News
aus 2008 und 2009


Hier erfahren Sie immer das Neueste, was sich in unserem Gnadenhof und drum herum so tut.....
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31.12.2009
Ja Leute, da so viele Menschen jetzt Petra gesagt oder geschrieben haben, dass ich Talent zum Schreiben hätte (muss mir mal überlegen, ob ich nicht Schriftsteller werde, oder?) und sie traurig sind, wenn sie nichts von mir lesen, habe ich mich vor meiner Kuschelstunde nochmals an den PC begeben und werde ein bisschen von Silvester auf dem Gnadenhof erzählen:
Also es war eigentlich ein Tag wie immer. Und es hat auch den ganzen Tag so gut wie nicht geknallt hier bei uns. Erst so gegen 18.00 Uhr hat unser Nachbar ein bisschen gefeuerwerkt. Aber es hat sich in Grenzen gehalten. Gott sei dank, denn unsere Zeytin hat schon große Angst vor diesen Geräuschen und flüchtet sich ins Haus. Unser Milko - der Jüngste - rast draußen rum mit Patlikan und bellt was das Zeug hält.
Unser Senso, Niko, Jessy und Kasey liegen in den Körben in der Futterküche und schlafen nachdem wir alle ein besonderes Leckerli bekommen haben.
Dumpfbacke - das ist Vagabund - liegt auch im Korb im Flur und Jack the jumper auch. Die nehmen's ganz gelassen.
Nur Zoemi läuft etwas aufgeregt in der Gegend rum. Der wird hoffentlich bald müde und legt sich hin..
Und Opipi - er hört so gut wie nichts mehr und kriegt von dem allem nichts mit - liegt in dem Anbau von der Garage und hat sich in sein dickes Strohbett gekuschelt. Er hat in den letzten Tagen etwas Angst, da Vagabund ihn in die Nase gebissen hat. Jetzt verkriecht er sich immer in sein Häuschen. Petra geht aber mit ihm raus aus dem Gelände und läuft mit ihm den Feldweg hoch oder geht - wie mit mir und Whoopy und Queeny - auf die Koppel, damit wir in Ruhe unsere Geschäfte machen können und die Fuchsspuren suchen können. Uns besucht doch jeden Tag ein Fuchs. Hoffentlich kriegt das kein Jäger mit.
Ja und wir hier oben in der Wohnung nehmen's auch sehr gelassen. Bär ist sowieso sehr souverän, Punki brummt manchmal vor sich hin und Queeny klemmt an Petra. Jacky unsere Omi liegt auch in ihrem Korb und schläft, nachdem sie mit lautstarkem Gebell ihr Abendessen eingefordert hat. Whoopylein liegt in ihrem Häuschen und wird wohl nachher auch ins Bett kommen - so wie ich es mir da gemütlich machen werde. Und unser blinder Kater Frosch liegt auch sehr gelassen im Bett. Und mein "Feind" Mao liegt auch in seinem Korb und brummelt vor sich hin. (Den habe ich doch vor ein paar Tagen auf's Kreuz gelegt, als er die Wohnungstür rein kam. Ihr hättet sein verdattertes Gesicht sehen sollen. Aber noch so ein Pekinese, das geht doch nicht, oder? Aber jetzt lass ich ihn in Ruhe nachdem Petra mir erklärt hat, dass das ein alter Opi ist und er gar nichts von mir will. Aber man muss ja schließlich zeigen, dass man ein Mann im besten Alter ist!!) Ach, jetzt hätte ich doch beinahe Cici vergessen. Die liegt entspannt auf der Couch im Büro und schläft.
In der Katzenstation hat Petra auch einen Radio laufen und die Katzen haben es bis jetzt noch ganz gut verkraftet.
Also wir merken Gott sei dank nicht soviel von dem ganzen Trubel. Wird aber um 12 heute Nacht bestimmt ein bisschen lauter werden.
Aber als echter Pekinese nimmt man das gelassen....
In unserem Haus ist heute Disko. In jedem Zimmer und in allen Stockwerken laufen Radios - aber überall der selbe Sender - damit wir das Geknalle nicht hören sollen.
Jetzt habe ich aber genug erzählt und Petra hat mir gesagt, dass sie jetzt doch großen Hunger hat und auch endlich mal was essen will. Sie kommt nämlich immer zum Schluss dran. Da reiben wir uns schon die dicken Bäuche und genießen das Leben.
Also Leute wir alle hier wünschen Euch ein gutes und gesundes Neues Jahr.
Bis im neuen Jahr grüßt Euch
Euer Biggles - ich gehe jetzt kuscheln.

Das ist mein Lieblingsplatz - im Bett......
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29.12.2009
Hallo Leute, ich bin's wieder:
Also der alte Grieche - Methusalem ist sein Name - wird heute nicht zu uns kommen, denn stellt Euch vor, hat der doch auf seine alten Tage ein Zuhause gefunden. Ist doch super, oder?
Leider interessieren sich die Menschen nicht für unsere Oldies. Dabei sind so tolle Opas dabei: z. B. Punki. Er ist mit allem und jedem verträglich und nur lieb. Und wenn ich das sage, dann stimmt das auch.
Vielleicht machen wir hier was falsch??
Ja und dann hat sich doch tatsächlich jemand für meine Frau - Whoopy - gemeldet und möchte sie dringend adoptieren. Ist eine Frau die die vorherigen Tierhalter kennt und Whoopy war auch schon bei ihr in Pflege. Also da werde ich wohl traurig sein, wenn meine Herzensdame mich verlassen wird. Aber noch ist Zeit, denn vor dem 11. Januar machen wir ja keine Vermittlungen mehr. Da kann ich noch ein bisschen mit ihr herumtollen und toben. Jetzt ist sie ja wieder die alte und hat auch eine recht große Klappe. Aber man muss sich ja schließlich zu Wort melden, wenn man so klein ist und nur 2,5 kg wiegt, sonst wird man ja übersehen.
Jetzt hoffe ich für uns alle, dass nicht so wild rumgeböllert wird und mehr Rücksicht auf uns Tiere genommen wird, denn diese Ballerei an Silvester finde ich richtig blöde. Mit dem Geld könnte man soviel besseres tun und es würde auch nachhaltig was bewirken. So wird es in die Luft geschossen - die Tiere haben Panik - und nach ein paar Minuten ist alles vorbei. So ein Quatsch, oder nicht?
Wir hören hier - Gott sei dank - nicht viel davon.
Also Leute, keine Raketen kaufen sondern was sinnvolles mit dem Geld tun.
Trotzdem wünsche ich Euch allen ein gutes, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr. Und hoffentlich viel Hilfe für uns und alle Tiere dieser Welt und viele, viele liebe Adoptiveltern für meine Leidensgenossen.
Alles Gute - Euer Biggles (und Petra schließt sich an)
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26.12.2009
Also Leute, das war heute spannender wie ein Krimi. Aber Petra hat sich etwas tolles einfallen lassen, damit man die Haustüre zu machen kann, wenn Titika im Haus ist ohne, dass sie es merkt. Das war ja das größte Problem.
Also Petra nicht faul, hat eine Schleppleine im 1. OG aus der Küche runter gelassen und innen an der Türfalle an der Haustür festgemacht.
Als Steffi kam, war die Vorrichtung schon eine Weile dort und Titika hat die Veränderung nicht bemerkt. Sie saß dann öfter im Treppenhaus auf der Treppe und Petra und Steffi warteten eine Weile ab, bis wieder Ruhe ins Rudel eingekehrt war. Leider haben die Hunde unten so lange nichts zu fressen bekommen, denn ein Teil wurde in der Futterküche eingesperrt und sie hofften, dass es jetzt endlich was zu futtern gibt.
Als sicher war, dass Titika im Haus ist, hat Petra oben im OG an der Schleppleine gezogen und die Haustüre war zu!!!!
Sogar Zeytin war im Haus.... Jeder der Zeytin kennt, weiß, was das bedeutet. Aber alles lief ganz ruhig und leise ab.
Titika merkte natürlich, dass sie gemeint war als Steffi und Petra sie festhielten und ihr ein Halsband und ein Geschirr angezogen haben. Vor lauter Angst hat sie noch Pipi gemacht war aber ganz zahm und lieb. Sie wurde dann in eine Transportbox gesetzt und ins Auto getragen, doppelt gesichert mit einer Schleppleine.
Jetzt kann Titikas neues Leben beginnen.

Seit 2005 lebt Titika jetzt auf dem Gnadenhof und kam schon als sehr scheues Hundekind hier an. Die ersten Monate blieb sie immer ca. 10 m entfernt von allen Geschehnissen sitzen und mit der Zeit kam sie näher zu den Menschen und nahm auch Leckerlis. Aber streicheln konnte man sie nie.
Das ist ja kein Leben auf Dauer, oder?
Auch Titika soll erfahren, wie es ist, geliebt, gestreichelt und gekuschelt zu werden. Wie es ist, in einer Wohnung zu leben und Geborgenheit zu spüren - wie ich, oder?
Sie kam zwar hier auch ins Haus aber immer wenn jemand sich im Treppenhaus oder EG bewegte oder arbeitete, lief Titika raus und lag in einer Hundhütte.
Jetzt hoffen wir, dass Steffi es gelingt, mit ihrer ruhigen und umsichtigen Art, Titika das alles zu vermitteln, was sie für ein glückliches Hundeleben braucht. Es wird Wochen und Monate dauern, aber es ist ja Zeit genug und Titika wird es schon lernen, wie schön so ein Hundeleben in einer Familie sein kann.
Deshalb freuen wir uns alle ganz tierisch, dass wir das jetzt geschafft haben und Titika das erste Mal in einer Wohnung leben darf und eine glückliche Zukunft vor sich hat.
Danke von Herzen an Steffi, die sich dieser schwierigen Aufgabe gestellt hat und die Geduld aufbringt, Titika in ein neues Leben zu führen.

Hier das erste Foto von Titika in ihrem neuen Zuhause bei Steffi. Noch sehr skeptisch aber sie hat schon gefressen und liegt geschützt auf ihrem neuen Kuschelplatz.
Welch eine Freude.
Und da heute so schön die Sonne scheint, hat Petra uns versprochen, dass wir nachher Gassi gehen und richtig rumtoben dürfen.
Ist doch ein schöner Tag, oder?
So meine Arbeit als rasender Reporter ist für heute beendet und ich wende mich mal den schönen Dingen des Lebens zu. Schließlich ist heute Feiertag und ich kriege keine Feiertagszulage bezahlt für meine Arbeit.
Schönen Tag und tierische Grüße
Euer Biggles.
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25.12.2009
Na ja, so ein Weihnachten in einem Haus und mit soviel Streicheleinheiten habe ich mir eigentlich immer gewünscht. Und jetzt ist es doch tatsächlich eingetroffen. Es gibt doch Engel. Ich weiß das.
Waren wir doch gestern Abend spazieren und der Wind hat so kalt gepfiffen. Bär, Queeny, Punki, Jacky, Whoopy und ich durften mit. Meiner Frau Whoopy und mir war es doch ganz schön kalt. Aber ich bin dann immer gespurtet und da wurde es mir wieder warm. Und im Acker bin ich rumgetollt und als wir am Auto waren sah ich aus wie ein kleines Ferkelchen. Aber die anderen auch.....
Whoopy frisst jetzt Gott sei dank wieder und sie hat auch schon wieder mit mir gespielt. Der Schock scheint überwunden zu sein. Was bin ich froh. Denn sie saß wirklich nur noch in ihrem Häuschen und hat auch nichts mehr gefressen, dabei wiegt sie doch nur 2,5 kg und ist wirklich ein ganz zartes Persönchen.
Und heute hat uns doch tatsächlich Eda besucht. Ihr Herrchen hat für Petra ein Präsent gebracht. Darüber hat sie sich wirklich gefreut und dass sie Eda wieder gesehen hat. Ist doch wirklich nett, oder?
Eda durfte mit nach Karlsdorf fahren und lag ganz entspannt auf ihrem Platz in ihrem Auto. Die hat's wirklich gut erwischt.
Aber unsere Titika ist ein bisschen doof. Haben doch Steffi und Petra heute über eine Stunde probiert, dass sie ins Haus geht und wir die Haustür zumachen können. Aber sie hat es wieder mal gemerkt und ist nur reingeflitzt und hat ihre Leckerlis abgeholt und ist wie ein geölter Blitz wieder raus.
Sie weiß gar nicht, was ihr da so alles entgeht. Denn bei Steffi geht es wirklich gut und sie kann endlich in einer Wohnung sein und muss nicht immer hektisch aus dem Haus rennen, wenn man die Treppe runter kommt.
Aber morgen starten Steffi und Petra den nächsten Versuch und irgendwann wird es schon klappen.
Wenn der Umzug von Titika vollzogen ist, werde ich es Euch selbstverständlich berichten. Spätestens an Silvester, wenn die doofe Knallerei losgeht, ist sie im Haus, weil sie vor Angst schlottert. Dabei ist es hier gar nicht so laut. Aber unser Nachbar meint halt auch, er muss rumballern - obwohl er selbst einen Hund hat.
Jetzt wünsche ich allen einen schönen entspannten Weihnachtsabend, esst nicht soviel und denkt an Eure Tiere.
So allmählich werde ich auch zum Moralapostel. Aber das färbt ab.
Nun denn jetzt werde ich mal sehen, ob das Abendessen schon gerichtet ist. Wird allmählich Zeit.
Gute Nacht und bis bald - Euer Biggles.
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23.12.2009
Heute melde ich mich mal wieder zu Wort.
Euer Biggles.
Also die letzten Tage waren ganz schön hektisch hier auf dem Hof und unser neuer Rumäne ist auch angekommen am Sonntag. Ist ja ein ganz lieber Kamerad.
Als er die Körbe mit den dicken Decken gesehen hat, hat er ganz große Augen gemacht und jetzt liegt er immer mit unserem alten Senso in der Futterküche und findet es richtig klasse.

Und auch Opi hat sich gut eingelebt.

Eigentlich sollte heute ja der Grieche kommen aber Petra ist doch etwas nervlich angespannt und hat es auf nächste Woche verschoben. Es ist halt immer sehr unruhig, wenn Neue hier ankommen und da braucht es immer ein paar Tage, bis wieder Ruhe eingekehrt ist.
Auch hier oben hat es mal kurzzeitig gescheppert die letzten Tage. Wollte doch Cici mit meiner Frau - Whoopy - spielen. Das hat mir dann doch nicht so gut gefallen und ich habe sie kurzerhand ins Bein gebissen. Das hat aber ganz arg geblutet und Petra ist schier in Ohnmacht gefallen.
Meine Frau ist jetzt leider etwas durch den Wind und konnte mit dem Gerangel so gar nichts anfangen und jetzt hat sie Angst und sitzt in ihrer Kiste. Da zieht sie sich zurück, wenn sie ihre Ruhe will oder wenn sie Angst hat. Ich hoffe, sie ist bald wieder die alte Whoopy, denn so kann ich ja nicht mit ihr spielen.
Und noch eine tolle Neuigkeit gibt es zu vermelden:
Titika, die ja schon soooo lange hier ist und immer noch so ein scheues Mädchen ist, wird am 25. Dezember zu Steffi umziehen. Darüber freuen wir uns alle und wir hoffen, dass Titika dann endlich ihre Scheu ablegt und ein behütetes Leben führen kann.
So jetzt geht's dann wieder zum Bettkuscheln.
Aber vorher will ich mich noch bei allen bedanken, die Petra dieses Jahr so toll unterstützt haben und die ihr die Treue halten, denn sie macht das ja nur für uns.
Und auch für die liebe Post und die Päckchen möchte ich mich bedanken. Petra tut's bestimmt in den nächsten Tagen persönlich - aber sie hat einfach keine Zeit.
Schaut Euch doch mal unseren Yogi an. Das ist vielleicht ein Schlitzohr. Sein Frauchen schreibt immer lange Mails und berichtet und da muss Petra immer lachen, was der doch so alles anstellt. Dafür hat er jetzt Hörner aufgesetzt bekommen. Geschieht ihm ganz recht.

Ich lass mir das nicht gefallen, denn schließlich ist man ja ein ausgewachsener Pekinese!!
Und ganz zum Schluss möchten wir noch allen ein friedliches und schönes Weihnachtsfest wünschen.
In diesem Sinne grüßt Euch ganz herzlich
Euer Biggles (und Sekretärin Petra)

und Bär und Queeny auch. Die anderen schlafen schon...
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22.12.2009
Heute habe ich keine so guten Nachrichten für unsere Besucher.
Ich bin schockiert und obwohl ich weiß, dass das Tierleid nicht nur in anderen Ländern stattfindet, hoffe ich, dass viele Menschen sich den Film bei Peta anschauen und hinterher guten Gewissens sagen könne, dass ihnen ihr Steak, ihr Braten oder ihr Schnitzel noch schmeckt.
In einem Schlachthof in Baden-Württemberg !!!!!!! wurden so schlimme Mißstände aufgedeckt, dass einem nur noch das Grauen kommen kann.
Unterschreiben Sie diese Petition und sagen Sie es weiter:
http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=5300
"Alle Jahre wieder" oder "Weihnachten - das größte Schlachtfest" (von
Herta Blihall)
Die
gnadenbringende Weihnachszeit,
ist endlich gekommen, jetzt ist es so weit.
Glitzernde Sterne auf allen Straßen,
Menschen im Kaufrausch in allen Gassen.
Alles erstrahlt im Lichterschein
und ach - so sentimental will man sein.
Weihnachtslieder und Glockengebimmel,
dies Pharisäertum schreit förmlich zum Himmel;
und "Nächstenliebe" wird groß geschrieben,
während die Tiere mit Schlägen und Hieben
ins Schlachthaus gezerrt, gefoltert noch werden,
die Hölle erleben, zum Schluß hier auf Erden.
"Ratatatam." - das Förderband rennt,
im Akkord man den Tieren die Kehle durchtrennt!
"Stille Nacht ." doch es gibt kein Erbarmen,
sie hängen am Haken, die Ärmsten der Armen!
"Leise rieselt der Schnee." singt ein Chor -
Aus Millionen Adern schießt Blut hervor!
"Ihr Kinderlein kommet ." und seht euch das an,
was die Menschen den Tieren hier angetan!
"Es ist ein Ros entsprungen ." der Retter ist gebor´n,
nur für den Homo sapiens, nur er ist auserkoren!
"Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter",
kommt je für die Gepeinigten auch einmal ein Retter ?
"Doch alle Jahre wieder ." bei hellem Kerzenschein,
sieht keiner ihre Qualen, es hört sie keiner schrei´n!
Denk nach, oh Mensch - ob´s richtig ist - in dieser heil´gen Nacht,
daß man für´s "Fest des Friedens" Millionen umgebracht.
19.12.2009
Also bei dieser Eiseskälte frieren einem ja die Pfoten an die Tastatur.
Ich bin's Euer Biggles.
Ich wollte mich nur noch kurz vor dem Schlafengehen melden und berichten, dass es wieder einige Neuigkeiten gibt.
Laila kriegt eine würdige Nachfolgerin hier auf dem Gnadenhof.
Eine ganz arme alte geschundene Hündin hat ganz verzweifelt einen Platz gesucht und Petra hat doch glatt zugesagt, diesem alten Mädchen, das aussieht wie Laila, ein Zuhause zu geben. Ist auch recht. Ist ja ein Mädchen, wenn auch mit ihren 15 Jahren ein bisschen alt für mich.
Sie wird am 3. Januar hier einziehen. Hoffen wir, dass das Wetter gut ist und man gut fahren kann, denn die Maus kommt aus Ungarn und bei diesen Temperaturen wird sie froh sein, wenn sie ins Warme kommt und sich richtig schön in einen Korb kuscheln kann.
Das ist die Neue. Ihr Name ist Flake:

Ja und morgen kommt ja der Hund, der nur eine Nummer war - M 16 - der jetzt Niko heißt.
Aber wenn wir alle zusammen rücken ist für alle Platz und es wird ja dann auch noch ein bisschen wärmer, oder?
So jetzt werde ich unter meine Bettdecke kuscheln und werde schön träumen.
Gute Nacht - bis demnächst.
Euer Biggles
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16.12.2009
So hier bin ich wieder, Euer Biggles, der rasende Reporter:
Also wir waren am Montag bei so einer Frau. Erst sind wir eine ganze Weile gefahren und dann sprachen fremde Leute auf mich ein. Ja und ich bekam so komische Tropfen in meine Augen und dann wurde mir in die Augen geleuchtet mit so utopischen Instrumenten. Und als die Frau dann nochmals Augentropfen rein gemacht hat, die meine Augen betäuben sollten und sie mit so einer komischen Zange an meine Augen kam, habe ich sie kurzerhand mal in den Finger gebissen. Da hat sie doch geschimpft und gemeint, ich müsste doch dankbar sein, dass man mir helfen will. Petra hat ihr dann aber nochmals erklärt - obwohl sie den Flyer mit meinen Bildern aus Griechenland gezeigt hatte - dass ich erst so kurz da bin und mich alle neuen ungewöhnlichen Dinge doch noch sehr erschrecken und ich mich dann auch wehre.
Und dann haben die mir doch tatsächlich so ein schwarzes Ding auf meine kurze Nase gesetzt - da habe ich fast keine Luft mehr gekriegt - und haben lustig weiter untersucht.
Und dann hat sie nur mit medizinischen Ausdrücken mit Petra gesprochen und das beinahe 2 Stunden, dass uns beiden dann doch der Kopf geraucht hat. Wir wissen jetzt allerdings, dass auf meinem rechten Auge die Linse sich oben gelöst hat und unten noch fest sitzt. Mit dem Auge kann ich auch ein ganz klein wenig sehen oben am Linsenrand. Im linken Auge ist die Linse lose und schwimmt im Auge herum. Aber das macht mir im Moment keine Probleme und ich habe auch keine Schmerzen, sagt die Frau.
Eine Operation würde sie uns raten, damit die schwimmende Linse aus meinem Auge entfernt wird und keine weiteren Schäden verursachen kann.
Aber wir haben uns jetzt entschieden, noch einen anderen Spezialisten zu besuchen und uns das alles mal für normale Menschen erklären zu lassen.
Außerdem ist die beste Klinik anscheinend in Zürich und da muss doch einiges vorher geklärt und vorbereitet werden.
Soweit diese Neuigkeiten und ich bin froh, dass ich das jetzt erst Mal hinter mir habe. Dieses Jahr werden wir wohl doch nichts mehr unternehmen können und im Januar wissen wir sicherlich mehr.
Ansonsten ist ziemlich viel los hier auf dem Gnadenhof. Petra ist dauernd in Aktion und muss da und dort füttern, da putzen, da Hundehäufchen zusammen lesen, jetzt muss sie auch noch warmes Wasser mit der Gieskanne rum tragen, damit alle Tiere frisches Wasser haben. Der Schlauch ist eingefroren.
Da muss ich immer schauen, dass ich meine Streicheleinheiten auch alle bekomme, die mir so zustehen. Denn es leben ja im Moment 19 Hunde hier und jeder will gestreichelt werden. Da muss ich wirklich Gas geben und meine Rechte einfordern. Aber Petra verteilt es ganz gerecht und versucht uns allen zu zeigen, dass sie uns sehr mag. Aber da sind ja auch noch die Katzen und die wollen auch schmusen. Es ist zum Haare raufen....
Vorhin hat Petra ein kleines Kaninchenkind mit hier in die Wohnung gebracht. Es saß unter dem Infrarot Licht im Stall und wollte nicht fressen. Das wird wohl morgen zum Tierarzt müssen. Und ich auch. Ich habe so komische Knubbels unter meinem Fell und da will Petra wissen, ob man das lassen kann oder ob das auch raus gemacht werden muss. Man ist ja schon geplagt als kleiner Mann von Welt.
Und was ganz toll ist, unser Auto hat heute seinen TÜV und ASU gekriegt. Jetzt können wir wieder ohne schlechtes Gewissen rum fahren. Allerdings muss noch eine Reparatur gemacht werden. Ich habe nur verstanden, dass ein Zahnriemen - komisches Wort - ausgetauscht werden muss.
Ansonsten ist alles wie gehabt.
Mir geht es "sau"gut und ich fühle mich wohl hier.
Dieses Hotel kann ich eigentlich nur empfehlen für so arme Schlucker wie mich oder wie der neue Opi. Der ist gar nicht mehr so harmlos wie er am Anfang getan hat. Wenn er was nicht machen will, dann zeigt er Petra schon mal die Zähne und bleibt stur stehen. Aber Petra sagt, der braucht noch Zeit, damit er weiß, dass ihm niemand mehr was Böses tut.
So ich verabschiede mich für heute wieder, denn ich gehe jetzt dann in mein Kuschelbett und warte bis Petra endlich fertig ist und auch zum Kuscheln und Schmusen kommt.
Macht's gut und einen schönen Abend - Euer Biggles.
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12.12.2009
Hallo, hier ist wieder Euer Biggles:
Mir geht es richtig gut und ich schlafe jede Nacht bei Petra im Bett und finde das richtig klasse. Wenn wir spazieren gehen, flitze ich schon voraus und meine Ohren wippen nur so im Wind. Ich finde mich gut zurecht und jetzt habe ich sogar eine neue Freundin, die kleine Minidackeldame Whoopy. Wir spielen miteinander und es macht richtig Spaß mit ihr rum zu blödeln.

Hier könnt ihr mich in Aktion sehen mit meiner neuen Freundin Whoopy.
Ach übrigens, die Handtücher liegen auf dem Boden, weil wir manchmal etwas undicht sind - grrrrrrrr......
Aber ich habe jetzt auch mal eine Aufgabe für die nächste Zeit hier übernommen und bin jetzt der rasende Reporter und werde mal die Homepage ein bisschen mit Neuigkeiten versorgen, denn Petra flitzt manchmal von Termin zu Termin und es bleibt ganz wenig Zeit für mich übrig, wenn sie soviel zu erledigen hat.
Ja also diese Woche ist unsere Lulu umgezogen nach Kronau. Ich habe sie zwar nicht persönlich gekannt, da ich ja nicht zu den großen Hunden unten darf, damit mir ja nichts passiert aber sie ist eine ganz Liebe, hat Petra jedenfalls gesagt. Sie ist zu ihrer Schwester Lana gezogen und wir haben gehört, es gefällt ihr richtig gut dort und die zwei verstehen sich prächtig.
Auch Madonna ist nach Kronau umgezogen - äh.. ist dort ein Nest????.... und fühlt sich in ihrer neuen Familie super gut.
Ach ja und gestern Abend sind noch zwei ganz schnuckelige Katzenkinder zusammen abgeholt worden. Die haben auch richtig Glück gehabt.

Und heute war doch schon wieder Stress angesagt: Kam doch da so ein neuer "alter" Hund aus Rumänien hier an. Aber er ist ein ganz friedlicher Opa und Petra hat gesagt, dass er dem OPI zum verwechseln ähnlich sieht, der schon jahrelang hier gelebt hatte und leider schon im Himmel ist.

Neuankömmling OPI aus Rumänien

In Gedenken an unseren 1. Opi.
Sehen sie sich nicht zum verwechseln ähnlich??
Also der Neue heißt jetzt halt auch OPI, denn er bewegt sich wie der alte OPI und ist auch so hübsch-hässlich wie der alte OPI. Aber Schönheit ist ja nicht alles, oder? Auf jeden Fall ist er schon nach kurzer Zeit ganz fröhlich im Gelände rumgehüpft heute und hat sich seines Lebens gefreut. Mit den anderen alten Herren und den Jungspunden verträgt er sich auch sehr gut. Na ja, wir haben ja wieder Platz, denn es sind ja zwei gegangen und bald ist ja auch Weihnachten und in Rumänien ist es bitterkalt. Da wird OPI sicherlich ein schönes Weihnachtsfest erleben, da bin ich mir ganz sicher.
Und nächsten Samstag kommt doch glatt nochmals ein alter Herr aus Bukarest. Petra sagt, er sieht aus wie unser Jack the jumper nur in alt.

Eigentlich hat er ja nur eine Nummer - M 16 - aber Petra hat ihm jetzt den Namen Niko gegeben, da sie am Nikolaustag entschieden hat, dass er auch zu uns kommen darf.
Und heute kam doch auch noch Post und in dem Päckchen waren ganz tolle Quietschis und Leckerchen drin und auch was Schönes für Petra von Petra Köbele - ach ja die Katzen haben auch was gekriegt - , die mir sehr gut gefallen und den anderen Hunden auch. Wir haben uns auch schon gerauft deswegen. Aber es war nicht so arg, hat sich nur so angehört. Denn ich bin schließlich ein Pekinese und weiß was ich will, wenn ich es im Moment auch nicht sehe sondern nur fühlen und riechen kann. Aber Petra meint, dass ich nächstes Jahr sicherlich alles sehen kann, denn am Montag geht sie mit mir zu einer Augenspezialistin und da bin ich schon ganz aufgeregt.
Ja und weil das Haus nicht voll genug ist, hat Petra sich entschlossen noch zwei Notfälle hier auf zu nehmen:

Diese arme Socke hing ein Leben lang in Griechenland an der Kette und wurde - wie man unschwer erkennen kann - nicht mal mit Futter versorgt. Dieser arme Hund ist auch schon über 10 Jahre alt und kennt auch nur Kummer und Leid.

Er kommt jetzt aber erst mal auf eine Pflegestelle zu anderen Oldies und wird aufgepäppelt, denn er ist natürlich nicht kastriert und das geht bei unserem Herrenrudel nicht, denn das würde Zoff bedeuten.

Aber bald wird er hier im Gelände rumstapfen und das gute Futter genießen dürfen und seine Freiheit.

So grausam können Menschen sein.
Ich kann ein Lied davon singen, mich hatte man ja auch an eine Kette gelegt und ich konnte mich kaum noch bewegen. Aber es gibt Gott sei dank noch Menschen, die mit offenen Augen durch die Welt laufen und uns dann auch helfen. Das finde ich richtig klasse und ich werde mich doch mal dann ausgiebig mit dem alten Herrn in schwarz unterhalten, wenn er zu uns kommt.

Und dieses Mädchen lebt in der Türkei und wird von den anderen ziemlich schlimm gemobbt. Und da sie so ein friedliches Mädchen ist, ist es gut, wenn sie unsere Damenriege etwas vergrößert, denn Herren sind wir ja jetzt genug - eindeutig. Schicke Mädels sind doch ganz schön, finde ich.
So das war's für heute denn ich muss mich jetzt sputen, denn es gibt gleich leckeres Abendessen und das darf ich nicht verpassen. Aber da passt Petra schon auf, dass jeder seinen Platz hat und in Ruhe fressen kann.
Und deshalb wünsche ich jetzt allen Besuchern unserer Seite einen schönen 3. Advent. Wir werden morgen wieder einen ausgedehnten Spaziergang machen. Muss mich nur warm anziehen, denn es ist doch schon richtig kalt geworden.
Also bis die Tage, alles Gute, Euer Biggles.
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09.12.2009
Hallo liebe Freunde und Helfer des Gnadenhofes,
heute möchte Euch jemand ganz persönlich danken:

Ich bin's: Euer Biggles (Dino)
Leider wurde mein Name verwechselt und Petra bekam meine Bilder mit dem Namen Dino zugesandt. Doch in Wirklichkeit heiße ich Biggles. Ich bin gut hier angekommen und ich fühle mich schon richtig wohl obwohl mir der Sonntag noch ganz arg in den Knochen gesteckt ist. Andauernd neue Stimmen, der Flug und dann noch die lange Autofahrt. Aber Sieglinde und Steffi haben sich liebevoll um mich gekümmert und mich sicher und wohlbehalten bei Petra abgegeben. Da war ich erst mal geschafft, denn es bellte schon wieder und ich konnte nur die vielen neuen Gerüche wahrnehmen. Aber ich habe dann ausgiebig gefressen (drei Mal um ehrlich zu sein) habe auch ganz toll mein Geschäft unten vor dem Tor gemacht und habe dann selig im Bett bei Petra geschlafen. Was für eine Wonne. Es war so kuschelig und warm und ich habe die vielen Streicheleinheiten sehr genossen und tue es noch.
Am Montag sind wir dann spazieren gegangen. Ich fand das alles sehr aufregend und spannend und bin gleich mal voraus gespurtet den anderen Hunden (Bär, Queeny, Punki, Whoopy und Jacky) hinter her. Ich fand es toll, jeden Grasbüschel zu beriechen und endlich frei zu sein. Petra hat mich mit ihrer Stimme immer gelenkt und da habe ich mich wunderbar zurecht gefunden.
Ja und gestern hat es ja ganz fürchterlich geregnet und gehagelt. Da sind wir nur immer kurz runter und ich habe meine Geschäfte schön erledigt. Da muss ich immer in so einen Kasten rein - Petra sagt Fahrstuhl dazu - und sie trägt mich dann durch die fremden Hunde unten raus aus dem Gelände, damit ich in Ruhe meine Geschäfte erledigen kann. Das macht sie mit Whoopy auch und wir können das ganz toll in den Fahrstuhl rein und raus.
Aber heute scheint die Sonne und ich werde mich jetzt dann mal unter meiner Bettdecke vor kriechen und erst mal gut frühstücken und später gehen wir wieder spazieren, hat Petra gesagt. Da freu ich mich schon drauf.
Ach ja, und am nächsten Montag habe ich einen Termin bei so einer Augenspezialistin extra für uns Hunde. Bin mal gespannt, was sie sagt und ob ich doch wieder etwas von dieser wunderschönen Welt sehen darf?
Aber ich habe gehört von Petra, dass viele Menschen mir helfen wollen und dafür möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken und ich melde mich wieder, wie es weiter geht, versprochen.
So jetzt muss ich frühstücken, sonst fressen mir die anderen alles weg und das kann ich nicht zu lassen.
Also bis bald - Euer Biggles (Dino)
Ja da hat Biggles ja einen schönen Bericht abgegeben über seine Erlebnisse seit Sonntag. Ich denke, er fühlt sich ganz wohl und wir sind sehr hoffnungsvoll, dass ihm geholfen werden kann und dass er ein wunderschönes Zuhause finden wird.
Und noch ein Hundemädchen darf sich heute freuen: Lulu wird zu ihrer Schwester Lana nach Kronau ziehen und wir hoffen sehr, dass sich die beiden Mädels gut verstehen und nicht all zu viel Unsinn im Kopf haben.
Unser Nikolausmarkt war ein voller Erfolg, obwohl die Besucher nicht so zahlreich waren, wie wir uns das vorgestellt hatten. Trotzdem danken wir allen Helfern von Herzen - Gertrud, Hanne, Yvonne, Michaela und Katharina - und allen, die so wunderbare Dinge gebastelt, gestrickt, gebacken und gespendet haben.
Es war einfach klasse. Das Wetter war gut und unsere Tombola war wieder der volle Erfolg. Wir hatten aber auch wieder tolle Preise gestiftet bekommen und die Loskäufer freuten sich, dass jedes zweite Los gewonnen hat.

Mehr unter events im Laufe des Tages.
Danke an alle Spender für Biggles (Dino) und auch für unsere leere Kasse für das Heizöl. Leider reicht der Betrag noch lange nicht aus und das Öl wurde gestern geliefert, weil der Tank leer war und die Gefahr bestand, dass die Heizung kalt werden würde. Falls Sie uns hier noch helfen würden, wären wir sehr dankbar, denn es ist wirklich schwer, solche hohen Kosten von den laufenden Einnahmen zu bestreiten.
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29.11.2009
Es fällt mir sehr schwer, diesen Eintrag zu schreiben, denn ich habe jetzt Tage gebraucht, um den Abschied zu verarbeiten.
Laila - unser liebes altes Hundemädchen - ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Sie konnte nicht mehr aufstehen und verlor in den letzten Tagen total die Orientierung.
Laila lebte jetzt noch 17 Monate hier auf dem Gnadenhof und war nach ihrem Einzug hier richtig aufgeblüht. Sie hatte keine Schmerzen mehr, da sie täglich ihre Schmerzmittel bekam - endlich - und sie war fröhlich und die Chefin der Truppe. Sie konnte noch so richtig albern sein und spielte machmal wie ein Welpe. Sie leckte mir mehrmals täglich die Hände ab und schlief in den letzten Monaten auf meinem Bett (....!!!!), was mir manche schlaflose Nacht und Rücken- und Nackenprobleme bereitete. Aber ich wusste, dass es Laila viel bedeutet hat, ganz nah bei ihrem Menschen zu sein und sie genoss es täglich.
Am 18. November konnte ich die Entscheidung nicht mehr hinaus zögern und lies Laila von ihren Leiden erlösen.
Bitte lesen Sie mehr unter: Regenbogenbrücke.
Doch Laila (sowie Emek, Plomber, Tapsi, Mattula, Mo und all die vielen anderen, die uns begleitet haben in den letzten Jahren) hat uns ein Vermächtnis hinterlassen:
Bitte gebt einem anderen alten Hund eine Chance auf einen schönen Lebensabend in Geborgenheit, Wärme und gutem Futter und vielen Leckerlis.
Dem Ruf bin ich gefolgt und deshalb werden demnächst hier einziehen:

Barney-Bärchen aus Bukarest (13 Jahre)

und dieser 10 jährige Rüde ohne Namen - nur eine Nummer - aus einem rumänischen Tierheim.
Meine Bitte an die Paten von Laila, bitte lassen Sie uns nicht im Stich und schenken Sie ihr Herz einem anderen Senior, der hier auf dem Gnadenhof sein Leben verbringt.
Siehe auch unter: Paten.
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27.11.2009
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Hallo an alle Freunde des Gnadenhofes,
mich ereilte in den letzten Tagen ein Hilferuf. Ein kleiner Pekinese,
der mitten im Feld an einer Kette lag und still und leise vor sich
hinvegetierte, das Leben gerettet und den kleinen Mann erst ein Mal in
Sicherheit gebracht. Dieser kleine Hund, sein Name ist jetzt Dino, litt
jahrelang unter Einsamkeit, Hunger und bekam weder Zuwendung noch
genügend Wasser oder Fressen. Und zu allem Elend ist der kleine Mann
auch noch blind. Er hat sich seit Monaten nicht mehr bewegt - wie Sie
aus den Bildern sehen können - und hat sicherlich gehofft, dass er bald
sterben würde.
Dino ist aber noch nicht alt, ca. 3 Jahre, und hat sein Schicksal in
Ergebenheit ertragen - wie so viele andere Hunde und Tiere auch.
Aber diesem Seestern können wir alle gemeinsam helfen ein schöneres
Leben zu geben und ihm die Möglichkeit geben, dass er die Welt wieder
sehen kann und ein liebevolles Zuhause findet.
Es besteht die Möglichkeit einer Augen-OP. Aber diese OP ist teuer, zu
teuer für unsere sehr schwachen Finanzen in diesem Jahr. Deshalb heute
meine Bitte an SIE ALLE:
Bitte ermöglichen SIE DINO ein lebenswertes Leben und helfen Sie, dass
wir den kleinen Mann operieren lassen können.
Dino wurde einem Augenspezialisten für Menschen in der Uni I vorgestellt
und er bestätigte, dass eine OP in der Spezialklinik in Giessen möglich
ist und Dino wieder sehen kann.
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Bitte helfen Sie mit, dem kleinen Dino die Welt wieder zu sehen und ein
neues schönes Zuhause zu finden.
Die Bankverbindung:
Konto Nr. : 10 25 8002
Sparkasse Karlsruhe - BLZ: 660 501 01
Stichwort: Dino
Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffen sehr,
dass Sie uns auch diesmal nicht im Stich lassen.
Danke im Namen von Dino
Gnadenhof Garscha
Tierschutzgruppe Rüppurr/Odenheim e.V.
Petra von Kopp
Untere Mühle 2
76684 Odenheim
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15.11.2009
Gestern war der Tag des Schenkens:
Petra Köbele kam aus Baden-Baden gefahren und brachte uns tolle Pflanzen für unseren schönen Hügel vor unserem Parkplatz.
Annette Chilla kam aus Osnabrück mit einem Transporter gefahren, der bis zur Decke voll war mit den tollsten Dingen.
Zwei Hütten für Katzen, einen komfortablen Kaninchenstall - den man für Neuankömmlinge wunderbar verwenden kann, damit sie sich in die Gruppe integrieren können, Leckereien für die Hunde und Katzen und viel, viel tolles Futter für Hund und Katz.
Und auch unser Mitglied Sylvia Berger hat uns reichlich beschenkt mit Tombolapreisen aus ihrem Online Shop für exklusive Bettwäsche und Heimtextilien für die Wohnung (www.desfact.de)
Frau Kull hat uns ein großes Paket mit Tombolapreisen geschickt und auch das Ehepaar Weichert hat uns für den Flohmarkt reichlich Dinge gebracht.
Einige unserer eifrigen Mitglieder sind am Backen und Basteln und Stricken. Gertrud bäckt was das Zeug hält die tollsten Weihnachtsplätzchen und so geht die Liste weiter.
Es ist schön, dass sich so viele einbringen in unsere Aktionen, denn nur so ist es möglich, das überhaupt zu realisieren.
Auch sind viele Spenden eingegangen für die offenen Rechnungen, notwendigen Reparaturen und für die erforderliche Ölbestellung. Leider reicht es aber noch nicht aus, damit wir unsere Bestellung veranlassen können.
An dieser Stelle möchte ich mich wieder einmal von Herzen bedanken bei allen, die uns nicht im Stich lassen und unermüdlich und immer wieder für uns da sind. Ich danke der Treue unserer Mitglieder und Paten und hoffe, dass wir noch viele gemeinsame Aktionen veranstalten werden und dass wir einer guten Zukunft entgegen sehen können.
Die Tiere danken es uns täglich, dass wir uns für sie einsetzen, wenn es auch nur ein Bruchteil des Elends dieser Erde mindert, so ist es doch ein Glück für jedes einzelne Tier, dem wir helfen ein lebenswertes Leben zu geben.
Und dann noch eine gute Nachricht:
Unser Kater Blue Eye, den ich ja letzte Woche in dem Garten, in dem er lebte, einfangen konnte und auch das kleine Frl. Köstel, die ebenfalls von dort kommt, haben die Reise nach Osnabrück angetreten und leben jetzt im Hause Chilla und werden ein herrliches Leben haben.

Und auch unsere Naisha, die sich so gar nicht wohl fühlte in unserer Katzenstation und total unsauber wurde, lebt seit Dienstag bei Hannes und Micha in Dobel und fühlt sich dort auch wohl.

Dafür danke ich Euch, dass ihr den Tieren die Möglichkeit auf ein liebevolles Zuhause gegeben habt.
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04.11.2009
Unser kleiner griechischer Kater Bobby, der wirklich lange Monate sehr krank war, hat heute sein neues tolles Zuhause in Karlsdorf bezogen.
Und ich konnte den wunderschönen weißen Kater Blue Eye (siehe Eintrag vom 2.11.09) einfangen. Er hat auch schon ein Zuhause und wird demnächst nach Osnabrück ziehen.
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02.11.2009
Liebe Besucher unserer HP: Damit Sie wieder einmal erfahren, was so alles passiert ist in den letzten Wochen hier auf dem Gnadenhof, hier ein kleiner Abriss:
Bitte schauen Sie auch unter Events nach.
Meine größte Sorge ist die, dass wir mit den monatlichen Einnahmen gerade so auskommen um Futter und den Erhalt des Gnadenhofes zu finanzieren.
Wir benötigen aber dringend Heizöl, denn der Tank ist fast leer und der Winter steht vor der Tür. Und noch einige andere Dinge stehen an, wie TÜV und Steuer fürs Auto, Tierklinik Rechnung für unsere kleine Lisa ist noch offen (siehe weiter unten) und einige Reparaturen müssten noch dringend gemacht werden. In der Futterküche haben wir schon seit Monaten kein warmes Wasser mehr. Im Sommer geht das noch aber jetzt in der kalten Jahreszeit ist spülen und putzen mit kalten Wasser nicht so gut möglich.
Auch bräuchten wir noch Baumaterial um den Zwinger - und damit eine Ausweichmöglichkeit für einen oder zwei Hunde zu haben - fertig zu stellen.
Am 31.10. haben mein "großer Bruder" Achim und ich den Hundezwinger fertig gebaut. Es fehlt aber noch Baumaterial um ihn zum Einsatz bringen zu können.
Und als ich später die Tiere versorgt habe, lag unsere Berta tot neben ihrem Stall. Gestern noch hat sie mich übermütig geboxt und ist auf ihren Hinterbeinen vor mir rumgeturnt und dann dieser plötzliche unvorhersehbare Tod. Man wird es nie verstehen....

Am 29. Oktober 2009 konnten wieder drei neue Hunde bei uns einziehen. Da aber hier auf dem Gnadenhof kein Platz mehr war, durften alle drei Hunde zu unserer unermüdlichen Petra Weber in Böbing unterschlupfen. Danke Petra.

Hattie

Mariza

Und diese Handvoll Hund. Ein kleines Hundemädchen von vier Monaten, das in Igomeniza von Deutschen aufgefunden wurde. Es hatte keine Überlebenschance dort.
Am 23. Oktober war unsere Tierärztin Frau Gramberg und Sofie da. Wir haben alle Katzen der Katzenstation und im Zimmer im OG eingefangen, geimpft, entwurmt und nach den Ohren und Zähnen geschaut. Da in der Station sehr viel scheue Katzen leben, die sich nicht mal eben so nehmen lassen, mussten diese narkotisiert werden um behandelt werden zu können. Aber die Aktion war erfolgreich und ich danke unserem Tierarzt - Herrn Vogelbacher - für seine Unterstützung.
Und an diesem Tag passierte dann noch eine Tragödie und unser kleiner Seestern Alec ist verstorben.

Alec war so ein tapferer und so ein lieber kleiner Hundemann und hatte schon so ein schweres Schicksal hinter sich.
Alle die ihn kannten haben ihn sofort ins Herz geschlossen. Er wird immer bei uns sein.
Am 21. Oktober haben der Bruder und ein Freund von Gertrud Morstadt die marode Elektrik repariert. Ich hatte keinen Strom mehr im Keller und im Nagergehege. Und in der Katzenstation wurde eine Steckdose stillgelegt, die unsere Katzen etwas zu feucht gehalten hatten und es immer einen Kurzschluss gab.
Auch die Balkontüre muss dringend repariert werden. Eine Halterung ist abgerostet - obwohl die Fenster erst 2003 neu eingebaut wurden. Es handelt sich um eine sehr große Tür, die man jetzt nicht mehr öffnen kann. Die Tür führt ins Außengehege.
Im Oktober haben wir einen guten und geräumigen Hundezwinger von Herrn Reder aus Odenheim gespendet bekommen. Dieser musste dringend vor der Einfahrt weg und ins Gelände transportiert werden und aufgebaut werden.
Hier kam mal wieder unsere unermüdliche Yvonne und ihr Lebenspartner Marc und Jens Heiler und haben trotz strömenden Regen den Zwinger am 17. Oktober soweit aufgebaut.

Man ist im Matsch versunken und wir mussten die Aktion dann abbrechen, da ein Arbeiten auf dem Boden nicht mehr möglich war.
Aber wir haben noch die Katzenstation winterfest gemacht und die Plexiglasplatten im Außengehege angebracht. Diese Arbeit habe ich die ganzen Jahre alleine gemacht und mir das letzte Mal eine schlimme Entzündung im Hüftgelenk zugezogen, da man die Platten aus dem Keller hoch tragen muss. Ich war heilfroh, dass meine fleißigen Helfer diese Arbeit für mich übernommen haben. Vielen Dank an Euch Drei für Euren Einsatz.
Nirsha hat ein sehr liebevolles Zuhause in Reichartshausen gefunden.
Ja und dann sind da noch die vielen herrenlosen Katzen, die dringend unsere Hilfe benötigen, indem man sie kastrieren lassen kann, impfen und entwurmen. Und eventuell auch ein Zuhause für diese wunderbaren Tiere findet.

Bue Eye - wie ich ihn getauft habe, da er ein grünes und ein blaues Auge hat.
Inzwischen wartet er täglich auf mich und lässt sich auch schon streicheln. Leider ist die Katzenstation zu voll und ich kann ihn noch nicht in Sicherheit bringen.


Fütterung der Katzen in einem Garten. Gott sei dank hat der Gartenbesitzer zugestimmt, dass ich das dort machen darf. In der Regel kommen ca. 10 - 12 Katzen täglich an diesen Platz.

Ein richtiger Zausel ist Mikesch. Er faucht grundsätzlich, wenn er mich sieht, sitzt aber direkt vor mich hin und wartet auf sein Futter. Fisch liebt er über alles.
Leider gibt es immer noch viele Katzenhalter die ihre Tiere nicht kastrieren lassen und dem Katzenelend Vorschub damit leisten.
Täglich gehe ich diese Katzen in Odenheim füttern und versuche so viele wie möglich einzufangen. Inzwischen ist es mir geglückt, 8 Katzen dort wegzuholen. Auch die kleine Lisa kommt von diesem Ort.





Lisa hatte eine total zerquetschte Pfote - ein Baby noch - und musste dringend in die Tierklinik. Ein Teil ihrer Zehen musste amputiert werden. Jetzt lebt Lisa bei unserem Mitglied Eva Engelhardt und wird dort bestens versorgt. Doch leider sind die Rechnungen der Tierklinik in Höhe von 740 Euro noch offen und müssen dringend bezahlt werden.
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01.11.2009
Mary O'Connor war ja zu Besuch da vom 24. - 27. September.
Hier ein paar Bilder über den Besuch aus Griechenland:

Michael, Mary und Sarah bei der Ankunft auf dem Gnadenhof.

Unser erster Besuch war in Dobel in der neuen Heimat von Koala, Max und Ashari. Das ist das Reich von Koala - vom Balkon des Hauses aus gesehen.

Koala und Ashari in Topform.

Penny, die auch in Dobel lebt, sagte auch herzlich Hallo zu Mary.

Am nächsten Tag waren wir bei unserer Eda. Sie freute sich uns zu sehen und ist immer noch ein richtiger Schatz von einem Hund.

Der Kampf um unsere "Ancona" Hunde hat sich gelohnt und Eda dankt es uns mit viel Liebe.

Eda hängt mit einer abgöttischen Liebe an ihrem Herrchen.

Dann ging es zu unserer kleinen Fay. Fay hatte auch ein sehr schweres Schicksal in Griechenland und hing auf einer kleinen Insel an einer Kette. Weit und breit kein Haus und keine Versorgung dieser kleinen Hündin. Dafür wird sie jetzt geliebt und Fay liebt ihr Frauchen Steffi auch über alles.

Festgehalten will Fay immer noch nicht werden. Aber sie fühlt sich wohl mit ihren zwei Oldiefreunden. Fussel ist der Herr im Haus.

Fay und Bimba, zwei alte Damen, die sich gut verstehen.
Bimba kam aus Spanien zu uns. Dort sollte sie getötet werden, weil man sich einen Welpen zugelegt hatte.

Und auch Mina erkannte Mary wieder - traute dem Frieden aber nicht und dachte, wir holen sie wieder weg. Erst beim zweiten Besuch wurde sie ruhiger und entspannter und merkte, dass sie nie mehr weg muss von ihrem geliebten Frauchen Gertrud.
Es waren schöne Tage, leider viel zu kurz, um noch mehr Familien zu besuchen.
Aber es war sicherlich nicht der letzte Besuch aus Griechenland.
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09.10.2009
Und endlich: Unter events erste Impressionen unseres Herbstfestes.
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04.10.2009
Heute ist Welttierschutztag!!!!!
Und gestern ist bei uns eine kleine Zwergdackeldame namens Whoopy (4 Jahre) eingezogen, da sie aus Krankheitsgründen des Herrchens nicht mehr in ihrem Zuhause bleiben konnte.
Und auch einige Katzen konnte ich wieder einfangen und auch die vielen freilebenden Katzen werden in den nächsten Wochen eingefangen und kastriert.
Wir bekommen von einer Firma aus Odenheim einen sehr großen und stabilen Hundezwinger. Dieser Zwinger sollte unbedingt noch im Oktober aufgebaut werden, da es manchmal besser ist, wenn ich außer Haus bin, dass man einige Hunde trennen kann.
Es ist geplant, am 17. oder 24. Oktober einen Arbeitstag auf dem Gnadenhof zu machen, da noch viele Dinge vor dem Winter erledigt werden müssen. Sobald der Termin feststeht, werde ich ihn bekannt geben.
Und heute hat noch ein kleiner Kater sein Zuhause in Forst gefunden.
Sobald diese Woche etwas Zeit bleibt, werden die Bilder und Berichte vom Herbstfest eingestellt und auch die neuen Hunde vorgestellt werden.
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23.09.2009
Das Herbstfest war ein voller Erfolg. Der Wettergott hatte es sehr gut mit uns gemeint und so schien schon vom frühen Morgen gleich die Sonne und es hielt an bis zum Ende.
Wir hatten ein wunderbares Team, bei dem ich mich von Herzen bedanken möchte, denn es funktionierte alles reibungslos und alles lief Hand in Hand.
Die ersten Besucher samt Vierbeiner strömten auch schon am Morgen an und es war ein ständiges Kommen und Gehen und leider blieb mir für die einzelnen Besucher und auch für unsere ehemaligen Schützlinge meist viel zu wenig Zeit. Dafür möchte ich mich entschuldigen und hoffe auf Ihr Verständnis.
Unsere Salate, alle selbst gemacht von unserem Team und von Mitgliedern, gingen weg wie warme Semmeln und auch die tollen Kuchen waren ein voller Erfolg.
Und unsere tolle Tombola war der Renner. Martina, die den Losverkauf übernommen hatte und ihr Mann Karsten, hatten alle Hände voll zu tun um dem Ansturm gewachsen zu sein.
Wir hatten 200 Preise vorbereitet. Es waren so tolle Preise, die alle gesponsert waren, dass fieberhaft Lose gekauft wurden um diesen oder jenen Preis zu gewinnen.
Wir legten sogar nochmals am Mittag nach mit 100 Preisen - die wir eigentlich für die Weihnachtstombola reserviert hatten - und mischten nochmals neue Lose ein.
Am Abend waren alle Lose verkauft und alle Gewinne hatten ihren Besitzer gefunden.
Den Sponsoren möchte ich von Herzen danken:
Kosmetiksalon Michaela - Ubstadt
Vierbeiner Tierbedarf - Kirrlach
Frau Vogelbacher - Kirrlach
Frau Kull - Düsseldorf
Jens Heiler - Stettfeld
Sonja Reiss und ihrer Familie - die bei der Fa. Rewe Preise eingesammelt haben - Rettingen
Silvia Bieser - Karlsruhe
Stefanie u. Nico Keller, Futterhaus Mannheim, Unteröwisheim
und falls ich jetzt jemanden vergessen haben sollte, bitte ich dies für den Moment zu entschuldigen. Der endgültige Bericht mit Bildern folgt nächste Woche unter der Rubrik: events
und da werde ich den Tag Revue passieren lassen.
Allen Besuchern mit ihren Fellnasen - unseren ehemaligen Schützlingen - möchte ich auch von Herzen danken. Ich hoffe, Sie hatten eine schöne Zeit auf unserem Fest.
Jetzt muss ich mich auf meinen Besuch aus Griechenland vorbereiten, denn Mary O'Connor wird morgen früh hier eintreffen und bis Sonntag hier auf dem Gnadenhof bleiben.
Wir werden einige ihrer ehemaligen Schützlinge besuchen und wir hoffen, dass es eine richtig schöne Zeit wird, die Mary hier in Odenheim haben wird.
Auch möchte ich mich nochmals bei Petra Weber bedanken, die das Benefiz Konzert am 19. September in Peiting veranstaltet hat und das ebenfalls ein voller Erfolg war.
Mehr Neuigkeiten folgen erst nächste Woche, da erst dann wieder etwas Luft ist, die Homepage zu aktualisieren.

WEGBESCHREIBUNG ZUM FEST
Bitte fahren Sie IN Odenheim Richtung Östringen. Es geht dann ca. 3 km durch den Wald. Dann kommen die ersten Aussiedlerhöfe Schindelberg. Nach ca. 1,5 km kommen die Aussiedlerhöfe ULRICHSBRUCH.
Hier ist es der letzte Hof auf der rechten Seite.
Wie die Wettervorhersage zeigt, werden wir hoffentlich schönes Wetter haben, denn wir haben viel Arbeit in die Vorbereitungen des Festes gesteckt und viele Mitglieder haben sich engagiert, damit das Fest ein Erfolg wird.
Wir haben eine große Tombola mit wunderschönen Preisen, einen schönen Flohmarkt, bei dem man sicherlich das eine oder andere Schnäppchen machen kann.
Für das leibliche Wohl ist gut vorgesorgt und es gibt sicherlich für jeden etwas.
Für unsere vierbeinigen Freunde wird es Hunderennen nach Kategorien eingeteilt geben und einen Fotowettbewerb.
Auch für unsere kleinen Freunde gibt es Attraktionen: Kinderschminken mit Michaela und sie wird noch wunderschöne Dinge aus Luftballons zaubern.
Außerdem soll es ein Wiedersehen mit alten Freunden werden oder neue Freunde kennen lernen.
WIR FREUEN UNS AUF SIE und IHRE FELLNASEN.

Die Rentnergang von links nach rechts:
Punki (11 J.), Jacky (11 Jahre) u. Queeny (10 Jahre) lässt grüßen und freut sich auf Ihren Besuch.
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17.09.2009
An dieser Stelle möchte ich unserer Pflegestelle Petra Weber in Böbing danken, die am 19. September ein OPEN AIR Festival in Böbing zu Gunsten des Gnadenhofes veranstaltet. Es ist eine Menge Arbeit und ein finanzielles Risiko, solch eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen und wir wünschen von Herzen viele Besucher und ein gutes Gelingen. Alles Gute Petra und DANKE.
Auch bei uns laufen die Vorbereitungen für unser Herbstfest auf Hochtouren.
Trotzdem muss das tägliche Geschäft erledigt werden und hier gibt es täglich neue Dinge, die passieren.
Fundkater Krishan wurde verwahrlost zwischen den Aussiedlerhöfen in Östringen gefunden und gleich zu unserem Tierarzt gebracht.

Jetzt lebt der liebe und sehr zutrauliche Kater hier und hofft, dass er bald eine Chance auf ein gutes Zuhause findet - wie so viele andere Kandidaten in der Katzenstation auch.

Billy, Benny und die große Lulu suchen auch noch nach liebevollen Familien....

und Vagabund hat sich jetzt auch eingelebt und gewinnt immer mehr Vertrauen.

Bruno ist gestern eingetroffen.
Und nächste Woche erwarten wir noch Besuch. Näheres folgt nächste Woche.
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27.08.2009
Leider ist die Serie noch nicht beendet mit den traurigen Anlässen.
Wieder lag ein tot gebissenes Meerschweinchen im Gehege und ein großes Kaninchen fehlt spurlos.
Wir haben uns - trotz Rücken - gestern noch intensiv auf Spurensuche begeben und kamen zu dem Schluss, dass ein Marder durch die Rattengänge in das Gehege gekommen sein muss und wahllos getötet hat. Die Meerschweinchen, die ich noch gefunden habe, hatten alle einen tiefen Nackenbiss.
Jetzt haben wir alle Gänge, die die Kaninchen auch innen gegraben haben, verstopft mit Steinen und mit Steinplatten gesichert.
Sobald ich mich wieder einigermaßen bewegen kann, werden wir Gitter in den Boden innen eingraben. Es ist ja ein Betonsockel ca. 40 cm tief um die Gehege in der Erde eingelassen. Und trotzdem gab es jetzt Wege, die ein Marder gefunden hat - trotz Hunde im Gelände.
Leider ist gestern auch noch unsere Ziege Cindy gestorben. Sie lag tot im Stall ohne äußere Anzeichen einer Verletzung. Woher auch. Aber Cindy war schon immer sehr dick und man meinte immer sie ist hochträchtig. Auch wurde sie immer von ihrer eigenen Mutter - Berta - weggeboxt.
Ich kann nur hoffen, dass die Todesfälle jetzt ein Ende haben und die glücklichen Momente wieder in unser Haus einkehren.
Eine gute Nachricht: Unser Katzenbaby wurde erfolgreich operiert und es konnte der halbe Ballen erhalten bleiben. Man ging ja davon aus, dass man das Vorderbeinchen total amputieren muss.
Jetzt suchen wir natürlich ein sehr liebevolles Plätzchen für das kleine Katzenkind.
Und an dieser Stelle möchte ich allen danken, die mich diese Woche so toll unterstützt haben - Sieglinde, Sonja, Dennis und Celine und Michaela, die mich gestern mit ihren heilenden Händen behandelt hat und meine Schmerzen heute schon deutlich zurück gegangen sind. Vielen Dank an alle.
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25.08.2009
Ein rabenschwarzer Montag...
Leider habe ich selbst seit letzte Woche sehr große Probleme mit dem Rücken - ich habe Rücken - und war auch am Samstag im Krankenhaus, weil die Schmerzen unerträglich sind und dann kam der Montag und mir war als erlebe ich einen Albtraum.
Schon am Freitag war ich mit unserer Olivia, die vor 10 Tagen eine OP am Kinn hatte, wo man ihr eine eierförmige Geschwulst entfernt hatte, beim Tierarzt, da sie so apathisch war und nur noch brach und Durchfall hatte. Man hat ihr die Fäden gezogen und anscheinend war die Wunde o.k.(?)
Auch unsere kleine Queeny hatte das am Beginn der letzten Woche und sie steckte mich auch noch an - was bei bestimmten Bakterien möglich ist - und wir kämpften uns durch die Krankheit. Queeny war über dem Berg - ich auch in dieser Richtung - und Olivia fing an.
Doch am Wochenende war Olivia sehr ruhig und wollte auch schon längere Zeit nicht mehr zum Rudel runter. Am Sonntag auf Montag fing Oliva an zu hecheln ohne Unterbrechung. Es war nicht das gewöhnliche Hecheln, weil es so heiß war.
Ich fuhr sehr früh, obwohl ich kaum selbst laufen konnte, mit Olivia und auch noch einem Katzenbaby, das eine total zerquetschte Pfote hatte und nur noch Klumpen an der Pfote hingen zum TA.
Dort stellte man fest, dass Olivia - was ich auch schon festgestellt hatte - nur noch eine Körpertemperatur von 35 Grad hatte. Normal sind 39 Grad. Sie wurde geröntgt - was kein Ergebnis brachte und wurde dann auf Heizkissen gelegt und man versuchte Blut zu nehmen. Leider gelang das nicht sofort und man probierte öfter. Das Zahnfleisch von Olivia war weiß und die Zunge blau.
Die Blutwerte kamen ca. eine Stunde später und Olivia lag nur noch da und hechelte.
(In der Tierklinik hat man geschwollene Lymphknoten festgestellt. (Das deutet doch sogar für Laien darauf hin, dass eine massive Entzündung im Körper sein muss - vor allem, wenn man noch die Blutwerte angeschaut hat.)
Man empfahl mir in die Tierklinik zu fahren. Inzwischen war es schon 10.30 Uhr. Ich fuhr also mit der sehr geschwächten Olivia und dem Katzenbaby mit der zerquetschten Pfote nach zwei Stunden in die Tierklinik.
Dort angekommen mit den Röntgenbildern und den Blutwerten meldete ich sofort zwei Notfälle an der Rezeption an. Doch leider war es dort auch so, wie schon in der Tierarztpraxis, dass wir warten mussten. Olivia hatte keine Kraft mehr und lag nur noch da und rang nach Luft. Jeder im Wartezimmer schaute sehr besorgt nach unserer Olivia. Das Katzenbaby hatte Schmerzen!!!!! Doch wir kamen nicht dran.
Ich meldete nochmals an der Rezeption an, dass es sich hier um einen NOTFALL handelt und in diesem Moment verlor Olivia Urin und tat ihren letzten Herzschlag. Ich schrie und endlich kam ein Arzt und nahm unsere tote Olivia ins Behandlungszimmer um Wiederbelebungsversuche zu machen. Leider vergeblich. Olivia war viel zu geschwächt um nochmals zu atmen.
Hätte man mir gleich am Morgen gesagt, dass ich mit den beiden Tieren in die Klinik fahren soll, wäre Olivia sicherlich noch am Leben, denn diese 4 Stunden waren zu lange für Olivias geschwächten Körper. Sie hatte eine sehr starke Entzündung im Körper, das konnte man anhand des Blutbildes sehen und die Sauerstoffzufuhr des Körpers war unterversorgt und der Kreislauf im Keller.
Ich sage, hätte man ihr kreislauffördernde Mittel und gleich Antibiotika gegeben per Infusion, wäre dieser Tod zu vermeiden gewesen.
Dieser Tod war total unnötig und unsinnig und ich bin schockiert und weiß nicht, was ich dazu sagen soll.
Ich vermute, dass Schmutz in die Wunde am Kinn gekommen ist (daher auch die geschwollenen Lymphknoten) und es eine Blutvergiftung gegeben hat. Olivia wurde nämlich in den letzten Tagen nochmals am unteren Stück der Narbe geklammert, da sich die Fäden gelöst hatten. Die Blutwerte hatten ja auch gezeigt, dass eine sehr massive Entzündung im Körper ist. Und bereits am Freitag hat Oliva die Backen so aufgeplustert und gespeichelt. Schon da begann der Prozess. Aber man meinte, dass es davon kommt, dass ihr schlecht ist.
Heute weiß ich, dass ich selbst noch viel mehr auf die kleinsten Kleinigkeiten achten muss und selbst sagen muss, dass eine Blutuntersuchung gemacht werden muss.
Olivia war eine sehr liebenswerte und auch lebensfrohe Hündin von drei Jahren, die in den Bergen von Griechenland von Tierschützern gerettet wurde. Dort war sie angekettet und sollte dort sterben.

Sie hat sich in den letzten Wochen den Menschen und mir angeschlossen und genoss die Streicheleinheiten.
Das Katzenbaby wird heute im Laufe des Tages operiert.... Das Pfötchen muss amputiert werden.
Und dann war da noch die grausame Feststellung gestern, dass in das Meerschweinchengehege anscheinend Ratten eingedrungen sind und haben 7 Meerschweinchen getötet. Gefunden habe ich nur noch zwei tote Meeris. Die anderen - meine absoluten Lieblinge - sind spurlos verschwunden.
Also habe ich gestern Abend noch - trotz meiner eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und unter großen Schmerzen, große Steine ins Gehege geschleppt und alle Höhlen, die die Kaninchen gebuddelt hatten, verstopft. Heute morgen waren noch alle Tiere da. Gott sei dank. Einsperren in die Häuschen kann man sie bei diesen Temperaturen nicht.
Ein Marder kann nicht in dieses Gehege, denn es ist aus massiven Eisengittern gebaut und auch durch die Gitter passt kein Marder.
Ich muss sagen, ich fühlte und fühle mich, wie in einem Horrorfilm und hoffe immer, dass der Albtraum aufhört und ich wach werde und alles nicht wahr ist.
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17.08.2009
Unsere Cleo ist heute in ihr neues Zuhause nach Karlsruhe gezogen.
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16.08.2009
UNSER HERBSTFEST findet am 20. SEPTEMBER 2009 statt.
Weitere Infos folgen diese Woche.
Drei Chinchillas haben ein neues Zuhause in der Nähe von Freiburg gefunden. Die Familie kam gestern extra den weiten Weg zu uns um ihre Schützlinge abzuholen.
Maria hatte uns zwei ganz süße Katzenkinder mitgebracht. Kaspar und Rusky. Ein schneeweißes und ein rotes Katerchen von 4 Monaten. Beide freuen sich über ihr neues Leben in der Katzenstation.
Unser lieber Besuch ist am Mittwoch wieder nach Hause geflogen.
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09.08.2009
Und wieder nur das Neueste in Stichworten:
Yogi ist in ein wunderbares Zuhause umgezogen am 31.07.2009.
Ein kleines sehr krankes Katzenbaby wurde gebracht. Es wurde in Tiefenbach gefunden.
Ich habe spät abends in Odenheim auf der Hauptstraße ein kleines süßes Katzenbaby eingefangen. Es spielte unter den Autos und wurde beinahe überfahren.
Olivia wurde operiert. Sie hatte eine eitrige Zyste am Kinn. Es war ein richtiges Ei und musste dringend entfernt werden.
Eigentlich sollte Laila auch operiert werden, da sie an der linken Elle eine Auswucherung hat. Aber wir haben aufgrund ihres hohen Alters davon abgesehen.
Frosch (unser Katzenkönig) musste wieder seine Spritze bekommen und noch einige andere Katzen waren zum impfen und entwurmen bei unserem Tierarzt.
Am Donnerstag habe ich zwei süße kleine, sehr lebhafte Welpen in Stuttgart am Flughafen abgeholt. Sie warten jetzt auf ein neues Zuhause.
Und jetzt fahre ich wieder an den Flughafen Stuttgart und hole Maria ab, die aus Athen zu einem Besuch kommt und einige Tage mein Gast sein wird.
Das war's in Stichworten. Passiert ist noch viel mehr aber leider fehlt wie immer die Zeit.
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31.07.2009
An dieser Stelle möchte ich Yvonne Lubig und ihrem Lebenspartner Marc von Herzen danken. Yvonne ist immer zur Stelle, wenn es wirklich brennt und kommt extra aus dem Taunus gefahren (2 Std. Fahrzeit eine Strecke) um hier mit an zu packen.
Gestern waren Yvonne und Marc da und haben auf der Koppel, die zu einem Drittel mit Dornengestrüpp total zugewachsen war, für Ordnung gesorgt und das ganze Unkraut entfernt.

Da dort auch eine Katzenmama und ihr Baby seit ein paar Monaten wohnen (zuerst kam eine scheue Mama, die sich erst nach Monaten richtig sehen ließ zum Fressen und vor ein paar Tagen brachte sie ihr Baby mit, deshalb ist die Mama auch noch nicht kastriert) und sich immer durch den Dschungel gearbeitet haben, ist es um so schöner, dass man jetzt einen Überblick hat und auch das Häuschen auf der Koppel neu herrichten kann, damit die beiden einen gesicherten Unterschlupf haben.
Ein langer Satz, der aber alles beinhaltet.....
Auch konnten wir endlich die Couch, die im Katzenzimmer im OG stand, entsorgen. Alleine hätte ich das ja niemals geschafft. Leider haben die Katzen hier ganze Arbeit geleistet und so musste sie dringend entsorgt werden.
Jetzt wird dort ein Stockbett aufgebaut, das wir gespendet bekommen, damit auch Besucher hier einmal nächtigen können.
Es war ein langer und anstrengender Tag und es wäre halt schon schön, wenn sich mehr Mitglieder entscheiden könnten, ab und zu mal hier mit zu helfen, denn dann gibt es auch Stücke, die ich alleine niemals bewältigen kann. Die tägliche Arbeit - die anfällt - nimmt soviel Zeit in Anspruch, dass für viele Dinge einfach keine Zeit und auch keine Kraft bleibt.

Nochmals vielen Dank Yvonne und Marc.
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23.07.2009
Und wieder ist keine Zeit um ausführlich zu berichten. Daher wieder in kurzen Stichworten:
Vier arme Hühner aus der Legebatterie durften hier einziehen und es war so schön zu sehen, wie sich die Hühner gefreut haben über das Gras, die Erde in der sie scharren können und nicht mehr in einem engen Käfig eingesperrt zu sein.
Insgesamt durften 15 Hühner in ein neues Zuhause ziehen und ein artgerechtes Leben führen in Zukunft.
Weitere 10 Hühner werden wir in den nächsten Tagen holen und auch auf sie wartet ein Leben in Freiheit.
Ellen hat einen Fall von Tierquälerei aufgedeckt und sofort gehandelt. Vier Zwergkaninchen standen in der prallen Sonne in einem kleinen Käfig eingesperrt, der total versifft war und kein Futter, Wasser oder Sonnenschutz hatte.
Die Kaninchen wurden sofort dort weggeholt und leben seit Dienstag bei unseren Meerschweinchen. Ein Angorakaninchen ist gerade mal so groß, wie die Meerschweinchen.
Auch sie genießen ihre neue Freiheit und hoppeln fröhlich, nachdem ich sie gereinigt hatte, in ihrem neuen Gehege herum. Sie freuen sich über das frische Futter, das Gertrud Morstadt täglich für uns auf den Wiesen holt. Dafür einmal meinen herzlichen Dank.
Und dann hatte ich noch einen Hilferuf von Beatrice aus Frankreich. Ein armer Rüde saß dort im Tierheim und hatte keine Chance auf Vermittlung. Vagabund kam am Montag Morgen hier an und ist noch etwas zurückhaltend Menschen gegenüber aber sehr neugierig.
Zouzou hat seit letzten Sonntag ein neues Zuhause und genießt die viele Aufmerksamkeit und die Streicheleinheiten sehr.
Ach ja, bevor ich es vergesse: Wir werden ein großes Herbstfest veranstalten mit Hundetreffen. Es gibt zwei sehr nette junge Damen, die einen Aussiedlerhof in Östringen gekauft haben und dort eine Hundepension aufbauen und einen Hundefriseur betreiben. Das Fest wird dort auf dem Hof in Zusammenarbeit mit Sandra Scherer und Silke Franke im September stattfinden. Nähere Infos folgen sobald die Planung steht.
Mehr Infos und Bilder folgen, versprochen.
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13.07.2009
Ein sehr arbeitsreiches und aufregendes Wochenende liegt hinter uns.
Am Samstag war Arbeitseinsatz. Mein Bruder Achim hat das Hühnerhaus fertig gebaut, eine Dachrinne vor dem Haus angebracht, damit wir bei Regen nicht mehr im Matsch herumlaufen müssen und andere Reparaturen gemacht. Aber bei weitem ist noch nicht alles erledigt, was zu machen wäre.

Arbeiten unter erschwerten Bedingungen....
Eberhard Stefan hat einen Teil der Koppel gemäht. Aber auch hier wären helfende Hände dringend notwendig, denn das Unkraut wächst uns buchstäblich über den Kopf.
Sonja hat die Fenster in der Katzenstation geputzt und Dennis hat mit Frau Spehn und der Tochter - unter Aufsicht von Snoopy - die Einfahrt vom Unkraut befreit.
Aber es wäre noch soviel zu machen und leider sind diese Arbeiten alleine nicht zu bewältigen. Es wäre schön, wenn sich beim nächsten Einsatz mehr freiwillige Helfer melden würden und einmal für ein paar Stunden hier anpacken würden. Denn von alleine macht sich die Arbeit leider nicht.
Dann hatten wir Besuch aus England von Greek Animal Rescue von Vesna Jones und Diane. Diane kannte ich ja schon von einigen Treffen. Es waren schöne und entspannte Stunden. Außerdem waren die neuen Adoptiveltern von unserem Riesenbaby Yogi da. Yogi wird Ende Juli in sein neues Zuhause umziehen. Da Diane Yogi bei ihrem letzten Besuch in Griechenland schwer verletzt an der Straße gefunden hat und ihn gerettet hat, war sie natürlich sehr froh, die neuen Menschen von Yogi persönlich kennen zu lernen.

Die Hunde freuten sich. Und Yogi freute sich besonders Diane (stehend) wieder zu sehen - seine Retterin.
Die Hunde freuten sich über soviel Aufmerksamkeit und manche benahmen sich wie kleine Kinder um ja noch mehr im Mittelpunkt zu stehen. Es war eine schöne Atmosphäre und den Hunden hat es gut gefallen.

Am Sonntag besuchte ich dann das Sommerfest eines Vereines in der Nähe von Heilbronn. Der Pfötchenhof hatte ein großes Hundetreffen veranstaltet und es war schön zu sehen, wie harmonisch alle Hunde miteinander auskamen. Auch Vesna und Diane traf ich dort wieder - leider war die Zeit viel zu kurz, da man noch soviel zu erzählen gehabt hätte.

Max genoss es im Mittelpunkt zu stehen. Vesna und Diane wurden sehr schnell seine Freunde.

Little Queeny war den ganzen Mittag auf Tour. Ab und zu suchte sie sich ein Schattenplätzchen zum Ausruhen und dann ging der Rundgang weiter.

Jaana (links) war extra aus Kos angereist. Vesna und Diane aus England.
Max und Queeny waren mit von der Party und genossen die vielen neuen Eindrücke. Sie durften sich frei bewegen und jeden Hund und Mensch begrüßen. Es war einfach schön, zu sehen, wie wohl sich die Hunde alle gefühlt haben. Bei der Heimfahrt lagen Max und Queeny selig schlafend im Auto.

Max benahm sich vorbildlich und er unterhielt sich sicherlich mit den vielen ungarischen Hunden, die auch bei dem Treffen waren.
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10.07.2009
Eine ganz tolle Nachricht: Unsere Eda hat ein sehr liebevolles Zuhause gefunden und ist heute umgezogen.
Das ist eine der besten Neuigkeiten, die es für mich geben kann, denn Eda hat es mehr als verdient, dass sie endlich IHREN Menschen gefunden hat.
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08.07.2009
Ein Lied für die armen, geschundenen und missachteten Tiere in Griechenland.
Bitte hören Sie sich diesen wunderbaren Song von Maria Daines und Paul Killington an in dem Sie auf eines der drei Links klicken. Der Text und die Übersetzung ist unten aufgeführt.
Ein trauriges, ehrliches Lied über das Elend der Tiere in Griechenland gesungen von Maria Daines mit einer wunderbaren einfühlsamen Stimme.

Ich bereitete mich auf ein Begräbnis vor
an dem Tag als wir sie hereinholten.
Wir nannten sie „ Knöcherne Finger „, denn sie war wie Lazarus.:
Voller Wunden und so dünn.
Wir dachten nicht, dass Du es schaffst.
Es ist schwer, den Schmerz der Verantwortung anzunehmen,
für einen Hund wie Du.
Griechenland, warum hörst du es nicht ?
Sind Deine Menschen kalt wie Stein ?
Seht Ihr nicht die Verwüstung, die armen Geschöpfe, Haut und Knochen !
Hört Ihr nicht die Schreie des Leids ?
Seht Ihr nicht wie viele sterben ?
Vom Strand bis zu den Städten –
Vor EUREN Augen werden sie getötet !
Und Menschen, die ihnen helfen wollen,
blockiert ihre jede Aktivität.
Sie verhungern, werden vergiftet und grausam entstellt,
Das ist ungebildet und grausam.
Es gibt keine andere Lösung,
wir müssen es allen zeigen.
Ja, Ihr profitiert von der Touristensaison –
während Eure Hunde an den Bäumen hängen.
Ihr habt kein Gewissen, keine Gnade und kein Mitleid,
Während andere die Stücke aufsammeln,
„schützt“ Griechenland die Tiere laut Gesetz.
Es wird Zeit die Ignoranz zu beenden,
es ist Zeit menschlich zu sein.
Es gibt keine Entschuldigung für die Gleichgültigkeit,
während sie vergeblich sterben.
Wenn ich eine Reiseticket hätte,
würde ich nicht nach Griechenland fahren,
ich würde es so lange nicht tun, bis die Tiere eine Stimme haben .
Übersetzung Marion Noss
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06.07.2009
Das Sommerfest wird nicht stattfinden, da ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht schaffe, die ganzen Vorbereitungen und das Fest zu stemmen, neben der täglichen Arbeit hier auf dem Hof.
Wir haben uns entschlossen für die Mitglieder und Paten und Freunde der TSGR ein Treffen zu veranstalten hier auf dem Hof mit Kaffee und Kuchen und einigen anderen Leckereien. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Die nächsten Feste werden ab September wieder stattfinden, denn dann ist der Platz nicht mehr der prallen Sonne ausgesetzt und für die Besucher ein angenehmerer Aufenthalt.
Heute habe ich leider eine sehr traurige Nachricht erhalten: Fleur, die als kleiner Welpe zu uns kam, mußte am 22. Juni erlöst werden, da nach langen und vielen Untersuchungen das Ergebnis kam, dass Fleur an einem Gendefekt litt und die Muskeln sich zersetzten. Das Ehepaar Goldberger, die die kleine Maus im August 2007 adoptiert hatten, haben keine Mühen gescheut um Fleur zu helfen. Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken.

In Gedenken an Fleur.
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28.06.2009
Am letzten Freitag haben wir wieder Zuwachs bekommen.
Yogi und Zouzou sind wohlbehalten hier angekommen und auch die Eingewöhnungsphase ist gut verlaufen.

Yogi wurde schwerverletzt mit gebrochenem Hinterbein auf der Straße gefunden und sofort zum Tierarzt gebracht. Er kam ohne seinen großen Verband hier an und kann wieder gut mit seinem Beinchen laufen. Lediglich etwas schief ist das Beinchen.
Yogi wurden die Ohren und die Rute brutal abgeschnitten - das wird von griechischen Schäfern gemacht, da sie der Meinung sind, dass es besser für die Hunde ist und man sie auch besser als Hütehunde erkennt. Aber das tut unserem Yogi keinen Abbruch in seiner Schönheit und er ist ein Riesenbaby - noch etwas tollpatschig - aber sehr lieb und verschmust. Yogi ist ca. 7 Monate jung.

Die kleine Zouzou wurde auch herumirrend gefunden. Man merkt ihr noch an, dass sie viel Schläge bekommen hat, denn wenn man sie anfassen möchte, legt sie sich sofort flach auf den Boden. Aber es wird von Minute zu Minute besser. Sie ist eine bildhübsche und sehr süße kleine schneeweiße Hündin. Auch Zouzou ist noch sehr jung. Wir schätzen sie auf ca. 11 Monate.
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25.06.2009
Es ist ein Trauerspiel....
Und wieder wurde meine Gutmütigkeit ausgenützt.
Aber von Anfang an:
Am 15. Mai erhielt ich einen Anruf, in dem mich eine junge Frau händeringend um Hilfe bat. Sie müsse in Therapie und wisse nicht wohin mit ihrem Hund Max in den nächsten 8 Wochen. Da ich oft selbst in ausweglosen Situationen bin und immer froh bin, wenn es Menschen gibt, die mich dann doch unterstützen, habe ich zugesagt, Max hier in Pflege zu nehmen.
Am nächsten Tag stand die junge Frau auch hier mit Max vor der Tür und erzählte mir, dass sie am Montag in Therapie müsse und kein Tierheim Max aufgenommen hätte für die nächsten 8 Wochen. Sie hatte aber weder - wie versprochen - den Impfpass noch die Beschreibung von Max dabei. Sie versprach, mir dies in den nächsten Tagen zukommen zu lassen. Außerdem wollte sie sich melden, sobald sie ein freies Wochenende hätte. Weinend ging sie vom Hof....

Max ist - Gott sei dank - ein sehr sozialer und lieber Hund und hat sich schnell in das Rudel integriert.
Es fielen mir im Lauf der Zeit doch einige Dinge auf. Max bekommt sein Fressen bei mir in der Wohnung im Badezimmer, damit er seine Ruhe hat. Doch er meldet sich nicht, wenn er wieder raus will und legt sich in die Duschwanne und würde dort Stunden ausharren ohne sich zu melden.....
Jetzt nach über 5 Wochen wurde mir die ganze Sache doch etwas suspekt, vor allem, da ich mails an die junge Frau geschickt hatte und keine Antwort erhielt.
Ich rief bei der Mobilnummer an, die sie mir hinterlassen hatte und siehe da, die Mutter der jungen Frau nahm ab und wusste nichts von Max. Auch die Tochter, die angeblich in Therapie ist, war zu Hause und kam ans Telefon. Sie erzählte mir dann wilde Stories, die jeglicher Grundlage entbehrten und versprach mir aber wieder, wenigstens den Impfausweis von Max zuzusenden. Bis heute ist dieser natürlich nicht hier eingetroffen. Auch weiß ich leider nichts über die Vorgeschichte von Max. Lediglich konnte aufgrund der Chipnummer herausgefunden werden, dass Max aus Ungarn stammt. Aber auf meine Aufrufe im Tierschutzverteiler, der hunderte von Vereinen in Deutschland erreicht, kam keinerlei Reaktion von einem ungarischen oder deutsch-ungarischen Verein, dass Max von einem dieser Vereine vermittelt wurde. Das ist sehr traurig und stimmt mich sehr nachdenklich, denn jeder müsste doch ein Interesse daran haben, dass man weiß, wo die ehemaligen Schützlinge gelandet sind.
Wir können für Max nur froh sein, dass er hier bei uns ist und nicht irgendwo in dubiosen Händen gelandet ist.
Was mich jedoch sehr wütend macht und auch frustriert, ist die Tatsache, dass ich wieder einmal helfen wollte und mir nur Lügen über Lügen anhören musste. Mit der Wahrheit wäre diese junge Dame aber auch weiter gekommen und ich hätte sicherlich Max die Aufnahme hier nicht verweigert.
Vielleicht können Sie verstehen, dass man immer misstrauischer wird und nur noch die Hälfte glaubt, von dem was einem erzählt wird. Das ist leider die traurige Bilanz solcher Aktionen.
Für Max werden wir jetzt aber ein liebevolles Zuhause auf Lebenszeit suchen, denn er ist ein großartiger Hund, der noch ein bisschen Führung benötigt aber ansonsten sehr pflegeleicht ist.
Es haben auch noch zwei Meerschweinchen hier ein neues Zuhause gefunden nachdem sie zwei Jahre in einem winzigen Käfig als Kinderspielzeug dahin vegetiert hatten. Sie genießen die neue Freiheit im Meeri-Gehege und können es nicht fassen, dass man soviel Platz hat und sich bewegen kann.
Außerdem bin ich im Moment dabei, Katzenbabys einzufangen. Drei zuckersüße Babys konnte ich schon einfangen. Das letzte Baby wird wohl in den nächsten Tagen soweit sein. Auch wird die Mutter und die vielen anderen Katzen und Kater, die in dieser Gegend leben, kastriert werden, denn es ist ein Elend, wie viele Katzenkinder wieder geboren werden, die nie das Glück haben werden, ein liebevolles Zuhause zu finden und an Hunger und Krankheit sterben werden.
Hierzu benötigen wir auch wieder dringend Ihre Unterstützung, denn die Aufzucht der Babys und die Kastrationen der Katzen und Kater kostet wieder einiges an Geld, das wir aber leider nicht haben. Aber sollen die Babys deshalb sterben oder soll das Elend deswegen nicht gestoppt werden???
Wichtige Info noch für alle Mitglieder und Freunde:
Der nächste Arbeitseinsatz hier auf dem Gnadenhof findet am
Samstag, 11. Juli 2009 von 13.00 bis 18.00 Uhr statt.
Außerdem findet das Sommerfest wieder auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes IHRE KETTE hier in Odenheim am
Sonntag, 19. Juli 2009 von 13.00 bis 19.00 Uhr statt.
Hier werden wieder dringend Kuchenspenden und Helfer gesucht.
Bitte melden Sie sich bei mir per mail oder telefonisch.
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13.06.2009
Es ist wieder viel passiert in den letzten Tagen und es würde zuviel Zeit in Anspruch nehmen, wenn ich hier alles aufführen würde. Deshalb nur die wichtigsten Ereignisse:

Am 10. Juni ist die kleine 11 jährige Jacky hier bei uns eingezogen. Das Herrchen von Jacky ist sehr krank und konnte es nicht mehr verkraften, dass die kleine Jacky doch sehr viel bellt und bei Besuch überhaupt nicht mehr zu beruhigen ist.
Jetzt muss sich die kleine Jacky erst einmal an den ganzen Trubel hier gewöhnen. Aber es wird von Stunde zu Stunde besser.

Punki ist ebenfalls 11 Jahre alt und wurde wegen Krankheit des Frauchens bei uns abgegeben. Er stammt aus Argentinien und hat auch schon in Spanien gelebt. Leider ist Punki weder kastriert noch geimpft. Da er doch sehr an den Damen hier interessiert ist und auch noch recht wuselig unterwegs ist, gab es denn auch gleich diese Woche eine böse Beißerei mit unserem alten Senso, der hier die graue Eminenz ist. Leider wurde ich auch noch gebissen - versehentlich beim Trennen passiert, da es doch sehr schlimm war und ich eingreifen musste. Aber meine Hand ist schon wieder abgeschwollen und einsatzfähig.
Deshalb wird Punki am Montag kastriert und auch seine sehr schlimmen Zähne in Ordnung gebracht.
Punki ist ein lieber und sehr verschmuster Bretone und er ist sehr anhänglich.

Das ist die kleine Queeny. Sie ist wirklich ein Sonnenschein. Leider ist sie auch sehr verwahrlost und auch sie bekommt am Montag eine Zahnsanierung und die schlimm entzündeten Ohren werden gründlich behandelt. Queeny wird auch schon ca. 10 Jahre alt sein.
Queeny wurde herrenlos auf der Straße gefunden und bis heute hat keiner diese süße Hündin vermisst.
Auch sind noch zwei Meerschweinchen bei uns eingezogen, die ihr bisheriges Leben in einem winzigen Käfig dahin vegetiert haben. Sie fühlen sich jetzt pudelwohl und genießen ihre Freiheit im Meerschweinchengehege.
Und eine kleine Zwergkaninchendame hat auch noch Obdach bei uns gefunden. Leider ist sie noch sehr scheu aber bildschön.
Ein kleines Löwenkopfkaninchen konnte erfolgreich zu einer einsamen Kaninchendame hier in Odenheim vermittelt werden. Hier haben sich zwei gesucht und gefunden und jetzt kuscheln sie sogar schon zusammen.
Leider hat auch die Zeit der Katzenkinder begonnen und es ist nur schlimm, wie die Menschen so achtlos und unüberlegt sind, wenn man sie auf Kastrationen anspricht. Was aus den Katzenkindern wird ist ja egal. Der Tierschutz wird's schon richten. Dass diese unkastrierten Katzen mehrere Würfe im Jahr bekommen und damit vielen Krankheiten ausgesetzt sind, darüber wird nicht nachgedacht. Sie sind ja so süß, die kleinen Katzenkinder.......
Auch hier bin ich im Einsatz und versuche das Leid zu lindern und die Katzenkinder einzufangen und die Mütter zum Kastrieren zu bringen.
Leider ist aber auch noch der Wäschetrockner kaputt gegangen und das warme Wasser in der Futterküche kommt auch seit Wochen nicht mehr, weil der Hahn kaputt ist. Doch unsere Finanzen lassen es leider nicht mehr zu, Reparaturen oder anderes ohne weitere Unterstützung machen zu lassen.
Deshalb meine große Bitte an Sie: Die Tierarztkosten für unsere Oldies werden wieder etwas höher ausfallen und auch die Reparaturen wären notwendig, da die Wäscheberge wachsen und keine Lösung in Sicht ist.
BITTE HELFEN SIE UNS.
Lieber Besuch aus Bayern am Pfingstmontag:

Am Pfingstmontag wurde es endlich wahr und Petra Weber und ihre Tochter Sarah kamen zu Besuch. Es wurde nach einem Kaffee auch gleich zugelangt und Petra hat den Hof sehr gründlich gefegt - was leider nie sehr lange anhält - und Sarah hat die Katzentoiletten gereinigt.

Sarah und Petra Weber

Ohne Worte....

Eigentlich war geplant, dass Petra unsere scheue Titika mitnimmt, da Titika schon zweimal Angriffen von etwas dominanten Hündinnen hier ausgeliefert war. Doch Titika machte uns einen Strich durch die Rechnung und wollte nicht nach Bayern reisen.
Dieses Angebot nahm dafür unsere alte Chica gerne an. Sie war zwar etwas skeptisch als es an die Abreise ging aber inzwischen spielt sie in Bayern und ist der Schatten von Petra geworden.

Und damit sich die Reise zu uns auch gelohnt hat, durfte auch gleich Linda Kuchenzahn mitfahren. Sie war zwar mehr als skeptisch und war etwas unter Schock als wir sie ins Auto setzten aber jetzt hat auch sie sich wunderbar in Bayern eingelebt und fühlt sich wohl.
Danke Petra, für Deine Hilfe.
Und wenn Sie die HP unseres Mitgliedes und besonders aktiven Petra Weber anschauen wollen, dann klicken Sie bitte hier:

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06.06.2009
Morgen sind Europawahlen.
Bitte wählen Sie eine Partei, die sich für den Tierschutz einsetzt, damit es endlich Änderungen europaweit geben kann.
Hier eine Aufstellung der Parteien, wie sie den Tierschutz sehen:
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Europawahl: Wie wichtig ist den Parteien der Tierschutz? |
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Am 7. Juni 2009 ist Europawahl. Wie schaut die Zukunft für die Tiere aus in Europa? In wie weit haben die Parteien den Tierschutz in ihr Programm aufgenommen? Die Organisation Menschen für Tierrechte e.V. hat sich durch die Antwortschreiben der Parteien zu diesem Thema und durch die Wahlprogramme durchgearbeitet. Anbei das Ergebnis.
Quelle: Menschen für Tierrechte e.V.
„Es wird allgemein erwartet, dass die Wahlbeteiligung eher gering ausfallen wird. Vielleicht hilft die Information dem einen oder anderen Tierfreund bei seiner Entscheidung.“, so Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO. |
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Wie wichtig ist die Tierschutzpartei?
Mit hehren Lippenbekenntnissen und viel versprechenden Wahlreden ziehen sie wie einst der Rattenfänger von Hameln durch die Städte und Gemeinden - denn es gilt die wohldotierten Sitze im warmen Abgeordnetensessel zu verteidigen.
Aber nicht an Absichtserklärungen, ausschließlich am Praxisverhalten, am HANDELN im Alltag ist die Wertigkeit eines Politikers zu messen. Und hier hat sich in der Vergangenheit wahrlich keine der etablierten Parteien - die Mitwelt, den Natur- und Tierschutz betreffend - mit Ruhm bekleckert. Im Gegenteil. Seit Jahrzehnten werden Tierschützer von unseren
“Volksvertretern“ mit hohlen Worthülsen und wohlformuliertem beschwichtigenden Geschwätz eingelullt - und seit Jahrzehnten vergrößern sich Umfang und Intensität der Tierqual-Dimensionen, wie es sich Tierfreunde früherer Generationen nicht in ihren furchtbarsten Horrorträumen vorstellen konnten. Für die Tiere hat der Teufel keine Hörner oder einen Klumpfuss - sondern eine Menschenfratze!Auch der gutgläubigste Natur- und Tierfreund muss doch endlich erkennen: Das von unseren Politikergrößen so hochgelobte
“beste Tierschutzgesetz der Welt” ist im Alltagsgeschehen die Druckerschwärze nicht wert, mit dem es gedruckt wurde. Es reguliert und legalisiert lediglich die schlimmste Ausbeutung von Tieren - von “Schutz” kann nicht die Rede sein, wie es die Namensgebung volksverdummend suggeriert.Diesem unseligen Wüten der Politiker, vielfach Hand in Hand mit der Lobbyistenriege der Tier- und Naturausbeuter, muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Die Etablierung einer Partei, die sich ernsthaft (!) auch dem Tierschutz verschrieben hat, ist längst überfällig. Es gilt die Anliegen von Umwelt-, Natur-, und Tierschutzverbänden endlich in die politischen Entscheidungsgremien zu tragen.
Die Tierschutzpartei - Mensch Umwelt Tierschutz - (TSP) sieht sich so auch keinesfalls als
“Konkurrenz” zu bestehenden Tierschutzvereinen - wie dort vielleicht insgeheim manchmal befürchtet wird - sondern als offener Ansprechpartner, mit dessen Hilfe in gemeinsamer Anstrengung versucht werden soll, Tierschutz endlich in die Politik zu hieven.Selbst die äußerst seltene Spezies tierfreundlich eingestellter Politiker innerhalb der etablierten Parteien , die sich dort als
“Einzelkämpfer” auf verlorenem Posten für mehr Tierschutz einsetzen, werden bei ehrlicher und realistischer Betrachtungsweise der Tierschutzpartei Positives abgewinnen müssen: Bestätigt die Existenz einer solchen doch ihre Einschätzung, dass ein eklatantes Defizit an Tierschutz in Deutschland - und gewiss nicht nur hier - besteht. Auch wenn die Partei die 5 % Hürde nicht nimmt, ist die Stimme nicht “verloren” - denn jeder Erfolg der TSP motiviert unzweifelhaft alle Politiker, sich mehr im Bereich Tierschutz einzusetzen - denn ansonsten droht Stimmenverlust!(Ich, as) füge hinzu: Die 5%-Hürde nehmen wir nur deshalb nicht, weil ausgerechnet die Tierschützer die TSP nicht wählen, die politische Bedeutung nicht erkennen wollen. Würden alle Verbände ihre Mitglieder zur Wahl der TSP aufrufen u. alle Tierfreunde die TSP wählen, hätten wir die Mehrheit im Bundestag. Wir hätten längst tiergerechte Gesetze und Tierschutz. Der Tierschutz verhindert insofern selbst den Tierschutz.)
Es muss Druck auf politischer Ebene ausgeübt werden. Es gilt, Prioritäten zu setzen. Natur und Tierschutz darf nicht immer und überall gesellschaftlichen und religiösen „Political Correctness“- Ansichten (auch nicht den eigenen sonstigen Interessen und Empfindlichkeiten!) unterordnet werden - so es uns denn ernst ist mit dem Tierschutz.
Streuen wir also Salz in den Einheitsbrei der etablierten Parteien. Der so viel zitierte “mündige Bürger” sollte die seltene Chance nutzen und mit dem “richtigen“ Kreuzchen auf dem Wahlzettel seine Meinung der Politik gegenüber deutlich artikulieren.
V.i.S.d.P.:
Ulrich Dittmann
Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.
E-Mail:
ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz@web.de
Internet:
www.arbeitskreis-tierschutz.de
31.05.2009
Nach langer Wartezeit hat Rita endlich ein Zuhause gefunden.
Auch Cleo ist gut hier auf dem Gnadenhof angekommen.
Alle neuen Hunde sind jetzt endlich unter Zuhause gesucht eingestellt.
Und ein kleines Hundefindelkind lebt seit 27.05.2009 auch hier auf dem Gnadenhof. Näheres folgt.
Die Bilder vom Fest werden heute noch unter events eingestellt.
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21.05.2009
Und wieder war so viel los, dass es mir einfach nicht mehr möglich war, regelmäßig die HP zu aktualisieren.
Deshalb hier einen kurzen Abriss:
Am Montag sind wieder 5 Neue hier angekommen. Alle fühlen sich wohl und sind wohlauf. Mehr Infos über die Hunde in den nächsten Tagen.
Außerdem ist Max als Pflegehund hier bei uns eingezogen. Ein großer zotteliger und fröhlicher Hundebube. Das Frauchen war in furchtbarer Not und benötigte sofort Hilfe.

Auch habe ich einen Kater - der apathisch in Östringen auf dem Rathausplatz lag - mitgenommen. Trotz tierärztlicher Behandlung mußte ich ihn gestern erlösen lassen, da er mehrere Geschwüre im Mäulchen hatte und keine feste Nahrung mehr fressen konnte.
Gestern habe ich noch das Hühnerhaus, das ja mein "Bruder" vor 14 Tagen aufgebaut hat, innen ausgebaut und die Hühner und unser Hahn Oskar durften gestern abend noch umziehen. Sie tippeln heute fröhlich und glücklich in ihrem neuen Gehege herum.
Das ehemalige Hühnergehege wird als Hundegehege hergerichtet, damit es möglich ist, auch Hunde zu trennen. Zwei Holzhäuser sind ja schon vorhanden und das Gehege ist ja nicht klein und schön schattig und bewachsen.
Auch in Sachen: Hundehaltung in Odenheim - siehe weiter unten - bin ich unermüdlich unterwegs und es hat sich zu einer Farce entwickelt. Jedes Amt schiebt es auf das andere Amt in der Zuständigkeit und der Hund leidet nach wie vor und hängt an der Kette.
Aber ich werde nicht aufgeben, versprochen.
Und so ganz nebenbei hatte ich noch eine größere Zahn-OP, die mich auch ziemlich geschlaucht hat.
Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und machen weiter.
Bilder folgen von den Neuankömmlingen u.a.
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09.05.2009
Eine sehr arbeitsreiche Woche liegt hinter mir.
Diese Woche wurden Laila, Kater Herr Schröder, Jessy und Omi Bimba operiert.
Laila hatte ein schnell wachsendes Geschwür am Bauch, das erst aussah, wie eine Zitze, die zu lang ist. Doch es kam Flüssigkeit raus und Blut und so entschloß ich mich, das Geschwür entfernen zu lassen. Laila hat die OP sehr gut überstanden, die Narkose gut verkraftet und fühlt sich sichtlich wohler. Auch die Zähne von Laila wurden von Zahnstein gesäubert.
Unser dreijähriger Kater, Herr Schröder, der schon seit mehr als einem Jahr an chronischer Zahnfleischentzündung litt und auch nachdem die Backenzähne gezogen waren, keine Besserung für länger eintrat, bekam jetzt diese Woche alle Zähne gezogen und die ersten zwei Tage ging es ihm sehr schlecht. Doch jetzt frißt er wieder, er speichelt nicht mehr und ich denke, es war auch hier eine gute Entscheidung.
Omi Bimba hat ebenfalls die Zähne saniert bekommen - ein paar mußten entfernt werden und sie wurde gleich geschoren in Narkose und sieht jetzt richtig süß aus und fühlt sich auch wieder wohler.
Jessy hat vor ca. 10 Tagen ein Geschwür im Maul bekommen, das sich wie ein Osterei anfühlte. Auch das wurde entfernt und auch ihr geht es jetzt wieder besser.
Heute war mein "Bruder" Achim mit seiner Tochter Angelika da und sie haben ein ganz tolles Hühnerhaus gebaut. Darüber bin ich wirklich nur froh und der Umzug der Hühner kann in den nächsten Tagen stattfinden, wenn ich die Hühnerklappe eingebaut und das Dach noch drauf gemacht habe.

Und noch eine gute Nachricht für heute: Ich habe mein RIesenbaby Bueno - Bär in sein neues Zuhause nach Graben-Neudorf gebracht. Er hat jetzt eine Iris Wolfhündin als Freundin.
Mehr Infos und Bilder folgen morgen - versprochen. Auch vom Fest.
Ach ja und bevor ich es vergesse: das nächste Fest findet am 14. Juni 2009 wieder in Odenheim statt.
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27.04.2009
Der Wettergott hat es gestern sehr gut mit uns gemeint und das Fest war ein voller Erfolg.
Wir möchten dem Einkaufsmarkt: IHRE KETTE, Herrn Carl und Herrn Sillus und dem ganzem Team von Herzen danken, denn ohne diesen Platz und den Aufenthaltsraum hätten wir kein Fest feiern können.
Ich danke ganz herzlich Gertrud Morstadt - ohne deren Initiative und Einsatz das ganze hätte nicht stattfinden können - und allen Helfern - Irena, Martina, Guido, Peter, Nicole, Hermann, Ellen, Hanne und Ehemänner, Silvia, Hannes, Sieglinde und Steffi - die richtig toll mitgemacht haben und ohne deren Einsatz alles nicht möglich gewesen wäre.
Auch allen Kuchenspendern ein herzliches Dankeschön - und das waren wirklich tolle Torten und Kuchen da - die dafür gesorgt haben, dass wir ein tolles Kuchenbüfett hatten.
Außerdem danke ich allen Besuchern - auch den Adoptanten von ehemaligen Schützlingen - die uns wirklich zahlreich besucht haben.
Mehr Infos und Bilder unter Events - sobald ich mich erholt habe.....
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24.04.2009
Schauen Sie bitte unter "Unglaublich, aber wahr"
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09.04.2009
Hundehaltung in Odenheim!!!!!!!!!!!!!!!



Dieses Bild bot sich mir heute Vormittag in Odenheim in einem Hof.
Dieser ca. 1 jährige junge Mischlingsrüde hängt an einer doppelten schweren ca. 1,5 - 2 m kurzen Eisenkette mit dickem Karabiner an einem Pfosten in einer Toreinfahrt. Um ihn herum Müll, Kot und kein Wasser und Futter.
So vegetiert dieser fröhliche Hund schon seit Monaten vor sich hin - ohne Zuwendung und ohne Abwechslung. Das sind Zustände wie in den Südeuropäischen Ländern und diese müssen gestoppt werden, denn dafür haben wir ein Tierschutzgesetz.
Gott sei dank gibt es aufmerksame Mitbürger, die dieses Elend nicht länger mit ansehen können und die Zustände an uns gemeldet haben.
Die Behörden wurden von mir eingeschaltet. Wir berichten weiter.
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15.03.2009
Chica, die ihr Leben lang Babys kriegen musste und sicherlich kein schönes Leben in Spanien hatte, ist bei uns eingetroffen, da sie ein echter Notfall war und auf der Tötungsliste stand.

Chica noch in Spanien

Chica auf dem Gnadenhof - im Büro auf der Couch.
Chica ist schon ein älteres Mädchen und wir würden uns freuen, wenn wir nette Paten für Chica finden würden.
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28.02.2009 und 11.03.2009
Chui hat ein neues Zuhause gefunden und wird künftig mit einem 6-jährigen Labradorbuben zusammen leben. Allen, die mitgeholfen haben, dass Chui ein gutes Zuhause gefunden hat, vielen Dank.
NOTFALL
Bernhardiner sucht dringend neues Zuhause:


Heute ist Zoemi hier auf dem Gnadenhof angekommen. Zoemi ist ein armer alter 10-jähriger Hund, der in einem ungarischen Tierheim lebte und dort sterben sollte. Spontan habe ich unsere Hilfe zugesagt und jetzt stapft Zoemi tapfer durch unser Rudel und freut sich über seine Freiheit.


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22.02.2009.
Schauen Sie bitte auch auf die Homepage unseres Mitgliedes und Pflegestelle - Petra Weber - in Bayern:
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02.02.2009
Und wieder wurden Hunde in Ioannina am letzten Wochenende vergiftet. Bitte schauen Sie unter
Unglaublich, aber wahr
und beteiligen Sie sich an der Protestaktion an den Bürgermeister von Ioannina.
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22.01.2008
Heute Nacht um 2 Uhr kamen unsere drei Griechen hier auf dem Gnadenhof an:
Kira (Mädchen)

Bijou (Mädchen)

und Fatsa (Bube)

Alle sind wohlauf. Die genauen Details werden unter "Wir suchen ein Zuhause" eingestellt.
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10.01.2009
Wir wünschen allen Freunden der TSGR und des Gnadenhofes Garscha alles Gute für das Jahr 2009 und bedanken uns nochmals für Ihre Hilfe im vergangenen Jahr, ohne die wir manche Hürde hätten nicht nehmen können.
Es haben wieder einige unserer Schützlinge ein wunderbares Zuhause gefunden und darüber freuen wir uns natürlich von ganzem Herzen.
Durch die Neuaufnahmen in den letzten zwei Wochen hier auf dem Gnadenhof ist mir etwas die Puste ausgegangen, denn die Temperaturen sorgen auch dafür, dass das Arbeitspensum, das sowieso schon sehr groß ist, jetzt noch um einiges größer ist und ich täglich doch mehrere Stunden damit verbringe, die Tiere zu versorgen und dafür zu sorgen, dass sie frisches Wasser haben. Es friert so schnell ein und die Gießkanne mit warmen Wasser steht allzeit bereit um wieder Näpfe zu füllen bei den Hühnern, Schweinen, Ziegen, Gänsen und den Kaninchen und Meerschweinchen. Die Infrarotlampen sind ohne Unterbrechung an, damit es die Tiere wenigstens etwas wärmer haben. Der Strohverbrauch ist enorm aber alle haben kuschelige Ställe und schlafen meist bis zum Mittag. Sobald es dämmrig wird und die Bäuche voll sind mit gutem Futter, verschwinden alle wieder in ihren Häusern und Ställen und verschlafen die bittere Kälte.
Ein Marder hat vor lauter Hunger am hellen Tag seine Angst überwunden und hat ein Huhn geholt. Jetzt stellen wir ihm Futter außerhalb vom Gelände hin und das nimmt er auch dankbar an. Aber wir haben noch andere Besucher nachts, die bei diesen Temperaturen kein Futter mehr finden. Aber auch diese werden versorgt und es kann schon passieren, dass das Futter mitsamt der Schüssel wegtransportiert wird, da es schon eingefroren ist. Und auch unsere vielen, vielen Vögel freuen sich jeden Tag über ein gefülltes Vogelhaus und fliegen fröhlich hier im Gelände umher.
Unsere Neuankömmlinge - Senso, Linda, Kimba und auch Jessy - fühlen sich sichtlich wohl. Linda und Kimba sind zwei ältere Hundemädchen und sind richtige Schmusebacken. Sie genießen ihr neues Leben im Haus und schlafen mit Wonne unter einer Decke.
Senso ist auch ein fröhlicher älterer Herr und erinnert mich sehr an unseren Plomber als er vor 4 Jahren hier ankam. Sensos Fell bekommt schon etwas Glanz und seine Augen schauen auch nicht mehr so traurig. Er ist superanhänglich und folgt mir auf Schritt und Tritt. Seine Futterschüssel putzt er täglich zwei Mal leer und ich denke er wird auch bald an Gewicht zulegen, denn er ist ein wandelndes Skelett mit Fell.
Und unsere Jessy aus Montenegro ist ein fröhliches Hundemädchen, die mit Rita und Patch um die Wette tobt und trotz gefrorenem Boden am Hang in Löchern buddelt. Man sieht ihr die Lebensfreude richtig an. Nora ist bei unserer Petra Weber in Böbing in Pflege und dafür möchte ich mich an dieser Stelle auch recht herzlich für die Hilfe bedanken.
Bilder folgen in den nächsten Tagen...
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27.12.2008
Notfälle, Notfälle, Notfälle
die in den nächsten Tagen auf den Gnadenhof kommen werden:

Nora

Jessy

Bimba, 12 Jahre jung wurde gegen einen Welpen ausgetauscht und sollte in der Tötungsstation landen.

Linda, 9 Jahre jung wurde ebenfalls entsorgt.
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24.12.2008
Senso ist da.

Es war noch sehr aufregend gestern spät am Abend. Birgit Zach (Deutscher Schäferhund Nothilfe), die gestern extra nach München gefahren ist um Senso und noch einen kleinen Spitz abzuholen, hatte in Karlsruhe-Rüppurr eine Autopanne und das Auto war nicht mehr fahrtüchtig. Also habe ich im Schweinsgalopp das proppevolle Auto ausgeladen, denn es war vom Futterkauf noch nicht geräumt. Und dann aber schnell nach Karlsruhe.
Dort angekommen, fuhr der ADAC gerade mit Birgit und ihrem Auto von dannen. So haben wir uns leider nicht mehr getroffen. Aber die Dame, die den Spitz in Empfang genommen hat, hat auf mich gewartet und Senso so lange betreut.
Gegen Mitternacht waren wir dann wieder hier auf dem Gnadenhof und es war ein friedliches Aufeinandertreffen. Doch Senso war müde und legte sich auch bald in der Küche im Erdgeschoss schlafen mit seiner Freundin Laila.
Senso ist ein wunderbarer Hund. Dankbar und sehr verträglich im Rudel. Einzig unsere alte Laila hat es ihm angetan. Er hat sich sofort in Laila verliebt. Zwei Oldies haben sich getroffen......
Senso ist allerdings sehr, sehr dünn, hat ein struppiges Fell und wir werden ihn nächste Woche unserem Tierarzt vorstellen, damit er eine Generaluntersuchung bei Senso vornimmt.
Wir werden weiter berichten.
Eines steht fest, Senso wird ein schönes Weihnachtsfest haben.
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23.12.2008
Wir wünschen allen Tierfreunden ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest.
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18.12.2008
Immer noch keine Spur von Aristo......
Am 23.12.2008 wird der alte Schäferhund Senso aus Nitra bei uns seinen Altersruhesitz beziehen. Senso hatte es nicht sehr gut in seinem bisherigen Leben. Wir hoffen, dass wir ihn etwas entschädigen können und ihm noch eine schöne Zeit schenken können.



Senso wird auf 10 Jahre geschätzt und hatte irgendwann einmal einen Unfall. Wir werden sehen, wie wir ihm helfen können.
Wer das Tierheim in Nitra (Slowakei) kennt, weiß wie schwer es die Hunde dort haben.
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15.12.2008
Freud und Leid liegen leider immer sehr eng beieinander. So auch heute:
Unser Aristo ist in Kronau entlaufen und irrt seit Freitag Abend irgendwo herum. Bitte wer ihn sieht, nicht versuchen, ihn einzufangen. Er ist sehr ängstlich Fremden gegenüber und würde sich nur noch weiter entfernen. Er hat auch Panik vor Maschinengeräuschen und vor Schüssen und Knallern.
Geben Sie uns bitte Bescheid. Telefone:
07259-92 56 83
07253-3006
Jetzt hatte er sich endlich eingelebt in seiner liebevollen Pflegestelle bei Sieglinde und ein unglücklicher Umstand führte dazu, dass er in Panik entlaufen ist.


Die gute Nachricht von heute:
Unser Ginger ist frei!!!!
Und Pansy, die jetzt über ein Jahr in unserer bayerischen Pflegestelle bei Petra Weber und Familie gelebt hat, hat endlich ein liebevolles Zuhause gefunden und ist bereits am Wochenende umgezogen.
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13.12.2008
Rita ist nach 634 Tagen endlich auf dem Gnadenhof angekommen. Heute morgen um 7 Uhr kam unsere Rita hier an. Erst war sie sehr verstört und ängstlich aber sie ist anhänglich und hatte großen Hunger.
Rita sollte eigentlich schon am 20. März 2007 auf dem Gnadenhof ankommen. Leider wurde sie in Ancona beschlagnahmt und jetzt endlich nach 634 Tagen konnte sie doch noch die Reise in die Freiheit antreten. Wir danken Mary, Maria und allen die mitgeholfen haben, diesen Kampf zu bestreiten und nicht aufgegeben haben.

Außerdem möchte ich mich bei Katja Reuter bedanken, die heute mitten in der Nacht losgefahren ist und Rita im Frankfurter Raum abgeholt hat.
Rita ist zwar dünn aber sie hat einen guten Appetit und wird sich sicherlich schnell hier einleben.
Jetzt warten wir noch auf unseren Ginger....
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06.12.2008
Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage und unseren Freunden eine friedliche Adventszeit ohne Stress und Hektik und einigen besinnlichen Momenten mit ihren vierbeinigen (und auch zweibeinigen) Familienmitgliedern.
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29.11.2009
Fourlies hat's geschafft. Siehe unter Zuhause gefunden.
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23.11.2008
Eine gute Nachricht: Rita - die auch seit 19. März 2007 in Ancona sitzt - ist frei. Maria (griech. Tierschützerin) darf endlich ihren Schützling abholen. Wir freuen uns sehr darüber, dass auch dieser Kampf endlich zu einem guten Ende gefunden hat. Wir werden weiter berichten.
Lediglich unser Ginger sitzt jetzt noch in Ancona fest und wir wissen nicht, wie seine Zukunft aussehen wird. Aber wir geben nicht auf...!!!
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22.11.2008
Das unglaubliche ist wahr geworden: Unser megascheuer Aristo ist bei Sieglinde Bartsch zu Hause seit 17.11.2008.
Da Aristo Probleme mit den Ohren hatte, war es an der Zeit, ihn einzufangen und zum Tierarzt zu bringen. Es gelang nach einiger Zeit, ihn ins Haus zu locken und die Türe zu schließen, damit er nicht mehr weglaufen kann. Er ließ sich ohne Probleme ein Geschirr anziehen und mit List und Tücke haben wir es geschafft, ihn ins Auto zu bringen. Beim Tierarzt hat er sich vorbildlich benommen. Er stand aber auch unter einem großen Schock. Aber er fühlt sich sichtlich wohl bei Sieglinde Bartsch und genießt es sicherlich mehr als jeder andere Hund, dass er in einem Haus ist und viel Aufmerksamkeit bekommt. Wir werden weiter berichten.


Aris genießt seinen ersten eigenen Korb mit Kopfkissen. Ich konnte mich selbst davon überzeugen, wie er sich im Haus bei Sieglinde bewegt und wie sehr er das Leben im Haus genießt. Es ist so schön, das zu sehen und zu erleben.
Von ganzem Herzen danke ich Sieglinde, die sich so sehr unserem Aristo annimmt.
Nani hat am 19. November ihr neues Zuhause bezogen.
Frieda ist glücklich in ihrem neuen Zuhause und hat sogar eine eigene Homepage:
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14.11.2008

ICH bin ein Streuner in Griechenland.
ICH habe keine Rechte auf:
Medikamente - tierärztliche Versorgung
Essen und Trinkwasser auf öffentlichen Plätzen
auf Adoption ins Ausland, damit ich auch die Liebe und das Leben in einer Familie kennen lernen darf
ICH habe das Recht zu:
Sterben auf den Straßen Griechenlands
Vergiftung und Misshandlung in Griechenland
Leiden bis an mein Lebensende an einer Kette ohne Schutz und Futter
VIELEN Dank HERR KILTIDIS für die Rechte und für die Zuwendung die SIE MIR erlauben.
(Und auch vielen Dank an Frau Garagouni, die blind und taub ist und voll Hass für das Elend der Tiere und alles daran setzt, dass die Tiere nicht in Familien leben dürfen im feindlichen Ausland.)
In was für einer Welt leben wir????
In der EU streiten sie sich, ob die Gurken krumm oder gerade sein müssen, wenn sie in den Handel kommen und EUROPAWEIT (WELTWEIT) wird das Recht der Tiere mit Füssen getreten.
Tiere verhungern, werden misshandelt für den Profit und werden gequält.
Griechenland wäre ein schönes Land aber hier werden die Rechte der Tiere nicht nur mit Füßen getreten sondern auch die Menschen angeklagt, die Abhilfe schaffen wollen mit diesen Missständen und die Tiere müssen ihr Leben dafür lassen und haben vorher unsägliche Schmerzen erleiden und erdulden müssen.
Es ist höchste Zeit, dass sich hier etwas ganz gravierend ändert und die EU endlich aufwacht und sich diesen Problemen ernsthaft annimmt.
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15.11.2008
Frieda und Nani werden in den nächsten Tagen in ihr neues Zuhause umziehen, Chloe ist heute in ihr neues Zuhause in Südtirol gezogen und Fourlies ist seit 14 Tagen hier auf dem Gnadenhof.
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23.10.2008 und 31.10.2008
(siehe nächsten Eintrag)
Der Alptraum ist zu Ende...
und ich fühle mich heute wie in Watte gepackt und von einer großen Last befreit. Die zweite schwere Last - neben Ancona-, die mich jetzt über mehr als 10 Monate belastet hat.
Ein harter, langer und nasskalter Tag liegt hinter uns und es ist vollbracht. Die Bauarbeiten sind beendet. Es fing pünktlich um 8.00 Uhr an. Vorher musste ich alle Hunde und Katzen versorgt haben und die Hunde - soweit möglich - eingesperrt haben bevor das schwere Gerät in den Hof fahren konnte. Nur Zeytin und Aristo liefen total verstört durch die Gegend und verstanden die Welt nicht mehr.
Sieglinde Bartsch war auch pünktlich um kurz vor 8 Uhr hier und wir standen bis abends um kurz nach 18.00 Uhr am großen Tor um das Tor immer zu öffnen für die LKWs und die Geräte. Es war ein Kommen und Gehen und zeitweise waren mehr als 10 Arbeiter hier auf dem Gelände. Die Elektriker setzen den Verteilerkasten für die Abwasserpumpe und legten die Leitung aus dem Haus heraus, die Baufirma hob eine riesengroße Grube aus um den Abwasserschacht dort einzubringen - vorher wurden noch einige, von mir mühsam gezogene Bäume niedergemacht (seufz) - und auch Betondecke der Klärgrube wurde weg geschlagen mit schwerem Gerät, die Grube geleert und die Rohre zum Schacht verlegt. Es war Akkordarbeit. Und es regnete den ganzen Tag.
Gegen späten Vormittag kam dann noch Yvonne Lubig direkt von ihrem Nachtdienst gefahren aus ihrer Heimat, dem Odenwald, und das war die Rettung, denn Aris und Zeytin hatten schon die Gelegenheit genutzt um aus dem Tor zu entwischen. Doch mit List und Tücke konnten wir die beiden wieder ins Gelände locken trotz des Lärms und der vielen fremden Männer.
Und am Nachmittag kam dann noch Frau Morstadt und ihre Tochter Martina und half tatkräftig am Tor mit. Zwischendurch musste ich ja auch die Hunde rauslassen und auf die Koppel führen, damit sie ihre Geschäfte erledigen können. In der Mittagspause waren dann alle für eine Viertelstunde zum Spielen im Hof, der total matschig und dreckig war. Aber es klappte vorbildlich mit den Hunden und alle ließen sich wieder in ihren Bereich bringen und warteten geduldig bis um kurz nach 18.00 Uhr endlich der letzte LKW und der Bagger, die alles noch mit Erde und mit Kies aufgefüllt hatten, den Hof verließen. Ich spritzte dann noch den gröbsten Dreck weg, damit ich nicht ganz im Matsch ersticke und die Hunde waren selig, dass der Spuk ein Ende hatte. Es bebte zeitweise schon das Haus als der Betonhammer die Betondecke aufschlug und Kasey und Eda wollten die Wohnung gar nicht verlassen.
Dann noch schnell alle Tiere füttern und mit einer Wärmflasche ins Bett, da ich weder meine Hände noch meine Füße am Abend gespürt habe. Der Rücken schmerzte vom vielen und langen Stehen in der Kälte und Nässe.
Aber es ist geschafft, ein Alptraum der mich mehr als 10 Monate verfolgt und beschäftigt hatte. Die Ungewissheit, wann wird es gemacht, wie wird es gemacht. wird der ganze Garten aufgegraben. Es wurde nie genau erklärt oder besprochen und alles war sehr vage und hing wie ein Damoklesschwert über mir. Was passiert mit den scheuen Hunden? Das war meine größte Sorge. Und vor allem - als mein Emek noch lebte - war es eine Horrorvorstellung, wie er diese Zeit überstehen würde.
Diese Sorgen haben mich jetzt wirklich mehr als belastet die letzten Monate und Wochen und ich kann niemanden sagen, wie froh ich bin, dass es endlich überstanden ist und wie stolz ich auf unsere Hunde war und bin. Und wie dankbar ich Sieglinde, Yvonne, Gertrud und Martina bin für ihre wirklich tolle Hilfe, denn ohne diese Hilfe hätte ich das niemals geschafft. Es war ein tolles Team und dafür möchte ich von Herzen danke sagen.
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21.10.2008
Und morgen früh kommt der Bagger und es wird wahrscheinlich so sein, dass ich hier im Schmutz und Dreck ersticken werde, denn es regnet ja. Drücken Sie die Daumen, dass alles ohne Komplikationen abgeht und wir nicht bis aufs Hemd nass werden. Ein harter Tag für uns und für die Tiere.....
Am 15. Oktober habe ich in meiner Not einen Hilferuf an alle unsere Mitglieder und Freunde des Gnadenhofes gesandt, mit der Bitte, uns bei der Bezahlung unserer Ölrechnung in Höhe von 3.400 Euro zu helfen, da ich den gesamten Betrag niemals zusammen bekommen kann, da die Einnahmen gerade so die Ausgaben für die Tiere wie Futter, Tierarzt und Unterhalt ausmachen und noch die KFZ-Steuer bezahlt werden muss, die Öltankwartung fällig ist und die Bremsen vom Auto repariert werden müssen.
Ich möchte mich an dieser Stelle schon einmal ganz herzlich bedanken bei:
Marion Beuthling, Ehepaar Steeger und Conrad, Ehepaar Kohlmann, Christine Zens, Andreas Diemer, Sylvia Berger, Günter Schulze, Ilona Mann, Monika Schulz und Roswitha Illg und Marcus Köpple, Ehepaar Ammann, Ehepaar Bieser, Petra Köbele und Armin, Michaela Beier-Seidl, Lena Scholz, Ehepaar Hasenfuss, Petra Selb, Julia Schirmer, Prof. Baudendistel, Yvonne Lubig, Katja Reuter, Monika Walz und Mary O'Connor und dem Tierschutzverein Bad Homburg, Frau Dernbach
für Ihre spontane Hilfe, die uns wirklich in der derzeitigen Situation sehr hilft. Von ganzem Herzen möchte ich mich bei allen bedanken, die uns in unserer Not nie alleine lassen.
DANKE.
31.10.2008
Vielen Dank an alle Spender. Es ist wirklich großartig, wie uns die Menschen in unserer Not zur Seite stehen. Dafür kann ich gar nicht oft genug DANKE sagen.
Und dank der großzügigen Spende des Tierschutzvereins Bad Homburg - Frau Dernbach - konnte die Rechnung für das Öl heute vollständig überwiesen werden und auch die KFZ Steuer und eine Abzahlung der Tierarztrechnung gleich dazu. Jetzt müssen wir noch etwas sparen für die Reparatur der Bremsen an unserem Auto und die Lieferung der Palette Katzenstreu. Aber auch das werden wir schaffen.
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11.10.2008
Chloe, Rudy und Nanni sind gestern angekommen.
Chloe ist bei Iris in Südtirol zur Pflege. Rudy und Nanni sind hier auf dem Gnadenhof. Leider konnte ich nicht alle Hunde aufnehmen, die gestern hier in Deutschland angekommen sind. Zwei unserer Junghunde (Poppy und Fifa) sind in einem Münchner Tierheim.

Chloe bei Iris

Rudy - ein fröhlicher junger Hundebube.

Nani, die Ruhige und Nachdenkliche. Ein liebes und sehr sanftes Hundemädchen.
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08.10.2008
WER KENNT DIESEN HUND?
Diese Hündin wurde heute an unseren Zaun angebunden vor dem Tor.


Diese ca. 3-jährige Hündin - nach dem Zahnstatus beurteilt - wurde heute um 14.45 Uhr hier auf unserem Parkplatz neben unserer Klingel am Zaun angebunden. Sie trug ein rot-schwarzes Kordelzughalsband mit Stopper. Sie war mit einer schwarzen Stoffleine angebunden. Ein Kleinwagen konnte noch gesehen werden, der Richtung Odenheim abbog.
Wer hat diese Hündin schon irgendwo gesehen und kann Angaben zu der Hündin machen?
Die Hündin hat ein gepflegtes Fell, ist in einem guten Zustand ist aber nicht gechipt. Die Hündin ist zutraulich und läuft gut an der Leine. Auch vermute ich, dass die Hündin entweder bald läufig wird oder eine Blasenentzündung hat.
Wir werden uns vorbehalten Anzeige zu erstatten, denn es wäre absolut nicht nötig, so sang- und klanglos einen Hund los zu werden.
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07.10.2008
Unsere kleine Foxy hat natürlich auch ihren großen Check up und wird Ende des Monats in der Tierklinik vorgestellt, die Spezialisten für Knochen sind. Das verkrümmte Beinchen macht Foxy nach einem Spaziergang von ca. 20 Minuten große Probleme und sie kann nur noch auf drei Beinen weiterlaufen.
Eda hat ihren Generalcheck heute beim Tierarzt erhalten und wir warten auf die Ergebnisse.
Unser blinder Kater Frosch hat heute alle restlichen Zähne gezogen bekommen, da diese total entzündet waren. Wir hoffen, er erholt sich wieder und wird wieder unser fröhlicher, motziger Frosch.
Patch wird am Donnerstag kastriert und wir auch General überholt.
Eine gute Nachricht gibt es noch: Am Samstag habe ich alte Schulfreunde getroffen, die seit Jahrzehnten Musik mit Leib und Seele machen. Die Begrüßung war sehr herzlich und wir haben verabredet, das Peter Fuchs und Harald Braun im Frühjahr ein Benefiz Konzert zu Gunsten der TSGR veranstalten werden.
Wer einen kleinen Vorgeschmack auf die Musik haben möchte, kann hier ein Video bei You tube anschauen. Das Konzert "Rock on Dorlach" in der Traube vom Samstag - kleine Ausschnitte davon.
http://de.youtube.com/watch?v=6jx1UDC7b8U
Ich freue mich riesig darüber, denn Peter und Harald - Absent Minded - haben sehr viele Fans und es werden vielleicht noch andere Gruppen auftreten. Wir lassen uns überraschen und sind uns sicher, es wird ein tolles Fest.
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04.10.2008
Bitte schauen Sie unter dem Link: Ancona
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24.09.2008
Die Bauarbeiten beginnen heute.....
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20.09.2008
Bis auf unbestimmte Zeit ist der Gnadenhof für Besucher geschlossen.
Es werden selbstverständlich die Vermittlungen der hier lebenden Tiere von statten gehen - NEUAUFNAHMEN können leider in der nächsten Zeit keine mehr stattfinden.
Dies ist leider aus persönlichen Gründen in der nächsten Zeit notwendig. Um hier eine Erklärung abzugeben: es werden umfangreiche Bauarbeiten - die von der Gemeinde angeordnet sind (Anschluss an das öffentliche Kanalisationsnetz) hier auf dem Gelände stattfinden und da ist es unmöglich, neue Hunde oder andere Tiere hier aufzunehmen.
Die finanzielle Situation macht es erforderlich, dass ich - um die Kosten der Baumassnahmen bezahlen zu können und auch um den Heizöltank zu füllen für den Winter - einen bezahlten Job annehme.
Außerdem ist meine gesundheitliche Situation derzeit leider nicht so gut, dass ich die Arbeit (Betreuung und Versorgung der ca. 100 Tiere hier und Aufrechterhaltung des Gnadenhofes und des Vereins) in dem Umfang weiter mache, wie in den letzten 12 Jahren.
Ich bitte um Ihr Verständnis.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das örtliche Tierheim in Bruchsal.
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13.98.2008
Der Herbst kommt mit großen Schritten und mit ihm kommen wieder die armen kleinen Katzenbabys, die niemand möchte und die einfach weggeworfen werden. So wurden diese Woche zwei kleine, ca. 2 Wochen junge Katzenkinder gebracht, die ein aufmerksamer Herr auf einem Parkplatz gefunden hat. Von einer Katzenmutter weit und breit nichts zu sehen und auch keine Häuser dort, dass man davon ausgehen könnte, die Mutter hat die Tiere dort abgelegt. Es ist ein kleiner schwarzer Bube und ein kleines Tigerchen. Beide benötigen jetzt mehrmals täglich ihr Fläschchen und ich hoffe, dass die beiden Katzenkinder es schaffen werden.
Gestern wurde während ich Tierfutter einkaufen war, ein bis auf das Skelett abgemagertes schwarz-weißes Katzenkind von ca. 7 Wochen in Tiefenbach gefunden und von aufmerksamen Männern gefangen und zu uns gebracht.
Als ich mit meiner Ladung nach Hause kam, sah ich einen Transportkorb in der Futterküche stehen. Darin ein total verstörtes und abgemagertes kleines Etwas. Sofort machte ich dem kleinen Katerchen ein kuscheliges Bett mit wärmender Bettflasche und da es Untertemperatur hatte wurde es noch vor eine Infrarotlampe gestellt, was der Kleine sichtlich genießt. Nassfutter nimmt er schon in ganz kleinen Mengen zu sich, bekommt aber zusätzlich noch mehrmals täglich ein Fläschchen mit Mutter-Ersatzmilch und wenn man den kleinen Mann jetzt streichelt, beginnt er schon ganz leise zu schnurren.
Da es in der Nacht und auch heute doch sehr kühl und nass ist, hätte diese kleine Katze die Nacht sicherlich draußen nicht mehr überlebt.
Wir danken den Findern für ihre Aufmerksamkeit und ihre Fürsorge, uns diese Katzenkinder zu bringen, damit sie eine Chance auf ein glückliches Katzenleben erhalten.
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10.09.2008
Das Gästebuch musste geschlossen werden, da in den letzten Wochen täglich über 100 Einträge (nicht gerade von der feinsten Art und Weise und Spams) eingegangen sind und es täglich schlimmer wurde.
Die bisherigen Einträge können Sie unter dem Link: Altes Gästebuch lesen. Neue Einträge in unser Spam gesichertes Gästebuch können Sie unter dem Link: zum Gästebuch eintragen. Es ist allerdings jetzt erforderlich, dass ein Code - der nach dem Eintrag erscheint - eingetragen werden muss. Dies dient der Sicherheit unseres Gästebuches vor manchen gestörten Menschen, die eine Freude daran haben, andere mit unqualifizierten Einträgen und Spams ärgern zu wollen.
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02.09.2008
Falls Sie uns in den letzen Tagen e mails zugesandt haben, kann es sein, dass diese verloren gegangen sind, da der PC leider seinen Dienst verweigert und heute, nachdem er jetzt seit letzten Mittwoch keine Verbindung mehr zu T-Online hergestellt hat, zur Reparatur muss. Das bedeutet, dass wir diese Woche wahrscheinlich nicht mehr online erreichbar sein werden.
Und wieder weinte der Himmel gestern als ich unseren kleinen Jacky erlösen lassen musste nach 9 Wochen, die er hier noch glücklich war und schmerzfrei. Doch leider hat Jacky seit über 10 Tagen immer weniger oder gar nicht mehr gefressen (auch die feinsten Leckereien hat er verweigert) - auch seine Tabletten in Leberwurst hat er nicht mehr genommen und er war nur noch ein kleiner Schatten. Er hatte innerlich Schmerzen und ich konnte ihm nicht mehr helfen....

18.08.2008
Das Vermächtnis von Emek, Mohawk, Plomber, Opi, Mattula und allen anderen Freunden, die hinter der Regenbogenbrücke warten:
Bueno wird bei uns einziehen. Er stand schon auf der Liste der Tötungen und da er ein sehr großer Hund ist, hatte er wenig Chancen auf eine Vermittlung. Spontan habe ich zugesagt, diesem sanften Riesen ein Zuhause hier auf dem Gnadenhof zu geben. Er wird voraussichtlich am Freitag hier eintreffen auf dem Gnadenhof:

Bueno wirkt sehr traurig und wir hoffen, dass wir ihm die Lebensfreude wieder geben können. Er vereint ein wenig von Plomber, Mattula und vielleicht und hoffentlich von der Gelassenheit von Mohawk und der Fröhlichkeit von Emek.
Herzlich willkommen Bueno. Auch wenn das Herz noch sehr schwer ist...


Bueno ist da.... und sehr lieb und riesengroß!!!!
12.08.2008
Und der Himmel weint.......

Siehe bitte Regenbogenbrücke.
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04.08.2008
Gute Nachrichten: Unsere Mina ist wohlbehalten hier angekommen und fühlt sich "pudel"wohl. Und auch Zeta ist auf dem Gnadenhof angekommen. Mehr Infos hierzu in den nächsten Tagen.


Mina schon mittendrin - kurz nach ihrer Ankunft hier auf dem Gnadenhof

Koula muss auch schauen, wer die Neuen sind.

Und unser Charmeur Snowy gibt Küsschen.

Mina am 2.8.2008 auf dem Gnadenhof
Jetzt benötigen wir IHRE HlLFE. Bitte lesen Sie das Schreiben der griechischen Tierschützer und unterstützen Sie unsere Arbeit.
Hier sind drei Petitionen aufgeführt und für jede benötigen wir IHRE Stimme und IHRE AKTIVITÄT. Bitte machen Sie mit, denn jede Stimme zählt.
Petition EINS: Bitte senden Sie an die unten angegebene e-mail Adresse Ihr Foto mit Ihrem Vierbeiner - wie unten beschrieben.
P A N H E L L E N I S C H E R T I E R S C H U T Z B U N D
E r m o u - S t r . 1 1 8 , A t h e n 1 0 5 5 4 , F a x : 2 1 0 6 7 5 3 5 3 3
email:
info@pf o .gr , h t t p ://www.pfo.gr

D I E VERURTEILEN SIE !
W I R RETTEN SIE !
Wenn Gleichgültigkeit ein Verbrechen ist,
wie soll dann die Verhinderung des Tierschutzes charakterisiert werden?
Liebe Familien und Freunde der Tiere,
wenn Sie glauben, dass es Recht jedes Bürger ist
- ein herrenloses Tier von der Strasse oder einem Tierschutzverein zu adoptieren,
- ein Tier von der Strasse einzusammeln mit dem Ziel, dass dieses die Familie findet, die es
verloren hat oder jemanden, der es adoptiert.
- mehr als 2 Hunde und Katzen zu besitzen
- dass ihm erlaubt wird, mit all seinen Tieren zu reisen
dann kommen Sie mit uns, um unsere Stimmen zu vereinen, damit wir diese
Rechte, die von der Griechischen und Europaeischen Gesetzgebung festgelegt
sind, verteidigen.
Das Ministerium für landwirtschaftliche Entwicklung versucht jedoch, uns diese Rechte
abzuerkennen, indem es Rundschreiben herausgibt, die im Widerspruch zur Gesetzgebung
stehen und die zuständigen Dienststellen in die Irre führen.
Was wir von Ihnen verlangen, damit wir diese selbstverständlichen Rechte verteidigen, ist,
dass sie an der Protestaktion teilnehmen, die wir starten unter dem Titel:
"
DU HAST ES VERURTEILT- ICH HABE ES GERETTET"Zum diesem Zweck bitten wir Sie, uns ein Foto,
auf dem Sie mit Ihren Tieren zu sehen sind, zu
schicken und auf dem Sie die Hand zum Gruß
erhoben haben (ähnlich wie auf unserem Logo),
damit diese Gleichheit in der Haltung den
Zeitpunkt und den Zweck beweist, für den das
Foto gemacht worden ist.
So beweisen wir, dass die adoptierten Tiere glücklich mit ihren Familien leben zum Protest
gegen jene, die das Gegenteil behaupten und wollen, dass die Tiere auf den Strassen
sterben.

Schicken Sie uns bitte IHR Foto mit Angabe Ihrer Daten per E Mail an protest@pfo.gr
Petition ZWEI: Boykottieren Sie Griechenland solange, bis sich endlich die Zustände und Umstände für die dort lebenden Tiere geändert haben. Erst dann wird dieses Land begreifen, dass es verantwortlich ist für die Tiere und auch Maßnahmen ergreifen, die schon Jahrzehnte überfällig sind.
http://www.thepetitionsite.com/1/greece-ignoring-animal-welfare-laws
Petition DREI: Diese
Petition ist sehr wichtig, denn wir wollen, dass das Elend endlich gestoppt
wird und wir solche Bilder aus einem zivilisierten EU-Land nicht mehr sehen
müssen. Bitte unterstützen SIE uns hier mit IHRER Unterschrift.
http://www.thepetitionsite.com/petition/848180770
Dieser Hund - jetzt Leo genannt - wurde am 15. Juli auf Poros gefunden. Verbrannt und dem Tod sehr nahe. Leider ist das kein Einzelfall. Bei you tube ist ein Video veröffentlicht von einem griechischen Mitbürger, der gefilmt hat, wie er selbst einer Hündin, die vor seinem Haus nach Futter suchte, heißes Öl übergeschüttet hat. Darauf war er auch noch stolz und hat das Video bei You Tube veröffentlicht.
Leider behaupten noch immer einige Griechen, dass es das in IHREM Land nicht gibt und wir alle diese Bilder manipulieren. Doch wir könnten hier tausende von Horrorbilder von misshandelten Hunden einstellen. Wir müssen diesen Menschen, die die Welt nicht mit offenen Augen ansehen und das Leid der Tiere nicht sehen im eigenen Land, den Kampf ansagen und auf Griechenland und die Politiker einwirken, dass sich diese Umstände ändern und endlich ein artgerechtes Leben für diese Tiere geschaffen wird und nicht die Tierschützer angegriffen werden und als Kriminelle dar gestellt werden sondern die Tierquäler angeprangert werden und die Gesetze endlich greifen, die es ja gibt aber nicht umgesetzt werden.
Griechenland muss begreifen, dass es ein großes Problem hat und selbst dieses Problem auf eine menschenwürdige Art und Weise lösen muss und den Tieren endlich ein tiergerechtes Leben zusichert und umsetzt und wir nicht täglich mit Horrormeldungen und Horrorbildern konfrontiert werden müssen.

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20.07.2008
Unser Rechner muss dringend zum TÜV. Es haben sich anscheinend einige Dinge eingeschlichen - trotz kostenpflichtigem Antivirprogramm - und deshalb kann es sein, dass wir die nächsten Tage nicht online und erreichbar sein werden.
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08.07.2008 u. 18.07.2008
Ein Bus ist gefunden. Danke an das Ehepaar Kohlmann.
Da wir schon wieder umdisponieren mussten, haben wir einen Unternehmer beauftragt, der einen großen Transporter mit Klimaanlage mit Boxen hat und die Strecke auch noch für uns zu einem günstigen Tarif fährt. Es werden vielleicht noch die Hunde von der Arche e.V. (2 Hunde von 3 beschlagnahmten sind frei) mitfahren können.
Herzliches Dankeschön an: Ehepaar Blattmann, Ehepaar Reiter, Versicherungsbüro Knuth, Ehepaar Bieser, Katja Reuter und Conrad und Ehepaar Steeger. Maria Kündiger, Kerstin Janetzko únd dem Ehepaar Ammann. Manfred Weber, Andreas Diemer und Monika Schulz. Monika Walz, Ehepaar Hasenfuss und Birgit Lohrbeer, Edeltraud Kohlmann, Renate Jäger und Susanne Fix, Sonja Neufeld, Heidrun Apitz und Ilona Kull.
Die neuesten Ereignisse haben wir Ihnen per mail zugesandt, da wir diese nicht auf unsere HP setzen wollen im Moment. Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns, wir werden Ihnen diese gerne beantworten. 18.07.2008
06.07.2009
Das unglaubliche ist wahr: 59 Hunde die in Ancona seit 19. März 2007 (von 102 Hunden) beschlagnahmt sind, werden freigelassen!!!!!!
Unsere Eda, Mina, Rita, Foxy und Patch sind bei den Glücklichen. Nur unser Ginger hat noch nicht den Stempel der Staatsanwaltschaft. Wieso ist eigentlich unverständlich, denn Patch und Ginger sind Brüder und haben identische Papiere. Lediglich die Microchipnummern sind selbstverständlich verschieden. Aber auch das wird sicherlich noch geklärt werden können.
Wir wissen, dass eine große Stiftung aus der Schweiz mit ihren Anwälten in Verhandlungen mit der italienischen Staatsanwaltschaft war und sich um die Freilassung der beschlagnahmten 102 Hunde bemüht hat und noch weiter bemüht. Dafür danken wir diesen Menschen von ganzem Herzen und auch unseren griechischen Partnern, die unermüdlich daran gearbeitet haben und die Hoffnung auch nie aufgegeben haben. Ebenso wie ich mich persönlich noch bei Iris aus Italien bedanken möchte, die auch in den letzten Monaten so viele Telefonate für uns erledigt hat und uns so sehr geholfen hat, damit wir Auskünfte von den italienischen Behörden erhalten haben.
Mehr Infos unter dem Link oben unter: Ancona
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05.07.2008
Gestern war ich mit Kasey und dem kleinen Jacky in der Tierklinik in Wiesloch. Die Metallschiene bei Kasey sitzt gut und die Knochen haben sich schon wieder gebildet. Leider heilt die Narbe nicht ab, da Kasey sich permanent daran schleckt. Aber einen Halskragen können wir ihr hier nicht anziehen, denn dann hat sie noch mehr Probleme mit der Fortbewegung. Aber wir werden eine Lösung finden.
Der kleine Jacky wurde auch geröntgt. Es stellte sich heraus, dass er einen Beckenbruch hat, der schon sehr alt sein muss und schon total schief zusammen gewachsen ist. Wie viele Schmerzen musste dieser kleine Hund ertragen? Sein Herz weist eine Veränderung auf. Aber wir werden es trotzdem wagen, die Zähne in den nächsten Tagen sanieren zu lassen, da diese Entzündungen im Mundbereich auf die Nieren gehen können.
Nächsten Montag wird unser Tierarzt hier vor Ort kommen und auch Laila gründlich untersuchen. Aber die Schmerzen können wir den Hunden nur noch mit Schmerzmittel nehmen.
Sie tippeln aber fröhlich im Gelände umher und wenn sie mich nicht sehen, weint der kleine Jacky wie ein Baby und Laila heult wie ein Wolf.
Vielleicht können wir ihnen noch ein paar schöne Monate oder Jahre hier auf dem Gnadenhof schenken. Das haben diese beiden sehr liebenswerten und anhänglichen Hunde mehr als verdient.
30.06.2008
Heute ist der Tag der alten Hunde. Aber leider ist dieser Tag für diese Hunde nicht sehr erfreulich. Heute kamen mehrere Anrufe mit der Frage, ob wir Hunde aufnehmen können.
Es handelte sich durchweg um alte Tiere. Die Geschichten dazu möchte ich mir ersparen zu erzählen. Nur eines sei gesagt: die zwei Hunde, die seit heute hier wohnen, sind in einem so schlechten Allgemeinzustand und so verwahrlost, dass einem Grausen kann.

Laila ist angeblich 14 Jahre alt. Sie hat hochgradige HD, keinen einzigen Beinmuskel, die Zähne total verwahrlost. Die Ohren voll mit Milben. Sie hört nichts mehr. Große Liegeschwielen an den Gelenken und man kann jede Rippe ohne Probleme zählen. Das Fell auch nicht gepflegt. Die Augen verklebt.

Laila wurde erst einmal gekämmt und die Ohren gereinigt, soweit das im Moment ohne Probleme möglich ist, da sie große Schmerzen hat.

Beide Hunde haben sich erst einmal über das Futter hergemacht, denn sie hatten auch schon längere Zeit nichts zu Fressen bekommen.

Der kleine Jacky - ebenfalls über 14 Jahre alt - sieht ebenso verwahrlost aus und auch seine Zähne sind nur Ruinen. Außerdem kann er das rechte Hinterbeinchen überhaupt nicht mehr benutzen. Angeblich hat er diese Verletzung aber erst seit letzte Woche.

Wir haben den kleinen Mann gleich dem Tierarzt vorgestellt. Es wird ein Bänderabriss vermutet und die Verletzung muss schon älter sein, da auch Jacky keinerlei Muskeln mehr in den Hinterbeinen hat und speziell im rechten Hinterbein überhaupt kein Muskel mehr vorhanden ist. Sein Herzchen zeigt eine Veränderung - altersbedingt - und so werden wir in den nächsten Tagen erst einmal die Zähne sanieren lassen, die fälligen Impfungen vornehmen lassen und die Ursache für die Verletzung des Hinterbeines abklären.
Impfausweise oder dergleichen wurden uns nicht ausgehändigt.
Es ist schon sehr traurig zu sehen, wie auch hierzulande die Tiere manchmal auf der Strecke bleiben und alles klaglos erdulden.
Wir werden versuchen, den beiden noch eine gute Zeit hier zu geben. Ob es uns bei Laila gelingt, wissen wir leider noch nicht, da wir erst in den nächsten Tagen zum Tierarzt mit ihr gehen können.
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29.06.2008
Keine guten Nachrichten aus Griechenland.
Lesen Sie bitte die unten aufgeführte Verordnung der griechischen Regierung. Es bedeutet das Aus für den Tierschutz in Griechenland und der Tod von Tausenden von Hunden und Katzen. Die Lage ist sehr ernst.
Über weitere Maßnahmen werden wir Sie sofort informieren.
GRIECHISCHE DEMOKRATIE Athen, den 24.06.2008
Landwirtschaftsministerium Prot.Nr. 258864
Gen.Direktion fuer Veterninaermedizin
Direktion fuer Gesundheit der Tiere
Veterninaer-Gesundheitswesen an die
In der Tabelle Aufgefuehrten
Verteilungskontrolle
Adresse: Acharnon 2 101 76
Informationen: M. Fotinopoulos
Tel. 00 30 210 2125713
Fax; 00 30 210 8252673
E Mail-Adresse: ka6u047@minagric.gr
Betr: Illegale Tiertransporte
Aufgrund von Informationen und Unterlagen, ueber die unsere Dienststelle verfuegt, wird festgestellt, dass koordinierte Anstrengungen zur illegalen Ausfuhr herrenloser Tiere in andere Laender der Gemeinschaft, in grossem Massstab und von vielen Flughaefen, Haefen und Ausgaengen aus dem Land aus auf dem Landweg durchgefuehrt werden.
Diese Personen stellen sich gewoehnlich als "Tierfreunde"dar, die die Tiere
zur Adoption fuer ein besseres Leben verschicken.
Unser Land hat seit einiger Zeit viele erstmalige Massnahmen zum Schutz der Streuner ergriffen und im Zusammenhang mit der Gesetzgebung der Gemeinschaft sorgt es fuer deren bestmoegliches Leben
Wir lenken die Aufmerksamkeit aller Traeger darauf, auf keinen Fall irgendwelchen Aufrufen von tierschuetzerischen Gefuehlen, Androhung von Klagen wegen "Verursachung von Hindernissen" Glauben zu schenken sondern den Gesetzeswortlaut getreu zu befolgen.
Sie muessen wissen, dass manche dieser Tiere wahrscheinlich von ihren Besitzern entwendet wurden.
Zur Unterstuetzung der Kontrollorgane, die mit der Veterninaergesetzgebung nicht sehr vertraut sind, bringen wir Ihnen nachstehend kurz die wichtigsten Punkte der entsprechenden Verordnungen zur Kenntnis:
Jeder Grieche darf bis zu 2 Haustiere (Hunde oderKatzen) halten (Gesetz 3170?2003, Art. 6)
Jedes Haustier muss eine elektron. Kennzeichnung aufweisen, die mit seinem EG-Pass uebereinstimmen muss, der die ISO-Kodifizierung von Griechenland aufweisen muss, sofern dieser von einem griechischen Tierarzt ausgestellt wurde. Der Name des Bezitzer muss im
Pass angefuehrt sein. Die oeffentlichen und privaten Tieraerzte jeder Praefektur verfuegen ueber Kontrollgeraete fuer die Kennzeichen-Nummern, die in jedem Pass aufgefuehrt sind, so dass das Tier mit dem Pass konform geht.
Ein Reisender kann mit seinen (hoechstens) zwei Haustieren reisen. Eigentuemer der Tiere duerfen keine Tierschutzvereine oder andere juistische Personen sondern nur natuerliche Personen sein (G 3170, Artikel 7)
Die Reise darf als Zweck nicht einen Besitzerwechsel der Tiere, sei es als Schenkung oder Kauf (Regel 998/2003/EK Artikel 3) zum Zweck haben.
Bei der Passkontrolle des Reisenden, wenn dieser ein Haustier mit sich fuehrt, muss auch der Pass der Tiere, die dieser befoerdert, und der Name des Besitzers kontrolliert werden, der mit dem des Reisenden uebereinstimmen muss.
Ein Begleiter, Ersatzperson des Besitzers, kann Tiere begleiten, die einem anderen Besitzer gehoeren, sofern er eine schriftliche Vollmacht fuer den Transport hat, die mit den Daten des Besitzers im Pass des Tieres uebereinstimmen
Die Vollmacht muss von der zustaendigen Behoerde hinsichtlich der Originalitaet der Unterschrift beglaubigt sein.
Wenn ein Grieche ins Ausland reist, muss dieser eine eidesstattliche Erklaerung unterschreiben, dass er seine Tiere wieder zurueckbringt.
Besitzer von Hunden, die mit ihrem einen oder zwei Tieren abreisen nur mit der einfachen Verwendung derer Paesse auf Reisen mit ihren Haustieren und dann ohne die Tiere zurueckkommen, mit denen sie abgereist sind, muessen wegen der illegalen Uebergabe ihres/ihrer Tiere an andere Eigentuemer kontrolliert werden, ausser wenn sie den Tod ihres Tieres nachweisen koennen.
Die Kontrolle erfolgt stichprobenartig nach 10 - 20 Tagen ab Abreise unter Zugrundlegung der eidesstattlichen Erklaerungen, die bei derAbreise verfasst wurden.
Die Streuner werde von den Gemeinden ueberwacht, die vom Landwirtschaftsminiterium finanziert werden fuer deren Einsammlung, Kastration und Wiederaussetzung in deren natuerlichen Umgebung (Gesetz 3170/03, Art. 7)
Die Adoption eines Streuners muss mit Schreiben der Gemeinden bewiesen werden (Ministerieller Beschluss 280239/2003)
Die Gemeinden muessen mit Verantwortung, Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein die Abtretungspapiere ausfuellen; es wird die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen darauf gelenkt, dass die Uebertragung an Privatpersonen geprueft werden.
Eine Person (Grieche oder Auslaender) kann bis max. zwei Tiere adoptieren
Die Adoption mit dem Zweck einer weiteren Adoption ist ein Vorgehen, das sorgfaeltig geprueft werden muss.
Waehrend des Transports muessen die Tiere vom dem Pass, der im Art. 5 der Vorschriften (EK 998/2003) vorgesehen ist, begleitet werden.
In anderen Faellen wird die Befoerderung als Handel bezeichnet und es muessen die Bestimmungen des Art. 10 des Praesidialdekrets 184/1996 (Hygiaenekontrolle) eingehalen werden.
Gewerbsmaessiger Transport
Wenn auch nur ein Tier ohne Begleitung reist (Cargo) stellt das eine gewerbsmaessige Befoerderung dar und dieses muss vom Pass und hygiaenepolizeilicher Genehmigung, die von der zustaendigen tieraerztlichen Dienststelle der Praefektur, von der das Tier abgeschickt wird, ausgestellt wird, und einer Traces-Benachrichtigung (92?65?EG Praesidialdekret 184/96 A 137), begleitet werden.
Der Versand von Tieren, die vom Besitzer oder Begleiter begleitet werden, und deren Anzahl 5 uebersteigt, koennen nur als Handelstransport abgewickelt werden und es ist daher die hygiaenepolizeiliche Genehmigung der griechischen, tieraerztlichen Behoerde vom Ort des Versands und des Empfangshaendlers erforderlich.
Wenn dieEmpfaenger von Handelstransporten mehr als einer sind, ist eine Genehmigung fuer jeden einzelnen Empfaenger erforderlich.
Im Falle dass Obiges Zweifel hervorruft oder wenn der
Kontrollbeamte Schwierigkeiten bei der Beschlussfassung hat, wird dieser
gebeten, sich mit den tieraerztlichen Dienststellen der Praefektur oder der
Grenzstation lt. beiliegendem Katalog in Verbindung zu setzen.
Wenn der Rat eines Tierarztes zu diesem Zeitpunkt nicht moeglich ist, muessen die Tiere zurueckgehalten werden, bis das Eigentum oder Herkunft dieser Tiere festgestellt werden kann und es moeglich ist, eine verantwortliche Meinung von einem staatlichen Tierarzt zu bekommen. Die Daten des als BesitzerAngegebenen muessen zur Einsicht der Dienststellen bis zur endgueltigen Beschlussfassung bereitgehalten werden
Die Uebertreter obiger Gesetzgebung werden mit den Bedingungen des Gesetzes 2538/97, A 242, Art. 13 geahndet.
Der Landwirtschaftsminister
Konstantinos Kiltidis
Verteilersliste:
1. Tieraerztliche Direktionen des Landes
2. SYKE des Landes
3. Zivilflugfahrt, Direktion Flughaefen, 16610 Glyfada, P.O.Box 70360
4. Ministerium fuer Handelsschiffahrt, Hafenpolizeidirektion, Gr. Lampraki 150, 18536 Piraeus
5. Handelsminiterium, 19 Direktion fuer Zollabwicklungen, Karageorgi Servias 10
6. Innenminiterium, Stadiou 27, 10183
Direktion fuer polizeiliche Grenzkontrollen
Gemeinden Griechenlands
7. Panhellenischer Tierarztbund, Halkokondyli 15, Athen
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19.06.2008
Es gibt leider viele Suchmeldungen von Katzen, die in den letzten Tagen spurlos verschwunden sind. Deshalb meine Bitte an Sie: Wenn Sie ein Tier finden, bitte informieren Sie die Polizei, das Ordnungsamt der Gemeinde und die umliegenden Tierheime und Tierschutzvereine.
Schmerzlich vermisst wird auch eine Siba Inu Hündin im Kreis Sinsheim. Bitte schauen Sie unter die Rubrik
Gesucht/Gefunden.
Dort ist eine detaillierte Beschreibung und ein Bild eingestellt.
Bitte halten Sie die Augen auf und informieren Sie uns, wenn Sie ein Tier sehen, das nicht in Ihre Gegend gehört.
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18.06.2008
Aufregende Tage liegen hinter mir, denn seit unser Mo über die Regenbogenbrücke gegangen ist, war unser scheuer Aristo total durch den Wind. Mo war der Chef und jetzt stimmte gar nichts mehr in der Rudelführung. Aristo war total verunsichert und hat dies auch den Neuankömmlingen gezeigt. In all den Monaten seit Januar 2007 war Aristo ein unauffälliger Hund. Da die Auseinandersetzungen auch mit Welpen und Hündinnen stattgefunden haben und nicht sehr zimperlich waren, musste ich eine Lösung finden um wieder Frieden hier zu haben im Rudel. Das Altrudel wurde nicht attackiert nur die Neuen.
Nach vielen mails und vielen Telefonaten fand ich schließlich Hilfe beim TSV Ettlingen - Frau Esser. Auch unsere Tierpension, Frau Balzer, hätte Aristo vorübergehend aufgenommen. So entschloss ich mich zu dem schwerwiegenden Schritt Aristo an den TSV Ettlingen zu übergeben, damit er endlich eine Chance auf ein gutes Zuhause hat.
Doch wieder war es Schicksal und ich redete bei meinem Besuch bei unserem Tierarzt, der Alvin noch durchcheckte, mit Birgit Schumacher, die dort arbeitet. Sie sagte spontan zu, Alvin in Pflege zu nehmen. Wir mußten nur noch Herrn Schumacher überzeugen - was uns aber gelang.

Also fuhren wir mit Alvin zu Birgit nach Hause, wo schon Lilly Fliegenohr wartete, die vor drei Jahren von uns an die Familie Schumacher vermittelt wurde. Auch Lilly war ein sehr schüchternes und scheues Mädchen. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Sie freute sich, endlich einen Kumpel zu haben und Alvin beäugte alles etwas skeptisch. Doch es ist eine Fügung, dass es sich so entwickelt hat und ich mir jetzt keine Sorgen machen muss, wie es Alvin geht und ich weiß, dass er im Hause Schumacher große Fortschritte in der Entwicklung machen wird und damit große Chancen auf ein gutes Zuhause kommen werden.

Vielen Dank an die Familie Schumacher für diese große Hilfe. Und auch an Frau Balzer und Frau Esser, für die spontanen Hilfsangebote.
Heute stand ein Mann vor der Türe des Gnadenhofes und brachte uns zwei Katzendamen in einem Karton!!
Die Katzen saßen total verstört in dem Karton. Als ich sie umsetzte in die Transportboxen konnte ich mit einem Griff fühlen, dass sie total verfilzt sind und eine Rasur bis auf die Haut notwendig sein wird.
Jetzt sitzen die beiden bildhübschen Halbperser Katzenmädchen erst einmal in einem separaten Zimmer, damit sie zur Ruhe kommen können, bevor wir die notwendigen Impfungen, Entwurmung, Bluttests und die Rasur vornehmen werden.

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09.06.2008
Unsere "Neuen" sind da. Iris und Terry sind wohlbehalten heute Abend auf dem Gnadenhof angekommen.
Siehe unter Vermittlung Hunde.
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28.05.2008
Ich suche dringend eine zuverlässige Kraft, die gut mit Tieren umgehen kann und stundenweise (vorzugsweise Mittwoch Nachmittag und nach Bedarf) hier tatkräftig anpacken kann gegen Bezahlung auf 400 Euro Basis in Dauerstellung.
Außerdem einen kräftigen, zuverlässigen und kompetenten Mann, der aushilfsweise hier Gartenarbeiten und andere Handwerksarbeiten ausführen kann. Ebenfalls gegen Bezahlung.
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20.05.2008 und 22.05.2008 und 25.05.2008
Snowy hat es geschafft und seine Blutwerte haben sich stabilisiert. Snowy hatte eine sehr oft tödlich endende Viruserkrankung und es war ein harter Kampf von den Ärzten und Snowy, der aber gewonnen wurde. 25.05.2008
Nach 4 Tagen die Snowy und ich in der Tierklinik (bis zu 7 Std. täglich) verbracht haben, kann man ein bisschen Entwarnung geben. Die Blutwerte haben sich etwas gebessert aber jubeln können wir noch nicht. Die nächsten Untersuchungen in den nächsten Tagen werden zeigen, ob Snowy ein Kämpfer ist und endlich ein schönes Leben in Deutschland führen kann oder nicht. Aber ich bin optimistisch, denn er frisst schon wieder ein bisschen Huhn mit Reis und auch seine Teilnahmslosigkeit ist nicht mehr ganz so stark. Drücken Sie die Daumen, dass wir den Kampf gewinnen. 22.05.2008

Snowy ist ein tapferer Patient und lässt alles über sich ergehen und bleibt auch richtig schön liegen bei den stundenlangen Infusionen.

Lena, die Praktikantin aus Mannheim, hat mich ab und zu abgelöst und auf Snowy aufgepasst, dass die Infusionen auch richtig laufen und Snowy liegen bleibt. Danke Lena.
Leider gibt es schon wieder schlechte Nachrichten. Snowy, der erst letzten Freitag hier angekommen ist, ist leider schwer krank und ich war heute den ganzen Tag in der Tierklinik mit ihm. Er hat seit Sonntag nichts mehr gefressen und war nur noch apathisch herum gelegen. Der Besuch beim Tierarzt gestern hat leider keine Änderung gebracht und deshalb habe ich heute morgen entschieden, mit ihm in die Tierklinik zu fahren. Auch am Mittwoch und Donnerstag werde ich von morgens bis spät nachmittags in der Klinik mit ihm sein. 22.05.2008

Da Snowy sowieso nur 19,5 kg bei einer Schulterhöhe von 60 cm wiegt und nur Haut und Knochen ist, hoffen wir, dass er trotzdem die Krankheit übersteht. Er bekommt jetzt täglich Infusionen und die Blutwerte werden stündlich gemessen. Wir hoffen sehr, dass Snowy es schaffen wird. Sie können mich deshalb auch in den nächsten Tagen so gut wie gar nicht erreichen, denn wenn ich von der Klinik komme, warten alle anderen hier darauf, versorgt zu werden. Wir werden Sie auf dem laufenden halten. 22.05.2008
Gute Nachricht: Kasey läuft auf ihrem operierten Bein herum und setzt es immer mehr ein. Auch hält sie sich jetzt schon viel mehr im Gelände auf und liegt nicht nur in ihrem Korb.

Kasey am 19.05.2008
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18.05.2008
Eine arbeitsreiche und sehr aufregende Woche ist zu Ende gegangen. Hier die Neuigkeiten dieser Woche:
Samstag, 17.05.2008

Spontan haben die Mitglieder Julia Rößler, Alexandra und Claus Stuhlmüller und Hans Staudt aus Odenheim einen Arbeitseinsatz organisiert und durchgeführt am Samstag, 17.05.2008. Pünktlich um 11.30 Uhr standen alle vor der Tür und haben sich dann gleich an die Arbeit gemacht und den Brombeerhecken, die ja wie wild um eine Seite des Hauses wucherten - und denen ich alleine niemals Herr geworden wäre - beinahe ganz den Garaus gemacht. Auch die Koppel ist gemäht und es ist einen großen Schritt vorwärts gegangen.

Es war schon ein Knochenjob, denn die Biester waren sehr hartnäckig und auch ich hatte abends Plattfüße vom den Transporten der dornigen Angelegenheiten nach draußen, außerhalb des Grundstückes.
Außerdem haben Julia Rößler und Alexandra und Claus Stuhlmüller eine Spendenaktion gemacht in den letzten Tagen und es kamen über 300 Euro zusammen. Claus Stuhlmüller, der vor zwei Jahren den Country Club Odenheim gegründet hat und deren Vorsitzender er ist, hat zusammen mit seiner Frau Alexandra bei der Versammlung des Country Club gesammelt und sie waren dabei sehr erfolgreich. An dieser Stelle möchten wir uns bei Julia, Alexandra und Claus und bei den Mitgliedern des Country Clubs bedanken.
Auch möchten wir hier erwähnen, dass Claus und Alexandra Stuhlmüller eine Firma haben, die aus Naturholz Katzenhäuser und Nagerhäuser und Hundehäuser bauen. Schauen Sie sich bitte die HP der Firma an und überzeugen Sie sich selbst von der hervorragenden Arbeit.

Mein Dank gilt auch Sieglinde Bartsch, die den Hügel vor unserem Parkplatz noch mit Pflanzen verschönert hat und ihn von Unkraut befreit hat. Und auch Steffi Keller, die in den letzten Samstagen Stunden damit verbracht hat, die Einfahrt vom Unkraut zu befreuen und nicht zuletzt auch noch Elfi Herzog, die gestern den gesamten Hof von den lästigen Unkräutern befreit hat. Vielen Dank an ALLE!!
Freitag, 16.05.2008
Unsere Neuankömmlinge sind alle sicher und gut hier gelandet und die Eingewöhnung ging recht reibungslos von statten.

Lucy, die schwer verletzte Hündin, der das Hinterbein amputiert werden musste, ist am Samstag wohlbehalten in England in ihrem neuen Zuhause angekommen und wird dort sicherlich viel Liebe und Geborgenheit erfahren, denn dort lebte bis vor kurzem eine dreibeinige Hündin, die leider verstorben ist aus Altersgründen. Viel Glück, Lucy.

Auch Jimmy hat die Reise in die Freiheit angetreten. Er wurde uns von einem Griechen übergeben, der ihn an einer Kette hielt und sich nicht um regelmäßiges Futter und Wasser kümmerte. Jimmy habe ich als sehr liebenswerten und sehr anhänglichen Hund kennen gelernt. Auch er ist zum Skelett abgemagert und wird wohl erst einmal richtig aufgepäppelt werden müssen im Tierheim Ahlen. Dort fand Jimmy erst einmal einen Platz bis sich hoffentlich bald ganz liebe Menschen finden, die Jimmy für all das entschädigen, was man ihm in seinem bisherigen Leben angetan hat.

Ady, der größere auf dem Bild,

Snowy, der nur Haut und Knochen ist,

Flocke, die ruhige und ausgeglichene Hündin und

der Sonnenschein Purzel, warten jetzt auch auf den Jackpot und auf liebevolle Zuhause.
Mittwoch, 14.05.2008
Das Ärzteteam und die gute Seele Sophie rücken an um die Chinchillas zu kastrieren.

Enrico, Dorit Gramberg und Sophie bei der Arbeit.

Es war ein nervenaufreibendes Spiel, bis alle Chinchillas eingefangen und sortiert waren und auch der letzte- der sich noch verstecken wollte- zum Vorschein kam und jetzt nach Geschlechtern getrennt ist und die Buben alle kastriert sind.
Pfingstmontag, 12.05.2008
Endlich einmal VIER Stunden URLAUB!!!

Da es sehr ruhig war in den letzten Tagen hier auf dem Gnadenhof, konnte ich es wagen und endlich meine Freunde und Mitglieder Hannes Pfoh und Michaela Tiedau und meine ehemaligen Schützlinge Timon und Ashari im idyllischen Schwarzwalddorf Dobel besuchen. Hier kann man die Seele baumeln lassen, denn das Klima ist um einiges angenehmer und die Gegend einfach nur schön. Timon (liegend), der ehemalige Grieche und Ashari (auf meinem Schoß) jetzt Emma genannt, die Fundhündin, haben sich riesig gefreut, mich wieder zu sehen. Von Ashari gab es Küßchen ohne Ende und sie hüpfte und sprang herum und war ganz aus dem Häuschen.

Hannes ist dem Charme von Ashari total erlegen und die beiden sind ein Herz und eine Seele.

Eine glückliche Familie und leider war der Besuch wieder viel zu kurz und es macht mich immer sehr wehmütig, wenn ich die Heimreise antrete. Aber die Tiere auf dem Gnadenhof warten und freuen sich natürlich auch, wenn ich wieder zu Hause bin. Bis zum nächsten Mal. Ich freue mich schon jetzt darauf.

Und da die Familie Schaack in der Nachbarschaft von Hannes und Michaela wohnen, habe ich mich natürlich sehr gefreut auch unseren ehemaligen glücklichen Schützling Penny wieder zu treffen. Auch hier läuft alles bestens und alles sind glücklich miteinander.
Ein schöner Tag geht damit zu Ende.
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10.05.2008 und 16.05.2008
Nando konnte von der Tierhilfe Menorca - der Pflegemama - eingefangen werden. Wir sind so froh über diese gute Nachricht. Allerdings hat Nando ein gebrochenes Beinchen. Anscheinend hatte er einen Unfall. Aber sonst ist er wohlauf und glücklich, wieder bei seiner Pflegemama zu sein.
Nando, kleiner Hund in Östringen entlaufen. Bitte schauen Sie unter die Rubrik: Gesucht-Gefunden.
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03.05.2008 und 06.05.2008 und 14.05.2008
Mohawk ist im Regenbogenland.....

Mo heute Nachmittag. (09.05.2008)
Nur noch ein Häufchen Elend und ein Schatten seiner selbst, so war Mo in den letzten Tagen und er wurde immer ruhiger und in sich gekehrter. Er konnte nicht mehr richtig laufen - der Gang wurde steif in den Hinterbeinen - und man sah ihm die Schmerzen an. Auch die Ärzte in der Tierklinik erklärten mir, nachdem ich Ihnen den Blutbefund von Mo gezeigt hatte, dass Mo ganz jämmerlich an Nierenversagen sterben wird. Und seit gestern abend sah man ihm die Krankheit sehr deutlich an. Die Ohren auf Halbmast, steifer Gang, keinen Appetit mehr und einen sehr traurigen Gesichtsausdruck. So war Mo seit gestern. Er hat in den letzten Wochen rapide an Gewicht verloren obwohl er gut gefressen hat und sein Fell wurde stumpf und struppig. Die Nieren arbeiteten nicht mehr richtig und um ihm noch mehr Schmerzen zu ersparen, sind wir heute Nachmittag den letzten Gang miteinander gegangen.
Leb wohl Mo, du warst so fröhlich in den letzten Wochen und so superanhänglich. Du hast es genossen, dass es für Dich immer Extra-Leckerlis gab und warst auf einmal ein richtiger Schmusehund. Du wusstest, dass du bald gehen wirst.
Du warst auch ein ganz besonderer Hund und ich hoffe, dass wir dich für all das entschädigen konnten in den letzten zwei Jahren deines Lebens, die du hier auf dem Gnadenhof gelebt hast, was du in deinem früheren Leben so vermissen musstest. Du wirst auch immer einen Platz in unseren Herzen haben. Grüße Mattula, deinen großen Freund von uns und alle anderen auch.
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Kasey ist wieder zu Hause. Mit dickem Verband und kaum fähig zu laufen aber sie liegt wieder in IHREM Korb und ist sichtlich erleichtert und ich auch. Die OP ist sehr gut verlaufen und jetzt müssen wir nur darauf achten, dass Kasey keine Bocksprünge macht und sich noch etwas schont. Aber mit dem dicken Verband wird das auch sehr schwierig werden. Aber ich bin zuversichtlich, dass Kasey wieder ganz normal laufen kann und keine Schmerzen mehr haben wird. Sie haben es möglich gemacht, dass wir die OP Kosten zusammen gebracht haben. Dafür danken wir - Kasey und ich - Ihnen von ganzem Herzen. Die Spender sind weiter unten in blau aufgelistet. (09.05.2008)

Leider werden die Sorgen nicht weniger. Nachdem bei Mohawk festgestellt wurde, dass sich seine Blutwerte dramatisch verschlechtert haben und es keine Hoffnung auf Besserung gibt (er hat ja Leishmaniose und ich konnte die Krankheit in den letzten zwei Jahren mit Medikamenten zum Stillstand bringen) muss ich hier täglich mit dem schlimmsten rechnen. Das bedeutet, dass der Abschied von Mohawk bald bevorsteht. (03.05.2008)

Mo im Februar 2008
Im Moment ist er morgens sehr fröhlich und noch lebhaft und verspielt aber im Laufe des Tages wird er immer müder und zieht sich immer öfter in einen Hundekorb zurück. Aber noch frisst er und ich habe nicht das Gefühl, dass er Schmerzen hat. Ich hoffe, ich täusche mich nicht...
Ein anderes großes Problem hat unsere Kasey. (03.05.2008)

Kasey hat ja durch einen Unfall in Griechenland das linke Vorderbein amputiert bekommen. Sie kam vor zwei Jahren auf den Gnadenhof und fühlt sich hier sicher und wohl. Seit ein paar Wochen konnten wir immer wieder beobachten, dass sie ihr linkes Hinterbeinchen nicht mehr voll einsetzt und es häufig schont. Die erste Untersuchung beim Tierarzt brachte kein Ergebnis und wir dachten, es ist eine Zerrung. Doch der Zustand verschlechterte sich in den letzten Tagen und Kasey kann nur noch zwei oder drei Schritte tun und legt sich dann sofort wieder hin. Auch die Schmerzmittel helfen hier nicht wirklich. Also fuhr ich gestern mit Kasey in die Tierklinik nach Wiesloch und es wurde ein Kreuzbandabriss festgestellt.
Doch diese OP kostet mit Nachsorge 1.500 Euro.
Wir haben nur zwei Möglichkeiten: Operieren oder Einschläfern. Anderes ist ein schmerzfreies Leben oder Sterben für Kasey nicht mehr möglich. Mit der OP hat Kasey gute Chancen lebenslang ohne Probleme weiter zu leben. Kasey ist erst drei Jahre alt und hat es verdient, dass wir ihr helfen.
Der OP-Termin wurde für den 8. Mai festgelegt.
Bitte helfen Sie Kasey. Ohne Ihre Hilfe werden wir es leider nicht schaffen, die OP Kosten zu tragen, denn wenn Sie die News verfolgt haben, wissen Sie, welche finanzielle Belastung derzeit auf dem Verein lastet und irgendwie bewältigt werden muss.
Wenn Sie Kasey helfen wollen, geben Sie bitte bei Ihrer Spende das Stichwort: Kasey an.
Bankverbindung:
Kontonummer: 1025 8002 bei der Sparkasse Karlsruhe
BLZ 660 501 01
14.05.2008
Wir bedanken uns ganz herzlich im Namen von Kasey bei:
Schloßapotheke H. Buchter, Mandy Johs, Sieglinde Bartsch, Ehepaar Berger, Christina Zens, Katja Reuter, Regina Wimmer-Hasslinger, Klaus Rohr, Familie Grimm, Johann u. Ilse Staudt, Ehepaar Ilemer, Ehepaar Hasenfuß, Renate Jäger, Alexandra Stuhlmüller, Familie Steeger u. Conrad, Ehepaar Kohlmann, Ehepaar Biedermann, Birgit Lohrbeer, Michaela Beier-Seidl, Roswitha Illg, Marcus Köpple, Steffi Keller, Irena Frank, Heidrun Apitz und dem Tierschutzverein Bad Homburg. Annette Chilla, Christine Brauch, Eva Engelhardt, Ehepaar Schley und Angelika und Bernd Ammann.
Auch habe ich in den letzten zwei Wochen 7 Katzen kastrieren lassen, (Abgabe- und Fundkatzen), die Bluttests wurden vorgenommen, geimpft, tätowiert und entwurmt.
In der zweiten Maiwoche werden wir wieder einen großen Tierarzttag hier auf dem Gnadenhof haben und die Chinchillas werden kastriert.
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14.04.2008
Heute muss ich nochmals das Wort ergreifen und den Ernst der Situation hier auf dem Gnadenhof verdeutlichen.
Vor über 11 Jahren habe ich den Verein Tierschutzgruppe Rüppurr e.V. gegründet mit der Illusion, dass es eine "Gruppe" ist, die zusammen anpackt und zusammen hält. Der Verein hat sich verändert und wuchs von Jahr zu Jahr auch natürlich im Tierbestand. Die Hilferufe für notleidende Tiere nehmen kein Ende..
Doch leider hat sich an der Situation in den letzten Jahren nichts verändert. Die Arbeit wird zu 95 % von mir alleine erledigt - ob es die Versorgung der Tiere ist, die Erhaltung des Hauses oder des Grundstückes, die Verwaltung des Vereines um nur einen Bruchteil dessen zu nennen. Doch leider werde ich nicht jünger und die Kraft lässt täglich nach und auch die Reserven sind verbraucht und die Akkus laden sich nur noch von Tag zu Tag auf. Das hat sich auch in den letzten Monaten sehr deutlich an meiner Gesundheit gezeigt. Es kommen immer wieder Lichtblicke und ich hoffe, jetzt ändert sich etwas. Es melden sich Helfer und ich bin voller Zuversicht. Doch anscheinend sind die Vorstellungen doch sehr unterschiedlich von der Hilfe auf einem Gnadenhof. Wer hier mithelfen will, muss zupacken können, muss mitdenken können und auch gut mit dem Hunderudel zurecht kommen. Leider zeigt es sich in den vergangenen Wochen sehr deutlich, dass sich nur sehr wenige bewusst sind, was es heißt, hier zu arbeiten und zu helfen. (Hier meinen ganz besonderen Dank an Sieglinde Bartsch, die seit 2006 erst einmal wöchentlich montags kam und seit Januar 2008 montags und freitags für jeweils 4 Stunden hier zupackt). Das bedeutet, dass die Helfer ein oder zweimal kommen und dann unter den fadenscheinigsten Gründen nicht mehr kommen. Das bedeutet aber auch, dass die Arbeit nach wie vor an mir hängen bleibt und meiner Genesung nicht sehr zuträglich ist.
Hier benötigen wir zuverlässige Menschen, die regelmäßig hier eine Aufgabe übernehmen und sich nicht vor Putzarbeiten scheuen, denn auf einem Gnadenhof zu helfen, bedeutet: Putzen, putzen und wieder putzen und saubermachen, saubermachen und saubermachen. Das bedeutet auch die Hundehäufchen einzusammeln, die Katzenklos zu reinigen, das Chinchillazimmer zu reinigen und auch im Garten und Gelände mit anpacken. Das bedeutet auch, schwerere Gegenstände oder Futtersäcke zu schleppen, Katzenstreu zu befördern und andere körperliche Einsätze.
Das bedeutet nicht nur ein bisschen die Hunde zu kraulen, die Katzen zu beschmusen und ein bisschen zu reden. Das gehört dazu ist aber nur ein Bruchteil der täglichen Arbeit und des Lebens hier.
Es war geplant, eine Vertretung zu finden, damit es wenigstens jetzt endlich einmal möglich wäre, dass ich für ein paar Tage Pause machen könnte. Aber davon sind wir Lichtjahre entfernt. Es haben sich schon einige fremde Menschen gemeldet, doch leider scheitert auch dies an den unterschiedlichsten Gründen - die Entfernung ist zu weit, die Vorstellung, dass noch viele andere Helfer hier sind, die Helfer können aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht so anpacken, wie es erforderlich wäre und viele andere Gründe mehr.
Das bedeutet für mich weiterhin, die Arbeit täglich zu erledigen und auf ein Wunder hoffen. Doch das wird sicherlich nicht geschehen.
Aber da gibt es noch andere Aspekte und Gründe, warum es mir fast unmöglich sein wird, die Arbeit noch lange auszuführen und den Gnadenhof in der jetzigen Form zu erhalten.
Auch ist jetzt in Planung, den Tierbestand abzubauen. Aber leider ist das nicht so einfach, denn jeder Tierschutzverein hat selbst genügend Tiere zu versorgen und reißt sich nicht um neue Tiere. Auch möchte ich die Tiere nicht einfach abschieben sondern sie sollen es besser oder mindestens genauso gut wie hier haben.
Die Gemeinde Östringen hat beschlossen, dass alle Grundstücke, die bis jetzt noch nicht an der öffentlichen Kanalisation angeschlossen sind, dieses Jahr angeschlossen werden müssen. So auch wir. Wir waren bis jetzt unabhängig von der öffentlichen Kanalisation. Das bedeutet, dass wir dieses Jahr noch ca. 13.000 Euro bezahlen sollen und das Grundstück aufgebaggert werden muss und die Rohre verlegt werden müssen. Das ist deshalb ein großes Problem, weil die Hunde sich hier frei bewegen und es einige Hunde gibt, die sehr scheu sind und sich nicht einfach wegsperren lassen für die Zeit der Bauarbeiten.
Und die Sorgen werden nicht weniger. Auch unsere Betriebshaftpflicht, in der auch unsere Hunde eingeschlossen sind, hat einen Schaden, den Fourlies bei dem Transport nach Norddeutschland in einem Wohnmobil angerichtet hat, abgelehnt zu bezahlen. Das bedeutet, der Verein muß auf die Schnelle 1.700 Euro an den Geschädigten bezahlen. (Fourlies hatte im Führerhaus die Sitze und noch einiges mehr beschädigt).
Nicht zu vergessen, dass auch unser Tierarzt jeden Monat sein Geld haben möchte. Und die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden (die aber mehr als spärlich sind) müssen für die Versorgung der Tiere reichen.
Eine Lösung wäre nur dann in Sicht, wenn es möglich wäre, hier eine Kraft fest anstellen zu können, die wirklich fähig ist und den Überblick hat. Doch das ist derzeit aus finanziellen Gründen nicht möglich. Die Lösung wäre: wir benötigen mindestens noch 95 Mitglieder (derzeit sind es 105 Mitglieder), damit die Zukunft des Gnadenhofes gesichert wäre. Aber leider fehlt mir die Zeit und die Kraft hier alleine die Werbetrommel zu rühren und auf uns aufmerksam zu machen.
Der letzte Weg wäre, das Anwesen zu verkaufen und eine Stiftung zu gründen um anderen Vereinen zu helfen. Doch was passiert dann mit unseren Tieren???? Unser blinder Emek, unser blinder Frosch, unser alter Mohawk, unser alter Mao und die alten Schweine Frederek und Babe. Um nur ein paar unserer Sorgenkinder zu nennen. Die scheue Titika, der absolut scheue Aristo????
Falls Sie Lösungsvorschläge haben und Ideen, wie die Zukunft des Gnadenhofes erhalten bleiben könnte, und wenn Sie Hilfe wissen oder helfen wollen, dann melden Sie sich bitte, denn die Situation ist wirklich ernst und wer weiß, wie lange es noch ohne Hilfe gehen wird????
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30.03.2008
Ancona......
26.03.2008
Aus gesundheitlichen Gründen werden in der nächsten Zeit leider keine Aufnahmen von Tieren auf dem Gnadenhof möglich sein. Wir werden aber selbstverständlich für unsere Schützlinge, die hier leben, weiter bemüht sein, gute und liebevolle Zuhause zu finden.
Im Moment ist es leider so, dass sich erst einige grundlegende Dinge hier auf dem Gnadenhof ändern müssen, damit es mir möglich ist, die Arbeit fort zu führen. Dazu gehört auch, dass es Helfer gibt, die regelmäßig kommen und einen Part der hier anfallenden Arbeiten übernehmen, damit es endlich eine Entlastung für mich geben kann, denn alleine ist diese Arbeit nicht mehr zu schaffen. Auch ist es dringend nötig, dass es für mich eine Auszeit gibt, damit ich wieder Kraft schöpfen kann von den letzten Jahren ohne Pause. Hier suche ich eine kompetente Vertretung, die es sich zutraut, die Tiere in meiner Abwesenheit optimal zu versorgen und zu betreuen.
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20.03.2008
Wir wünschen allen Tierfreunden und Tierschützern ein schönes Osterfest. Bitte achten Sie bei Ihrem Einkauf auf Produkte - vor allem bei den Eiern - die keine Tierqualen voraussetzen. Die Tiere danken es Ihnen.
Auch ist es endlich geschafft, die Bilder unseres neuen Teams unter dem Link: wir über uns einzustellen.
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19.03.2008
Heute ist ein trauriger Tag:
Unsere Hunde, Mina, Edda, Foxy, Ginger, Patch und Rita sitzen seit EINEM Jahr in den italienischen Tierheimen fest. Heute vor einem Jahr begann das Drama...
Wir beten und hoffen auch weiterhin, dass wir unsere Hunde bald heim holen dürfen. Selbstverständlich gilt das auch für die anderen 94 Hunde. Nur leider kenne ich hier keine Namen.
Sicherlich wundern Sie sich in den letzten Wochen darüber, dass unsere HP nur spärlich aktualisiert wird und es keine Neuigkeiten gibt. Leider hat mich meine Gesundheit etwas im Stich gelassen und ich muß erst schauen, dass ich wieder auf die Füsse komme um die Arbeit wieder optimal ausführen zu können.
03.03.2008
Leider hat die Zusammenführung mit unserer kleinen Tita und der bereits dort lebenden Hündin Emma nicht geklappt und Tita muß leider ihr schönes Zuhause wieder verlassen. Emma ist so wüst zu der kleinen Tita, dass keine Hoffnung besteht, dass sich das noch ändern wird.
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25.02.2008
Auf dem Gelände der Universität und des Klinikums Ioannina lebt ein Rudel Hunde. Es waren immer ca. 20 Hunde, die dort täglich versorgt wurden. Die Tiere waren alle kastriert, geimpft und gechipt und selbstverständlich entwurmt.
Seit dem 25. Februar fehlt von dem Rudel jede Spur. Es wurden keine toten Hunde gefunden und es wird vermutet, dass die Hunde vergiftet und entsorgt wurden. Nicht auszudenken, denn dort lebten Hunde wie unser Ben, Fourlies, Beizoula, Arkoudakis und viele mehr, die Gott sei dank in Deutschland sind und bei liebevollen Familien leben.
Nur eine Hündin wurde noch gefunden. Sie wurde sofort in SIcherheit gebracht.
Hier nun unsere Bitte:
Bitte schreiben Sie e-mails oder besser noch faxen Sie IHREN Protest an die zuständigen Stellen. Sie können Ihren Brief in deutsch verfassen. Es wird dort deutsch verstanden. Die Adressen finden Sie im Anschluß:
Hier die mail von Mary O'Connor:
Dear Vesna and Petra,
Some dogs have gone missing at the University – too many for it to be an accident. They have been poisoned. Only one dog was found and was saved by the ladies (Mando and Rena) who feed the dogs every day. For the other dogs they have found nothing – no dead bodies – nothing.
They think it might be students as some have been complaining a lot about the dogs but it may also be the University administration. We have not had animals poisoned at the University for a long time but the Rector is new and with a change of administration these things happen. We are going to assume it is the Rector of the University and Despoina will do an injunction against him for poisoning animals with Rena or myself as witnesses. Nothing will come of it but maybe he will be a little concerned. I think he will also be concerned and annoyed if he receives strong complaints from other countries.
I know people are always being asked to send letters and e-mails but can you please ask your contacts to send e-mails and faxes strongly objecting to the poisoning of dogs on the University Campus of Ioannina (all these dogs were sterilised and vaccinated). I don’t have time to write a sample letter at this late stage but I suggest they mention that this sort of behaviour is not in keeping with a higher institute of education and hardly an example for students. It is also illegal and punishable with a prison sentence (Greek Law 3170/2003).
I will ask CIDAG members to fax and e-mail but can you both please ask your contacts to do the same. Petra, they can write in German. Enough people at the university understand german.
The names and addresses of the people to write to are:
Mr Ioannis Gerothanasis
Rector
University of Ioannina
Ioannina
Greece
Fax: 0030 26510 97200
e-mail: igeroth@uoi.gr
Dr Dimitrios Stefanos
Vice Rector
University of Ioannina
Ioannina
Greece
Fax: 0030 26510 97200
e-mail: dstefan@cc.uoi.gr
Professir Sotirios Loukas
Vice Rector
University of Ioannina
Ioannina
Greece
Fax: 0030 26510 97200
e-mail: sloukas@uoi.gr
Thanks,
Mary
23.02.2008
Es war viel los in den letzten drei Wochen. Fourlies befindet sich in Speyer bei Ramona Stein in Pflege und Inis ist zu Tiere in Not Odenwald gezogen, weil es massive Probleme mit unserem blinden Emek gab. Auch für unsere Samara mußten wir ganz schnell diese Woche eine Lösung finden, denn die Familie - die Samara adoptiert hatte - war total überfordert mit ihr. Aber wir haben es geschafft und Samara ist seit gestern in Mühlheim an der Ruhr bei einer Dame, die sehr erfahren ist mit Herdenschutzhunden und auch noch einen Kangal hat. Wir hoffen, dass es jetzt der richtige Platz für Samara ist und sie endlich ihren Charakter ausleben darf.
Am 21.02. sind nochmals vier süße Hunde aus Griechenland bei uns eingetroffen. Alles ist ohne Probleme abgelaufen. Mehr Infos zu den Hunden unter: Vermittlung.
Aber das Elend reißt leider nicht ab.
Am 14.2. wurden diese Hunde auf einem total vermüllten Grundstück gefunden und geborgen:




An Schnüren angebunden - keinerlei Bewegunsfreiheit bei diesem Müll - große Verletzungsgefahr und kein Futter und Wasser. So fristeten diese beiden Hunde ihr Leben!!!!!!!!!!!

So wurde das Grundstück vorgefunden. Wenn Sie genau hinschauen, können sie einen der beiden Hunde erkennen.
Die Hunde sind jetzt in Sicherheit.
Kaum ein paar Tage später - am 22.02. - wurde diese kleine Hündin schwerst verletzt aufgefunden.

Despoina auf dem Weg zum Tierarzt mit der schwer verletzten Hündin.

Der Rücken und die Beine mit offenen eiternden Wunden.

Das Röntgenbild zeigt, dass diese kleine Hündin brutal mit Schrot angeschossen wurde und liegen gelassen wurde.

Diagnose unseres Tierarztes in Ioannina: Das Bein muß amputiert werden, da es nicht mehr zu retten ist.

Die kleine Hündin ist noch total verstört und verängstigt. Aber sie wird es schaffen.
Wir brauchen auch hier wieder Ihre Hilfe.
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14.02.2008
Jeder Mensch braucht irgendwann einmal eine Erholungsphase, sonst geht nichts mehr. Und genau so geht es mir. Ich werde mich für eine Woche - ab dem 16.02. nach der Hauptversammlung - zurückziehen und auch keine Besuchstermine oder anderes vereinbaren.
Ich hoffe auf Ihr Verständnis. Ich bin wieder ab dem 25. Februar für Sie da.
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12.02.2008
Der Transport der Hunde hat wunderbar geklappt und alle sind wohlbehalten am 3.2. hier eingetroffen. Wenn Sie unter die Rubrik vermittelt schauen, werden Sie sehen, dass schon die meisten unserer Schützlinge wunderbare Familien gefunden haben und bereits umgezogen sind. Die Einträge werden in den nächsten Tagen noch aktualisiert.
Mary war noch ein paar Tage hier auf dem Gnadenhof und machte dann noch einen Besuch in England bei GAR. Auf dem Rückweg kam sie dann wieder zu uns und wir besuchten einige ihrer ehemaligen Schützlinge und auch bei der Übergabe von Beba war Mary dabei und konnte sich von der liebevollen Familie für Beba überzeugen.
Es gab allerdings auch einige große Probleme, die in der letzten Woche gelöst werden mussten.
Alles in allem war es eine aufregende und sehr ereignisreiche Woche, die ich sicherlich so schnell nicht mehr vergessen werde.
Auch Mary ist wieder in Griechenland und wird sich erst einmal von den Strapazen der Reise erholen müssen, wie auch ich von den vielen Aufregungen und Ereignissen.
Mehr Infos folgen.
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06.02.2008
Es gibt so viele Neuigkeiten und leider fehlt mir im Moment die Zeit, diese hier alle aufzuschreiben. Sobald es etwas ruhiger ist, werde ich selbstverständlich hier berichten.
Heute morgen um 8.30 Uhr war das Veterinär Amt bei uns zu Besuch zur Routine Kontrolle (ohne Anmeldung) und es war alles in Ordnung und gab keinerlei Beanstandungen. Darüber bin ich natürlich sehr froh und freue mich, dass sich der massive Arbeitseinsatz hier täglich auch lohnt und gewürdigt wird.
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31.01.2008
Am Samstag, 16. Februar 2008 findet unsere Jahreshauptversammlung um 16.00 Uhr in Forst im
Seehotel Forst
statt.
Über zahlreiche Beteiligung unserer Mitglieder würde ich mich sehr freuen. Danke.
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30.01.2008

Johnny, der uns letzte Woche übergeben wurde, weil man keine Zeit mehr für ihn hatte, ist jetzt in einer Pflegestelle untergekommen, denn er hatte hier keine Spielkameraden mehr seit alle Welpen ein Zuhause gefunden haben. Johnny ist jetzt in Hambrücken bei Sandra Hoffmann und ihrer Familie und bei unserem Sorgenkind Ponti und dem alten Hundemädchen Tweety. Er ist ein ganz lieber, sensibler Junghund und wir suchen jetzt eine Familie für diesen bildhübschen Hund. Mehr unter Vermittlung.
Die Glückskatze, die uns letzte Woche gebracht wurde, hat ihr Zuhause wieder. Der Besitzer war im Krankenhaus und die kleine Katzendame ist dem Katzensitter entwischt. Morgen wird sie wieder in ihr Zuhause umziehen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr.
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24.01.2008
Die letzten Tage war wieder reichlich was los. Einige unserer Hunde haben ihr neues Zuhause bezogen (immer unter vermittelt eingestellt) und damit es nicht zu leer hier wird, zog gestern Abend ein 5 Monate junger Labradorrüde hier ein. Ein ganz süßer, verspielter und lieber, kleiner Hundemann. Seine Ohren wissen noch nicht so recht in welche Richtung sie sich orientieren sollen. Heute wurde dann noch eine Glückskatze (Fundkatze) aus Odenheim gebracht und damit es wieder richtig rund geht, wird wohl morgen noch ein Neufundländermischlingsmädchen von 4 Monaten hier Einzug halten.
Eigentlich dachte ich, es ist jetzt etwas ruhiger und ich kann endlich den ganzen Schriftwechsel erledigen, der immer aufgeschoben wird. Aber das haut mal wieder nicht so richtig hin......
Bilder folgen in den nächsten Tagen.
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18.01.2008
Wir haben keinen Stillstand.
Jetzt suchen wir ganz dringend für folgende Hunde PFLEGEPLÄTZE oder noch besser FESTE ZUHAUSE.

Aspa, weiblich, ca. 1 Jahr, kastriert. Verträglich mit den anderen Hunden. Benötigt aber dringend Erziehung und liebevolle Betreuung.
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Beba, weiblich, Pudelmischling, sehr lieb und anhänglich, ca. 2 Jahre, kastriert.
Pflegeplatz gefunden
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Christo, männlich, ca. 4 Monate jung. sehr lieb und anhänglich.
Pflegeplatz gefunden
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Collierüde, ca. 1,5 Jahre jung. Sehr lieb und verschmust. Kastriert. Ist nicht dominant. Hier ist er mit Beizoula zu sehen, die schon ein tolles Zuhause gefunden hat.
Fest reserviert.
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Emma, weiblich, ca. 1 Jahr jung, kastriert, lebhaft und fröhlich.
Pflegeplatz gefunden
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Frieda, weiblich, ca. 1,5 Jahre jung. Kastriert. Sie sucht einen ruhigeren Platz, denn sie fühlt sich im Rudel nicht sehr wohl.
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Harley, weiblich, ca. 1 Jahr jung. Lieb und anhänglich.
Pflegeplatz gefunden
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Inis, männlich. Ca. 1 Jahr jung. Kastriert. Sportlicher junger Hund, der noch Erziehung benötigt. Verträglich im Rudel.
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Chocolate, blinder Rüde, ca. 4 - 5 Jahre, kastriert. Sehr ruhig.
Dieser Hund benötigt besondere Pflege und viel Liebe und Geborgenheit.

Dauerpflegestelle gefunden
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Fourlies, Rüde, ca. 1,5 Jahre jung, kastriert, ist ein sehr ruhiger und lieber Hund.
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Falls SIE uns hier mit einem Pflegeplatz oder vielleicht sogar einen dieser Tiere adoptieren möchten, melden Sie sich bitte ganz dringend bei uns. Die Zeit drängt. Die näheren Umstände erfahren Sie direkt bei uns.
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13.01.2008
Besuch aus Innsbruck/Tirol:
Heute hat uns Peter Kahr und Werner von den Tiroler Tierengeln besucht. www.TirolerTierEngel.com


Es hat uns sehr gefreut, dass Peter Kahr und Werner den Weg zu uns gefunden haben bei ihrer Reise nach Holland. Es ist schön, Menschen, mit denen man Kontakt hat, auch persönlich kennen zu lernen. Danke für den Besuch.
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08.01.2008

Paulinchen, mein kleines Hühnermädchen ist heute morgen gestorben.
Paulinchen lebte jetzt über 6 Jahre bei uns und sie war ein ganz besonderes kleines und tapferes Hühnermädchen. Sie überlebte zwei Hundeattacken mit schweren Bissverletzungen. Und sie überlebte letztes Jahr den Angriff eines Fuchses in den Hühnerstall in dem sie sich ganz still und leise in ein Hühnerhäuschen versteckt hat. Alle anderen Hühner hatten leider den Fuchsangriff nicht überlebt. Aber Paulinchen saß still in der Box als ich sie suchte. Ich nahm sie damals mit in die Wohnung und sie schlief in einer Katzenbox und beruhigte sich wieder. Ich musste damals die Hühner trennen, da wir zwei Hähne hatten und so kam ein Teil der Hühner auf die große Koppel in ein sonniges und helles Hühnerhaus. Leider kam dort aber auch der Fuchs rein und nach einem 3/4 Jahr in absoluter Freiheit für die Hühner endete ihr Leben tragisch. Nur Paulinchen überlebte. Sie kam dann wieder in das Gehege innerhalb unseres massiv eingezäunten Grundstückes und lebte sich auch dort wieder schnell als die Seniorin in die Herde ein.
In den letzten Wochen beobachtete ich Paulinchen, wie sie immer sehr spät morgens aus dem Stall kam und schon am frühen Nachmittag wieder in den sicheren Stall ging. Sie war alt und trotzdem noch fit und munter. Sie legte schon lange keine Eier mehr und gestern Abend - als ich sie suchte - saß sie auf den Eiern der anderen Hühner und hatte sich zurück gezogen. Ich nahm sie nochmals in den Arm und streichelte sie - so als spürte ich - dass es ein Abschied für immer werden sollte. Ich ahnte schon seit einiger Zeit, dass der Abschied von Paulinchen bald kommen würde.
Heute morgen fand ich Paulinchen tot im Stall. Sie war kurz vorher gestorben.
Auch wenn manche Leser jetzt denken, es war doch nur ein Huhn. Auch Hühner sind sehr sensible und schlaue Tiere und wenn man sie beobachtet und mit ihnen lebt, kann man auch sein Herz an diese gefiederten Freunde verlieren.
Paulinchen war ein ganz besonderes kleines Huhn und es wird sicherlich nie mehr ein Paulinchen hier geben. Denn sie war einmalig.
Mach's gut kleine Pauline. Auch dich werde ich nie vergessen und vor allem nicht deine Tapferkeit.
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07.01.2008

Von links: Leon, Bruna, Orfea, Romeo und ganz versteckt hinten rechts die kleine Brenda.
Dieser Korb ist immer der spezielle Welpenkorb, da die Käferlein hier ungestört sind und den Überblick über das Rudel haben. Alle 5 haben schnell rausgehabt, wie man durch das Geländer in diesen Korb kommt und auch die Hundeklappe ist überhaupt kein Problem mehr für die Kleinen. Sie haben den Dreh schon am zweiten Tag raus gehabt.
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03.01.2007
Leider beginnt das Jahr nicht sehr fröhlich.
Unser Plomberle ist heute gegangen......

Plomber noch vor ein paar Tagen als er die Couch erklommen hatte.
Vor zwei Tagen merkte ich, dass Plomber sein krankes Bein nicht mehr auf den Boden aufsetzte und sich schwer tat beim laufen. Doch heute war es so extrem schlimm und er hatte so starke Schmerzen, dass er gar nicht mehr laufen wollte. Er fraß heute morgen nichts - obwohl es seine größte Freude war, wenn es Fressen gab. Er lag nur mit schmerzvollem Gesichtsausdruck da und ich durfte ihn nicht einmal am Rücken streicheln, da stöhnte er schon. Die ganze letzte Nacht hat er nur gehechelt und war sehr unruhig.
Da Plomberle vor 3 Jahren aus Frankreich zu uns kam und zu dem Zeitpunkt mehr tot als lebendig war, war es ein Wunder, dass er sich zu so einem wunderschönen und beweglichen Hund entwickelte. Er lief nach einem halben Jahr auf allen vier Pfoten, obwohl er rechts überhaupt kein Hüftgelenk mehr hatte und links das Hüftgelenk geschraubt war. Er war immer sehr fröhlich mit den Junghunden und Welpen und hat sie immer erzogen.
In Narkose wurde festgestellt, dass die Bänder gerissen waren und er sehr starke Schmerzen auch in dem Bein hatte, das er benutzte. So wollten und konnten wir ihn nicht mehr erwachen lassen, denn es wäre eine Qual für Plomber geworden. Er der stolze und fröhliche Chef des Hauses konnte nicht mehr laufen.
Wir haben ihn erlöst. Und mein Herz ist schwer, denn er war schon ein ganz besonderer Hund für mich.
Er war im Dezember drei Jahre hier und ich hätte mir gewünscht, wir hätten jemals für ihn richtig tolle Leute gefunden, die ihn lieben, denn er war ein sehr liebenswerter Hund, und die regelmäßig mit ihm spazieren gehen, denn er liebte die Spaziergänge und die ihn verwöhnen.
All das hat er zwar hier auch bekommen aber er wäre sicherlich älter geworden, wenn er nicht manchmal so einen Trubel gehabt hätte. Wir wissen es nicht und werden es auch nicht erfahren.
Aber Plomber wird ebenfalls immer in meinem Herzen sein und wir werden ihn nie vergessen.

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01.01.2008