenhof besser aussehen, werden wir wieder Tiere aufnehmen.

Wir hoffen natürlich sehr, dass auch unsere älteren und alten Hunde jetzt noch Chancen haben werden, ein tolles Zuhause zu finden. Daran werden wir verstärkt arbeiten.

Es bestand wirklich nur die Möglichkeit, entweder Tiere reduzieren oder alles aufzulösen und den Gnadenhof aufgeben. Aber das wäre nicht im Sinne unserer Tiere und auch nicht in meinem Sinne.

Wir danken den Vereinen:

Frankenthaler Tierschutzverein

Ettlinger Tierschutzverein

Tierschutzligadorf

für ihre aktive Unterstützung.

Und jetzt noch eine gute Nachricht für unseren Herrn Schröder, der schon drei Jahre hier bei mir in der Wohnung lebt:

Er darf morgen zu meinen Freunden Michaela und Hannes nach Dobel ziehen.

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27.02.2011

Heute habe ich mich zu einem schweren Gang aufmachen müssen, damit ich das Ziel - weniger Tiere hier auf dem Gnadenhof zu beherbergen - gerecht werde.

Vier unserer Haustiger durften in den Frankenthaler Tierschutzverein umziehen in ein gemütliches Katzenzimmer.

Unser Langzeitinsasse aus Malta - Tobi - der sich so gut entwickelt hat in den letzten Monaten und ein richtiger Schmuser geworden ist.

Unsere schwarze griechische Schönheit die immer übersehen wurde - Tikatika.

Unsere zwei Odenheimer:

Cinderella (hier schon im Frankenthaler Tierheim)

Mikesch (hier schon im Frankenthaler Tierheim)

Wir wurden sehr herzlich im Tierheim in Frankenthal begrüßt und durften uns alles anschauen.

Es gibt sehr schöne Freigehege für Nager und somit haben wir beschlossen, sobald das Wetter wärmer wird, dürfen unsere Meerschweinchen auch nach Frankenthal umziehen.

Da auch die Tierheimleiterin die gleichen Maßstäbe an die Vermittlungen stellt wie wir, ist es eine Beruhigung, unsere Katzen, die sich nach so langer Zeit selbstverständlich auch einen Platz in meinem Herzen erobert haben, in so guten Händen zu wissen.

Wir bedanken uns für die große Hilfe beim Frankenthaler Tierschutzverein und es wird sicherlich nicht unser letzter Besuch dort gewesen sein.

Auf der Rückfahrt haben wir noch einen Abstecher in Schifferstadt - unserem Adoptions-Abo - gemacht und Kasey, Peppels und den lieben Menschen dort hallo gesagt.

Kasey fühlt sich wirklich nur wohl und es ist eine Freude zu sehen, wie glücklich sie ist. Ebenso natürlich unser Peppels. Aber die beiden werden auch nach Strich und Faden verwöhnt, gestreichelt, dass sie bald kahle Stellen haben und geliebt.

Und dann danke ich den Familien Teutsch, Beck und Wüst für ihr Vertrauen in unsere Arbeit und ihre Unterstützung mit ihren Mitgliedschaften.

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25.02.2011

Und schon folgt die nächste Hiobsbotschaft:

Unsere Babybel, vorher Bella, hat, wie ich es vorher gesehen habe, sehr, sehr schlechte Hüften. Rechts hat sie gar keinen Hüftknochen und links sitzt der Hüftknochen nicht in der Hüftpfanne.

Jetzt standen wir vor der Frage, was tun?

Eine OP in der Tierklinik ist möglich. Sie ist allerdings teuer und alleine können wir das leider nicht finanzieren.

Wir werden Sie in den nächsten Tagen nochmals informieren, wie teuer diese OPs sein werden.

Babybel ist heute morgen vorbildlich mit mir aus dem Gelände gelaufen und auch beim Tierarzt war sie einfach nur super und lieb. Diese bildhübsche Hündin hat es verdient, dass sie noch ihr Leben ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen leben darf.

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24.02.2011

Die Trauer nimmt kein Ende....

Schon seit Wochen beobachte ich unseren alten Senso sehr genau und er hat sich total an mich angeschlossen und ist mir überall hin gefolgt oder vor mir in Zeitlupe rumgetippelt.

Senso im Sommer 2010 auf dem Gnadenhof

In den letzten Wochen und jetzt in den letzten Tagen bekam er neue Medikamente, da wir einen Tumor befürchtet haben im Kopf.

Senso hat gestern morgen noch gefressen, zwar anders als sonst aber er hat die Schüssel fast leer gemacht.

Doch seine Bewegungen waren schon verändert und wenn ich ihm die Handfläche auf die rechte Gesichtshälfte gelegt habe, hat er leise gestöhnt. Ich wollte ihm dann noch eine stärkere Schmerztablette geben, da wir für heute einen Tierarzttermin hatten. Doch da drehte er schon den Kopf weg. Und für Leberwurst ist er immer gelaufen....

Die halbe Nacht habe ich Wache gehalten bei unserem Senso und er war glaube ich froh, dass ich bei ihm war.

Doch heute morgen hatte ich einen unaufschiebbaren Arzttermin und musste zwei Stunden außer Haus.

Ich verließ ungern das Haus in dem Wissen, dass es Senso so schlecht geht.

Als ich heimkam lag er im Flur in einem Korb - sonst lag er IMMER in der Küche auf seinem Platz - und hob noch zwei Mal seinen Kopf als wolle er Adieu sagen.

Das war Sensos Platz und keiner durfte sonst darauf liegen.

Als ich fünf Minuten später wieder zu ihm ging hatte sein Herz aufgehört zu schlagen.

Es hat mich tief getroffen - obwohl ich es schon länger ahnte - dass dieser tolle Hund für immer gegangen ist.

Aber eines ist sicher, als er an Weihnachten 2008 aus dem Hundelager in Nitra zu uns gekommen ist, war er ja schon krank, dass er noch zwei gute Jahre hier hatte und die Zeit auch genossen hat.

So traurig sah Senso aus als er im Dezember 2008 zu uns kam.

Und trotzdem werde ich Senso sehr vermissen.

Machs gut mein Süßer, grüße mir alle, die du von hier kennst und gib ihnen ein Küsschen von uns.

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22.02.2011

Am Samstag wurde uns ein Meerschweinchen aus Rauenberg gebracht, das auf einer Wiese alleine herumirrte.

Außerdem sind unsere Jungkatzen - sie wurden uns aus Menzingen als kleine Winzlinge gebracht, die man noch mit der Flasche füttern musste, Lucky, Lina, Lena und Silvester kastriert, tätowiert, geimpft und Blut getestet worden. Alle sind fit und gesund. Silvester wurde uns, so wie sein Name es sagt, an Silvester gebracht, weil er jammernd in einem Hof in Menzingen saß. Dünn und ausgehungert. Keiner hat diesen süßen Katzenbuben vermisst.

Lina

Lena

Lucky

Silvester

Leider hat eine unserer sogenannten "Köstel" Katzen eine schwere Erkältung/Grippe. Wir hoffen, dass wir sie wieder auf die Beine bringen. Leider lässt sie sich nicht so einfach behandeln.

Unser Mosinek hat einen guten Pflegeplatz im Elsaß bei guten Bekannten gefunden und wird in den nächsten Tagen umziehen. Das wird ihm gut tun und er wird viel Neues lernen.

Auch unser kleiner lieber Strazsak wird umziehen.

 

Unsere italienische Schäferhündin Baroness wird demnächst nach Köln umziehen. Sie kam letztes Jahr aus Casa Luca zu uns, war total verstört und scheu. Jetzt hüpft sie wie ein Geißlein, wenn sie mich sieht und freut sich. Leinenführig ist sie allerdings noch nicht.

Am Freitag steht die Kastration unserer hübschen Bella an. Leider konnten wir sie bis jetzt noch nicht vermitteln, da wir die Befürchtung haben, dass sie Hüftprobleme hat. Dies wird ebenfalls am Freitag, wenn Bella in Narkose liegt, abgeklärt werden. Bella läuft sehr oft sehr breitbeinig und manche Tage hat sie nicht gespielt. Auch ist sie dann sehr zickig.

Sicherlich wundern Sie sich, dass jetzt so viele Auszüge sein werden aber leider ist es mir nicht mehr möglich, alle Arbeiten hier alleine so zu erledigen, wie ich es mir wünschen würde.

Unsere Katharina hat leider andere berufliche Pläne und wird nicht mehr so oft kommen können, wenn überhaupt. Das bedeutet, dass ich seit 1. November 2010 hier die Arbeit alleine mache und jeder kann sich vorstellen, dass das einfach zuviel ist auf Dauer.

Deshalb habe ich einen Hilferuf gestartet und das Echo ist oben zu sehen.

Auch wird der Frankenthaler Tierschutzverein von uns 6 Katzen zur Vermittlung übernehmen.

Jedes Tier weniger ist spürbar und erleichtert die Arbeit.

Da ich in den nächsten Wochen erst einmal einige Untersuchungen selbst machen lassen muss und auch zwei wichtige OPs anstehen, die ich schon seit Jahren vor mir herschiebe, wird der Tierbestand jetzt erst einmal abgebaut und es finden keine Neuaufnahmen mehr statt.

Erst wenn sich die Lage ändert, können wir daran denken, in diesem Ausmaß weiter zu machen oder der Hof wird zum reinen Gnadenhof, d.h. dass nur noch alte Tiere hier leben werden, die ihren Lebensabend hier verbringen dürfen.

Das ist einfacher zu händeln und für mich und die Tiere weniger Stress und Arbeit.

Und dann steht jetzt noch die große jährliche Tierarztaktion aus. D.h. dass wir alle Katzen der Katzenstation einfangen müssen - es sind leider etliche scheue dabei - und sie werden untersucht, geimpft und entwurmt und eventuell Zähne saniert, Ohren behandelt und was sonst noch ansteht.

Das ist mit viel Arbeit verbunden und wird kein einfacher Tag werden.

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21.02.2011

Gestern ist unsere süße Kiki nach Schifferstadt gezogen. Sie hat einen Traumplatz gefunden und hat zwei ganz liebe Menschen und einen richtig großen Kater als neue Familie.

Jetzt könnte man meinen, wir haben ein Abo in Schifferstadt auf tolle Plätze. Schon unser blinder Peppels und unsere dreibeinige Kasey wohnen dort.

Aber es spricht sich rum, dass wir tolle Tiere haben, die ein gutes Zuhause suchen und so fand auch Kiki ihr schönes Zuhause.

Bär war natürlich mit von der Party und hat sich riesig gefreut als er Peppels und Kasey traf. Aber auch die anderen Hunde, die in der unmittelbaren Nachbarschaft wohnen, fand er richtig toll. Und für die liebevolle Gastfreundschaft, die wir dort jedesmal vorfinden und bekommen, wollen wir uns natürlich bedanken.

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10.02.2011

Heute müssen wir uns kurz fassen, da noch einiges vorbereitet werden muss.

Morgen ist großer Katzen-Tierarzt-Tag. Shakira und Kiki werden endlich kastriert, tätowiert, geimpft, entwurmt und der Bluttest gemacht. Hubertus und Lua bekommen eine große Zahnsanierung. Findus ist auch als Patient angemeldet und unsere kleine spanische Hündin Brownie auch.

Am Montag war Hunde-Tierarzt-Tag. Strazcak und Mosinek die kleinen Schwerenöter wurden kastriert. Unsere Oldies Nico, Rudi und Brownie bekamen das volle Zahnsanierungsprogramm und Brownie musste 4 Zähne beim Tierarzt lassen und Nico einen Backenzahn.

Das war Schwerstarbeit, denn wer sich hier auskennt, weiß, dass es nicht so einfach ist mit den Hunden mal eben das Gelände zu verlassen, ohne dass zig Nasen auch mit wollen.

Außerdem ließ sich Mosinek nicht so schnell überlisten und überreden schon gar nicht. Aber mit einer Flugbox und Leckerlis drin konnte er dann doch überzeugt werden, dass wir dann doch zum Tierarzt gehen werden.

Leider wurde bei unserer kleinen Brownie ein Blasentumor festgestellt, der in den nächsten Tagen operiert werden muss. Aber erst müssen wir noch eine Endoskopie machen lassen.

Aber nicht genug für einen Tag, musste ich am Nachmittag zum Zahnarzt und ich musste auch Federn lassen und verlor 4 Zähne.

Wie es dazu kam, das werde ich in den nächsten Tagen berichten, denn die Geschichte ist filmreif.

Also waren wir allesamt ziemlich lädiert am Montag Abend.

Auch musste noch eine kleine Katze eingeschläfert werden, die leider FIP hatte. Und unser kleines Hühnermädchen bzw. unsere Hühneromi aus Osnabrück ist auch gestorben.

Jetzt hat unser Hahn Oskar nur noch ein Hühnermädchen.

Aber wir werden das im Frühjahr ändern.

Und der krönende Abschluss wird morgen sein, dass ich Kasey zu ihrer neuen Familie nach Schifferstadt fahren werde.

Als ob Kasey das alles ahnt, kam sie heute Abend mit in die Wohnung und legte sich ins Büro. Das hat sie schon einige Wochen nicht mehr gemacht, da ihr die Treppen zu beschwerlich sind. Ich musste ihren neuen Papa anrufen und Kasey gab mir das Zeichen dafür. Hinter her - nach der Terminvereinbarung für morgen - lief sie wieder nach unten.

Sie spürt genau, dass es für sie eine gravierende positive Veränderung geben wird und sich in Schifferstadt drei Familien auf sie freuen.

Das war die Woche in Kürze.

Jetzt wünschen wir allen Freunden des Gnadenhofes ein schönes Wochenende.

Bär konnte heute nicht schreiben, da er beschäftigt ist mit seinem Rudel.....

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03.02.2011

Für unsere dreibeinige Kasey, die schon so viele Jahre wartet, hat sich der Jackpot geöffnet. Sie wird Mitte Februar nach Schifferstadt zu unserem blinden Peppels umziehen und drei Familien haben, die sich nur um sie kümmern werden. Was für eine tolle Nachricht nach all den traurigen Ereignissen der letzten Tage.

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02.02.2011

Die Geschichte von Fröschlein finden Sie unter Regenbogenbrücke.

Und danke an diejenigen, die mir geholfen haben, dass Fröschlein verbrannt werden kann - und auch Crispin.

Danke.

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01.02.2011

Die Trauer hört nicht auf.....

Als ob die beiden Verluste von Fröschlein und dem kleinen Crispin nicht schon genug wären, musste heute morgen noch unser Chow-Opi Indio zum Tierarzt, da er plötzlich gar nicht mehr laufen konnte - er hatte ja einen Beckenbruch in Spanien - und torkelte nur noch herum. Er lebte zwar schon seit seiner Ankunft in einer eigenen Welt - wie auch Brownie - aber er nahm trotzdem wahr, wenn man mit ihm kuschelte und wenn es Futter oder Leckerlis gab.

Leider gab es auch für Indio keine Hilfe mehr und wir mussten ihn erlösen lassen.

Auch dieser Puschelbär hatte einen besonderen Platz in meinem Herzen und er war ein Traum von einem Chow-Chow.

Doch es war ihm nicht vergönnt, noch schmerzfrei seinen Lebensabend verbringen zu dürfen, vor allem viel länger.

Auch Indio war jetzt nicht sehr lange hier bei uns und wir werden ihn sehr vermissen, denn auch Indio war ein ganz besonderer Hund und wir bereuen es nicht, dass wir ihm die letzten Wochen seines Lebens wenigstens etwas verbessern konnten. Er liebte sein Fressen, er wackelte mit der kleinen Puschelrute, wenn man ihn streichelte und wackelte hier tapfer durch die Gegend.

Auch diesem tollen Hund hätten wir eine längere Zeit hier bei uns gewünscht.

Machs gut mein kleiner Freund Indio Puschelbär

Puschelbär Indio war ein ganz besonderer Hund und wird auch uns, die wir ihn kannten, immer in Erinnerung und im Herzen bleiben. Er war dankbar, ruhig, eher autistisch und mit allem verträglich. Einfach ein toller Hund.

Er hätte es so verdient, noch lange sein Leben in Freiheit und Geborgenheit zu genießen.

 

Leider gab es für Crispin kein happy end.

Das Untersuchungsergebnis des CT ergab, dass Crispin einen bösartigen Tumor in der Nase hatte, dieser Tumor schon in der Augenhöhle saß und kurz vor dem Gehirn war.

Bereits am Sonntag kam beim Niesen Blut aus der Nase und die Tierärzte der Tierklinik rieten mir, Crispin nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen.

Er war ein Sonnenschein, lieb, anhänglich und einfach nur ein toller kleiner liebenswerter Hund.

Leider war Crispin nur drei Wochen hier. Er wurde in den letzten Monaten von einigen Tierärzten untersucht und keiner hat was gefunden oder die Notwendigkeit gesehen, dass eine Zyste im Maul doch etwas lebensbedrohliches sein kann.

Wie lange hatte dieser kleine Hund schon Schmerzen?

Es ist kaum vorstellbar, was er ausgehalten haben muss. Das war auch der Grund, dass er manche Tage nichts oder nur sehr wenig gefressen hat. Erst als ich ihm eine starke Schmerztablette gegeben hatte, konnte man die Veränderung sehen und Crispin hatte Appetit und war ein total fröhlicher Hund.

Er lief ohne Leine spazieren, hörte aufs Wort und war einfach nur ein Traumhund.

Wie man diesen kleinen Hund einfach weggeben konnte ist mir ein Rätsel. Er lebte ja schon 1,5 Jahre in einer Familie, die ihn letztes Jahr von heute auf morgen loswerden wollte.

Von dort kam er auch sehr verwahrlost in eine Pflegestelle. Dort wurde er auch tierärztlich untersucht. Leider hatte der Pflegevater massive gesundheitliche Probleme und der befreundete Verein rief um Hilfe. Wir haben uns gemeldet und das war gut so.

Crispin wäre jämmerlich gestorben, wenn dieser Tumor im Gehirn aufgegangen wäre.

Es war Liebe auf den ersten Blick und eigentlich wollte ich nie mehr ein Tier so tief in mein Herz lassen. Doch Crispin hatte es in ein paar Stunden nach seiner Ankunft hier geschafft. Er war fast überall dabei und es waren richtige schöne drei Wochen, die Crispin hier bei uns war.

Ich werde diesen kleinen Traumhund sehr vermissen.

Adieu mein kleiner Sonnenschein Crispin. Jetzt hast du nie mehr Schmerzen.

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29.01.2011

Trauer auf dem Gnadenhof.

Unser Fröschlein ist im Katzenhimmel

Frosch 1998 noch in Rüppurr

Frosch im Herbst 2004 - eine Phase in dem es ihm einige Jahre gut ging.

Ohne Frosch ist nichts mehr wie es einmal war.....

Und auch Crispin, der kleine Sonnenschein, macht großen Kummer. Leider hat die TÄin, die Crispin kastriert und die Zähne gereinigt hat, nicht festgestellt, dass Crispin einen Tumor im Mäulchen hat, der wahrscheinlich bösartig ist.

Auch die Menschen, bei denen Crispin vorher seit zwei Jahren in Deutschland gelebt hat, haben nicht festgestellt, dass er sehr schlecht frisst und dass da was Gravierendes nicht stimmen kann.

Nächste Woche werden wir in die Tierklinik fahren und ein CT machen lassen. Jetzt hoffen wir, dass es NUR ein Fremdkörper ist oder eine entzündete Zahnwurzel.

Aber unser Tierarzt hat mir nicht sehr viel Hoffnung gemacht.

Viel ist heute nicht zu sagen.

Ein trauriger Tag für uns hier.

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25.01.2011

Heute hat doch unsere Frau Köstel ihr neues Zuhause in St.-Leon bezogen. Es ist so schön, weil Frau Köstel eher eine Einzelkatze ist und nicht unbedingt die Gesellschaft der anderen Fellnasen braucht.

Schön wäre, wenn noch mehr unserer Stubentiger bald ein gutes Heim finden würden, denn einige haben es jetzt doch dicke in der Katzenstation. Teilen ist nichts für jede Katze/Kater....

Auch wollen wir nicht versäumen, zu erwähnen, dass der Eurasier Club bei seinem letzten Treffen für uns 150 Euro gesammelt hat. Danke Claudia.

Claudia wird uns dafür Stronghold besorgen, denn das wird dringend benötigt.

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23.01.2011

Was lange währt wird endlich gut:

Unsere ökologischen "Rasenmäher" sind endlich da!!!!

Nachdem jetzt drei Termine aus den verschiedensten Gründen (Auto kaputt, schlechte Wetterbedingungen und letzte Woche wollten die Vier partout nicht in den Hänger und sind ausgebüchst) nicht geklappt haben, hat es gestern endlich geklappt und unsere kleine Schafherde ist eingetroffen. Sie sind doch etwas nervös und aufgeregt gewesen nach der langen Reise von der Schweizer Grenze zu uns.

Dicht gedrängt und verstört im Hänger bei der Ankunft

Endlich im Stall bei Eberhard in Zeutern

Noch sind die Vier etwas durch den Wind aber als Eberhard seine Schafherde in den Nachbarstall geholt hat, war die Neugier groß auf die vielen hübschen Mädchen, die dort sind.

Frau Hollinger, die die Schafe gerettet hat und den ganzen Stress des Verladens und der weiten Fahrt auf sich genommen hat und die froh war, als sie endlich im Stall waren und zufrieden an Heu und Wasser gingen.

Eberhard, der uns die Notunterkunft zur Verfügung gestellt hat und ein extra Abteil für die kleine Herde gebaut hat, damit sie sich wieder beruhigen können und den ganzen Stress vergessen können. Danke Eberhard.

Eberhard hat viel Platz und große Wiesen, wo sich unsere Vier bald richtig schön die Beine vertreten können. Jetzt ist erst einmal Stallruhe angesagt. Die Klauen werden noch geschnitten und eine Entwurmung wird nochmals gemacht.

Es sind richtig große Schafe - drei kastrierte Buben und ein Mädchen - und alle etwas älter.

Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, unsere Schafvilla hier auf der Koppel aufzubauen, wenn das Wetter mitspielt und alle Helfer zum gleichen Termin Zeit haben, damit wir dann den Umzug von Zeutern nach Odenheim machen können.

Aber jetzt geht es den Vieren erst einmal gut und sie sind gut versorgt bei Eberhard und sie dürfen in ein paar Tagen auch mit der Herde auf die großen Koppeln.

Unsere kleinen Omis - Brownie und Jacky - im Heim für betreutes Wohnen!!!

Eigentlich können sie sich ja nicht so gut leiden aber manchmal liegen sie doch in einem Korb. Ob sie es nicht mehr so gut merken....

Aber sie sind sonst gut drauf und haben eben jetzt so die üblichen Alterszipperlein.

Ja und ich war natürlich mit von der Partie, wie es sich so gehört und auch der kleine Crispin durfte den Ausflug mit machen. Hinter her sind wir noch spazieren gegangen mit Petra aber der Wind pfiff uns doch ziemlich kalt um die Ohren. Crispin ist schon ein Goldstück. Der braucht keine Leine, denn der hört draußen richtig toll. Ich natürlich auch, wenn ich manchmal auch einen Moment brauche um zu Petra zurück zu kommen, denn die Welt ist ja schon spannend und die Zeitungen sind so interessant, die man da so lesen kann.

Und heute ist ein Ausflug nach Karlsruhe angesagt. Petra will für Lina das Futter nach Karlsruhe bringen und da dürfen wir wieder mit und die ehemalige Heimat von Petra beschnuppern.

So Freunde, jetzt wir müssen uns richten, denn sonst wird es zu spät zum Spazieren gehen.

Bis bald Euer Bär

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15.01.2011

Heute war vielleicht hier was los. Wir hatten Besuch aus Osnabrück von unserer Annette und was soll ich Euch erzählen, das ganze Auto war wieder voll mit den feinsten Sachen für uns und für die Katzen.

War wie Weihnachten und die Katzen haben noch einen ganz tollen Kratzbaum gekriegt.

Es durften dann doch vier Samtpfoten mit nach Osnabrück reisen. Die haben es wirklich gut erwischt und werden jetzt noch mehr verwöhnt.

So ein Gedränge herrscht in der Küche im OG und alle sind wirklich kurz vor dem Verhungern!!!!!

von links: Baby, Frau Köstel, Charly, Herr Schröder, Chiara, Sofie und Findus

Der kleine Charly, der neue Freund von Chiara, hat sich nicht beim Fressen stören lassen. Er durfte nach Osnabrück umziehen zu Silke.

Chiara, unsere kleine graue Schönheit, die Petra letztes Jahr aus einer Wassergrube gerettet hat als winziges Baby, hat auch das Herz von Silke erobert und ist heute ausgezogen.

Und unser wunderschöner Traumkater aus Griechenland - Kaspar - ist ebenfalls umgezogen nach Osnabrück.

Unsere alte Mimi, die Petra letztes Jahr in einem Garten eingefangen hat, kurz bevor sie ihre Babys bekommen hat in ihrem hohen Alter - geschätzt wird sie auf 10 Jahre - ist ebenfalls nach Osnabrück zu Annette ausgewandert und wird ihren Ruhestand genießen.

Ist doch toll, wenn unsere Samtpfoten solch ein Glück haben und Annette extra so weit gefahren kommt um sie abzuholen.

Irgendwie ist es hier in der Wohnung schon wieder viel ruhiger, seit Chiara und Charly weg sind. Sie waren eben jung und immer auf Achse. Silke wird sich freuen.....

Danke an Annette und Silke von uns allen.

So jetzt machen wir Feierabend und verspeisen noch ein paar von den leckeren Sachen von Annette und Silke.

Gute Nacht und schönen Sonntag

Euer Bär - mir schmeckt's gerade richtig gut....

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